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Veröffentlicht am 17.07.2025

Geschenkidee für Barbie-Fans oder moderne Barbies

Barbie - In Real Life
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Barbie in Real Life zeigt uns auf jeder Seite ein Foto mit einer Szene von Barbie oder ihren Barbie-Freundinnen mit einem kurzen Text darunter. Es sind Szenen, die humorvoll das moderne Alltagsleben einer ...

Barbie in Real Life zeigt uns auf jeder Seite ein Foto mit einer Szene von Barbie oder ihren Barbie-Freundinnen mit einem kurzen Text darunter. Es sind Szenen, die humorvoll das moderne Alltagsleben einer Frau zeigen oder einfach kleine Witze über alltägliche Dinge.

Zunächst einmal finde ich das Cover sehr hübsch. Die Farbwahl ist sehr harmonisch und im typischen Barbie-Look. Die lila Stellen wurden mit Glanzfolie hervorgehoben, was das Buch sehr edel wirken lässt. Es ist quadratisch, im Hardcover, klein und handlich.

Jetzt zum Inhalt: Es gibt verschiedene Kapitel zu Themen wie Mode, Beruf oder Reisen.
Die Seiten lesen sich alle sehr zügig, da unter den Fotografien meistens ein zwei Sätze zu lesen sind. Wenn ein neues Kapitel anfängt, gibt es eine Einführung, und diese ist etwas länger.
Einige Seiten fand ich humorvoll, einige waren klischeehaft, aber viele Seiten habe ich beim Lesen einfach “zur Kenntnis genommen”, da sie für mich keinen Mehrwert hatten. Ich konnte mich einfach nicht damit identifizieren oder die Szenen in meinen Alltag projizieren.
Insgesamt war es aber eine nette Unterhaltung für mich. Meiner Meinung nach hätten es auch weniger englische Wörter sein können. Die Fotografien waren ganz schön anzusehen.

Insgesamt kann ich sagen, dass das Buch ganz nett war, aber auch nicht überragend.
Meiner Meinung nach eignet sich das Buch gut als Geschenk, besonders für Barbie-Fans. Für Kinder sind die Themen darin eher ungeeignet. Jugendliche können eher damit etwas anfangen. Aber die eigentliche Zielgruppe sind Erwachsene.

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Schönes orientalische Setting, leider einige Schwächen, hat mich daher nicht vollkommen überzeugt.

Der Sternenstaubdieb
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Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich hohe Erwartungen aufgrund der Bewertungen. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Meiner Meinung nach war das Buch nicht überragend, aber auch nicht schlecht.



Das ...

Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich hohe Erwartungen aufgrund der Bewertungen. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Meiner Meinung nach war das Buch nicht überragend, aber auch nicht schlecht.



Das Cover ist sehr schön gestaltet worden und versetzt einen direkt in 1001 Nacht. Der Schutzumschlag wurde aus strukturiertem Papier gefertigt, was ihn sehr edel wirken lässt. Die Grafiken und Verzierungen wirken sehr orientalisch und haben große Lust auf das Buch gemacht.



Der Anfang des Buches konnte mich nicht fesseln, aber war auch nicht direkt langweilig. Im Laufe der Geschichte sind einige Figuren dazu gekommen, diese und auch die Protagonistin Loulie haben meiner Meinung nach jedoch ihr Potenzial nicht ausschöpfen können. Bis auf Qadir bin ich mit keiner Figur so richtig warm geworden. Das ist auch einer der Gründe, weshalb mir das Buch nicht vollkommen zugesagt hat.



Ein weiterer Grund, den ich bereits angesprochen habe, ist, dass mir noch etwas mehr Spannung gefehlt hat. Es gab meiner Meinung nach zu viele langatmige Stellen, die sich zu sehr gezogen haben.



Ein großes Plus war für mich das Setting, das die Leser direkt in 1001 Nacht versetzt.

Es gab auch zwischendurch Erzählungen und Legenden, die sehr interessant und spannend waren.



Mein Fazit lautet, dass dieses Buch nicht überragend ist, aber auch nicht schlecht. Meiner Meinung nach wurde das Potenzial nicht ausgeschöpft. Dennoch denke ich, ist es eine tolle Lektüre für alle Fantasy-Fans und Leser, die gerne Bücher mit orientalischem Setting lesen.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Apokalyptische aber ruhige Slice of Life

Girls' Last Tour 1
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In dem ersten Band von Girls Last Tour bestreiten die beiden Mädchen Chito und Yuri ihren Lebensunterhalt durch ihre apokalyptische Welt. Weit und breit gibt es keine Menschen und vieles ist zerstört. ...

In dem ersten Band von Girls Last Tour bestreiten die beiden Mädchen Chito und Yuri ihren Lebensunterhalt durch ihre apokalyptische Welt. Weit und breit gibt es keine Menschen und vieles ist zerstört.

Durch das Cover habe ich eine actiongeladene Geschichte erwartet, jedoch wurde ich bereits auf den ersten Seiten überrascht, da die Atmosphäre recht ruhig, ja fast schon gemütlich auf mich wirkte. Diese ruhige Atmosphäre ist ein großer Gegensatz zur Apokalypse, was sehr interessant für mich war. Der Leser wird regelrecht ins Geschehen katapultiert, da weder der Hintergrund der beiden Mädchen noch der Apokalypse bekannt ist.

Der Zeichenstil des Mangas ist recht kritzelhaft und die Augen etwas ausdruckslos, was zunächst gewöhnungsbedürftig war. Im Laufe des Lesens habe ich mich an den Stil gewöhnt und fand ihn dann auch nicht schlecht.

Ich würde den Manga als Alltagsgeschichte oder Slice of Life einer dystopischen und apokalyptischen Welt der beiden Mädchen beschreiben. Action gibt es so gut wie gar nicht, dafür ist es interessant, die beiden dabei zu begleiten, wie sie ihr Schicksal gemeinsam bestreiten. Ich muss aber auch sagen, dass in diesem Band nicht viel passiert und auch viele Fragen unbeantwortet bleiben. Das hält einerseits die Spannung aufrecht, andererseits ist es aber auch schade.

Mein Fazit lautet, dass dieser Manga recht gut ist, aber mich auch nicht umgehauen hat. Der Zeichenstil ist eher mittelmäßig und mir fehlt das gewisse Etwas für einen Wow-Effekt. Ich würde den Manga Leser*innen empfehlen, die gemütliche aber apokalyptische Manga lesen möchten.

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Veröffentlicht am 06.08.2024

Eine actionreiche Geschichte über Werwölfe - konnte mich leider nicht fesseln

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Die Gestaltung des Covers finde ich richtig gut gelungen. Es strahlt eine düstere Atmosphäre aus. Die Zeichnungen darauf haben mir sehr gefallen. Die Hauptfiguren Scott und Scarlett wurden sehr gut getroffen ...

Die Gestaltung des Covers finde ich richtig gut gelungen. Es strahlt eine düstere Atmosphäre aus. Die Zeichnungen darauf haben mir sehr gefallen. Die Hauptfiguren Scott und Scarlett wurden sehr gut getroffen und sehen sehr cool aus. Der Farbschnitt gefällt mir ebenfalls sehr. Schade, dass wir im Inneren keine weiteren Illustrationen der beiden Figuren haben, stattdessen jedoch schwarz-weiße Illustrationen von verschiedenen Werwolf-Arten. Darüber hinaus gibt es zwei doppelseitige und farbige Illustrationen hinter dem Cover und dem Buchrücken. Diese haben mir sehr gefallen.

Die zwei Geschwister Scott und Scarlett machen sich auf den Weg, um das Geheimnis ihrer Eltern zu lüften. Die Umsetzung hat mir bedingt gefallen, da mir einige Stellen sehr langatmig vorgekommen sind und es gedauert hat, bis es richtig zur Sache ging. Darüber hinaus sind die Kapitel aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben worden, was mir an manchen Stellen gefallen hat, aber manchmal mich etwas verwirrt hatte. Ich habe den Schreibstil etwas anspruchsvoller von üblichen Romanen für die Zielgruppe empfunden, da ich Stellenweise nicht ganz mitgekommen bin und die Zeilen erneut lesen musste, um die Situationen besser zu verstehen bzw. es mir besser vorstellen zu können.

Die Figuren haben mir gefallen und sie sind auch authentisch rüber gekommen. Scott und Scarlett zeigen deutlich, dass man sich als Geschwister manchmal nicht einig sein kann, im Endeffekt aber stets zusammenhält. Die Nebenfiguren waren auch authentisch.

Das Buch ist perfekt für LeserInnen, die actionreiche Szenen mögen - und natürlich für Fans von Fantasy, insbesondere Werwolf-Geschichten. Schade war, dass ich den Spannungsbogen anfangs als sehr niedrig empfunden habe. Erst ab ungefähr der zweiten Hälfte des Buches ging es dann richtig zur Sache. Das Buch konnte mich auch leider nicht fesseln. Es ist meiner Meinung nach kein schlechtes Buch, es hat mich aber auch nicht vollständig überzeugen können.

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Veröffentlicht am 30.06.2024

Eine Geschichte über die Verarbeitung von Trauer

Das Pfauengemälde
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Das Cover hat mich angesprochen, da ich Malereien auf Cover sehr ästhetisch finde. Die Frau auf dem Cover hat einen interessanten Blick und die knalligen Farben in Verbindung mit dem rosa Hintergrund harmonieren ...

Das Cover hat mich angesprochen, da ich Malereien auf Cover sehr ästhetisch finde. Die Frau auf dem Cover hat einen interessanten Blick und die knalligen Farben in Verbindung mit dem rosa Hintergrund harmonieren gut miteinander.

Die Protagonistin Ana reist in diesem Roman von Deutschland nach Rumänien um das Pfauengemälde zurück zu bekommen, welches sie erben soll.

Ich finde den Schreibstil leider an vielen Stellen anspruchsvoll. Nachdem Ana in Rumänien ankommt, liest man eigentlich nur noch über ihren dortigen Alltag mit ihrer Familie. Der Alltag ist sehr authentisch geschrieben worden. Es könnte sich wirklich um eine wahre Geschichte handeln.

Beim Lesen dieses Alltags hatte ich aber leider oft das Gefühl, dass es sich in die Länge gezogen hat. Dagegen wurde das Ende in ein paar Zeilen abgearbeitet.

An manchen Stellen kam mir auch alles Wirr vor, da in einem Kapitel etwas erzählt wird und im nächsten Kapitel dann etwas ganz anderes. Ein roter Faden hat mir gefehlt. Mit den Nebenfiguren konnte ich auch nicht so viel anfangen, da mir etwas an Tiefe fehlte. Die Gespräche zwischen den Figuren fand ich manchmal ebenfalls sehr verwirrend. Ich habe mich manchmal echt gefragt, worüber die jetzt eigentlich reden.
Dazu ist ein Spannungsbogen in diesem Roman leider nicht existent.

Was ich positiv fand, waren die Beschreibungen der Schauplätze, die sehr realistisch waren. Darüber hinaus behandelt das Buch insbesondere die Trauer von Ana über ihren Vater Nicu. Sie lernt im Laufe der Zeit in Rumänien neue Dinge über ihn kennen und hat ihre eigenen Methoden, ihre Trauer zu verarbeiten. Unter anderem nutzt sie ein Notizbuch dafür.
An vielen Stellen wurde es sehr politisch und der Widerstand in Rumänien und der Kommunismus waren ein wichtiges Thema. Das Ende war sehr unerwartet und auch berührend.

Ich würde das Buch LeserInnen empfehlen, die anspruchsvolle Literatur mögen. Mein Lieblingsbuch wurde es zwar nicht, dafür war es an vielen Stellen leider etwas zu zäh und langatmig für mich. Manche Kapitel habe ich zwar gelesen, aber nicht genau verstanden was darin passiert ist. Ich weiß nicht ob es an mir liegt, oder an dem verworrenen Schreibstil. Vielleicht braucht man einen Abschluss in einer Geisteswissenschaft um diesen Roman besser zu verstehen? Vielleicht ist genau das auch beabsichtigt, so als stilistisches Mittel? Mir persönlich kam einfach alles sehr wirr vor.

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