Vier Sterne für ein spannendes Buch
RAUCHHoher Wellengang und ein „blinder Passagier“. Das ist für mich der Einstieg ins Buch. Fünf Freunde, die sich seit etlichen Jahren kennen, treffen sich auf einer Fähre. Alle haben ein Ziel. Sie möchten ...
Hoher Wellengang und ein „blinder Passagier“. Das ist für mich der Einstieg ins Buch. Fünf Freunde, die sich seit etlichen Jahren kennen, treffen sich auf einer Fähre. Alle haben ein Ziel. Sie möchten ihrer Kollegin die letzte Ehre erweisen. Heißt also, dass sie an ihrer Beerdigung teilnehmen wollen. Das permanente Hin und Her zwischen den Akteuren und den Orten der Handlung irritierte mich anfangs. Diese Verwirrung legte sich aber rasch und die Spannung wuchs.
Das Buch punktet mit nachvollziehbaren Wendungen und einem stets straff gespannten Spannungsbogen. Auffallend für mich, dass einige Kapitel mit einem Satz beendet werden, der noch einmal für Spannung sorgt. Die Beschreibung der rauen Insel unterstreicht dabei den gruseligen Effekt. Die Freunde mögen zwar gemeinsam trauern, jeder für sich hat aber auch Geheimnisse, die er nicht offenbaren möchte.
Ein gut zu lesendes Buch, das mich aber zum Schluss enttäuschte. Für mich war das Ende nicht schlüssig und es bleiben dann doch einige Fragen offen. Also gibt es nur eine bedingte Leseempfehlung von mir.