Vielversprechend Idee, schlechte Umsetzung
Spark of the EverflameOh man. Ich habe mich selten durch ein Buch so durchgekämpft. So genau kann ich gar nicht sagen, woran es lag. Es war letztendlich glaube ich der Mix, der es gemacht hat. Aber erst einmal ganz von vorne: ...
Oh man. Ich habe mich selten durch ein Buch so durchgekämpft. So genau kann ich gar nicht sagen, woran es lag. Es war letztendlich glaube ich der Mix, der es gemacht hat. Aber erst einmal ganz von vorne:
Der Schreibstil war angenehm. Er hat einen nicht komplett gefesselt zurückgelassen, aber durchaus angenehm durch die Seiten geführt.
Das World Building war auch interessant. Dadurch, dass ich keine Karte zur Hand hatte, habe ich allerdings immer wieder den Faden verloren und wusste nicht, wo genau die Protagonisten sich befinden.
Die Idee bezüglich der Mortals und der Descended hingegen fand ich super. Das verspricht Intrigen. Und die gab es auch. Aber die konnten mich leider gar nicht überzeugen.
Diem habe ich als super starke und selbstbewusste Protagonistin kennengelernt, die sich im Laufe der Geschichte als sehr naiv und nervig herausgestellt hat. Auch wenn es zum Ende hin besser wurde, wurde ich deswegen einfach nicht warm mit ihr. Sie hat sich dadurch nicht nur einmal in Situationen hineinmanövriert, die too much waren. So wurde der eigentliche Faden aus den Augen verloren und unnötig Drama geschaffen. Ich habe dadurch auch andere Situationen als nervig empfunden, die es vermutlich sonst nicht gewesen wären.
Und Henry war mir von Anfang an unsympathisch. Ich habe ihn als sehr aufdringlich empfunden, der Diem nicht in der Form akzeptiert hat, wie sie es ist.
Mein Highlight war auf jeden Fall der königliche Erbe. Dementsprechend fand ich das Ende auch sehr spektakulär. Es war vermutlich mein liebster Teil, konnte es dann für mich leider auch nicht mehr rausreißen.
Eine vielversprechende Geschichte, die durch die viele Politik und den Charaktere mich dann leider nicht überzeugen konnte. Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.