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Veröffentlicht am 19.08.2024

Strelecky zeigt Wege zu einem erfüllten und sinnvollen Leben

The Big Five for Life
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Wenn du auf der Suche nach einem inspirierenden Buch bist, das dir eine neue Perspektive auf das Leben und die Arbeit gibt, dann ist „The Big Five for Life“ von John Strelecky genau das Richtige für dich. ...

Wenn du auf der Suche nach einem inspirierenden Buch bist, das dir eine neue Perspektive auf das Leben und die Arbeit gibt, dann ist „The Big Five for Life“ von John Strelecky genau das Richtige für dich. Als jemand, der selbst gerne mal in den Träumen anderer Menschen stöbert und dabei auf die eigenen vergisst, hat mich dieses Buch tief berührt und zum Nachdenken angeregt.

Die Geschichte dreht sich um Joe, einen unzufriedenen Angestellten, der durch Zufall den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennenlernt. Was folgt, ist eine wunderbare Freundschaft, in der Thomas Joe zu seinem Mentor wird und ihm die Geheimnisse seines Erfolgs verrät. Aber keine Sorge, hier gibt es keine trockenen Geschäftstipps, sondern vielmehr Lebensweisheiten, die dir ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern werden.

Thomas führt seine Unternehmen nach zwei einfachen, aber kraftvollen Prinzipien: Jeder Mitarbeiter muss seine Bestimmung kennen und seine „Big Five for Life“ definieren, also die fünf wichtigsten Ziele, die er im Leben erreichen will. Ich meine, wer hätte gedacht, dass so etwas Einfaches so tiefgehend sein kann? Diese Ideen haben nicht nur Joes Leben verändert, sondern auch mich dazu gebracht, meine eigenen Träume und Ziele neu zu überdenken. Und das, ohne dass ich mein derzeitiges Chaos im Job komplett aufgeben musste!

Strelecky erzählt die Geschichte auf eine so charmante und zugängliche Weise, dass du dich sofort in die Charaktere verliebst. Joe und Thomas könnten genauso gut deine Nachbarn sein – oder die Typen, die du in deinem Lieblingscafé immer wieder siehst und dich fragst, was wohl ihre Geschichte ist. Der Autor schafft es, die Balance zwischen tiefgründigen Lebenslektionen und humorvollen Momenten zu halten, die dich zum Lachen bringen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.

Besonders beeindruckend fand ich, wie Strelecky die Metaphern und Analogien nutzt, um komplexe Konzepte verständlich zu machen. Die Idee, das Leben als Museum zu betrachten, in dem jeder Tag ein Exponat ist, hat mich dazu gebracht, meine eigenen „Museumstage“ zu hinterfragen. Sind sie es wert, ausgestellt zu werden? Oder sollte ich vielleicht doch mehr daran arbeiten, mein Leben in die Richtung zu lenken, die mir wirklich wichtig ist?

Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. Einige Leser könnten argumentieren, dass die Darstellung von Thomas und seiner perfekten Welt etwas übertrieben ist. Aber mal ehrlich, wer braucht nicht ab und zu eine Prise Idealismus, um die grauen Tage aufzuhellen? Zudem bleibt das Buch trotz seiner philosophischen Tiefe leicht und unterhaltsam zu lesen – ein Kunststück, das nicht jeder Autor schafft.

„The Big Five for Life“ ist mehr als nur ein Ratgeber oder eine Lebenshilfe. Es ist eine Einladung, das eigene Leben zu überdenken und die eigenen Träume ernst zu nehmen. Es erinnert uns daran, dass Arbeit nicht nur zum Geldverdienen da ist, sondern uns auch erfüllen und glücklich machen sollte. Und ganz nebenbei bietet es genügend Humor und Herz, um dich durch jeden noch so tristen Tag zu bringen.

Also, schnapp dir eine Tasse Kaffee, lehn dich zurück und lass dich von John Strelecky in eine Welt entführen, in der Träume zählen und das Leben ein großes Abenteuer ist. Du wirst es nicht bereuen!

Veröffentlicht am 19.08.2024

Strelecky zeigt Wege zu einem erfüllten und sinnvollen Leben

The Big Five for Life
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Wenn du auf der Suche nach einem inspirierenden Buch bist, das dir eine neue Perspektive auf das Leben und die Arbeit gibt, dann ist „The Big Five for Life“ von John Strelecky genau das Richtige für dich. ...

Wenn du auf der Suche nach einem inspirierenden Buch bist, das dir eine neue Perspektive auf das Leben und die Arbeit gibt, dann ist „The Big Five for Life“ von John Strelecky genau das Richtige für dich. Als jemand, der selbst gerne mal in den Träumen anderer Menschen stöbert und dabei auf die eigenen vergisst, hat mich dieses Buch tief berührt und zum Nachdenken angeregt.

Die Geschichte dreht sich um Joe, einen unzufriedenen Angestellten, der durch Zufall den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennenlernt. Was folgt, ist eine wunderbare Freundschaft, in der Thomas Joe zu seinem Mentor wird und ihm die Geheimnisse seines Erfolgs verrät. Aber keine Sorge, hier gibt es keine trockenen Geschäftstipps, sondern vielmehr Lebensweisheiten, die dir ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern werden.

Thomas führt seine Unternehmen nach zwei einfachen, aber kraftvollen Prinzipien: Jeder Mitarbeiter muss seine Bestimmung kennen und seine „Big Five for Life“ definieren, also die fünf wichtigsten Ziele, die er im Leben erreichen will. Ich meine, wer hätte gedacht, dass so etwas Einfaches so tiefgehend sein kann? Diese Ideen haben nicht nur Joes Leben verändert, sondern auch mich dazu gebracht, meine eigenen Träume und Ziele neu zu überdenken. Und das, ohne dass ich mein derzeitiges Chaos im Job komplett aufgeben musste!

Strelecky erzählt die Geschichte auf eine so charmante und zugängliche Weise, dass du dich sofort in die Charaktere verliebst. Joe und Thomas könnten genauso gut deine Nachbarn sein – oder die Typen, die du in deinem Lieblingscafé immer wieder siehst und dich fragst, was wohl ihre Geschichte ist. Der Autor schafft es, die Balance zwischen tiefgründigen Lebenslektionen und humorvollen Momenten zu halten, die dich zum Lachen bringen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.

Besonders beeindruckend fand ich, wie Strelecky die Metaphern und Analogien nutzt, um komplexe Konzepte verständlich zu machen. Die Idee, das Leben als Museum zu betrachten, in dem jeder Tag ein Exponat ist, hat mich dazu gebracht, meine eigenen „Museumstage“ zu hinterfragen. Sind sie es wert, ausgestellt zu werden? Oder sollte ich vielleicht doch mehr daran arbeiten, mein Leben in die Richtung zu lenken, die mir wirklich wichtig ist?

Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. Einige Leser könnten argumentieren, dass die Darstellung von Thomas und seiner perfekten Welt etwas übertrieben ist. Aber mal ehrlich, wer braucht nicht ab und zu eine Prise Idealismus, um die grauen Tage aufzuhellen? Zudem bleibt das Buch trotz seiner philosophischen Tiefe leicht und unterhaltsam zu lesen – ein Kunststück, das nicht jeder Autor schafft.

„The Big Five for Life“ ist mehr als nur ein Ratgeber oder eine Lebenshilfe. Es ist eine Einladung, das eigene Leben zu überdenken und die eigenen Träume ernst zu nehmen. Es erinnert uns daran, dass Arbeit nicht nur zum Geldverdienen da ist, sondern uns auch erfüllen und glücklich machen sollte. Und ganz nebenbei bietet es genügend Humor und Herz, um dich durch jeden noch so tristen Tag zu bringen.

Also, schnapp dir eine Tasse Kaffee, lehn dich zurück und lass dich von John Strelecky in eine Welt entführen, in der Träume zählen und das Leben ein großes Abenteuer ist. Du wirst es nicht bereuen!

Veröffentlicht am 19.08.2024

Ein Autist beschreibt seine faszinierende Welt der Zahlen und Worte

Elf ist freundlich und Fünf ist laut
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„Elf ist freundlich und Fünf ist laut“ von Daniel Tammet ist eine Autobiografie, die so faszinierend wie ungewöhnlich ist. Wenn du wissen willst, wie es ist, Zahlen als Farben und Formen wahrzunehmen und ...

„Elf ist freundlich und Fünf ist laut“ von Daniel Tammet ist eine Autobiografie, die so faszinierend wie ungewöhnlich ist. Wenn du wissen willst, wie es ist, Zahlen als Farben und Formen wahrzunehmen und innerhalb weniger Tage eine neue Sprache zu lernen, dann wirst du dieses Buch lieben.

Tammet, ein Autist mit Savant-Syndrom, führt dich durch die ersten drei Jahrzehnte seines Lebens. Schon als Kind war er anders – und das nicht nur ein bisschen. Während wir Normalsterblichen uns schon schwer tun, uns die Telefonnummer unserer besten Freunde zu merken, rezitiert Tammet Pi bis auf 22.514 Nachkommastellen. Doch das ist nicht nur eine Geschichte über ein unglaubliches Gedächtnis. Es ist auch die Geschichte eines Jungen, der sich durch die Tücken des Alltags kämpft, in einer Welt, die oft nicht für ihn gemacht zu sein scheint.

Als Tammet von seiner Wahrnehmung der Zahlen spricht, klingt das fast poetisch: Elf ist freundlich und Fünf ist laut. Diese synästhetische Wahrnehmung – das Verschmelzen von Zahlen mit Farben und Formen – hilft ihm, die Welt um sich herum zu ordnen und zu verstehen. Doch genau diese Andersartigkeit macht auch viele alltägliche Dinge für ihn zu Herausforderungen.

Ein besonders berührender Teil des Buches ist Tammet’s Schilderung seiner Suche nach sozialer Akzeptanz und Liebe. Trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten, oder vielleicht gerade wegen ihnen, fühlt er sich oft isoliert. Seine Schilderung, wie er schließlich seinen Partner kennenlernt und sich ein eigenes Leben aufbaut, ist inspirierend und zeigt, dass auch ein außergewöhnliches Gehirn nach ganz normalen Dingen sucht: Liebe, Akzeptanz und Verständnis.

Humorvoll und selbstironisch beschreibt Tammet seine Versuche, in einer Welt klarzukommen, die oft keine Rücksicht auf seine besonderen Bedürfnisse nimmt. Etwa, wenn er über seine panische Angst vor Veränderungen spricht – was eine einfache Reise in ein Chaos verwandeln kann. Oder wie er sich bemüht, soziale Interaktionen zu meistern, die für ihn so kompliziert und rätselhaft erscheinen wie eine algebraische Gleichung für jemanden, der nie Mathematikunterricht hatte.

Doch bei aller Faszination für Tammet’s kognitive Fähigkeiten ist das Buch auch ein Appell für Verständnis und Akzeptanz. Es zeigt, dass hinter jeder außergewöhnlichen Fähigkeit oft ein ganz normales Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Liebe steckt. Tammet schafft es, dir einen tiefen Einblick in sein Inneres zu geben und dabei zu zeigen, dass auch das ungewöhnlichste Gehirn nach den gleichen einfachen Dingen strebt wie jedes andere: Ein bisschen Glück und ein Platz, an dem man dazugehört.

„Elf ist freundlich und Fünf ist laut“ ist ein Buch, das dich nicht nur staunen lässt, sondern auch tief berührt. Es zeigt, dass wahres Genie nicht nur in Zahlen und Fakten liegt, sondern auch in der Fähigkeit, das Leben aus einer ganz eigenen Perspektive zu betrachten und diese mit anderen zu teilen. Lass dich auf diese Reise ein – du wirst es nicht bereuen.

Veröffentlicht am 19.08.2024

Ein Autist beschreibt seine faszinierende Welt der Zahlen und Worte

Elf ist freundlich und Fünf ist laut
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„Elf ist freundlich und Fünf ist laut“ von Daniel Tammet ist eine Autobiografie, die so faszinierend wie ungewöhnlich ist. Wenn du wissen willst, wie es ist, Zahlen als Farben und Formen wahrzunehmen und ...

„Elf ist freundlich und Fünf ist laut“ von Daniel Tammet ist eine Autobiografie, die so faszinierend wie ungewöhnlich ist. Wenn du wissen willst, wie es ist, Zahlen als Farben und Formen wahrzunehmen und innerhalb weniger Tage eine neue Sprache zu lernen, dann wirst du dieses Buch lieben.

Tammet, ein Autist mit Savant-Syndrom, führt dich durch die ersten drei Jahrzehnte seines Lebens. Schon als Kind war er anders – und das nicht nur ein bisschen. Während wir Normalsterblichen uns schon schwer tun, uns die Telefonnummer unserer besten Freunde zu merken, rezitiert Tammet Pi bis auf 22.514 Nachkommastellen. Doch das ist nicht nur eine Geschichte über ein unglaubliches Gedächtnis. Es ist auch die Geschichte eines Jungen, der sich durch die Tücken des Alltags kämpft, in einer Welt, die oft nicht für ihn gemacht zu sein scheint.

Als Tammet von seiner Wahrnehmung der Zahlen spricht, klingt das fast poetisch: Elf ist freundlich und Fünf ist laut. Diese synästhetische Wahrnehmung – das Verschmelzen von Zahlen mit Farben und Formen – hilft ihm, die Welt um sich herum zu ordnen und zu verstehen. Doch genau diese Andersartigkeit macht auch viele alltägliche Dinge für ihn zu Herausforderungen.

Ein besonders berührender Teil des Buches ist Tammet’s Schilderung seiner Suche nach sozialer Akzeptanz und Liebe. Trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten, oder vielleicht gerade wegen ihnen, fühlt er sich oft isoliert. Seine Schilderung, wie er schließlich seinen Partner kennenlernt und sich ein eigenes Leben aufbaut, ist inspirierend und zeigt, dass auch ein außergewöhnliches Gehirn nach ganz normalen Dingen sucht: Liebe, Akzeptanz und Verständnis.

Humorvoll und selbstironisch beschreibt Tammet seine Versuche, in einer Welt klarzukommen, die oft keine Rücksicht auf seine besonderen Bedürfnisse nimmt. Etwa, wenn er über seine panische Angst vor Veränderungen spricht – was eine einfache Reise in ein Chaos verwandeln kann. Oder wie er sich bemüht, soziale Interaktionen zu meistern, die für ihn so kompliziert und rätselhaft erscheinen wie eine algebraische Gleichung für jemanden, der nie Mathematikunterricht hatte.

Doch bei aller Faszination für Tammet’s kognitive Fähigkeiten ist das Buch auch ein Appell für Verständnis und Akzeptanz. Es zeigt, dass hinter jeder außergewöhnlichen Fähigkeit oft ein ganz normales Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Liebe steckt. Tammet schafft es, dir einen tiefen Einblick in sein Inneres zu geben und dabei zu zeigen, dass auch das ungewöhnlichste Gehirn nach den gleichen einfachen Dingen strebt wie jedes andere: Ein bisschen Glück und ein Platz, an dem man dazugehört.

„Elf ist freundlich und Fünf ist laut“ ist ein Buch, das dich nicht nur staunen lässt, sondern auch tief berührt. Es zeigt, dass wahres Genie nicht nur in Zahlen und Fakten liegt, sondern auch in der Fähigkeit, das Leben aus einer ganz eigenen Perspektive zu betrachten und diese mit anderen zu teilen. Lass dich auf diese Reise ein – du wirst es nicht bereuen.

Veröffentlicht am 19.08.2024

Forensiker David Hunter untersucht einen bizarren Todesfall auf einer abgelegenen Insel

Kalte Asche
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„Kalte Asche“ von Simon Beckett hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mich auf eine unheimliche, spannende Reise auf die schottische Insel Runa mitgenommen. Der Rechtsmediziner David ...

„Kalte Asche“ von Simon Beckett hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mich auf eine unheimliche, spannende Reise auf die schottische Insel Runa mitgenommen. Der Rechtsmediziner David Hunter, den du vielleicht schon aus „Die Chemie des Todes“ kennst, wird zu einer verbrannten Leiche in einem verfallenen Cottage gerufen. Was zunächst wie ein tragischer Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als perfider Mord – und das ist erst der Anfang.

Schon bei seinem ersten Blick auf die Überreste der Frau wird Hunter klar: Hier war ein Mörder am Werk. Doch bevor er seine Erkenntnisse weitergeben kann, schlägt ein heftiger Sturm zu und schneidet die Insel komplett von der Außenwelt ab. Ein klassisches „eingeschlossen mit dem Mörder“-Szenario, das für reichlich Nervenkitzel sorgt. Besonders spannend fand ich die düstere, fast klaustrophobische Atmosphäre, die Beckett so meisterhaft beschreibt. Man spürt förmlich die Kälte und den Wind auf der eigenen Haut.

Hunter, der forensische Anthropologe, ist ein faszinierender Charakter. Mit seinen Fähigkeiten und seinem analytischen Verstand bringt er Licht ins Dunkel und versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, während um ihn herum das Chaos ausbricht. Und Chaos gibt es reichlich! Neben der Leiche im Cottage gibt es weitere Todesfälle, die das ohnehin schon angespannte Klima auf der Insel weiter anheizen.

Die Inselbewohner sind eine bunte Mischung aus eigenwilligen Charakteren, und jeder scheint seine eigenen Geheimnisse zu haben. Beckett versteht es, die Figuren lebendig und authentisch darzustellen. Besonders gefallen hat mir der pensionierte Polizist, der die Leiche gefunden hat – ein kauziger Typ, der das Misstrauen Hunters weckt und für einige amüsante Momente sorgt.

Die Spannung steigt kontinuierlich an, und Beckett schafft es, immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen. Bis zur letzten Seite bleibt unklar, wer der Mörder ist und welches Motiv hinter den grausamen Taten steckt. Dabei bleibt der Thriller stets realistisch und logisch nachvollziehbar – ein echter Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.

Der Höhepunkt des Buches ist definitiv das dramatische Finale, das mich regelrecht umgehauen hat. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die Auflösung ist clever konstruiert und lässt den Leser mit offenem Mund zurück. Doch Beckett wäre nicht Beckett, wenn er nicht noch einen letzten Twist im Epilog parat hätte, der den Leser erneut überrascht.

Insgesamt ist „Kalte Asche“ ein rundum gelungener Thriller, der mit einer fesselnden Handlung, lebendigen Charakteren und einer düsteren Atmosphäre überzeugt. Wenn du auf spannende Geschichten mit einem Hauch von Forensik stehst, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Und keine Sorge, auch wenn du „Die Chemie des Todes“ noch nicht gelesen hast, kannst du problemlos in die Welt von David Hunter eintauchen – die Bücher sind zwar miteinander verbunden, aber jedes für sich ist ein eigenständiger Genuss.

Ich kann „Kalte Asche“ nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Dr. David Hunter. Beckett hat es mal wieder geschafft, mich zu fesseln und bis zur letzten Seite zu unterhalten. Ein Muss für alle Thriller-Fans!