"Silver Elite" von Dani Francis wurde als nächster großer Hype nach "Fourth Wing" gehandelt. Da ich ein großer Fan von Fourth Wing bin, musste ich dieses Buch natürlich auch sofort lesen.
Lieder muss ...
"Silver Elite" von Dani Francis wurde als nächster großer Hype nach "Fourth Wing" gehandelt. Da ich ein großer Fan von Fourth Wing bin, musste ich dieses Buch natürlich auch sofort lesen.
Lieder muss ich für mich sagen, dass ich den Hype um dieses Buch hier nicht nachvollziehen kann. Es kann bei Weitem nicht mit Fourth Wing mithalten.
Das Worldbuilding ist nicht schlecht, aber wer schon andere Dystopien gelesen hat, wird jetzt nicht sonderlich überrascht sein.
Die Story war an sich ganz okay, konnte mich aber auch nicht wirklich abholen. Mir fehlte es hier einfach an dem gewissen Etwas.
Für mich blieben nach dem Beenden des Buches einfach auch viel zu viele Fragen offen und manches machte für mich auch einfach keinen Sinn.
Mit Wren haben wir für meinen Geschmack auch eine sehr unsympathische Protagonistin bekommen. Am Anfang ich sie sehr überheblich und arrogant und so von sich selbst überzeugt, dass es einen nicht wundert, dass die anderen Charaktere neben ihr blasss zurück bleiben. Bei so einem großen Ego ist halt nicht viel Platz für andere. Kommt sie in der Ausbildung zur Silver Elite nicht weiter, geht sie sich bei ihrem Vorgesetzten beschweren.
Ich emfpand sie einfach nur als nervig und ihre Handlungen waren in vielen Situationen einfach nur zum Kopf schütteln.
Ihr Loveinterest Cross bleibt auch sehr blass zurück und außer einer körperlichen Anziehung, konnte ich jetzt nicht nachvollziehen, was die beiden aneinander finden. Die Entwicklung der Gefühle geschah für mich von einem Moment auf den anderen und ich habe mich gefragt, wo das plötzlich herkam.
Dieses Buch war für mich eine große Enttäuschung und auf den zweiten Teil werde ich getrost verzichten können.
Laut Verlag sollte uns in diesem Buch die Red String Theory begegnen. Ein ostasiatischer Mythos, der besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden miteinander verbunden ...
Laut Verlag sollte uns in diesem Buch die Red String Theory begegnen. Ein ostasiatischer Mythos, der besagt, dass Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden miteinander verbunden sind und es vom Schicksal vorgesehen ist, dass sie sich begegnen. Auch der Klappentext versprach mir eine epische Liebesgeschichte und ich hatte mit viel Drama und Schmerz gerechnet.
Leider muss ich nach dem Beenden des Buches sagen, dass ich doch schon recht enttäuscht von der Handlung des Buches bin und vor allem von der Auflösung am Ende.
Zum Anfang wird man sehr in die Geschichte hineingeworfen und erlebt Evelyn und Arden in verschiedenen Leben, in jedem davon töten sie sich vor ihrem 18. Geburtstag.
In ihrem aktuellen Leben möchte Evelyn dies auf jeden Fall verhindern, da ihre Schwestern an Leukämie erkrankt ist und durch ihre Knochenmarksspende gerettet werden kann. Doch Evelyns 18. Geburtstag rückt immer näher und die Angst, dass Arden sie wieder vorher umbringt, wächst von Tag zu Tag.
Ich fand die Grundidee in diesem Buch gar nicht so schlecht. Leider wiederholte sich das Szenarium immer und immer wieder. Man erfährt von den unterschiedlichen Leben von den beiden und doch enden sie immer auf die gleiche Weise, ohne das man den Grund dafür erfährt. Empfand ich dies am Anfang noch als spannend und fesselnd, so wurde dies mit der Zeit doch recht vorhersehbar und konnte mich dann nur noch wenig packen. Die Antwort auf das Warum hat sich einfach viel zu lange hingezogen.
Und als die Auflösung dann endlich kam, war ich doch nur mehr als enttäuscht. Ich hatte hier einfach mit mehr gerechnet. Diese Erklärung wirkte irgendwie plump, so als hätte man sonst nicht gewusst, wie man das ganze jetzt erklären sollte. Für mich nur so semi logisch und fernab von mysthisch. Hatte für mich meines Erachtens mit der Red String Theory so gar nichts zu tun.
Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch nicht erreichen, da sie für meinen Geschmack einfach nicht vorhanden war. Mir erschloss sich nicht, was beide jetzt am jeweils anderen finden und woher diese starken Gefühle plötzlich kommen. Ich konnte sie nicht nachvollziehen, für mich fehlte es hier stark an Interaktionen zwischen Arden und Evelyn, die auf eine tiefe Verbundenheit und Liebe hindeuten.
Für mich leider sehr enttäuschend, da ich hier mit einer sehr epischen und gefühlvollen Liebesgeschichte gerechnet hatte, die es so aber leider nicht gab.
Ich hatte vor kurzem den Film Titanic von 1997 gesehen und da bekam ich direkt Lust auf dieses Buch. Den Klappentext empfand ich auch als sehr ansprechend und ich konnte das Drama schon praktisch vor mir ...
Ich hatte vor kurzem den Film Titanic von 1997 gesehen und da bekam ich direkt Lust auf dieses Buch. Den Klappentext empfand ich auch als sehr ansprechend und ich konnte das Drama schon praktisch vor mir sehen. Doch ich muss sagen, dass ich von diesem Buch doch sehr enttäuscht bin.
Zum einen ist es doch sehr nah an dem Film dran, manche Sätze sind gefühlt die gleichen und auch das Auftreten von bestimmten Personen und auch manche Szenen fühlen sich an wie aus dem Film.
Aber das größte Manko ist eigentlich, dass man sich beim Lesen des Buches selbst spoilert und dadurch halt alle Spannung verloren geht, da man den Ausgang des Buches schon erahnen kann. Und ich spreche jetzt nicht davon, dass ich beim Ende reingeschaut habe.
Nein, denn das Auftreten einer bestimmten Person, die im Klappentext so natürlich nicht erwähnt wird, nimmt die ganze Spannung.
Die Geschichte wird nicht wie erwartet nur aus Lilly's Sicht erzählt sondern noch von einer anderen Person und da es diese Sichtweise für uns Leser gibt, weiß man eigentlich was kommt. Ich konnte gar nicht mit der Hauptfigur Lilly mitfiebern oder die große Tragödie dahinter fühlen, da das Auftauchen dieser Person und deren Identität auf der Titanic verrät, wie es ausgehen muss.
Auch die Gefühle zwischen den Hauptfiguren konnte ich kaum nachvollziehen, mir ging es für die Tiefe der Gefühle, dann doch etwas zu schnell.
Die Spannung, die man beim Schauen des Films hat, weil man mit den Figuren mitfiebert, da man nicht weiß, ob sie den Untergang überleben werden und was sie dabei alles erleben, fehlte mir hier komplett, da es nur nebenbei erwähnt wird. Die Angst und Panik auf dem Schiff können nicht wirklich übermittelt werden.
Ich bin mehr als nur enttäuscht von diesem ersten Teil und ich weiß auch nicht, ob ich den zweiten überhaupt lesen würde.
"Rise and Fall" von Sarah Stankewitz hat mich von seinem Klappentext her sehr angesprochen und ich habe eine emotionale Geschichte erwartet.
Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen an dieses Buch ...
"Rise and Fall" von Sarah Stankewitz hat mich von seinem Klappentext her sehr angesprochen und ich habe eine emotionale Geschichte erwartet.
Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen an dieses Buch nicht erfüllt wurden.
Nach dem Klappentext habe ich mir einfach etwas anderes vorgestellt und war über den Ausgang des Buches und die Handlung doch eher enttäuscht.
Ich versuche in meiner Rezension jetzt nicht zu spoilern, weiß aber noch nicht, ob mir dies auch gelingen wird, da ich auf einige Punkte doch etwas näher eingehen möchte, um meine Bewertung zu begründen. Deshalb hier eine kleine Warnung: es könnten SPOILER vorhanden sein.
Der Beginn des Buches hat mir noch recht gut gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin hat es mir gut ermöglicht, schnell in die Handlung zu finden. Es hat sich recht schnell und flüssig lesen lassen.
Einzig die vor allem zum Ende hin immer derbere Sprache der Charaktere haben mich doch etwas gestört.
Die Beschreibung vom Unfall von Skylar war wirklich gut gemacht. Es war nicht zu sehr ins Detail, aber doch sehr schockierend.
Hier hätte ich aber erwartet, dass wir mehr von Skylars Genesung und ihren Umgang mit ihrem neuen Leben erfahren würden. Aber der Unfall geschah und plötzlich gab es einen harten Cut und es waren vier Monate vergangen und man sah eine in sich ruhende Skylar, die anscheinend überhaupt keinerlei Probleme mit ihrer neuen Situation hatte. Natürlich ist es schön, dass Skylar alles positiv sieht und dies auch nach Außen gezeigt wird. Aber ein paar innere Kämpfe hätte ich für glaubwürdiger gehalten.
Ich glaube so eine lebensveränderende Verletzung nimmt niemand einfach so hin und macht einfach weiter. Das hat hier für mich nicht gepasst.
Dann ging es ja auch vorallem um Carters Reaktion auf ihre körperliche Beeinträchtigung und ihrer großen Lüge. Dies alles wurde von Seite zu Seite aufgebaut und man hat wirklich gespannt auf diesen Moment gewartet, indem sich Skylar und Carter wieder gegenüber stehen. Und dann kam der Moment und irgendwie war er dann auch schon wieder vorbei.
Ich hätte mir hier wenigstens ein klärendes Gespräch zwischen den beiden gewünscht, indem mal offen und ehrlich über diese Situation geredet wird. Für mich wurde das alles viel zu schnell abgeharkt und dann weiter gemacht. Allgemein finde ich, dass die Figuren im Buch vieles einfach so hinnehmen.
Was mir auch gefehlt hat, war ein richtiger Einblick in Carters und Skylars Vergangenheit. So richtig nachvollziehen warum die beiden bei Pflegeeltern gelandet sind, konnte ich nicht. Es wurde einmal kurz erwähnt und fertig.
Gerade Carters Vergangenheit wäre hilfreich gewesen, um seine späteren Handlungen und Gedanken besser verstehen zu können. Er hat große Selbstzweifel und findet sich immer nicht gut genug. Eine Erklärung gibt es dafür nicht.
Was mir an diesem Buch aber am meisten böse aufgestoßen ist, war die körperliche Gewalt und die Aggression von Carter und für mich persönlich auch ein absolutes No Go!
In der einen Situation möchte er sie zwar beschützen, aber die Art und Weise ging dann einfach viel zu weit und ist so auch nicht zu akzeptieren.
In der zweiten Situation lässt er sich provozieren, zettelt dann eine Prügelei an und wird krankenhausreif geschlagen, weil er seine Wut nicht im Griff hat. Und was macht Skylar? Gibt sich dafür noch die Schuld und fühlt sich verantwortlich? Das ging für mich auch überhaupt nicht.
Eine Erklärung, warum er zu solchen Wutausbrüchen neigt, gibt es auch nicht. Liegt vielleicht in der Kindheit, dort hatte er das auch schon. Aber warum, darauf wird nicht eingegangen.
Insgesamt wirkte das Buch für mich auch viel zu überladen und es wurden einfach viel zu viele, und auch wichtige Themen eingebaut (Krieg, Krebs, Verlust etc.), die gar nicht den Platz hatten, um richtig behandelt zu werden.
Hier hat das Buch meiner Meinung nach einfach sein Potenzial verschenkt.
Ich hätte erwartet, dass es sich vor allem um Skylars Querschnittslähmung und ihr Umgang mit dieser neuen Lebenssituation dreht und ihre Beziehung zu Carter. Meines Erachtens hätte dies gereicht.
Das Thema des Buches hat mich wirklich interessiert, doch die Umsetzung hat mir letzten Endes nicht zugesagt.
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch angefangen habt, was euch erst noch ausgesprochen gut gefallen hat. Ihr dann aber feststellen müsst, dass es doch nicht ganz an eure Erwartungen herankommt und ihr so ein ...
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch angefangen habt, was euch erst noch ausgesprochen gut gefallen hat. Ihr dann aber feststellen müsst, dass es doch nicht ganz an eure Erwartungen herankommt und ihr so ein bisschen das Gefühl habt, euch durch die Seiten zu quälen?
So erging es mir leider mit "Nightsky Full Of Promise".
Das Cover hatte es mir gleich total angetan und finde, es ist auch eines der Schönsten des Lyx-Verlages. Der Klappentext und auch die ersten Kapitel haben mir auch noch gut gefallen. Aber dann muss ich wirklich sagen, dass dieses Buch für mich zu einer Herausforderung wurde.
Dies lag auf keinen Fall am Schreibstil der Autorin, denn dieser ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch das Setting in Berlin hat mir gut gefallen. Es ist auch mal sehr unterhaltsam, wenn man die Gegend, in der sich die Charaktere aufhalten kennt und sie sich somit besser vorstellen kann.
Meine größten Probleme hatte ich tatsächlich mit der Protagonistin Sydney, mit der ich leider überhaupt nicht warm wurde und deren Handlungen ich auch ab einem gewissen Punkt nicht mehr nachvollziehen konnte.
Sie ist für mich ein sehr schwieriger Charakter. Am Anfang war sie noch sehr naiv und gutgläubig. Besonders über ihre Abhängigkeit von Luke nach nur einem Treffen war ich doch sehr überrascht. Hier fehlte es mir sogar an einer gewissen Selbstachtung, einem Typen so lange Zeit hinterher zu trauern. Das ist für mich nur schwer nachzuvollziehen, denn ich kann mich mit dieser Situation nicht identifizieren.
Auch ihre ständigen Heulattacken und ihr Selbstmitleid, in dem sie voll und ganz aufgeht, wurden mir auf Dauer zu viel. Dazu kommen dann noch sehr zickige, kindische und impulsive Handlungen, die es mir sehr schwer machten, sie sympathisch zu finden.
Was mich neben Syndney aber in diesem Buch leider auch noch frustriert hat, war die fehlende Kommunikation zwischen Sydney und Luke. Sie reden einfach nicht miteinander.
Natürlich ist es in New Adult Romanen oftmals so, dass die Charaktere nicht offen zueinander sind und dieser Konflikt macht die Geschichte spannend. Aber hier wurde es einfach viel zu sehr in die Länge gezogen und übertrieben.
Sydney verpasst immer wieder die entscheidenden Momente, um diese Sache zwischen ihr und Luke endgültig zu klären. Bis zu einem gewissen Grad konnte ich es noch verstehen, aber dann wurde es einfach nur noch anstrengend und unglaubwürdig.
Mein Fazit für dieses Buch: Der Anfang war gut und es hätte eine vielversprechende Story werden können. Doch leider ließ das Buch dann ziemlich schnell nach. Mich konnte es leider nicht von sich überzeugen.