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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2024

Ausbrechen aus dem Leben

Ava liebt noch
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Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach zu lesen und man ist direkt mit dem ersten Satz in der Geschichte drin. Ich konnte mir auch direkt ein Bild machen, was für eine Hauptperson ich vor mir habe ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach zu lesen und man ist direkt mit dem ersten Satz in der Geschichte drin. Ich konnte mir auch direkt ein Bild machen, was für eine Hauptperson ich vor mir habe und gut mit ihr mitfühlen. Dazu kann man am Anfang richtig gute diese deprimierte Stimmung spüren. Allerdings bleibt diese Stimmung auch, was nicht so ganz zur Liebesgeschichte passen will. Wobei ich auch sagen muss, dass ich die Liebe hier auch etwas suchen musste, denn hauptsächlich ging es um körperliche Anziehung und dass beide Personen eigentlich nur aus ihrem Leben fliehen wollen. Daher fand ich die Geschichte nicht ganz so romantisch. Dazu kommt noch, dass die Charaktere sehr klischeehaft und teilweise oberflächlichig beschrieben werden. Man hat einfach die unglückliche Mutter, der egoistische Ehemann, der Student aus härteren Lebensbedingungen und so weiter. Und auch die fortschreitende Handlung hat sich eher im Kreis gedreht statt wirklich vorran zu kommen. Allgemein konnte mich das Buch deswegen nicht wirklich überzeugen, was ich ziemlich schade finde, da das Thema sehr viele Frauen anspricht und es wichtig ist es öfter zu beleuchten.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Eine junge Wikingerin

Yrsa. Journey of Fate (Yrsa. Eine Wikingerin 1)
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Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es klingt zwar sehr poetisch, aber irgendwie haben die Sätze einen seltsamen Rhythmus beim Lesen, weshalb ich über einige Stelle immer wieder gestolpert bin. ...

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es klingt zwar sehr poetisch, aber irgendwie haben die Sätze einen seltsamen Rhythmus beim Lesen, weshalb ich über einige Stelle immer wieder gestolpert bin. Dabei wirken auch die Dialoge etwas gestellt. Es wird besser im Laufe des Buches, aber war dennoch nicht so meins. Die Personen waren dagegen gut beschrieben. Yrsa selbst kam mir zwar etwas trotzig und naiv vor, was mich aber kaum gestört hat. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich war immer neugierig wie es weitergeht und konnte auch gut mitfiebern. Ebenso die Beziehungen der Personen, die sich langsam entwickeln.Zwischendurch gab es zwar immer mal wieder Zeitsprünge oder Momente, bei denen ich mich gefragt habe wieso das jetzt erzählt wird, weshalb sich die Geschichte etwas gezogen hat aber an und für sich hat mir die Handlung gut gefallen. Allerdings fand ich manche Dinge seltsam, da die Autorin eigentlich Historikerin ist und ich mich zum Beispiel gewundert hatte wieso fast alle Bauern lesen und mit nordischen Runen schreiben konnten. So weit ich weiß konnten Bauern damals nicht lesen und die Runen wurden auch nicht wie Buchstaben heute benutzt. Zwischendurch gab es dadurch Stellen, die mir unrealistisch erschienen.
Alles in allem war das Buch aber nicht schlecht, auch wenn es mich nicht ganz überzeugen konnte. Es hat sich etwas gezogen und durch viele Kleinigkeiten wirkt die Geschichte irgendwie nicht ganz rund.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Für mich leider eher nichts

Der Stich der Biene
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Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Er wirkt sehr distanziert und gefühllos und die teilweise fehlenden Satzzeichen machen den Lesefluss auch nicht angenehmer. Daher fiel es mir schwer einen ...

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Er wirkt sehr distanziert und gefühllos und die teilweise fehlenden Satzzeichen machen den Lesefluss auch nicht angenehmer. Daher fiel es mir schwer einen Bezug zu den Personen aufzubauen, aber auch die Handlungen und Denkweisen der Personen waren nicht unbedingt so geschrieben, dass man gut mitfühlen konnte. Die Beziehungen zwischen den Personen wurden dafür sehr gut und ausführlich beschrieben, sodass man mitverfolgen konnte wie sie sich wandeln. Dennoch hat aber genau das zu einigen Längen geführt, denn besonder spannend war es nicht. Es ist einfach die Geschichte einer Familie, die zerfällt, was schon am Anfang deutlich angedeutet wird und dann ziemlich vorhersehbar weitergeführt wird. Ich muss auch zugeben, dass ich das Buch immer zwischendurch liegen gelassen habe, weil es mich einfach nicht packen konnte, hatte aber immer die Hoffnung, dass es noch eine interessante Wende oder tiefgründige Momente geben würde. Leider konnte mich das Buch aber trotzdem nicht überzeugen. Es ist einfach so dahingeplätschert und hat eine ereignislose Familiengeschichte erzählt, ohne große Pointe.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

Zu übertrieben

Glow Kids
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Da das Thema mit dem Handy heutzutage ein echtes Problem werden kann, fand ich das Buch so interessant. Außerdem finde ich es wichtig sich mit den Auswirkungen auf besonders Kinder auseinandersetzen.
Aber ...

Da das Thema mit dem Handy heutzutage ein echtes Problem werden kann, fand ich das Buch so interessant. Außerdem finde ich es wichtig sich mit den Auswirkungen auf besonders Kinder auseinandersetzen.
Aber schon direkt am Anfang des Buches hat mich die Art wie der Autor etwas erklärt stutzig gemacht. Kaum etwas wird wirklich erklärt, sondern eher als "ich bin Therapeut, ich erkenne eine Sucht" abgehandelt, ohne das man als Leser die wissenschaftlichen Hintergründe erfährt. Dazu werden einzelne Fälle bis ins unnötigste Detail erzählt. Die Fälle waren dann meistens so übertrieben krass, dass ich mich zwischen gefragt habe was das alles mit dem Gebrauch von Technik bzw. dem Handy zu tun hat. Es klingt nämlich alles ein bisschen nach "wenn dein Kind das Handy benutzt wird es automatisch zum Amokläufer".
Ich fand die Beschreibungen daher fast schon albern im Bezug zu dem eigentlichen Problem mit der Handysucht. Mit Psychologie oder irgendeiner Form von Wissenschaft hat das Buch da leider wenig zu tun. Und die Tipps, die zum Umgang mit dem Handy gegeben werden, sind auch nicht unbedingt umsetztbar und teilweise sogar fragwürdig.
Also alles in allem hat mich das Buch eher enttäuscht und mir eigentlichen nichts gebracht.

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Veröffentlicht am 13.09.2023

Zeitreisegabe

Mein schrecklich schönes Leben
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Also ich muss ehrlich sagen, ich fand das Buch etwas schwierig. Die Idee dagegen ist eigentlich echt interessant.  Es hat was von "Täglich grüßt das Murmeltier", aber auf eine neue und kreative Art. Leider ...

Also ich muss ehrlich sagen, ich fand das Buch etwas schwierig. Die Idee dagegen ist eigentlich echt interessant.  Es hat was von "Täglich grüßt das Murmeltier", aber auf eine neue und kreative Art. Leider habe ich das Prinzip und die Logik dieser Zeitreisen überhaupt nicht verstanden, wenn es überhaupt eine Logik gibt, denn ab einer bestimmten Stelle verliert man nicht nur als Leser den Überblick. Aber auch so habe ich mich ständig gefragt was die Protagonistin da tut, da ich Schwierigkeiten hatte ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Ich meine, dass die Geschichte eine Autistin als Hauptperson hat ist total toll, da es so auch mal andere als die 0815 Frauen in solchen Romanen gibt und man alles aus einem anderen Blickwinkel sieht. Leider macht dies es einem aber schwer sie zu verstehen, vorrallem da sich alles im Kreis dreht und sie nichts dazulernt. Außerdem hat sie mir zwischendurch echt leidgetan und ich fand es anstrengend auf so eine humorvolle Art von ihrem Leiden zu lesen. Am Ende ist dann aber natürlich alles wieder anders. Wobei mir das emotionale Ende sehr gefallen hat.
Letzten Endes war mir das Buch etwas zu wenig durchdacht und ich bin mit zu vielen Fragezeichen zurückgeblieben, weshalb ich es schade finde, dass die eigentlich gute Idee nicht ganz so gut umgesetzt wurde.

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