Ich habe offensichtlich eine andere Ausgabe des Buches gelesen, da mein Cover eine fröhliche Strandszene in pastelligen Farben zeigt, die unbeschwerten Sommer suggeriert.
Das hier abgebildete Cover ...
Ich habe offensichtlich eine andere Ausgabe des Buches gelesen, da mein Cover eine fröhliche Strandszene in pastelligen Farben zeigt, die unbeschwerten Sommer suggeriert.
Das hier abgebildete Cover passt allerdings deutlich besser zum Inhalt der Geschichte, dieauf mich doch recht düster gewirkt hat.
Ich habe schon mehrere Bücher von Dacia Maraini gelesen, aber keines war für mich so beklemmend wie dieses.
Am Anfang und Ende die trübe Szenerie im Kloster Internat , dazwischen Ferien am Meer mit der Familie, in der es keine Wärme gibt.
Der fast sachliche, distanzierte Erzählstil lässt die Gleichgültigkeit und die sexuellen Übergriffe noch drastischer wirken.
Die Hauptperson, das Mädchen Anna, wirkt fast ohne eigenen Willen.
Ich habe mir das Buch auf eine Empfehlung hin gekauft und habe mich letztlich durch gekämpft.
Mein Buch - die gebundene Ausgabe - hat ein anderes Cover als hier abgebildet, ich finde, es passt auch besser ...
Ich habe mir das Buch auf eine Empfehlung hin gekauft und habe mich letztlich durch gekämpft.
Mein Buch - die gebundene Ausgabe - hat ein anderes Cover als hier abgebildet, ich finde, es passt auch besser zum Inhalt. Früchte in sinnlichen Orangetönen - ein Pfirsich, eine Apfelsine?, eine Walnuss - kommen im Leben des Helden auch immer wieder vor, sowohl real als auch symbolisch - und sie verkörpern Erotik.
Diese spielt auch im Roman eine große Rolle, aber nicht die dominierende, es geht um viele Arten von Eroberung.
Die Sprache von Jan Kjaerstad ist beeeindruckend, oft verschachtelt, geschwungen, poetisch, verschlungen, philosophisch, aber ich fand sowohl den Text als auch die Handlung recht anstrengend zu lesen - und der wirkliche Sinn der Geschichtenerzählerin hat sich mir auch nicht erschlossen.
Die Person des Jonas Wergeland bleibt für mich rätselhaft und undurchsichtig - so soll es vielleicht auch sein...
Das Cover des Hörbuches hat mir gut gefallen, diese drei Schichtungen in Sonnengelb, Türkisblau und Orangerot, die mich irgendwie an eine Berglandschaft mit Fluss erinnert haben. Einen wirklichen Bezug ...
Das Cover des Hörbuches hat mir gut gefallen, diese drei Schichtungen in Sonnengelb, Türkisblau und Orangerot, die mich irgendwie an eine Berglandschaft mit Fluss erinnert haben. Einen wirklichen Bezug zum Inhalt kann ich allerdings leider nicht feststellen.
Ebenso weiß ich nach Beendigen des Buches nicht (mehr), was nun die im Titel zitierten drei Wege waren. Hier wäre eine Printausgabe mit einem INhaltsverzeichnis und dem ganzen Text zum Nachlesen / Nachschlagen wohl besser geeignet.
Leider ist die Sprecherin überhaupt nicht mein Fall - ich habe mich vor einigen Monaten schon einmal durch ein von ihr gesprochenes Hörbuch gequält und werde künftig besser aufpassen. Ich finde, sie spricht gekünstelt und affektiert. Es hat mich bis zum Schluss genervt, ihrem nasalen Singsang zuzuhören.
Einige der vorgestellten Ideen finde ich im Prinzip gut, die gegebenen Tipps teilweise ganz hilfreich, auch wenn für mich nichts wirklich Neues dabei war.
Gut fand ich, dass speziell auf das Thema Klimawandel, die Angst davor und die Achtsamkeit dazu eingegangen wurde, aber letztlich waren die vorgeschlagenen Lösungen, die aus der Hilflosigkeit herausführen sollen, doch sehr trivial.
Gut eingebaut sind m.E. die Übungen und Beispiele, aber auch hier ist das Genre Hörbuch m.E. eher hinderlich bis ungeeignet.
Hat insgesamt leider nicht so viel gebracht, wie ich erwartet hatte. Ganz nett, um sich manches mal wieder ins Gedächtnis rufen zu lassen, was man schon woanders gelesen / gehört hat.
Die Aufmachung des Buches finde ich genial schön. Das Schwarzweiß-Foto mit dem Schiff, St. Bartholomä, das Bergmassiv und die wilden Wolken im Hintergrund, eine scheinbare Idylle, die sich nach dem Lesen ...
Die Aufmachung des Buches finde ich genial schön. Das Schwarzweiß-Foto mit dem Schiff, St. Bartholomä, das Bergmassiv und die wilden Wolken im Hintergrund, eine scheinbare Idylle, die sich nach dem Lesen der ersten Kapitel ad absurdum führt. Auch den grünen Farbschnitt finde ich toll.
Sehr dankbar bin ich auch für das ausführliche Personenverzeichnis am Anfang. Das sollte jedes Buch mit so vielen auftretenden Menschen haben. Ich habe oft nachgeschlagen. Gute Idee!´
Der Aufbau der Geschichte in zwei Zeitebenen gefällt mir sehr gut, das macht das Ganze spannend und abwechslungsreich, und bietet auch Raum für manchen kleinen Cliffhänger.
Die Szenen aus dem 17. Jahrhundert, besonders die Hexenfolterszenen, fand ich befremdlich, und teils schrecklich, wohl wissend, dass das tatsächlich so war. Ich wollte immer wieder zu lesen aufhören, das hat mich echt mitgenommen. Mir ist manchmal richtig übel geworden.
Sehr gut entwickelt finde ich, wie sich die Begebenheiten aus dem 17. Jahrhundert noch auf die Jetztzeit auswirken.
Der Stil ist für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig, und blieb es auch bis zum Schluss, er wirkt auf mich etwas "distanziert". Es klingt alle sehr sachlich., das macht das Lesen aber auch interessant.
Andererseits wurden dabei auch einige für mich Personen nicht so richtig fühlbar, greifbar. Hätte mir da ein wenig mehr Persönliches, Emotionales gewünscht.
Ich hatte sehr lange keine Idee, wer die Morde begangen hat und warum. Es gab immer mehr Verdächtige mit plausiblen Motiven. Das Ende war für mich überraschend und etwas verwirrend.
Zusammenfassend finde ich, dass es sich um eine sehr gute Geschichte handelt, die viele Tragödien und heftige Schicksale in der Vergangenheit und in der Jetztzeit enthält. Es gab auch viel an Historischem zu lernen.
Der Erzählstil hat mich leider nicht richtig gepackt, aber mir ist bewusst, dass das Geschmackssache ist. Insofern ist dies als rein subjektive Wertung zu betrachten.
Ich habe schon einige Bücher von Kristina Ohlsson gelesen und habe sie immer als regelrechte Pageturner erlebt.
Dieses hier hat mich nicht so 100%ig gepackt. Dabei fand ich sowohl den Klappentext als ...
Ich habe schon einige Bücher von Kristina Ohlsson gelesen und habe sie immer als regelrechte Pageturner erlebt.
Dieses hier hat mich nicht so 100%ig gepackt. Dabei fand ich sowohl den Klappentext als auch das Cover mit der windumtosten Frau auf der Brücke sehr vielversprechend. Die Frau steht in einem roten Mantel mitten im Sturm, was auch gut zu der Geschichte passt.
Ja, es ist schon spannend erzählt, geschickt auch die Einschübe mit den Interviews mit Martin Benner. Aber ich konnte das Buch gut immer mal wieder unterbrechen, manche Passagen finde ich zu langatmig, die Story der vielen Morde und deren Aufschlüsselungs-Hin-und-Her teils ermüdend und verwirrend.
Am allermeisten hat mich der offene Schluss geärgert . musste man wirklich die Lösung des Falles in einen zweiten Band verlagern? Oder gar einen dritten?
Ich habe ehrlich gesagt, keine Lust, Band 2 noch zu lesen. Das sagt genug aus.