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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2018

Schade, hätte mehr erwartet

The Burning Sky
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Alles begann mit einem ruinierten Elixier und einem Blitzschlag. Iolanthe Seabourne ist die größte Elementarmagierin ihrer Generation – so jedenfalls wurde es ihr gesagt. Als solche ist es ihre Pflicht ...

Alles begann mit einem ruinierten Elixier und einem Blitzschlag. Iolanthe Seabourne ist die größte Elementarmagierin ihrer Generation – so jedenfalls wurde es ihr gesagt. Als solche ist es ihre Pflicht und Bestimmung, den Bane, den mächtigsten Tyrannen und Magier, den die Welt je gesehen hat, zu besiegen und damit das Reich vor dem Untergang zu bewahren. Diese Aufgabe käme selbst für den erfahrensten Magier einem Selbstmord gleich … ganz zu schweigen von einer widerwilligen Sechzehnjährigen ohne Ausbildung. Geleitet von den Visionen seiner Mutter und dem Wunsch nach Rache, schwört sich Prinz Titus, Iolanthe zu beschützen und auf den Kampf gegen den Bane vorzubereiten. Doch er begeht einen furchtbaren Fehler: Er verliebt sich in das Mädchen, das lediglich ein Mittel zum Zweck hätte sein sollen. Während die Schergen des Tyrannen immer näher rücken, muss Titus sich entscheiden. Für seine Mission oder Iolanthes Leben … (Quelle: Amazon)

Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da ich doch schon einiges gutes darüber gehört hatte. Ich hatte wirklich zu Anfang Probleme in die Geschichte einzusteigen, mag sein das es darein lag, dass doch auch einige Fehler vorzufinden waren. Naja, ich denke es gibt Bücher die deutlich mehr Fehler beinhalten.

Was mich aber dann doch wirklich gestört hat, dass nicht wirklich Spannung und auch keine richtige Tiefe in der Geschichte vorhanden war. Klar es ist eine Fantasy Geschichte und sie hat auch die Elemente dazu, dann gibt es noch die Vergangenheit aber so richtig warm geworden bin ich damit leider nicht.

Von der Bewertung her würde ich persönlich deswegen 3,5 von 5 Sternen geben wollen.

Veröffentlicht am 29.10.2017

Davon hätte ich mir mehr versprochen...

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt
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In dem Buch geht es um wie der Titel es schon sagt „Vier Königreiche“, eines davon ist Ruined. Es ist das einzige Königreich welches eine Gabe besitzt, denn die anderen haben eine solche Gabe nicht. Emelina ...

In dem Buch geht es um wie der Titel es schon sagt „Vier Königreiche“, eines davon ist Ruined. Es ist das einzige Königreich welches eine Gabe besitzt, denn die anderen haben eine solche Gabe nicht. Emelina kurz auch Em genannt, kann kämpfen aber hat dafür trotz Ruined keine Gabe. Sie überlässt ihrer Schwester den Thron, aber schon bald werden ihre Eltern ermordet und nun will Em nur noch Rache. Um dies zu erreichen, schleust Sie sich als Zukünftige Braut des Prinzen ein. Dabei kommt es zu einem Problem, nämlich ihre Gefühle!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, es war wirklich gut beschrieben aber manche Ausführungen fand ich persönlich nicht so toll. Z.b. der Prinz, er tut gerade so als wäre er das Dummchen von nebenan, sowas kann doch nicht sein, wenn man weiß mein Vater ist herrschsüchtig!?

Deswegen kann ich diesem Buch leider nur 3,5 Sterne von 5 geben, da es einfach zu viele Ungereimtheiten gab, aber ich hoffe mal das im zweiten Teil die Auflösungen kommen.

Veröffentlicht am 08.09.2025

Mir fehlte das Persönliche in der Story

Botanik des Wahnsinns
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Mich hat das Buch zunächst durch seine ansprechende Optik neugierig gemacht. Als ich dann den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, war ich positiv überrascht und fühlte mich sofort angesprochen. ...

Mich hat das Buch zunächst durch seine ansprechende Optik neugierig gemacht. Als ich dann den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte, war ich positiv überrascht und fühlte mich sofort angesprochen. Ich arbeite selbst mit psychisch erkrankten Menschen und empfinde dieses Feld als sehr spannend, was mir beim Einstieg ins Buch eine gewisse Nähe verschaffte. Die ersten Seiten konnte ich daher mühelos lesen und dachte mir mehrfach: „Ja, das kenne ich.“
Mit der Zeit empfand ich jedoch die vorherrschende Melancholie als zu schwer, ebenso die ständigen Selbstzweifel und Fragen an den eigenen Berufsweg, die sich sehr deutlich in der Erzählweise widerspiegeln. Irgendwann stellte ich mir die Frage, warum jemand Psychologie studiert, wenn er gar nicht das Ziel verfolgt, dauerhaft in diesem Bereich zu arbeiten. Die Verbindung von Neugier an familiären Erkrankungen und gleichzeitig der Angst, selbst betroffen zu sein, wurde zwar nachvollziehbar beschrieben, aber für mich blieb der innere Konflikt an vielen Stellen zu blass. Gerade die typische, fragende Kindheitserfahrung kam nicht wirklich zum Ausdruck – vielmehr schien das Geschehen hingenommen zu werden, was ich mir nur schwer vorstellen konnte.
Auch die Darstellung der Liebeswelt wirkte für mich eher philosophisch als realitätsnah. Insgesamt empfand ich die Geschichte zu stark psychologisch-philosophisch aufbereitet und zu wenig emotional greifbar. Besonders im Hinblick auf die Familiengeschichte hätte ich mir mehr persönliche Nähe, mehr Gefühle und weniger Distanz gewünscht. Die Schilderungen der Erkrankungen waren zwar treffend und gut nachvollziehbar, ähnelten jedoch dem, was man auch in Fachliteratur findet (was bereits von mehreren Leser/innen empfunden wurde).
Alles in allem halte ich das Buch für lesenswert, auch wenn ich mir mehr Authentizität und Nähe zur persönlichen Ebene erhofft hätte. Gerade durch eine emotionalere Erzählweise hätte die Geschichte noch intensiver und eindringlicher wirken können. Trotzdem bietet das Buch interessante Denkanstöße und öffnet den Blick für die innere Auseinandersetzung mit Krankheit, Berufung und Identität.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Viel Potenzial, nur teilweise genutzt

Die Spiele der Unsterblichen
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„Die Spiele der Unsterblichen“ klang nach genau dem, was ich gerne lese: eine rachsüchtige Heldin, ein göttlicher Wettkampf mit tödlichen Prüfungen und ein Hauch griechischer Mythologie. Ara als Protagonistin ...

„Die Spiele der Unsterblichen“ klang nach genau dem, was ich gerne lese: eine rachsüchtige Heldin, ein göttlicher Wettkampf mit tödlichen Prüfungen und ein Hauch griechischer Mythologie. Ara als Protagonistin bringt auf jeden Fall das nötige Feuer mit, und auch Hades wurde interessant und überraschend positiv dargestellt – ganz anders als in vielen anderen Darstellungen.
Was mir gut gefallen hat, war die Grundidee des Spiels, der Wettstreit der Götter und die langsam wachsende Gemeinschaft unter den menschlichen Teilnehmern. Auch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Ara und Hades war nachvollziehbar und angenehm unaufgeregt geschrieben – ohne unnötiges Drama oder übertriebenen Kitsch.
Leider blieb die Umsetzung für meinen Geschmack stellenweise zu oberflächlich. Die Prüfungen, die eigentlich Spannung und Bedrohung vermitteln sollten, fühlten sich oft zu zahm an. Zudem blieben viele Nebenfiguren recht blass, was es schwer machte, mit ihnen mitzufühlen oder ihre Verluste ernsthaft zu spüren. Auch sprachlich war der Stil sehr einfach gehalten – verständlich für ein Jugendbuch, aber mir fehlte es an Ausdrucksstärke und atmosphärischer Dichte.
Die Liebesgeschichte nahm relativ viel Raum ein, was die Bedrohung und Ernsthaftigkeit der Spiele manchmal in den Hintergrund rückte. An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass die grausame, manipulative Seite der Götter noch stärker zur Geltung kommt.

Fazit: „Die Spiele der Unsterblichen“ bietet gute Ansätze, eine interessante Heldin und schöne mythologische Ideen. Doch trotz spannender Ansätze und sympathischer Hauptfiguren konnte mich das Buch insgesamt nicht völlig überzeugen – dafür fehlte es an Tiefe, Schärfe und erzählerischer Raffinesse.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Unterhaltsam, könnte aber mehr Tiefe haben

Fable – Der Gesang des Wassers (Fable 1)
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„Fable – Der Gesang des Wassers“ hat mich insgesamt eher befriedigend unterhalten. Die Grundidee der Geschichte, in der Fable nach dem Verlust ihrer Mutter und dem Verlassenwerden durch ihren Vater ums ...

„Fable – Der Gesang des Wassers“ hat mich insgesamt eher befriedigend unterhalten. Die Grundidee der Geschichte, in der Fable nach dem Verlust ihrer Mutter und dem Verlassenwerden durch ihren Vater ums Überleben kämpft, fand ich spannend. Der Schreibstil von Adrienne Young ist durchaus lebendig und fesselnd, was mir gut gefallen hat, da ich die Welt und die Emotionen der Charaktere gut nachfühlen konnte.

Die langsame Entwicklung der „Slow Burn Romance“ zwischen Fable und den anderen Charakteren war zwar interessant, aber manchmal etwas zu zaghaft und langatmig. Auch einige Szenen wirkten wiederholt und die Handlung war stellenweise vorhersehbar, was die Spannung etwas minderte. Die Fantasy-Elemente kamen mir zudem zu kurz, und ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf die besonderen Elemente der Geschichte eingegangen worden wäre.

Trotzdem konnte mich das Buch einigermaßen unterhalten, besonders durch die geheimnisvolle Atmosphäre und die interessanten Charaktere. Es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Band noch mehr auf die offenen Fragen und die Fantasy-Aspekte eingegangen wird. Insgesamt war es für mich ein solider Einstieg, aber nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte.

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