Cover-Bild Der Morgen nach dem Regen
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 11.09.2024
  • ISBN: 9783458781349
Melanie Levensohn

Der Morgen nach dem Regen

Roman | Eine bewegende Mutter-Tochter-Geschichte über eine Frau, die zerrissen ist zwischen Berufung und Familie

Johanna und ihre Tochter Eisa stehen sich schon lange nicht mehr nahe – Eisa hat nie überwunden, dass ihre Mutter früher beruflich viel unterwegs war und wenig Zeit für die Familie hatte. Viele Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein, wo sie und Eisa herrliche Sommer miteinander verbracht haben. Als Eisa sie dort besucht, stellen sie sich endlich der Vergangenheit – und Johanna offenbart ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis.

Ein bewegender Roman über die Zerrissenheit einer Frau zwischen der Leidenschaft für ihren Beruf und dem Bedürfnis, für ihre Familie da zu sein, über tief sitzenden Schmerz, Schuld und Versöhnung – vor großartigen internationalen Settings.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2024

Schön und emotional

0

Beziehungen zu Menschen in unserem Leben können ganze Bücher füllen! Liebesbeziehungen, Geschäftsbeziehungen oder eben die Beziehung einer Mutter zu ihrer Tochter!

Johanna hat 30 Jahre vollen Einsatz ...

Beziehungen zu Menschen in unserem Leben können ganze Bücher füllen! Liebesbeziehungen, Geschäftsbeziehungen oder eben die Beziehung einer Mutter zu ihrer Tochter!

Johanna hat 30 Jahre vollen Einsatz gezeigt in ihrer Arbeit für die Vereinten Nationen. Die Beziehung zu ihrer Tochter Elsa hat da schon ganz schön gelitten. Als Johanna das alte Haus ihrer Tante erbt, beschließt sie das Haus zu renovieren und sich wieder in der alten Heimat nieder zu lassen. Elsa, die an einem Burn Out erkrankt ist zieht spontan bei ihr ein!

Das Buch hat mich sehr tief berührt! Zu Beginn möchte ich erwähnen wie wunderschön dieses Cover gestaltet worden ist! Der absolute Hammer! Die Geschichte ist einfach geschrieben und man kommt schnell in den Lesefluss. Die Beziehung zwischen Mutter und Kind ist sehr emotional geladen und schnell wird klar das es vieles gibt was aufgearbeitet werden muss! Schön finde ich auch das die Geschichte aus der Perspektive der Mutter und der Tochter geschrieben ist. So bekommt man beide Sichtweisen mit! Die Gespräche sind teilweise so wunderschön! Die Annäherung zwischen den beiden gefällt mir sehr und auch der Hintergrund, warum sind die Konflikte so entstanden. Was hat dazu geführt! Jeder kennt das doch im Leben! Ein Streit oder eine Unstimmigkeit wird nicht final geklärt und dann über lange Zeit abgespeichert! Ich finde das Buch hat einfach eine schöne Botschaft! Das Leben ist zu kurz! Nutze es! Ein wunderschönes Buch!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2024

Problematisches Zusammenleben

0

Ein wunderbares Buch zu einem sehr emotionalen Thema. Mit viel Einfühlungsvermögen werden die Probleme und Konflikte sowohl von der Tochter als auch von der Mutter erzählt. Die Unfähigkeit der beiden ...

Ein wunderbares Buch zu einem sehr emotionalen Thema. Mit viel Einfühlungsvermögen werden die Probleme und Konflikte sowohl von der Tochter als auch von der Mutter erzählt. Die Unfähigkeit der beiden miteinander zu sprechen, allerdings aus falsch verstandener Rücksichtnahme, wird deutlich. Johanna reibt sich für ihren Job bei den Vereinten Nationen auf. Sie wird in verschiedenen Krisengebieten, in der Regel für Monate, eingesetzt. Die Trennung von ihrer Familie führt dazu, dass Johanna, von schlechtem Gewissen zerfressen, oft falsch reagiert. Ihre Tochter beginnt zu rebellieren, ihre Mutter ist ihr fremd geworden.
Nachdem Johanna eine herausragende Anwältin am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag geworden ist, ist das Verhältnis zu Johanna mehr als gestört. Eine Erbschaft und der Burn out von Elsa führen beide wieder zusammen. Die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit beginnt.

Das Buch möchte ich gern empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2025

Der Morgen nach dem Regen...

0




...erzählt von einer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung. Dabei dienen als Kulisse so exklusive Schauplätze wie New York, Den Haag und Jordanien. Denn überall hier war die Mutter, aber stets ohne ...




...erzählt von einer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung. Dabei dienen als Kulisse so exklusive Schauplätze wie New York, Den Haag und Jordanien. Denn überall hier war die Mutter, aber stets ohne Tochter, zu Hause, was schließlich zur angespannten Situation zwischen den beiden führte.

Auf einfühlsame Weise erzählt der Roman von menschlichen Bedürfnissen und Wünschen, die durch das fehlende Miteinander auf der Strecke geblieben sind, aber auch von Geheimnissen, Liebe und Vergebung. Nur allmählich, und dank des alten Hauses von Tante Toni im beschaulichen St.Goar am Rhein, in dem Mutter und Tochter wieder aufeinandertreffen, können angestauter Schmerz und Verbitterung abgebaut werden.

Die Autorin hat ein emotionales und ergreifendes Buch geschrieben, das von einer unterschwelligen Spannung geprägt ist und die Bedürfnisse einer Frau, die auch Mutter ist, aber auch deren Tochter tiefgründig und facettenreich erzählt.

Fazit: lesenswert


Veröffentlicht am 09.09.2024

Hoffnungsschimmer

0

Der Roman "Der Morgen nach dem Regen" von Melanie Lebensohn ist eine einfühlsame Geschichte über das Leben von einer Mutter und einer Tochter. Beide trennt jedoch eine unüberwindbare Schlucht der Enttäuschungen. ...

Der Roman "Der Morgen nach dem Regen" von Melanie Lebensohn ist eine einfühlsame Geschichte über das Leben von einer Mutter und einer Tochter. Beide trennt jedoch eine unüberwindbare Schlucht der Enttäuschungen. Johanna arbeitet für die Vereinigten Nationen. Für ihren Job reist sie auf der ganzen Welt in Krisengebiete und hilft den Menschen in ihrer Not. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Elsa, die Zuhause mit ihrem Vater in New York zurück gelassen wird, wenn ihre Mutter mal wieder für mehrere Wochen auf Dienstreise ist.

Ich konnte mich gut in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden hineinfühlen, denn ich kenne es nur zu gut sowohl einmal die Rolle als Tochter, aber auch als Mutter einzunehmen. Der Autorin gelingt es der jeweiligen Charaktere Konturen und Tiefe zu geben.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin, die bildhaft die Gefühle niederschreiben kann und immer die passenden Worte findet. Die Handlung wird aus der Perspektive von Johanna und Elsa erzählt. Dabei reist man ein bisschen durch die Zeit, um die genauen Hintergründe nach und nach aufzudecken, die zu der breiten Schlucht zwischen den beiden geführt hat.

Eines meiner Lieblingszitate: "Zu viel Nähe erzeugt Erwartungen. Erwartungen führten zu Enttäuschungen. Und Enttäuschungen hatte ich in meinem Leben schon genug erlitten."

Besonders die Liebesgeschichte von Johanna hat mich beim Lesen sehr berührt und ich habe immer ein bisschen gezittert, wenn ich Johanna auf einer ihrer Dienstreisen begleitet habe. Passiert nun etwas schlimmes? Kommt sie wieder gesund zu ihrer Tochter zurück?

Positiv zu erwähnen ist auch, dass man beim Lesen einen guten Einblick in die Arbeit der Hilfsorganisationen bekommt. Eine interessante Rahmenhandlung um das eigentliche Thema, die Beziehung zwischen Mutter und Tochter.

Einzig das Ende des Romans hat sich für mein Gefühl ein bisschen in die Länge gezogen. Da wäre in knapper runder Abschluss besser gewesen.

Fazit: Ein Roman mit viel Gefühl und Tiefgang.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2024

Lesenswert

0

Emotionaler Roman um die Aufarbeitung einer Mutter-Tochter Beziehung.

Johanna arbeitet bei der UNO und ist immer mehrere Wochen in Kriegsgebieten unterwegs. Ihre Tochter Elsa und ihr Mann sind immer ...

Emotionaler Roman um die Aufarbeitung einer Mutter-Tochter Beziehung.

Johanna arbeitet bei der UNO und ist immer mehrere Wochen in Kriegsgebieten unterwegs. Ihre Tochter Elsa und ihr Mann sind immer mehr enttäuscht sie so oft entbehren zu müssen und so entfremdet sich Johanna immer mehr von ihrer Familie.
Johanna erbt dann viele Jahre später das alte Haus von ihrer Tante Toni und als Elsa einen Zusammenbruch erlitt zieht es sie auch dahin. Mutter und Tochter müssen sich ihrer komplizierten Vergangenheit stellen und versuchen mehr oder weniger zusammen aufzuarbeiten, was damals eigentlich passiert ist.

Die Story lässt sich ganz wunderbar lesen und auch das Thema hat mich komplett abgeholt. Es wurde abwechselnd aus der Sicht von Johanna und Elsa erzählt und dadurch konnte man sich wunderbar in die beiden Charaktere reinversetzten. Ab und zu wurde hier für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen aber andere Leser empfinden es vielleicht als gefühlvoll. Die Abschnitte, die in den Kriegsgebieten spielen, haben mir hier besonders gut gefallen und waren teilweise richtig spannend.
Für mich ein paar kleine Schwächen aber auf jeden Fall lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere