Gehen oder bleiben - eine schwere Entscheidung
Vino, Mord und Bella Italia! Folge 3: Bittersüßer HonigEs ist immer schön, wieder nach Fontenaia zurückzukommen. Die Bewohner sind mir - genauso wie Anna - mittlerweile ans Herz gewachsen.
Dieses Mal geht es um eine tote Umweltschützerin. In Fontenaia lädt ...
Es ist immer schön, wieder nach Fontenaia zurückzukommen. Die Bewohner sind mir - genauso wie Anna - mittlerweile ans Herz gewachsen.
Dieses Mal geht es um eine tote Umweltschützerin. In Fontenaia lädt der Bürgermeister zum Tag der Offenen Tür in seine Imkerei: Anna kann es kaum abwarten, den süßen Honig zu probieren, als plötzlich ein Stein durch die Luft fliegt und die aufgestapelten Honiggläser zertrümmert. Commissario Vico Martinelli muss die Täterin zunächst freilassen, nur um sie kurz darauf tot im Bienenhaus zu finden.
In dieser Folge steht die Familie des Bürgermeisters Il Ciccione im Rampenlicht, sie stehen sogar unter Verdacht, etwas mit dem Tod der Frau zu tun zu haben. Anna recherchiert zwar aus freien Stücken, stellt aber immer auch wieder fest, dass die Menschen ihr mehr vertrauen, als der Polizei. Sie wird angerufen, wenn ein Informant etwas zu dem Fall zu sagen hat und das passt Vico Martinelli, dem Commissario überhaupt nicht. Während seine Mitarbeiter gar keine Berührungsängste haben und quasi schon mit Anna befreundet sind, tut er sich weiterhin schwer und ein Lob aus seinem Munde, wenn sie die Ermittlungen tatsächlich deutlich voranbringt, wiegt umso schwerer.
Natürlich kann der Fall am Ende geklärt werden. Nichts deutete bis dahin auf diese Wendung hin, von daher bleibt es bis zuletzt spannend.
Auch der Humor kommt glücklicherweise nicht zu kurz, bei einigen Szenen habe ich laut gelacht.
In dieser Folge ging es für Anna auch um die Entscheidung, geht sie oder bleibt sie. Das allerdings war voraussehbar und deutlich leichter zu erraten als die Auflösung des Falles. Es gibt zum Schluss einige offene Fragen, freuen wir uns also auf den nächsten Band.