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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2024

nicht meins

Im Warten sind wir wundervoll
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Eigentlich war das Buch genau mein Beuteschema. Umso enttäuschender, dass es mich gar nicht fesseln konnte.
Woran mag das gelegen haben?
Vielleicht am Erzählstil, der etwas abgehackt und nicht besonders ...

Eigentlich war das Buch genau mein Beuteschema. Umso enttäuschender, dass es mich gar nicht fesseln konnte.
Woran mag das gelegen haben?
Vielleicht am Erzählstil, der etwas abgehackt und nicht besonders ausgereift wirkte. Ich denke, das war Absicht aber mir hat das so gar nicht behagt.
Vielleicht an den zwei Handlungssträngen, die bemüht miteinander verwoben waren. Aber durch das Hin- und Herhüpfen verpuffte tatsächlich oftmals die Spannung bzw. einiges war sehr vorhersehbar.
Vielleicht war es einfach auch zu kitschig für mich. Bei Liebesgeschichten bin ich empfindlich. Wenn es zu seicht wird, dann bin ich eher genervt.

Es gibt einfach Bücher, die mein Herz nicht berühren. Und dann möchte ich es eher weglegen als fertig lesen. Und wahrscheinlich waren auch meine Erwartungen einfach zu hoch. Das passiert mir manchmal.

Veröffentlicht am 14.09.2024

schöne Fantasyidee

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Mein erstes Buch vom Autor Peter S. Beagle war natürlich "das letzte Einhorn". Wieder stehen magischen Wesen im Mittelpunkt seines neuen Büchleins, nämlich Drachen, die zu einer Schloßplage geworden sind ...

Mein erstes Buch vom Autor Peter S. Beagle war natürlich "das letzte Einhorn". Wieder stehen magischen Wesen im Mittelpunkt seines neuen Büchleins, nämlich Drachen, die zu einer Schloßplage geworden sind und deshalb bekämpft werden müssen.

Was mir gefallen hat.
Natürlich das tolle Cover. In das habe ich mich sofort verliebt.
Ebenso der Titel, der eine gehaltvolle und doch auch humorige Geschichte verspricht.

Die drei Hauptdarsteller angefangen beim Drachenjäger Robert über die unkonventionelle Prinzessin Cerise bis hin zu ihrem Zukünftigen, dem Kronprinz Reginald sind unterhaltsame Charaktere mit einigen Ecken und Kanten und ganz unterschiedlichen Gründen, warum sie sich auf Drachenjagd begeben.

Der Erzählsil hat einen ironisch-humorvollen Unterton, der die Story leicht und
mit einem Augenzwinkern rüberbringt.

Was mir nicht so gut gefallen hat.
Obwohl das Buch eher dünn ist, kann der Autor die Spannung bei dem Plot nicht durchwegs halten und das Ende verlief deshalb etwas im Sande. Eine schöne Geschichte mit etwas vertanem Potential.

Veröffentlicht am 14.07.2024

nicht meins

Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel
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Vorneweg, ich mag die Fantasybücher von Franzi Kopka außerodentlich, deshalb habe ich mir Cosy secrets gekauft. Und ja, ich lese ganz gerne mal leichte Liebesgeschichten mit jungen bis jugendlichen Darstellern. ...

Vorneweg, ich mag die Fantasybücher von Franzi Kopka außerodentlich, deshalb habe ich mir Cosy secrets gekauft. Und ja, ich lese ganz gerne mal leichte Liebesgeschichten mit jungen bis jugendlichen Darstellern. Also war ich zuversichtlich, hier richtig zu liegen. Ich dachte mir, dass der Crimefactor geringer wäre, denn bei Krimis bin ich wählerisch. Das muss schon handfeste Spannung sein. Und die hat mir hier gefehlt.

Irgendwie hat die Mischung einfach nicht richtig gezündet, so dass beide Genres etwas auf der Strecke geblieben sind. Also die Liebesgeschichte war mir etwas zu oberflächlich und aufgesetzt. Und die Spannungsgeschichte zu jugendlich und holprig.

Da es sich ja um einen Reihenauftakt handelt, muss ich sagen, dass ich den zweiten Teil wohl nicht lesen werde. Mich konnte die Geschichte einfach nicht richtig überzeugen. Ich hoffe auf neue Fantasy der Autorin. Da bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Veröffentlicht am 04.05.2024

Meeresfriedhof

Meeresfriedhof
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Ein literarischer Thriller über Familie, Macht und Vertuschung; das wurde mir als Leserin vorher angekündigt und ich war gespannt. So ganz weiß ich nicht, was das literarische an diesem Buch ist? Und auch ...

Ein literarischer Thriller über Familie, Macht und Vertuschung; das wurde mir als Leserin vorher angekündigt und ich war gespannt. So ganz weiß ich nicht, was das literarische an diesem Buch ist? Und auch der Thrill war anders als erwartet. Es war für mich eher eine Familiengeschichte, denn obwohl es mit einer Toten beginnt, wird hier nicht in einem Mord ermittelt sondern was in der Vergangenheit passiert und und was vor allem der Patriarch der Familie - Olaf - verbirgt.

Mir hat gefallen, dass durch Abschnitten, die in der Vergangenheit spielen, einiges über Norwegen und sein Verhalten im zweiten Weltkrieg erzählt wird. Auch aktuelle Kriegsschauplätze im vorderen Orient spielen eine Rolle und geben der Geschichte eine spezielle Würze.

Die Darsteller, vor allem die Reedereifamilie, ist eine Gemeinschaft, die voller Lügen, Intrigen, Neid und Hass agiert und man möchte wirklich kein Familienmitglied sein. Eine Stiftung, die im Krieg eine dubiose Rolle spielte und immer noch am Rande der Legalität zu agieren scheint, vergiftet die Atmosphäre unter den Verwandten und gibt Rätsel auf.

Ich fand die Story etwas aufgeblasen und unnötig verschachtelt erzählt. Mir waren die Akteuere etwas unsympathisch und so richtig kam die Spannung bei mir nicht an. Und so wirklich literarisch fand ich den Erzählstil auch nicht. Ich denke, damit sollte gesagt werden, dass es weniger ein Thriller, denn ein Roman ist.

Veröffentlicht am 05.02.2024

etwas flach

Star Bringer
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Ich liebe Science Fiction. Und da ich Tracy Wolff noch nicht kannte, dachte ich mir, das wäre genau der richtige Zeitpunkt diese Autorin für mich zu entdecken. Ich habe mir also das Hörbuch gegönnt und ...

Ich liebe Science Fiction. Und da ich Tracy Wolff noch nicht kannte, dachte ich mir, das wäre genau der richtige Zeitpunkt diese Autorin für mich zu entdecken. Ich habe mir also das Hörbuch gegönnt und war gespannt.

Gleich vorweg, ich hätte vielleicht besser zum Buch gegriffen. Mir war nicht klar, dass aus der Sicht sehr vieler verschiedener Darsteller erzählt wird und ich wirklich Probleme hatte, diese im Hörbuch immer zuzuordnen. Da auch immer in der Ich-Perspektive erzählt wird, ist da nicht immer klar ersichtlich. Und ich fand auch, dass die Charaktere zu wenig differenziert beschrieben wurden, so dass einige für mich sehr ähnlich rüber kamen.

Das SF-Setting war okay aber nichts wirklich Neues und ich hatte oft den Eindruck dass das nur Staffage war und es eigentlich um Liebesgedöns und jugendliche Probleme ging. Ich habe für mich den Eindruck, ich bin nicht die Zielgruppe und mir hat der Erzählstil nicht gefallen. Schade.