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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2025

Feuriger Auftakt

Bellena
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In dem ersten Band “Bellena - wenn die Erde brennt” entdeckt die Protagonistin Bellena ihre wahre Bestimmung.

Buchcover:
Ein sehr feuriges und ausdrucksstarkes Buchcover ✨

Figuren:
Sehr gelungen sind ...

In dem ersten Band “Bellena - wenn die Erde brennt” entdeckt die Protagonistin Bellena ihre wahre Bestimmung.

Buchcover:
Ein sehr feuriges und ausdrucksstarkes Buchcover ✨

Figuren:
Sehr gelungen sind der Autorin die sehr unterschiedlichen und authentischen Charaktere. Insbesondere Bellena mit ihrer sturen und etwas aufmüpfigen Art habe ich lieb gewonnen.

Schreibstil:
Der flüssige Schreibstil sorgt für eine gute Portion Spannung gemischt mit einer Prise Humor.


Kleine ABER:
Die Romance zwischen Bellena und Jay hat mich persönlich nicht so ganz überzeugt. Ich habe die lustigen Dialoge (ich habe mich nicht mehr eingekriegt vor Lachen) zwischen den beiden im weiteren Verlauf sehr vermisst. Aber vielleicht kommt im zweiten Teil davon wieder mehr.
In den letzteren Szenen hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass Bellena ein schwaches Gemüt hat, weil sich oft eine spannende Szene dadurch aufgelöst hat, dass Bellena in Ohnmacht gefallen ist oder ohne Überleitung in einem Traum steckt. Da frage ich mich, ob man nicht zumindest an ein paar Stellen eine andere Lösung gefunden hätte.
Die Handlungen waren zwischendurch für meinen Geschmack absehbar und keine Überraschung.


Das Ende kam dann doch überraschend mit einem fiesen Cliffhanger 😄
Umso mehr fiebere ich nun auf Band 2 hin.


Ein fesselnder Auftakt einer neuen Romantasy- Trilogie. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Großartiger Auftakt einer neuen Reihe

Timelock, Band 1 - Zeitrebellen
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Der Auftakt der Trilogie Timelock – Zeitrebellen von Michael Peinkofer entführt die Leser:innen in eine düstere Zukunft, in der jeglicher freie Gedanke unterdrückt und Familien brutal auseinandergerissen ...

Der Auftakt der Trilogie Timelock – Zeitrebellen von Michael Peinkofer entführt die Leser:innen in eine düstere Zukunft, in der jeglicher freie Gedanke unterdrückt und Familien brutal auseinandergerissen werden. Inmitten dieses Überwachungsstaats kämpft Jason mit einer Gruppe Rebellen gegen das Regime – doch der wahre Feind lässt sich weder in der Gegenwart noch in der Zukunft bezwingen. Die einzige Hoffnung liegt in der Vergangenheit, und so beginnt eine atemlose Zeitreise dorthin, wo alles seinen Ursprung hat.

Peinkofer versteht es meisterhaft, facettenreiche Charaktere zu erschaffen, die schnell ans Herz wachsen. Besonders in den Dialogen blitzt sein Humor immer wieder auf und verleiht der düsteren Geschichte eine lebendige Dynamik.

Ein besonderes Highlight sind zwei weitere Figuren, die in einem futuristischen Japan leben. Durch zahlreiche authentische Details – von den japanischen Namen der Kinder bis hin zu subtilen kulturellen Elementen – entsteht eine authentische Atmosphäre, die mich besonders begeistert hat.

Auch Peinkofers geschichtliches Wissen kommt erneut zum Tragen: Die Leser:innen reisen unter anderem ins alte Ägypten (ein kleiner Blick aufs Cover verrät es bereits) und erleben die Vergangenheit hautnah.

Einziger Wermutstropfen: Das Buch endet gefühlt mitten im Abenteuer – gerade, als es richtig spannend wird. Doch die gute Nachricht ist, dass Band 2 bereits im August erscheint, sodass die Wartezeit nicht allzu lang ist!

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Schöne Geschichte rund ums Streiten

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt
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Das Kinderbuch „Streit! Und nun?“ von Nicola Schmidt, mit den warmherzigen Illustrationen von Lisa Hänsch, erzählt eine authentische Geschichte über Freundschaft – und die unvermeidlichen Konflikte, die ...

Das Kinderbuch „Streit! Und nun?“ von Nicola Schmidt, mit den warmherzigen Illustrationen von Lisa Hänsch, erzählt eine authentische Geschichte über Freundschaft – und die unvermeidlichen Konflikte, die dazugehören.

Mit viel Einfühlungsvermögen zeigt das Buch, dass Streit nichts Schlimmes ist. Viel wichtiger ist, wie man ihn löst. Besonders schön finde ich, dass die Erwachsenen hier nicht als allwissende Schlichter oder Richter auftreten. Stattdessen begleiten sie die Kinder mit behutsamen Impulsen, während diese eigenständig nach Lösungen suchen – ein wertvoller Ansatz, der Kinder stärkt.

Die Szenen auf dem Spielplatz wirken wunderbar alltagsnah. Eltern und Kinder werden sich in den Situationen sofort wiederfinden – und gleichzeitig hilfreiche Strategien für den eigenen Umgang mit Konflikten entdecken.

Empfohlen wird das Buch ab 3 Jahren, und das passt meiner Meinung nach perfekt zur Erzählweise. Beim Vorlesen hätte ich mir allerdings ein etwas strafferes Ende gewünscht – der letzte Streit um die Schaufel hätte für mich nicht unbedingt sein müssen.

Trotzdem: Ein wundervolles Buch, das genau meinem Erziehungsstil entspricht!

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Großartige Fortsetzung

Die Legenden der Albae - Dunkles Erbe
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In dem Fantasy-Roman „Die Legenden der Albae – Dunkles Erbe“ wird die Geschichte der Albae fortgesetzt, die mittlerweile bereits mehrere Bände umfasst.

In diesem Teil begleitet man drei sehr unterschiedliche ...

In dem Fantasy-Roman „Die Legenden der Albae – Dunkles Erbe“ wird die Geschichte der Albae fortgesetzt, die mittlerweile bereits mehrere Bände umfasst.

In diesem Teil begleitet man drei sehr unterschiedliche Charaktere auf ihren Abenteuern: Künstler Amânoras, der sich überlegen muss, was der Preis für seine Kunst ist - die junge Albin Sajùtoria, die mitten zwischen Intrigen und Machtspielen sitzt - und der intrigante Elb Telìnâs, der seine eigenen Ziele verfolgt.

Als treue Markus-Heitz-Leserin freue ich mich, dass der Autor die alten Reihen, wie beispielsweise die Zwerge fortsetzt. Auch in diesem Buch war man bereits auf der ersten Seite wieder im Geborgenen Land und begegnet den finsteren Albae.

Zwischendurch war die Handlung ein bisschen langatmig, aber ansonsten voller Spannung und Abenteuer.

Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, am Anfang dieser Reihe zu beginnen und nicht erst mit diesem Band einzusteigen, weil doch viele Anlehnungen an die Hintergrundgeschichte gemacht werden.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Hoffnungsschimmer

Der Morgen nach dem Regen
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Der Roman "Der Morgen nach dem Regen" von Melanie Lebensohn ist eine einfühlsame Geschichte über das Leben von einer Mutter und einer Tochter. Beide trennt jedoch eine unüberwindbare Schlucht der Enttäuschungen. ...

Der Roman "Der Morgen nach dem Regen" von Melanie Lebensohn ist eine einfühlsame Geschichte über das Leben von einer Mutter und einer Tochter. Beide trennt jedoch eine unüberwindbare Schlucht der Enttäuschungen. Johanna arbeitet für die Vereinigten Nationen. Für ihren Job reist sie auf der ganzen Welt in Krisengebiete und hilft den Menschen in ihrer Not. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Elsa, die Zuhause mit ihrem Vater in New York zurück gelassen wird, wenn ihre Mutter mal wieder für mehrere Wochen auf Dienstreise ist.

Ich konnte mich gut in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden hineinfühlen, denn ich kenne es nur zu gut sowohl einmal die Rolle als Tochter, aber auch als Mutter einzunehmen. Der Autorin gelingt es der jeweiligen Charaktere Konturen und Tiefe zu geben.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin, die bildhaft die Gefühle niederschreiben kann und immer die passenden Worte findet. Die Handlung wird aus der Perspektive von Johanna und Elsa erzählt. Dabei reist man ein bisschen durch die Zeit, um die genauen Hintergründe nach und nach aufzudecken, die zu der breiten Schlucht zwischen den beiden geführt hat.

Eines meiner Lieblingszitate: "Zu viel Nähe erzeugt Erwartungen. Erwartungen führten zu Enttäuschungen. Und Enttäuschungen hatte ich in meinem Leben schon genug erlitten."

Besonders die Liebesgeschichte von Johanna hat mich beim Lesen sehr berührt und ich habe immer ein bisschen gezittert, wenn ich Johanna auf einer ihrer Dienstreisen begleitet habe. Passiert nun etwas schlimmes? Kommt sie wieder gesund zu ihrer Tochter zurück?

Positiv zu erwähnen ist auch, dass man beim Lesen einen guten Einblick in die Arbeit der Hilfsorganisationen bekommt. Eine interessante Rahmenhandlung um das eigentliche Thema, die Beziehung zwischen Mutter und Tochter.

Einzig das Ende des Romans hat sich für mein Gefühl ein bisschen in die Länge gezogen. Da wäre in knapper runder Abschluss besser gewesen.

Fazit: Ein Roman mit viel Gefühl und Tiefgang.

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