Zu viel Spice, kaum Worldbuilding und ein männlicher Hauptcharakter
The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)Mir war bewusst, dass bei gut 300 Seiten nicht das detaillierteste Worldbuilding und eine super Charaktertiefe gegeben sein kann, aber ich muss leider sagen, dass ich trotzdem enttäuscht wurden.
Das Worldbuilding ...
Mir war bewusst, dass bei gut 300 Seiten nicht das detaillierteste Worldbuilding und eine super Charaktertiefe gegeben sein kann, aber ich muss leider sagen, dass ich trotzdem enttäuscht wurden.
Das Worldbuilding ist fast gar nicht vorhanden und ich war plötzlich sehr überrascht, dass es sich bei den Figuren um Fae handelt. Ein bisschen mehr Details oder eine längere Einführung in die Welt wären definitiv hilfreich gewesen.
Bei den Charakteren weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Dacre ist meiner Meinung nach eine absolute Red Flag. Sehr bestimmend, toxisch und einfach anstrengend. Ich kann mir vorstellen, dass sein Charakter nicht genug Zeit hatte alle Facetten zu zeigen, die sein Verhalten erklären würde bzw. er durch die kürze des Buches nicht richtig dargestellt wurde. Finde ich persönlich sehr schade. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr blass.
Die Handlung hatte sehr viel Potential, dass leider nicht genutzt wurde. Gefühlt ist nichts passiert und ich kann immer noch nicht sagen wer "Gut" und "Böse" ist. Es fehlt auch hier an Tiefe.
Die Spice Szenen waren einfach unfassbar anstrengend und definitiv zu lang.
Fazit:
Alles wirkte sehr übereilt, nicht ganz vollständig und leider gab es auch sehr viele Logikfehler. Die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen.
Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.
2/5 Sterne