Profilbild von Jessis_Buchwelt

Jessis_Buchwelt

Lesejury Star
offline

Jessis_Buchwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jessis_Buchwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2024

Cora's turbulente Suche nach Liebe & Erfolg

Traumfrau mit Nebenwirkungen
0

Stell dir vor, du bist plötzlich die Hauptfigur in einem Buch, das so spritzig und chaotisch ist, dass es sich anfühlt, als wäre dein Kaffee heimlich mit Prosecco gemixt worden. Willkommen in Amelie Frieds ...

Stell dir vor, du bist plötzlich die Hauptfigur in einem Buch, das so spritzig und chaotisch ist, dass es sich anfühlt, als wäre dein Kaffee heimlich mit Prosecco gemixt worden. Willkommen in Amelie Frieds „Traumfrau mit Nebenwirkungen“, wo du zusammen mit Cora durch die Herausforderungen des Dreißigseins navigierst – und das auf eine Weise, die man am besten als charmantes Chaos beschreiben kann.

Cora, die Protagonistin, ist wie die Superheldin des Alltags: beruflich auf der Überholspur, ein Magnet für Männer und irgendwie immer im Zentrum des Wirbelsturms. Sie ist diese eine Freundin, die auf jeder Party die besten Geschichten erzählt, und du fragst dich, ob ihr Leben eigentlich eine Reality-TV-Show ist. Ihre Liebesabenteuer? Eine wilde Achterbahnfahrt, bei der du nie weißt, was als Nächstes passiert, aber sicher sein kannst, dass es unterhaltsam wird.

Der Schreibstil von Fried ist wie ein erfrischender Sommercocktail: spritzig, leicht und manchmal überraschend stark. Sie erzählt die Geschichte mit einer Leichtigkeit, die dich zum Schmunzeln bringt, auch wenn manche Szenen fast schon slapstickhaft übertrieben sind. Es ist, als würde Fried dir zwinkern und sagen: „Ja, es ist verrückt, aber gerade das macht so viel Spaß, oder?“

Klar, bei jeder guten Party gibt es auch Dinge, die man kritisch betrachten könnte. Coras unkonventioneller Stil kann manchmal ein bisschen zu weit gehen, und ihre Beziehungskapriolen fühlen sich an, als hätte jemand das Drehbuch einer romantischen Komödie ein paar Mal zu oft umgeschrieben. Aber mal ehrlich, ist das nicht auch ein Teil des Vergnügens?

Insgesamt ist „Traumfrau mit Nebenwirkungen“ wie eine wilde Fahrt durch das Liebesleben einer modernen Frau: aufregend, amüsant und ein bisschen verrückt. Wenn du mal wieder etwas Leichtes und Lachhaftes brauchst, um dem Ernst des Lebens zu entfliehen, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Also, wenn du auf der Suche nach einer literarischen Auszeit bist, die so unbeschwert ist wie ein Tag am Strand mit einem guten Buch und einem noch besseren Cocktail, dann lass dir „Traumfrau mit Nebenwirkungen“ nicht entgehen!

Veröffentlicht am 01.08.2024

Cora's turbulente Suche nach Liebe & Erfolg

Traumfrau mit Nebenwirkungen
0

Stell dir vor, du bist plötzlich die Hauptfigur in einem Buch, das so spritzig und chaotisch ist, dass es sich anfühlt, als wäre dein Kaffee heimlich mit Prosecco gemixt worden. Willkommen in Amelie Frieds ...

Stell dir vor, du bist plötzlich die Hauptfigur in einem Buch, das so spritzig und chaotisch ist, dass es sich anfühlt, als wäre dein Kaffee heimlich mit Prosecco gemixt worden. Willkommen in Amelie Frieds „Traumfrau mit Nebenwirkungen“, wo du zusammen mit Cora durch die Herausforderungen des Dreißigseins navigierst – und das auf eine Weise, die man am besten als charmantes Chaos beschreiben kann.

Cora, die Protagonistin, ist wie die Superheldin des Alltags: beruflich auf der Überholspur, ein Magnet für Männer und irgendwie immer im Zentrum des Wirbelsturms. Sie ist diese eine Freundin, die auf jeder Party die besten Geschichten erzählt, und du fragst dich, ob ihr Leben eigentlich eine Reality-TV-Show ist. Ihre Liebesabenteuer? Eine wilde Achterbahnfahrt, bei der du nie weißt, was als Nächstes passiert, aber sicher sein kannst, dass es unterhaltsam wird.

Der Schreibstil von Fried ist wie ein erfrischender Sommercocktail: spritzig, leicht und manchmal überraschend stark. Sie erzählt die Geschichte mit einer Leichtigkeit, die dich zum Schmunzeln bringt, auch wenn manche Szenen fast schon slapstickhaft übertrieben sind. Es ist, als würde Fried dir zwinkern und sagen: „Ja, es ist verrückt, aber gerade das macht so viel Spaß, oder?“

Klar, bei jeder guten Party gibt es auch Dinge, die man kritisch betrachten könnte. Coras unkonventioneller Stil kann manchmal ein bisschen zu weit gehen, und ihre Beziehungskapriolen fühlen sich an, als hätte jemand das Drehbuch einer romantischen Komödie ein paar Mal zu oft umgeschrieben. Aber mal ehrlich, ist das nicht auch ein Teil des Vergnügens?

Insgesamt ist „Traumfrau mit Nebenwirkungen“ wie eine wilde Fahrt durch das Liebesleben einer modernen Frau: aufregend, amüsant und ein bisschen verrückt. Wenn du mal wieder etwas Leichtes und Lachhaftes brauchst, um dem Ernst des Lebens zu entfliehen, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Also, wenn du auf der Suche nach einer literarischen Auszeit bist, die so unbeschwert ist wie ein Tag am Strand mit einem guten Buch und einem noch besseren Cocktail, dann lass dir „Traumfrau mit Nebenwirkungen“ nicht entgehen!

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein turbulenter historischer Flug

Nacht über den Wassern
0

Ken Follett, der Meister des historischen Romans, hebt mit „Nacht über den Wassern“ erneut ab – diesmal jedoch nicht auf den Säulen der Erde, sondern in einem riesigen Flugboot über dem Atlantik im Jahr ...

Ken Follett, der Meister des historischen Romans, hebt mit „Nacht über den Wassern“ erneut ab – diesmal jedoch nicht auf den Säulen der Erde, sondern in einem riesigen Flugboot über dem Atlantik im Jahr 1939. Und ich sage euch, diese Reise hat es in sich!

Stellt euch vor, ihr seid in einem gigantischen Flugzeug, das aussieht, als könnte es auch gleich als schwimmendes Schloss durchgehen. An Bord befinden sich eine bunte Mischung von Passagieren, darunter ein jüdischer Wissenschaftler, der vor den Nazis flieht – ja, ich weiß, nicht gerade die besten Reisegefährten. Dann haben wir einen Juwelendieb, der so schlau ist, dass er wahrscheinlich den Flugzeugkühlschrank mitgehen lassen könnte. Ein erzkonservativer Lord, der seine rebellische Tochter auf eine Art und Weise erzieht, die uns heute wohl sämtliche Kinderrechtsaktivisten auf den Hals hetzen würde. Und vergesst nicht den Agenten in geheimer Mission, der so geheim ist, dass er sich wahrscheinlich selbst vergessen hat.

Jeder von ihnen hat sein eigenes kleines Geheimnis und seine eigenen Probleme, aber hey, wer hat das nicht? Aber, und jetzt kommt der Clou, nur einer von ihnen kennt das drohende Unheil, das über den Wassern lauert. Keine Sorge, ich verrate nicht, wer es ist. Das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Was dieses Buch so großartig macht, ist die Vielfalt der Charaktere und ihre persönlichen Geschichten. Ken Follett nimmt sich die Zeit, um jeden Charakter ausführlich vorzustellen. Man lernt sie kennen, man leidet mit ihnen, und man fragt sich manchmal, wie sie es überhaupt geschafft haben, sich in dieses Flugzeug zu quetschen.

Aber nicht nur die Charaktere sind faszinierend, sondern auch der historische Hintergrund. Wir befinden uns im Jahr 1939, Europa steht kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, und das spiegelt sich deutlich in der Geschichte wider. Follett hat offensichtlich umfangreiche Recherchen durchgeführt, um die Atmosphäre der Zeit einzufangen. Und ich muss sagen, er hat das ziemlich gut hinbekommen.

Die Handlung entwickelt sich langsam, aber stetig, und es gibt genügend Intrigen, Geheimnisse und Wendungen, um euch bei Laune zu halten. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte, und ihre Entscheidungen haben weitreichende Konsequenzen. Es ist wie eine Art Soap-Opera über den Wolken.

Natürlich gibt es auch romantische und zwischenmenschliche Aspekte in der Geschichte. Beziehungen werden geknüpft, Konflikte entstehen, und es gibt sogar ein paar erotische Momente – nicht schlecht für ein Flugzeug, oder?

Aber es gibt auch ein paar Kritikpunkte. Einige Leser könnten die Handlung als vorhersehbar empfinden, insbesondere in Bezug auf die romantischen Entwicklungen. Und ja, die Vielzahl der Charaktere kann am Anfang etwas verwirrend sein. Aber keine Sorge, nach einer Weile werdet ihr sie alle im Griff haben.

Insgesamt ist „Nacht über den Wassern“ ein historischer Roman, der euch auf eine aufregende Reise mitnimmt. Es ist eine Mischung aus Abenteuer, Intrigen, Romantik und Geschichte. Wenn ihr auf der Suche nach einer unterhaltsamen Lektüre seid, die euch in eine andere Zeit entführt, dann steigt ein und genießt den Flug über den Wassern – es wird eine turbulente Fahrt!

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Südstaaten-Krimi-Menü mit scharfer Würze und überraschendem Nachgeschmack!

Die Liste
0

„Die Liste“ von John Grisham ist wie ein Besuch bei Oma: Man freut sich auf die Klassiker, bekommt aber stattdessen eine überraschend scharfe neue Rezeptur serviert. Hier tauscht Grisham die gewohnten ...

„Die Liste“ von John Grisham ist wie ein Besuch bei Oma: Man freut sich auf die Klassiker, bekommt aber stattdessen eine überraschend scharfe neue Rezeptur serviert. Hier tauscht Grisham die gewohnten Gerichtssäle gegen die schwüle Hitze einer Kleinstadt im Süden der USA und serviert uns ein Gericht, das irgendwo zwischen Krimi und Gesellschaftsroman schwankt – mit einer Prise Südstaaten-Flair.

Willie Traynor, der Protagonist, ist ein junger Zeitungsreporter, der eher durch Zufall zum Helden seiner eigenen Geschichte wird. Er kauft eine Zeitung, die so marode ist, dass sie fast schon Retro-Charme hat, und wird zum David, der sich gegen den Goliath der Padgitt-Familie stellt. Als der Mörder aus der Familie nach neun Jahren Haft entlassen wird und seine Rache ankündigt, könnte man meinen, die Spannung steigt wie der Teig eines guten Südstaaten-Kuchens. Aber Grisham lässt uns stattdessen in die Tiefen des Alltagslebens eintauchen, wo das Drama manchmal eher einem Schmorgericht gleicht, das langsam vor sich hin köchelt.

Manche Leser mögen die detailreichen Beschreibungen als Appetithäppchen für die Geduld betrachten – zwei Seiten über das Anrichten eines Essens können sich anfühlen wie ein Kochkurs bei dem man nur zuschaut, ohne selbst zu kosten. Aber genau diese Ausführlichkeit macht „Die Liste“ zu einem Festmahl für diejenigen, die sich gerne Zeit nehmen, um die Aromen der Geschichte voll auszukosten.

Die Charaktere sind so lebendig, dass man fast erwartet, sie würden einem beim Umblättern einen Kaffee anbieten. Und während die Handlung manchmal eher einem gemütlichen Spaziergang als einem Sprint gleicht, hat das Buch doch seine Momente, in denen es Fahrt aufnimmt – und dann hält man es fest wie das letzte Stück Kuchen bei einem Familientreffen.

Das Ende kommt mit einer Wendung daher, die man so nicht erwartet hätte – ein bisschen so, als würde Oma plötzlich einen Salto machen. Es zeigt, dass Grisham auch jenseits der Gerichtsdramen überraschen kann und dass er es versteht, seine Leser bis zum Schluss zu fesseln.

Kurzum: „Die Liste“ ist ein Buch für Genießer, die sich auf eine Geschichte mit Tiefgang einlassen wollen und dabei nicht vor ein paar Seiten voller südstaatlicher Gastfreundschaft zurückschrecken. Es ist Grisham mit einem Schuss Bourbon – unerwartet, aber durchaus einen Versuch wert.

Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Südstaaten-Krimi-Menü mit scharfer Würze und überraschendem Nachgeschmack!

Die Liste
0

„Die Liste“ von John Grisham ist wie ein Besuch bei Oma: Man freut sich auf die Klassiker, bekommt aber stattdessen eine überraschend scharfe neue Rezeptur serviert. Hier tauscht Grisham die gewohnten ...

„Die Liste“ von John Grisham ist wie ein Besuch bei Oma: Man freut sich auf die Klassiker, bekommt aber stattdessen eine überraschend scharfe neue Rezeptur serviert. Hier tauscht Grisham die gewohnten Gerichtssäle gegen die schwüle Hitze einer Kleinstadt im Süden der USA und serviert uns ein Gericht, das irgendwo zwischen Krimi und Gesellschaftsroman schwankt – mit einer Prise Südstaaten-Flair.

Willie Traynor, der Protagonist, ist ein junger Zeitungsreporter, der eher durch Zufall zum Helden seiner eigenen Geschichte wird. Er kauft eine Zeitung, die so marode ist, dass sie fast schon Retro-Charme hat, und wird zum David, der sich gegen den Goliath der Padgitt-Familie stellt. Als der Mörder aus der Familie nach neun Jahren Haft entlassen wird und seine Rache ankündigt, könnte man meinen, die Spannung steigt wie der Teig eines guten Südstaaten-Kuchens. Aber Grisham lässt uns stattdessen in die Tiefen des Alltagslebens eintauchen, wo das Drama manchmal eher einem Schmorgericht gleicht, das langsam vor sich hin köchelt.

Manche Leser mögen die detailreichen Beschreibungen als Appetithäppchen für die Geduld betrachten – zwei Seiten über das Anrichten eines Essens können sich anfühlen wie ein Kochkurs bei dem man nur zuschaut, ohne selbst zu kosten. Aber genau diese Ausführlichkeit macht „Die Liste“ zu einem Festmahl für diejenigen, die sich gerne Zeit nehmen, um die Aromen der Geschichte voll auszukosten.

Die Charaktere sind so lebendig, dass man fast erwartet, sie würden einem beim Umblättern einen Kaffee anbieten. Und während die Handlung manchmal eher einem gemütlichen Spaziergang als einem Sprint gleicht, hat das Buch doch seine Momente, in denen es Fahrt aufnimmt – und dann hält man es fest wie das letzte Stück Kuchen bei einem Familientreffen.

Das Ende kommt mit einer Wendung daher, die man so nicht erwartet hätte – ein bisschen so, als würde Oma plötzlich einen Salto machen. Es zeigt, dass Grisham auch jenseits der Gerichtsdramen überraschen kann und dass er es versteht, seine Leser bis zum Schluss zu fesseln.

Kurzum: „Die Liste“ ist ein Buch für Genießer, die sich auf eine Geschichte mit Tiefgang einlassen wollen und dabei nicht vor ein paar Seiten voller südstaatlicher Gastfreundschaft zurückschrecken. Es ist Grisham mit einem Schuss Bourbon – unerwartet, aber durchaus einen Versuch wert.