Cover-Bild Hast du Zeit?
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.06.2024
  • ISBN: 9783499013300
Andreas Winkelmann

Hast du Zeit?

Thriller

Meisterhafte Hochspannung: der neue Thriller von Nr.-1-Bestsellerautor Andreas Winkelmann. Die Zeit – sie verrinnt uns zwischen den Fingern. Sie wird uns gestohlen. Wir verschwenden sie. Was, wenn jemand bereit ist, für dieses kostbare Gut zu töten?

Meine Liste wird immer länger …

Darauf stehen Menschen. Menschen wie du. Ihr alle habt mir etwas genommen.
Ihr wisst es nicht, aber ich werde euch finden. Euch jagen, ohne Gnade. Du fragst dich, warum?

Genau das ist das Problem. Ihr alle seid achtlos, rücksichtslos. Und dafür müsst ihr bezahlen.
Mit dem Kostbarsten, was ihr habt. Auch du könntest auf dieser Liste stehen, ohne es zu wissen.

Und deine Zeit läuft ab …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2024

Zu viele Opfer, zu wenig Nervenkitzel – nicht mein Thriller.

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„Hast du Zeit“ von Andreas Winkelmann ist ein Thriller, der sich mit der Vergänglichkeit der Zeit und der tödlichen Rache eines Menschen auseinandersetzt, dem diese gestohlen wurde. Der Autor, bekannt ...

„Hast du Zeit“ von Andreas Winkelmann ist ein Thriller, der sich mit der Vergänglichkeit der Zeit und der tödlichen Rache eines Menschen auseinandersetzt, dem diese gestohlen wurde. Der Autor, bekannt für seine düsteren und packenden Geschichten, legt mit diesem Werk einen weiteren Bestseller vor. Winkelmann, geboren 1968, hat sich mit einer Reihe von Thrillern einen Namen gemacht, darunter „Die Lieferung“. Er lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Bremen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gesprochen von Charles Rettinghaus.

Worum geht's?

Der Thriller beginnt mit einer beunruhigenden Liste, auf der verschiedene Menschen stehen – Menschen, die dem Täter angeblich etwas gestohlen haben, ohne es zu wissen. Der Mörder plant, sie zu jagen und ihnen das Kostbarste zu nehmen: ihre Zeit. Während die Polizei versucht, die Zusammenhänge zu entschlüsseln, gerät ein immer größerer Kreis von Menschen in den Fokus des Killers. Der Täter hinterlässt Sanduhren als Symbol für die verrinnende Zeit und setzt seine Opfer auf grausame Weise unter Druck. Doch was treibt ihn an? Und warum gerade diese Menschen?

Meine Meinung

Leider hat mich „Hast du Zeit“ als Thriller enttäuscht. Die Spannung, die ich mir von einem Thriller erwarte, ist über weite Strecken ausgeblieben. Die Handlung war oft verwirrend, da es viele Charaktere gab, deren Verbindungen zueinander nicht wirklich klar waren. Ich hatte extrem Mühe, alle Akteur:innen auseinanderzuhalten. Zwar schätze ich es, wenn ein Autor mit gesellschaftlichen Konzepten bricht – in diesem Fall heteronormativen Vorstellungen –, doch dies allein hat die Handlung nicht tragen können. Die Auflösung des Falls empfand ich als unbefriedigend und zu glatt. Zudem blieben wichtige Fragen offen: Warum die Sanduhren? Warum behielt der Täter seine Opfer? Wann und warum genau hat das alles begonnen?

Mit einer Länge von über 10 Stunden zieht sich das Hörbuch in die Länge, ohne dass die Spannung stetig ansteigt. An die Stimme des Sprechers, Charles Rettinghaus, musste ich mich erst gewöhnen. Obwohl er seine Arbeit gut gemacht hat, habe ich schon Sprecher:innen erlebt, die die emotionalen Stellen packender und intensiver vermitteln konnten. Hier hat mir oft die Tiefe gefehlt, um wirklich mit den Figuren mitzufühlen.

Ein weiteres Problem war die große Anzahl der Opfer. Mit der Zeit wirkten sie auf mich beliebig ausgewählt, und sehr blass weil wenig Infos über ihre Leben vorkamen. Dadurch wurde es schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen oder ihre Schicksale nachzuvollziehen. Auch die Handlungen der Protagonis:innen erschienen mir teilweise wenig nachvollziehbar uns stellenweise SEHR naiv.

Fazit

Insgesamt fehlte es dem Thriller deutlich an Spannung und Nervenkitzel. Der Plot verlief oft zu vorhersehbar, und die abrupten Wendungen am Ende hinterließen mehr Fragen als Antworten. Gerade das Finale hätte intensiver ausgearbeitet werden können, um die Hintergründe besser zu beleuchten und die Motivation des Täters nachvollziehbarer zu machen. Für mich bleibt dieses Buch leider hinter den Erwartungen zurück, daher vergebe ich 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.08.2024

Eher ein schwächerer Winkelmann

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So wie viele andere habe auch ich mich sehr auf das neue Buch von Andreas Winkelmann gefreut, da ich bereits alle seine anderen Bücher gelesen und sehr gemocht habe.
Ich war trotzdem ein wenig skeptisch, ...

So wie viele andere habe auch ich mich sehr auf das neue Buch von Andreas Winkelmann gefreut, da ich bereits alle seine anderen Bücher gelesen und sehr gemocht habe.
Ich war trotzdem ein wenig skeptisch, denn ich hatte erst kurz vorher das neueste Buch von Fitzek gelesen welches mich nicht wirklich überzeugen konnte. Was unter anderem daran lag, dass ich so vieles von Fitzek schon kenne und auch er das Rad der Thrillerbücher nicht neu erfinden kann. Was definitiv nicht schlimm ist, aber eine gute Idee und ein interessanter Plot kann da viel Abhilfe schaffen.

Mit einem eher skeptischen Blick bin ich dann, wie bei Winkelmann üblich, nur so durch die kurze Kapitel und den leicht lesbaren Text. Wie üblich werden 1-2 Hauptsichten und die Sicht des Täters dargestellt. Und auch der Aufbau lehnt sich sehr stark an andere vergleichbare Thriller an. Auch die klassischen Klischees werden hier bedient und man bekommt das was man erwartet.

Die Grundidee scheint hier gar nicht verkehrt. Wer kennt den Satz "Ich habe jetzt keine Zeit" nicht? In so vielen Momenten unseren Alltags kommt uns dieser Satz über die Lippen. Und daraus einen Thriller zu basteln hört sich mehr als richtig an, gerade weil Winkelmann in seinen Büchern immer mit alltäglichen Dingen um die Ecke kommt. Doch leider ist die Idee in diesem Buch nicht so gut umgesetzt wie es anfangs für mich klang. So richtig nachvollziehbar warum gerade die ausgewählten Opfer sterben müssen ist es für mich nicht gewesen und das Ende auch ein wenig überdramatisiert.

In einem Punkt kann ich anderen Rezensionen nur zustimmen und das ist, dass es einfach zu viele Figuren die eingeführt werden. Oft auch nur, damit man glaubt, dass eben diese Personen eventuell etwas mit dem Fall zu tun haben könnten und es am Ende doch nicht haben. Ein Fokus auf ein paar wenige Figuren und mehr Hintergründe und Aktionen aus des Sicht des Täters und das Buch hätte mich mehr fesseln können.

Und zu guter Letzt noch eine, wahrscheinlich sehr persönliche Ansicht meinerseits, aber ich finde den Namen "Jemand" für einen Hund bzw. für ein Buch schrecklich. Erst dachte ich "ja ist ganz witzig". Aber beim weiteren Lesen habe ich mich jedes Mal aufs Neue gewundert wer Jemand sein soll, bis es mir wieder eingefallen ist, dass das der Hund ist.

Alles in allem bin ich eher enttäuscht von dem Buch, da ich von Winkelmann doch deutlich besseres gewohnt bin. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass man sich nach einer gewissen Anzahl an Büchern einfach darauf einstellt und weiß was kommt und selten überrascht wird, oder ob das Thrillergenre neuen Schwung braucht mit neuen Idee oder besser ausgearbeiteten Geschichten. Die Bücher dürfen auch gerne länger sein als 300-400 Seiten. Auch wenn es dann schwierig die Spannung über das gesamte Buch zu halten, aber mit mehr Backstory und ausgearbeiteten Szenen und Momenten können diese Bücher wieder gut werden und mehr bieten.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Fast Zeitverschwendung

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Eine Krankenschwester fühlt sich verfolgt. Ihre Freundin bittet ihren Vater Lars, einen abgehalfterten pensionierten Polizisten, um Hilfe. Und doch wird die Frau ermordet. Lars macht sich Vorwürfe. Zudem ...

Eine Krankenschwester fühlt sich verfolgt. Ihre Freundin bittet ihren Vater Lars, einen abgehalfterten pensionierten Polizisten, um Hilfe. Und doch wird die Frau ermordet. Lars macht sich Vorwürfe. Zudem wird eine Schornsteinfegerin aus ihrem Wagen entführt, als sie gerade mit ihrer Lebensgefährtin telefoniert. Diese versucht verzweifelt, ihre Freundin zu finden und trifft bei ihren Ermittlungen auf Lars. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer der Täter ist.
Es geht hier um einen Täter, der sich an Menschen rächt, die ihm irgendwann Zeit gestohlen haben. Für den Leser scheinen die wahllos ausgewählt, sie eint scheinbar nur seine Frage „hast du Zeit“. Für mich hätten es gern weniger Opfer sein dürfen, da sich das Vorgehen eigentlich wiederholte und die Einführung und Beschreibung der Personen mich irgendwann eher langweilten. Es fehlte für mich deutlich an Spannung und Nervenkitzel. Der Prolog war noch am spannendsten. Schade. Fast „Zeitverschwendung“.

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Hat mich nicht gecatcht

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Bisher hatten mir alle Romane, die ich von Autor Andreas Winkelmann gelesen habe, extrem gut gefallen. Ich mag das es etwas Abgefahrene, das Außergewöhnliche. Daher war ich voller Vorfreude auf diesen ...

Bisher hatten mir alle Romane, die ich von Autor Andreas Winkelmann gelesen habe, extrem gut gefallen. Ich mag das es etwas Abgefahrene, das Außergewöhnliche. Daher war ich voller Vorfreude auf diesen neuen Krimi und wollte ihn auch schnellstmöglich lesen. Leider hab ich sehr schnell gemerkt, dass mich das Buch einfach nicht catcht. Ich wurde mit keiner der Figuren warm und man wusste auch nie, woran man ist. Das stört mich an sich nicht, denn es soll ja bis zum Ende geheimnisvoll bleiben, aber hier war es mir einfach zu viel und irgendwie auch anstrengend.

Normalerweise beende ich Bücher nach 60 Seiten, wenn sie mich bis dahin nicht mitgerissen haben. Hier war es anders und ich dachte, das wird bestimmt noch, weil ich die anderen Bücher ja so gut gefunden hatte. Leider wurde es irgendwie immer verworrener und nicht nur seltsam, sondern auch gruslig. Mich ging das schon eher in den Bereich Horror und das mag ich gar nicht.

Im Nachhinein bedauere ich, dass ich das Buch beendet und nicht früher weggelegt habe. Auch wenn ich unbedingt wissen wollte, wer hinter den Morden steckt und warum. Das Buch hatte also schon was, aber für mich nicht das gewisse Etwas. Sorry, aber das war echt nicht mein Fall.