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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2024

Sympathische Charaktere, Humor und ein wenig Gefühl zum Ende

She’s with me
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Inhalt
Amelia ist neu an der King City Highschool und versucht, ein möglichst unauffälliges Leben zu führen. Das geht gründlich schief, als sie direkt am ersten Tag mit Aiden und seinen Freunden aneinander ...

Inhalt
Amelia ist neu an der King City Highschool und versucht, ein möglichst unauffälliges Leben zu führen. Das geht gründlich schief, als sie direkt am ersten Tag mit Aiden und seinen Freunden aneinander gerät. Diese nehmen sie jedoch mit der Zeit gern in ihren Reihen auf, was jedoch nicht gerade dazu beiträgt, unter dem Radar zu bleiben. Und dann wären da noch die Gefühle für Aiden, die Amelia keinesfalls zulassen darf, wenn ihr Geheimnis ihn nicht gefährden soll…

Meine Meinung
Der Schreibstil der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere – bis auf offensichtlich böse Personen – sind wirklich sehr sympathisch und es ist wirklich niedlich, wie schnell die Jungs Amelia in ihren Freundeskreis aufgenommen haben, ebenso wie nett Amelias neue Freundinnen sind.
Die Geschichte war durchweg auch recht spannend, weil zunächst nur Andeutungen zu Amelias Hintergrund gemacht wurden, bevor dieser nach und nach enthüllt wurde, ebenso auf Aidens Seite.
Die Dialoge waren teils sehr witzig, insbesondere wenn sich Amelia zur Wehr gesetzt hat.
Etwas gestört hat mich, dass Amelias Gefühle für Aiden erst gegen Ende der Geschichte näher beschrieben und damit deutlich wurden, da wusste ich aber noch nicht, dass es einen zweiten Teil geben wird, sodass diese vermutlich dort weiter beschrieben werden.
Zudem endet die Geschichte mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, sodass ich am liebsten sofort weiterlesen würde.

Fazit: Wenig Romantik, dafür sympathische Charaktere und spannende Handlung.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Spannende Mischung aus Tribute von Panem und Brautschau

Trial of the Sun Queen
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Inhalt
Zwölf Jahre hat Lor bereits im Gefängnis in Aurora verbracht. Plötzlich gelangt sie jedoch an den Hof des Sonnenkönigs, wo sie gemeinsam mit anderen Tributen in Prüfungen antreten und um den Posten ...

Inhalt
Zwölf Jahre hat Lor bereits im Gefängnis in Aurora verbracht. Plötzlich gelangt sie jedoch an den Hof des Sonnenkönigs, wo sie gemeinsam mit anderen Tributen in Prüfungen antreten und um den Posten als seine Königin kämpfen soll. Diese Wettkämpfe haben es allerdings in sich und warum sie überhaupt teilnehmen darf, ist ihr auch ein Rätsel…

Meine Meinung
Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und fand beide Sprecher:innen sehr angenehm zum Zuhören, ebenso wie ich den Schreibstil gern mochte.
Lor ist mir manchmal etwas zu aufbrausend und direkt gewesen (was natürlich auch durch ihre Zeit im Gefängnis geprägt sein dürfte), ansonsten fand ich sie ziemlich sympathisch.
Anfangs habe ich gedacht, dass sie an den Hof des Königs kommt, in dessen Königreich sie auch gefangen war, allerdings ist dies nicht der Fall, es handelt sich um zwei unterschiedliche Königreiche. Daher habe ich auch nicht ganz verstanden, wieso ein Teil der Geschichte aus Nadirs Sicht geschrieben ist, dem Prinzen ihres Königreichs, und ich hoffe, in der Fortsetzung wird das noch genauer aufgelöst.
Die anderen Tribute sind erwartungsgemäß natürlich nicht die nettesten Personen dieser weiten Welt, allerdings fand ich schön zu sehen, wie sich zumindest ein paar mit Lor nach einer gewissen Zeit annähern konnten. Die Prüfungen selbst waren ziemlich spannend, aber auch die Ränkespiele drumherum waren ganz interessant.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich gegen Ende des Buches etwas verpasst habe oder ob die mysteriösen Fähigkeiten noch gar nicht erläutert worden waren, weshalb ich noch gespannter auf die Fortsetzung bin.

Fazit: Die Mischung aus Brautschau und gefährlichen Prüfungen hat mir gut gefallen, auch wenn mir noch ein wenig der Reiz gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Toxische Beziehung unter griechischen Göttern

Persephone: Verdammt mächtig
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Inhalt
Nach Medusas Prozess kommt Persephone ins Schwanken, ob sie weiterhin bei Hades in der Zwangsehe bleiben will oder ob sie nicht doch einen Ausbruch aus der Unterwelt wagen soll. Doch sie ist an ...

Inhalt
Nach Medusas Prozess kommt Persephone ins Schwanken, ob sie weiterhin bei Hades in der Zwangsehe bleiben will oder ob sie nicht doch einen Ausbruch aus der Unterwelt wagen soll. Doch sie ist an die Unterwelt gebunden und kann diese nicht ohne weiteres verlassen – mal abgesehen davon, dass sie gar nicht weiß, wem sie nun wirklich trauen kann und wem nicht…

Meine Meinung
Ich habe leider erst nach dem Beginn der Geschichte festgestellt, dass ich gerade den zweiten Teil einer Reihe in den Händen halte und kann daher nicht viel zu den Nebenfiguren sagen, da ich nicht weiß, inwieweit sie bei Medusa schon vorgekommen sind und was sie dort erlebt haben. Ansonsten war ich dann nach einer Weile auch relativ gut drin in der Götterwelt.
Persephone fand ich sehr sympathisch und ihre (inneren) Konflikte kamen meiner Meinung nach auch relativ gut heraus. Insbesondere der Zwiespalt Hades gegenüber hat gut die toxische Beziehung der beiden verdeutlicht. Spannend fand ich diese Kombination aus alter Mythologie und Umsetzung in moderner Welt, dass beispielsweise die Götter nicht mehr so viel Macht über die Erde haben, weil die Menschen kaum noch an sie glauben.
Rein von dem, was ich von ihnen in diesem Band gelesen habe, gab es ein paar Nebencharaktere wie Horus, Medusa oder Anubis, die ich ebenfalls ganz sympathisch fand. Außerdem mochte ich Persephones Verbindung zu Zerberus sehr, sehr gern.
Den Schreibstil fand ich auch sehr angenehm, bei der Handlung wusste ich manchmal aber nicht, wo eigentlich das Ziel der Geschichte ist. Also ob es darum geht, ob Persephone von Hades loskommt oder ob ein Götterkrieg ausbrechen wird und ähnliches.

Fazit: Spannend, auch wenn der Einstieg ohne Kenntnis vom ersten Band etwas schwieriger war.

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Veröffentlicht am 17.04.2024

Kurzweilig, aber mehr Drachenaction geht immer!

Dreamcatcher | Königreiche der Nacht (Band 1)
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Inhalt
Alexis ist eine Fehris und bringt auf ihrem Kahn gefangene Träume über den Fluss Styrax. Doch schon lange träumt sie davon, eine der Dreamcatcher zu werden und wie diese auf einem Drachen durch ...

Inhalt
Alexis ist eine Fehris und bringt auf ihrem Kahn gefangene Träume über den Fluss Styrax. Doch schon lange träumt sie davon, eine der Dreamcatcher zu werden und wie diese auf einem Drachen durch den giftigen Nebel in die Menschenwelt zu fliegen, um dort entlaufene Träume einzufangen. Ihr Leben wird jedoch auf den Kopf gestellt, als einer dieser entflohenen Träume in sie eindringt und sie verändert…

Meine Meinung
Der Schreibstil hat mir schonmal sehr gut gefallen. Die Einführung in die Welt rund um Alexis war ziemlich abrupt, aber auch ganz gut beschrieben. Wie jetzt genau die Relation zur Menschenwelt ist, habe ich aber noch nicht ganz verstanden – kommt man zum Beispiel immer an der gleichen Stelle raus, wenn man von einem bestimmten Punkt von einer Welt in die andere wechselt?
Interessant finde ich auch das Konzept der Magievorräte einzelner Menschen aus verschiedenen Schichten – gehören diejenigen mit einem größeren intrinsischen „Speicher“ automatisch zur besseren Schicht oder ist der Speicher (genetisch bedingt) größer, weil man aus einer höheren Schicht kommt?
Alexis war mir recht sympathisch, auch wenn ihr Schmachten Nate gegenüber manchmal doch etwas anstrengend war. Spannend wurde es aus meiner Sicht zudem, weil nicht klar ist, ob Nate tatsächlich der Love-Interest ist/ wird oder ob sich noch jemand anderes in ihr Herz schleichen wird. Vielleicht habe ich dafür auch schon jemandem im Auge. Und dafür, dass Nate nur eine Freundin in ihr sieht, fand ich ihn ganz schön anhänglich und körperbetont ihr gegenüber, es wird also interessant, ob er nicht vielleicht auch Gefühle verbirgt.
Seine beiden Freunde habe ich ins Herz geschlossen, ihre Ausgelassenheit und ihren Humor fand ich sehr angenehm.
Inhaltlich hätte ich mir zum einen von den Drachen viel mehr erhofft (besonders, weil einer von ihnen ja auch auf dem Cover abgebildet ist) und fand zum anderen etwas wenig, inwiefern sich Alexis nach dem Angriff durch den Traum (bzw. Mare) verändert hat. Durch den Plottwist am Ende bekommt das aber nochmal einen anderen Geschmack, weshalb ich gespannt auf die Fortsetzung bin. Außerdem hätte ich gern noch mehr Unterschiede zwischen dem Leben am Hof und den Ausflügen in die Menschenwelt, das war ein spannender Kontrast.

Fazit: Durchaus lesenswert mit sympathischen Charakteren, aber im nächsten Band hätte ich gern mehr Drachen!

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Veröffentlicht am 31.03.2024

Untotes Knistern

Hunting Souls (Bd. 1)
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Inhalt
Als die untote Katrina feststellen muss, dass im Haus gegenüber die Jägerfamilie Walker eingezogen ist, ist sie davon nicht gerade begeistert. Als durch einen verunglückten Fluch sie und Tate, der ...

Inhalt
Als die untote Katrina feststellen muss, dass im Haus gegenüber die Jägerfamilie Walker eingezogen ist, ist sie davon nicht gerade begeistert. Als durch einen verunglückten Fluch sie und Tate, der Sohn der Walkers, aneinander gebunden werden, sind sie dazu gezwungen, ihre Zeit eng beieinander zu verbringen …

Meine Meinung
Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und fand beide Sprecher:innen für die Protagonisten sehr angenehm.
Katrina und Tate fand ich als Protagonisten beide ziemlich sympathisch. Allgemein hat mich Katrinas Familie sehr an die Addams Family erinnert – sie als Untote hat eher wenig Gefühle und sieht die Welt relativ pragmatisch, während ihre Eltern auch gefühlt nach Jahrhunderten noch mehr als glücklich verliebt sind. Auch Katrinas Schwester Carolin fand ich sympathisch. Tates Eltern dagegen fand ich etwas merkwürdig, aber von denen gab es auch nicht ganz so viel zu lesen.
Den persönlichen Kontakt von Katrina nach ihrem Ableben zum Tod fand ich auch spannend, davon hätte ich noch mehr lesen können.
Die Handlung war am Anfang noch etwas plätschernd, später gab es dann eine Serie zu untersuchen, auf die ich aus Spoilergründen natürlich nicht weiter eingehe, durch die es etwas spannender wurde.
Zudem mochte ich ganz gern, dass die beiden in die Welt des jeweils anderen eingetaucht sind, nachdem sie aneinander gebunden waren und so auch etwas ihre Vorurteile bearbeiten konnten.
Das Knistern zwischen den beiden mochte ich auch ganz gern und hätte im nächsten Teil bitte gern noch mehr davon. :)
Was mir jedoch gefehlt hat, war der eigentliche übernatürliche Teil. Außer dem merkwürdigen Essen, was sie zu sich nehmen müssen, und gelegentlichen Erwähnungen von fehlenden Gefühlen wie Schmerz etc. hätten Katrina und ihre Eltern irgendwie auch normale Menschen sein können. Ihre Andersartigkeit wurde zwar beschrieben, aber ich hatte nicht so oft das Gefühl, sie tatsächlich zu erleben.

Fazit: Knisternde Geschichte zwischen einer Untoten und einem Jäger, die sich näher kommen, als ihnen vorher lieb war.

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