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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2025

Vielversprechend Idee, schlechte Umsetzung

Spark of the Everflame
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Oh man. Ich habe mich selten durch ein Buch so durchgekämpft. So genau kann ich gar nicht sagen, woran es lag. Es war letztendlich glaube ich der Mix, der es gemacht hat. Aber erst einmal ganz von vorne: ...

Oh man. Ich habe mich selten durch ein Buch so durchgekämpft. So genau kann ich gar nicht sagen, woran es lag. Es war letztendlich glaube ich der Mix, der es gemacht hat. Aber erst einmal ganz von vorne:

Der Schreibstil war angenehm. Er hat einen nicht komplett gefesselt zurückgelassen, aber durchaus angenehm durch die Seiten geführt.

Das World Building war auch interessant. Dadurch, dass ich keine Karte zur Hand hatte, habe ich allerdings immer wieder den Faden verloren und wusste nicht, wo genau die Protagonisten sich befinden.
Die Idee bezüglich der Mortals und der Descended hingegen fand ich super. Das verspricht Intrigen. Und die gab es auch. Aber die konnten mich leider gar nicht überzeugen.

Diem habe ich als super starke und selbstbewusste Protagonistin kennengelernt, die sich im Laufe der Geschichte als sehr naiv und nervig herausgestellt hat. Auch wenn es zum Ende hin besser wurde, wurde ich deswegen einfach nicht warm mit ihr. Sie hat sich dadurch nicht nur einmal in Situationen hineinmanövriert, die too much waren. So wurde der eigentliche Faden aus den Augen verloren und unnötig Drama geschaffen. Ich habe dadurch auch andere Situationen als nervig empfunden, die es vermutlich sonst nicht gewesen wären.

Und Henry war mir von Anfang an unsympathisch. Ich habe ihn als sehr aufdringlich empfunden, der Diem nicht in der Form akzeptiert hat, wie sie es ist.

Mein Highlight war auf jeden Fall der königliche Erbe. Dementsprechend fand ich das Ende auch sehr spektakulär. Es war vermutlich mein liebster Teil, konnte es dann für mich leider auch nicht mehr rausreißen.

Eine vielversprechende Geschichte, die durch die viele Politik und den Charaktere mich dann leider nicht überzeugen konnte. Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Tolle Idee aber nicht so gute Umsetzung

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Achja. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass es ein Highlight wird. All die Empfehlungen, die ich gelesen und gehört habe. Ich habe mich so sehr gefreut. Vielleicht ein bisschen zu viel. Denn es hat mir ...

Achja. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass es ein Highlight wird. All die Empfehlungen, die ich gelesen und gehört habe. Ich habe mich so sehr gefreut. Vielleicht ein bisschen zu viel. Denn es hat mir nicht so wirklich gefallen. Ich wusste, dass man sich auf die Geschichte einlassen muss. Und das habe ich auch wirklich versucht. Aber ich befürchte ich habe die Zusammenhänge einfach nicht vollends verstanden.

Aber zunächst einmal von vorne. Ich fand den Schreibstil einfach super. Er war poetisch, mystisch und geheimnisvoll, was mich richtig in die Vibes hineinversetzen lassen hat. Das Buch hat sich was den Schreibstil angeht wirklich flüssig gelesen.

Mein Problem war tatsächlich der Inhalt. Ich habe das Gefühl, dass mir ganz viele Zusammenhänge fehlen. Ganz oft habe ich überlegt, ob ich vielleicht etwas überlesen habe. Ob ich etwas nicht mitbekommen habe. Denn ich konnte einfach nicht folgen. Und das hat sich dann natürlich auf das lesen ausgewirkt. Ich war nicht nur einmal verwirrt. Zum Schluss konnte ich mir das Geschehene auch einfach nicht mehr vorstellen, und das war einfach sehr schade. Denn lebt ein Fantasy Buch nicht davon, dass man in eine fremde Welt eintaucht und sich in diese Welt hineinversetzt? Das war mir zuletzt einfach nicht mehr möglich. Dabei hatte die Geschichte so viel Potenzial!

Effy ist eine unfassbar starke Protagonistin, die nicht nur viel schreckliches in ihrer Familie erlebt hat, sondern leider auch in der Gesellschaft. Denn Effy ist die einzige Frau in ihrem Studiengang und noch dazu wird ihr ihr Traumstudium aufgrund ihres Geschlechts untersagt. Man kann sich also vorstellen, wie schwer es ihr ergeht und wie viel sie um Anerkennung kämpfen muss.
Dafür ist sie unfassbar schlagfertig und gibt nicht auf.

Preston hat es aufgrund seiner Herkunft auch nicht unbedingt leicht, kann aber Effys Traum leben, weshalb es gleich zu beginn zu Reibereien kommt. Letztendlich verbirgt sich aber natürlich auch hinter seiner Fassade ein ganz liebevoller Charakter, der einfach nur eins will: Die Wahrheit. Ganz egal wie sie aussieht.

Wie bereits erwähnt fand ich die Idee super, die Umsetzung leider nicht. Ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen. Aber letztendlich ist das auch nur Geschmacksache. den zweiten Band werde ich aber nicht lesen.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Gute Idee, schlechte Umsetzung

The Cheat Sheet – Ist es je zu spät, die Friendzone zu verlassen?
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a was soll ich sagen. Lange habe ich mich davor gedrückt eine Rezension zu schreiben. Woran das lag? Ich hatte andere Erwartungen an das Buch und bin mir auch jetzt noch nicht so richtig sicher, wo ich ...

a was soll ich sagen. Lange habe ich mich davor gedrückt eine Rezension zu schreiben. Woran das lag? Ich hatte andere Erwartungen an das Buch und bin mir auch jetzt noch nicht so richtig sicher, wo ich es einordnen soll.
Die Idee finde ich super. Ich mag es, wenn sich beste Freunde zu Partner entwickeln. Wenn sie sich schon ewig kennen und nicht noch lange kennen lernen müssen. Aber irgendwie ist zu keinem Zeitpunkt der Funke übergesprungen. Und das hat mich immer mehr gestört.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Er lässt einen sehr flüssig durch die Geschichte kommen. Auch wenn an einigen Stellen die Übersetzung vielleicht nicht passen war - immer wieder wurde „dies“ verwendet, was ich aus dem täglichen Sprachgebrauch so nicht kenne - war es doch sehr schön zu lesen. Er konnte auch mit seiner humorvollen Art überzeugen.

Es ist wirklich super süß gestartet. Ich habe mit einer Art Slow burn gerechnet, weil alles andere irgendwie nicht zur Geschichte gepasst hätte. Aber das anfängliche umeinander herum Geschleiche, was ja noch ganz süß war, entwickelte sich zu eher nervigen Passagen, da es mir einfach zu slow war. Es war sehr offensichtlich, dass sie sich beide sehr mögen, und dennoch haben sie nie miteinander gesprochen. Natürlich möchte man seine Freundschaft nicht gefährden. Aber es war schon zum Schluss sehr offensichtlich, und sie haben sich dennoch nicht über ihre Ängste und Träume etc. In dieser Hinsicht ausgetauscht.
Und als es denn endlich so weit war, haben sich alle Charaktereigenschaften und Angewohnheiten, mit denen Nathan beschrieben wurde bezüglich dieser einen Sache geändert? Das kam mir nicht richtig vor. Und als sich dann auch noch alle Ereignisse überschlagen haben und es nicht schnell genug gehen konnte, war ich einfach über den Werdegang der Geschichte enttäuscht.

Auch wenn ich den Schreibstil angenehm fand und der Trope Fake Dating zu einer meiner liebsten gehört, konnte mich die Geschichte einfach nicht überzeugen. Die Gefühle kamen bei mir einfach nicht an, und was ich anfänglich als süß empfand, wurde zum Ende hin eher nervig. Es war kein schlechtes Buch, aber es konnte mich auch nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Tolles World Building, aber leider ist der Funke nicht übergesprungen.

Night of Shadows and Flames – Der Wilde Wald
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Ich fand die Idee super. Eine Mischung aus Menschen, Hexen und Vampiren. Blutbräute. Magie. Die wilde Jagd. All das verspricht super spannend zu werden. Nur leider hat es mich nicht so ganz gecatcht. Angefangen ...

Ich fand die Idee super. Eine Mischung aus Menschen, Hexen und Vampiren. Blutbräute. Magie. Die wilde Jagd. All das verspricht super spannend zu werden. Nur leider hat es mich nicht so ganz gecatcht. Angefangen hat es mit dem Schreibstil. Ich habe super lange gebraucht, um beim Lesen in einen Rhythmus zu kommen.

Billie hat mich zu Beginn sehr beeindruckt. Sie ist eine starke und mutige Protagonistin. Sie wird vom Hass auf die Vampire angetrieben. Für ihre Familie würde sie alles tun. Ich liebe Protagonistinnen, die nicht davor zurückschrecken das zu sagen was sie denken und die sich auch zu verteidigen wissen. Doch zum Ende hin konnte ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Ihr Handeln hat sich mit den anfänglichen Charakterzügen widersprochen und ich fand manche Entscheidungen, die sie getroffen hat, sehr unglücklich.

Tian war bis zum Schluss nicht ganz greifbar für mich. Ich liebe seine geheimnisvolle Art und verstehe sein Lebensziel. Und dennoch gibt es glaube ich noch so viel mehr über ihn zu erfahren. Die Verbindung zwischen ihm und Billie kam bei mir leider nicht an.

Jamie hat mich am meisten überrascht. An sich ist er so ein liebevoller Charakter. Aber gleichzeitig sorgt er für die größten Überraschungen.

Als letztes möchte ich noch Obambo thematisieren. Ich meine wie kann man sich nur mit so wenigen „Worten“ so ins Herz schleichen? Ich habe ihn einfach geliebt. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Auch nach ein paar Tagen weiß ich immer noch nicht genau was ich von der Geschichte halten soll. Das World Building war grandios. Die Thematik mit der wilden Jagd fand ich super spannend, und nachdem ich wusste was es damit auf sich hatte, musste ich auch erst einmal recherchieren, um mehr darüber zu erfahren. Aber leider waren mir die entschiedenen Stellen viel zu oberflächlich. Die Beziehungen der Charaktere haben meiner Meinung nach etwas mehr Tiefe haben können. Leider hat mir auch die Entwicklung der Charaktere gefehlt. Sie haben nicht aus deren Taten gelernt und einige schwerwiegende Fehler immer wiederholt. Das hat mir persönlich das Ende ein bisschen versaut. Trotz dessen ist das Buch auch wegen dieser grandiosen Welt eine Leseempfehlung. Gerade was die wilde Jagd angeht.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Leider ein bisschen enttäuschend

Fading In Deep Waters
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Ich habe mich sehr gefreut wieder auf die Sapient Sailor zurückzukehren, muss aber leider sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht wurde.
Ich kann gar nicht sagen, dass die Dynamik der Charaktere mich ...

Ich habe mich sehr gefreut wieder auf die Sapient Sailor zurückzukehren, muss aber leider sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht wurde.
Ich kann gar nicht sagen, dass die Dynamik der Charaktere mich in irgendeiner Form gestört haben. Es war vielmehr dieses Verstecken, diese Geheimnisse, die zusammen mit komischen Momenten gepaart waren.

Der Plot war dadurch von Beginn an vorhersehbar. Und auch wenn ich die Rückblicke von Vicky in ihre traumatische Vergangenheit für wichtig erachtet habe und auch wirklich notwendig für ihren Charakter und Entscheidungen halte, so waren die entsprechenden Situationen in der Gegenwart für mich nicht greifbar. Ich hatte das Gefühl, dass es künstlich hochgebauscht wurde und einfach zu viel. Zu viele Geheimnisse und Fäden, die miteinander verknüpft werden mussten.

Und durch die Länge konnte ich dann mit den Gründen zusammen, nicht die von mir erhoffte Verbindung zu den Charakteren schaffen und die Sapient Sailor ein letztes Mal genießen.

Was ich aber wirklich toll fand, waren die Segel-Szenen. Also vor allem die, wo das Segeln erklärt wurde. Das war echt spannend.

Ich bleibe dabei, dass ich den ersten Band empfehlen würde. Was den Letzten angeht, so muss das jeder für sich beurteilen.

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