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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2025

hinter den Erwartungen

Sing mir vom Tod
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Sing mir vom Tod von Ivy Pochoda ist ein Roman mit einem vielversprechenden Konzept, das mich neugierig gemacht hat, letztlich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

Die Ausgangssituation – zwei Frauen, ...

Sing mir vom Tod von Ivy Pochoda ist ein Roman mit einem vielversprechenden Konzept, das mich neugierig gemacht hat, letztlich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

Die Ausgangssituation – zwei Frauen, Florida und Dios, die sich im Gefängnis begegnen – fand ich spannend und originell. Besonders die Frage, ob Frauen zu denselben grausamen Taten fähig sind wie Männer, hat den Roman für mich zu einem interessanten Gedankenspiel gemacht. Leider bleibt das Buch hinter diesem spannenden Ansatz zurück.

Während Pochoda sicherlich eine dichte Atmosphäre schafft und interessante Themen behandelt, konnte mich der Schreibstil nicht wirklich fesseln. Einige Passagen ziehen sich, und die Handlung verliert dadurch stellenweise an Dynamik. Besonders ab dem Moment, als Dios Florida nach der Entlassung gegen deren Willen folgt, wirkt die Geschichte auf mich zu langgezogen. Bis zum Ende konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, warum Dios so besessen von Florida ist. Diese fehlende Klarheit hat es mir schwer gemacht, eine tiefere Verbindung zur Geschichte aufzubauen.

Trotz dieser Schwächen wirft der Roman wichtige und nachdenklich stimmende Fragen auf, die zum Reflektieren anregen. Für Leser*innen, die gerne tief in die Psyche von Charakteren eintauchen, mag dies eine lohnenswerte Lektüre sein. Für mich war es ein Buch mit großem Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

nicht überzeugend

Gefährliche Betrachtungen
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Leider hat es sehr lange gedauert, bis ich diesen Roman beendet hatte, und das spricht bereits für sich. "Gefährliche Betrachtungen" hat mich nie wirklich in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war für ...

Leider hat es sehr lange gedauert, bis ich diesen Roman beendet hatte, und das spricht bereits für sich. "Gefährliche Betrachtungen" hat mich nie wirklich in seinen Bann gezogen. Die Geschichte war für meinen Geschmack einfach zu wenig spannend. Ich hatte große Hoffnungen, das Buch wegen Thomas Mann als Protagonist zu lesen. Allerdings stand er nicht so sehr im Vordergrund wie erhofft, was meine Erwartungen enttäuschte.

Der Schreibstil von Tilo Eckardt konnte mich ebenfalls nicht fesseln. Es fehlte die nötige Spannung und Tiefe, um mich wirklich in die Geschichte hineinzuziehen. Auch der litauische Übersetzer von Thomas Mann, der ebenfalls eine zentrale Rolle im Buch spielt, konnte mich als Protagonist nicht wirklich reizen.

Insgesamt ein eher durchschnittliches Leseerlebnis, das leider nicht meinen Erwartungen entsprach.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Nicht ganz nach meinen Erwartungen

Die vorletzte Frau
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"Die Vorletzte Frau" von Katja Oskamp hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits fand ich die Geschichte durchaus interessant, und ich habe immer weitergelesen, andererseits konnte sie ...

"Die Vorletzte Frau" von Katja Oskamp hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits fand ich die Geschichte durchaus interessant, und ich habe immer weitergelesen, andererseits konnte sie mich nicht wirklich packen.

Die Handlung dreht sich um die Protagonistin, die sich in den 19 Jahre älteren Tosch verliebt. Beide verlassen ihre bisherigen Beziehungen, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. Doch dann erhält Tosch die Diagnose Krebs, und ab diesem Punkt hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte mehr zur Krankheitsbewältigung als zur Liebesgeschichte wurde.

Es ist etwas mühsam, der Protagonistin dabei zuzusehen, wie sie sich um Tosch kümmert. Meiner Meinung nach lag der Fokus zu sehr auf der Krankheit und weniger auf der Beziehung der beiden. Ich hätte mir mehr Tiefe und Entwicklung in der Beziehung gewünscht, anstatt dass die Handlung so stark von Toschs Krankheit dominiert wird.

Das Cover mit der pinken Katze spricht mich leider gar nicht an und passt meiner Meinung nach auch nicht wirklich zum ernsten Thema des Buches. Insgesamt eine solide Geschichte, die aber ihr Potenzial für mich nicht voll ausgeschöpft hat. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

leichte Kost

Komm schon, Baby!
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"Komm schon, Baby" von Ellen Berg ist definitiv eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Die Autorin liefert genau das, was man von ihr erwartet: leichte Kost und amüsante Unterhaltung. Besonders ...

"Komm schon, Baby" von Ellen Berg ist definitiv eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Die Autorin liefert genau das, was man von ihr erwartet: leichte Kost und amüsante Unterhaltung. Besonders interessant fand ich den Beruf der Protagonistin Juli als Hebamme, der dem Roman eine frische Note verleiht.

Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Juli in einer alkoholreichen Nacht selbst schwanger wird – und der Vater ausgerechnet ein Patient von ihr ist, der nun gleich zweifach Vater wird. Dieses ungewöhnliche Szenario sorgt für einige humorvolle Momente und unerwartete Wendungen.

Allerdings muss ich zugeben, dass der Roman viele Klischees bedient. Obwohl die Handlung vorhersehbar ist und einige Charaktere stereotypisch wirken, konnte ich mich dennoch gut unterhalten lassen. Ellen Berg schafft es, die Leserinnen und Leser mit ihrem flüssigen Schreibstil und ihrem Sinn für Humor zu fesseln.

Insgesamt ist "Komm schon, Baby" eine angenehme Ablenkung für zwischendurch, die zwar ihre Schwächen hat, aber dennoch für ein paar vergnügliche Lesestunden sorgt.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Konnte mich nicht so sehr überzeugen

Happy Hour
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"Happy Hour" von Marlowe Granados präsentiert sich mit einem einladenden Cover und verspricht einen Einblick in das aufregende Leben zweier Protagonistinnen in New York. Leider konnte mich der Roman insgesamt ...

"Happy Hour" von Marlowe Granados präsentiert sich mit einem einladenden Cover und verspricht einen Einblick in das aufregende Leben zweier Protagonistinnen in New York. Leider konnte mich der Roman insgesamt nicht überzeugen.

Der Schreibstil, der in einer Art Tagebuchform gehalten ist, hat es mir schwer gemacht, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Obwohl die Handlung über einen Zeitraum von mehreren Monaten verläuft und die Protagonistinnen Isa und Gala währenddessen viele Erlebnisse in New York durchmachen, konnte ich mich einfach nicht mit ihnen identifizieren.

Der vermeintliche Upper East Side Vibe, den ich mir aufgrund des Settings und des Covers erhofft hatte, blieb leider aus. Ich habe das Gefühl vermisst, in eine glamouröse und fesselnde Welt wie bei "Gossip Girl" einzutauchen. Die Charaktere und ihre Erlebnisse konnten mich nicht packen oder fesseln.

Trotzdem muss ich zugeben, dass das Buch sicherlich seinen Leserinnen und Lesern gefallen kann, vor allem denen, die sich für Geschichten über das Leben in New York interessieren. Leider gehöre ich jedoch nicht zu diesen Lesern und kann "Happy Hour" daher nur mit drei Sternen bewerten.

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