Tolle Idee aber nicht so gute Umsetzung
A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)Achja. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass es ein Highlight wird. All die Empfehlungen, die ich gelesen und gehört habe. Ich habe mich so sehr gefreut. Vielleicht ein bisschen zu viel. Denn es hat mir ...
Achja. Ich habe mir so sehr gewünscht, dass es ein Highlight wird. All die Empfehlungen, die ich gelesen und gehört habe. Ich habe mich so sehr gefreut. Vielleicht ein bisschen zu viel. Denn es hat mir nicht so wirklich gefallen. Ich wusste, dass man sich auf die Geschichte einlassen muss. Und das habe ich auch wirklich versucht. Aber ich befürchte ich habe die Zusammenhänge einfach nicht vollends verstanden.
Aber zunächst einmal von vorne. Ich fand den Schreibstil einfach super. Er war poetisch, mystisch und geheimnisvoll, was mich richtig in die Vibes hineinversetzen lassen hat. Das Buch hat sich was den Schreibstil angeht wirklich flüssig gelesen.
Mein Problem war tatsächlich der Inhalt. Ich habe das Gefühl, dass mir ganz viele Zusammenhänge fehlen. Ganz oft habe ich überlegt, ob ich vielleicht etwas überlesen habe. Ob ich etwas nicht mitbekommen habe. Denn ich konnte einfach nicht folgen. Und das hat sich dann natürlich auf das lesen ausgewirkt. Ich war nicht nur einmal verwirrt. Zum Schluss konnte ich mir das Geschehene auch einfach nicht mehr vorstellen, und das war einfach sehr schade. Denn lebt ein Fantasy Buch nicht davon, dass man in eine fremde Welt eintaucht und sich in diese Welt hineinversetzt? Das war mir zuletzt einfach nicht mehr möglich. Dabei hatte die Geschichte so viel Potenzial!
Effy ist eine unfassbar starke Protagonistin, die nicht nur viel schreckliches in ihrer Familie erlebt hat, sondern leider auch in der Gesellschaft. Denn Effy ist die einzige Frau in ihrem Studiengang und noch dazu wird ihr ihr Traumstudium aufgrund ihres Geschlechts untersagt. Man kann sich also vorstellen, wie schwer es ihr ergeht und wie viel sie um Anerkennung kämpfen muss.
Dafür ist sie unfassbar schlagfertig und gibt nicht auf.
Preston hat es aufgrund seiner Herkunft auch nicht unbedingt leicht, kann aber Effys Traum leben, weshalb es gleich zu beginn zu Reibereien kommt. Letztendlich verbirgt sich aber natürlich auch hinter seiner Fassade ein ganz liebevoller Charakter, der einfach nur eins will: Die Wahrheit. Ganz egal wie sie aussieht.
Wie bereits erwähnt fand ich die Idee super, die Umsetzung leider nicht. Ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen. Aber letztendlich ist das auch nur Geschmacksache. den zweiten Band werde ich aber nicht lesen.