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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2024

Leider gar nicht meins

Insight – Dein Leben gehört mir
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Zuerst mal muss ich sagen, dass das keine Anti-Empfehlung ist. Ich fand nämlich, dass sich das Buch gut lesen ließ. Der Schreibstil war einfach und ich bin flüssig durch die Seiten gekommen, wollte auch ...

Zuerst mal muss ich sagen, dass das keine Anti-Empfehlung ist. Ich fand nämlich, dass sich das Buch gut lesen ließ. Der Schreibstil war einfach und ich bin flüssig durch die Seiten gekommen, wollte auch wissen, wie es weitergeht. Anfangs war ich auch noch positiv gestimmt, fand die Eindrücke in das Influencer-Leben unserer Protagonistin Valerie interessant und auch die ersten „Stalking-Aktionen“ haben mir gut gefallen (in dem Kontext darf ich das wohl sagen 😅). Leider nimmt das nach einer Weile rapide ab. Die Protagonistin ist mir immer unsympathischer geworden und ihr ständiges Gejammer über ihren Job ist mir irgendwann auf die Nerven gegangen. Klar, hat das Influencer-Dasein auch seine Schattenseiten und obwohl sie die ganze Zeit betont, dass sie den Job trotz allem liebt, habe ich das nicht ein einziges Mal gespürt.

Dann tritt ihr Bekannter Paul wieder in ihr Leben, den sie über Facebook kontaktiert, da er ganz zufällig Polizist ist und ihr mit diesem Stalker bestimmt helfen kann. Und klar kann Paul, Paul macht nämlich alles, sobald Valerie nur schnipst. Ich fand ihn leider unglaublich charakterlos und blass. Auch wenn er absolute Boyfriend-Qualitäten besitzt (er kann zum Beispiel Nudeln kochen und ist ohne T-Shirt heiß), war ich leider kein Fan. Deshalb war die Liebesgeschichte für mich auch nur unglaubwürdig.

Die Protas haben mir also beide nicht gefallen, die Story an sich war bis zu einem gewissen Punkt ganz gut. Und dieser gewisse Punkt war leider die Auflösung, die sich nach und nach entfaltet. Häppchenweise kommen wir immer mehr hinter die ganze Angelegenheit und ich fand leider ein Ding blöder als das andere. Da haben sich bei mir so viele Fragen ergeben, die nicht geklärt wurden und am Ende sollte ich dann spekulieren, wie das alles jetzt gemeint war? Wir hatten dann letztendlich Vermutungen, wie die Autorin dieses und jenes wohl gemeint haben könnte, aber das hat mir leider nicht gereicht. 2,5 ⭐️

@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 21.04.2024

Leider einige Schwachstellen

A Fall to Forgive
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Rory Cavendish, ein unglaublicher Narzisst, der Camelia zu Schulzeiten das Leben zur Hölle gemacht hat, wird getötet und Hauptverdächtiger ist Lou, Rorys bester Freund, der ebenfalls zur Mobbingclique ...

Rory Cavendish, ein unglaublicher Narzisst, der Camelia zu Schulzeiten das Leben zur Hölle gemacht hat, wird getötet und Hauptverdächtiger ist Lou, Rorys bester Freund, der ebenfalls zur Mobbingclique gehört hat. Rory hat aber scheinbar nicht nur Camelia fertig gemacht, auch Lou, Rorys Freundin Skye und sein Zwillingsbruder Alastair scheinen gute Gründe gehabt zu haben, ihn zu töten. Direkt zu Beginn wird Lou eingebuchtet und das Testament verlesen. Dazu ist Camelia, als Rorys größte Feindin, natürlich eingeladen, denn er hat ihr auch etwas vermacht. Völlig logisch oder? Lou sitzt derzeit im Knast, aber nicht allzu lange, dann ist er schon wieder draußen (die Umstände waren mehr als lächerlich, sorry) und die Schnitzeljagd beginnt.

Lou und Camelia tun sich zusammen, um den wahren Mörder zu finden. Warum? Keine Ahnung. Es gibt keinen vernünftigen Grund, außer die Neugier vielleicht und NATÜRLICH merkt Camelia immer mehr, was ein toller Mann Lou doch ist. Schön, dass sie es gemerkt hat, denn ich habe es nicht gemerkt und erklären konnte sie’s mir auch nicht. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte ich null nachempfinden und ich fand auch beide Protas eigentlich nur lächerlich und unsympathisch. Und dann haben wir ja noch die rasante Verfolgungsjagd und eines muss man der Geschichte lassen - spannend war es allemal und ich wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt. Leider war es dann auch so, dass immer neue Verdachtsmomente aufkamen, die aber im nächsten Kapitel schon wieder fallen gelassen und nicht weiter behandelt wurden. Hier wurde so viel Potenzial verschenkt … Die Auflösung war für mich leider völliger Käse. 🧀 Nee, beim besten Willen hat meine Vorstellungskraft da gestreikt, so unrealistisch fand ich das. 😂

Fazit: Ihr merkt, ich kann nicht viel Gutes erzählen, denn es war einfach vieles nicht gut gemacht. Vieles war unglaubwürdig und viel zu einfach gedacht. Aber ich muss zugeben, dass ich super unterhalten wurde und es auch wirklich Spaß gemacht hat zu lesen, weil einfach die Sogwirkung da war und das Buch auf jeden Fall ein Pageturner war. Deswegen gibts noch 2,5⭐️

@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Leider nicht so meins

The Family Guest
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Ich muss sagen, es war nicht alles schlecht. Das Buch hatte einen gewissen Unterhaltungswert, auch wenn der eher in die Comedy-Richtung geht, als dass ich mich thrillermäßig gefürchtet hätte… Die Sogwirkung ...

Ich muss sagen, es war nicht alles schlecht. Das Buch hatte einen gewissen Unterhaltungswert, auch wenn der eher in die Comedy-Richtung geht, als dass ich mich thrillermäßig gefürchtet hätte… Die Sogwirkung war vorhanden und das Buch hat mich ein bisschen aus einer Flaute gezogen, weil ich unbedingt wissen wollte, mit was wir es hier zu tun haben. Durch die fortschreitende Absurdität der einzelnen Handlungen, konnte ich das Buch auch wirklich nicht mehr weglegen. 😂

Die Charaktere sind alle sehr stereotyp, verkörpern die Klischees, auf die sie abzielen komplett (beispielsweise war Paige die Veganerin, die im Secondhandladen einkauft und sich deswegen natürlich nicht mit ihrer absolut oberflächlich wirkenden Austauschschwester Tanya versteht) und teilweise so überspitzt dargestellt, dass hier ständig eine gewisse Komik mitschwingt. Auch die Handlungen waren völlig überzogen und damit auch unglaubwürdig. Dieses Überspitzte war dann irgendwann kein Problem mehr, vielmehr habe ich den „Thriller“ mit Humor gelesen und mir nichts dabei gedacht.

Die Übersetzung war leider nicht wirklich gut, viele Stellen haben sich sehr holprig gelesen und man konnte sich denken, wie der Satz im Englischen wohl gelautet hat. Das hat auch dazu geführt, dass die Dialoge an manchen Stellen einfach absolut unauthentisch waren und ich ständig dachte, so redet doch kein Mensch.

Die Auflösung war zwar okay, aber so blöd gemacht … ich fands einfach wirklich schlecht. Mal davon abgesehen, dass erfahrene Thrillerleserinnen 1 und 1 zusammenzählen können, wurden „falsche Fährten“ gestreut, die sich am Ende als so irrelevant rausgestellt haben, dass ich mich nur noch verar*** gefühlt habe, da diese Dinge an sich nur so gewählt wurden, damit ich was Falsches denke und so überhaupt gar nichts mit der Handlung zu tun hatten. Außerdem habe ich mir unter dem Klappentext vorgestellt, dass Tanya immer mehr so wird wie Anabel. Dazu wurde leider überhaupt kein Bezug hergestellt und ich habe mich am Ende sowieso nur gefragt, wieso es diese tote Tochter überhaupt gebraucht hat… Für die Handlung hätte man sich diesen Aspekt auch sparen können.

Fazit: Die Frage: „was sollte das? Für was wurde das eingebaut?“ Habe ich mir an soooo vielen Stellen gestellt, vor allem als die Lösung rauskam und sich ca. die Hälfte des Buchs als irrelevant für die Handlung herausgestellt hat… Ich hab mich unterhalten gefühlt, aber ein Thriller? Nee das war’s nicht wirklich und leider haben sich für mich so viele Logikfehler aufgetan, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann. 2,5⭐️

@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 18.02.2024

Erst Highlight - dann Flop

Hope's End
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Kit kommt als Vollzeitpflegekraft nach Hope’s End, wo sie sich um die Hausherrin Lenora Hope kümmern soll, die nach einem Schlaganfall fast vollständig gelähmt ist. Nur die Schreibmaschine kann sie mit ...

Kit kommt als Vollzeitpflegekraft nach Hope’s End, wo sie sich um die Hausherrin Lenora Hope kümmern soll, die nach einem Schlaganfall fast vollständig gelähmt ist. Nur die Schreibmaschine kann sie mit einer Hand bedienen und sie verspricht Kit, ihr zu erzählen, was vor etwa 50 Jahren auf Hope’s End geschehen ist. Lenora wird nämlich des grausamen Mordes an ihren Eltern und ihrer Schwester verdächtigt. Nur konnte man ihr dies nie nachweisen.

Das Buch startet ohne große Vorrede direkt mit der Hauptstory und ich war sofort gefesselt. Kits Sicht wechselt sich mit Lenoras Geschichte ab, die sie auf ihrer Schreibmaschine abtippt. Mit jedem Kapitel tauchen neue Ungereimtheiten auf, Stück für Stück kommen mehr Details dazu, die die Neugier anfachen. Irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt erfahren, was es denn jetzt damit auf sich hat. Die Atmosphäre war gruselig und angespannt.

Ab einem gewissen Punkt startet dann der Enthüllungsteil. Bis hierher hätte ich fünf Sterne vergeben, doch leider war es in meinen Augen so, dass sich hier eine Absurdität an die nächste reiht. 😅 Jede Person hat ihre Geheimnisse und ich fand es einfach nur dermaßen unlogisch, dass 50 Jahre lang einfach alle dicht gehalten haben und dann auf einmal haben alle das Gefühl, sie müssten jetzt ne Beichte ablegen. Hä? Ein Twist jagt den nächsten und wenn man glaubt, dass war jetzt die endgültige Enthüllung, muss nochmal eins drauf gesetzt werden. Mir war das einfach too much, einfach zu sehr konstruiert, was die Geschichte einfach unglaubwürdig erscheinen ließ. Ich kam aus dem Augenrollen nicht mehr raus. Puff, das wars mit meiner Begeisterung für das Buch. 2 ⭐️

@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 04.12.2023

Leider nicht wie erwartet

Ever & After, Band 1 - Der schlafende Prinz
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Ich liebe Stellas Schreibstil, den Humor, den Witz. Und auch hier war er vorhanden - zumindest am Anfang. Recht schnell wandelt sich die humorvolle, leichte Geschichte in ein Blutbad aller erster Sahne. ...

Ich liebe Stellas Schreibstil, den Humor, den Witz. Und auch hier war er vorhanden - zumindest am Anfang. Recht schnell wandelt sich die humorvolle, leichte Geschichte in ein Blutbad aller erster Sahne. Ich bin nicht zartbesaitet und habe mit sowas ja keiner Probleme. Allerdings habe ich einfach null mit dem gerechnet, was ich hier bekommen habe. Ich dachte, es wird eine supersüße, lustige Geschichte und mit dieser Erwartungshaltung bin ich in das Buch gegangen. Und diese Erwartungshaltung wurde leider enttäuscht, denn das habe ich so gar nicht bekommen. 😏 Anfangs war das auch kein Problem, aber irgendwann wurde es mir einfach zu düster, zu pessimistisch und kampflastig. Darauf hatte ich einfach irgendwie keine Lust.

Worauf ich auch keine Lust hatte, waren ellenlange Kapitel. Das hat das ganze Buch für mich teilweise sehr langatmig gemacht und insgesamt habe ich fast zwei Wochen dran gelesen. Ich wurde einfach nicht fertig und etwa in der Hälfte hat mich die Motivation verlassen. Die letzten 100 Seiten habe ich ehrlich gesagt nur noch quer gelesen, und am Ende hatte ich nicht das Gefühl, wichtige Stellen verpasst zu haben. Manche Szenen waren mir viiiiil zu ausführlich. Ist das so ein Fantasy-Ding? Dann ist das wohl doch nichts für mich.

Was man dem Buch allerdings zugute halten muss, ist die Kreativität und der Ideenreichtum. Wie die Märchen und die Nachfahren der Familien eingebaut waren, fand ich grandios und sehr unterhaltsam. Das war wirklich super und lässt mich überlegen, es doch noch mit Band 2 zu versuchen. Aber wahrscheinlich werde ich da von genau den selben Dingen genervt wie in diesem Buch. 👀 Ich schlafe wohl nochmal ne Nacht drüber. 🙈

Alles in Allem war meine Erwartungshaltung wohl Schuld… 2,5⭐️

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