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Kristja

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Überraschend

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Emmie studiert in der Film-Branche an einer sehr guten Uni. Dort sind schon einige mit ihren eigenen Filmen berühmt geworden. Das ist auch ihr Ziel. Sie hat gute Freunde, einen Partner und einen Praktikumsplatz ...

Emmie studiert in der Film-Branche an einer sehr guten Uni. Dort sind schon einige mit ihren eigenen Filmen berühmt geworden. Das ist auch ihr Ziel. Sie hat gute Freunde, einen Partner und einen Praktikumsplatz in einer der renommiertesten Produktionsfirmen Londons. Zumindest hatte sie das alles, denn ihr Freund Ethan hat Schluss gemacht und sie auch noch betrogen, wovon ihre Freundin wusste. Das alles wühlt sie so auf, dass sie auch noch ihren Praktikumsplatz aufgrund des Stresses verliert. Einerseits fand ich es schon authentisch, dass sie wegen ihrer Aufgewühltheit so gehandelt hat, andererseits, finde ich, hat sie sich damit echt viel verspielt. Hätte erwartet, dass sie sich dann umso mehr auf ihre Karriere konzentriert. Dafür hat sie aber immerhin nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Das fand ich stark von ihr.

Stattdessen landet sie nämlich bei Sam und Connor, die einen Dokumentarfilm auf Sardinien drehen wollen. Sam ist auch von der Uni und hat eine sehr steile Karriere hingelegt. Die erste Begegnung von Sam und Emmie war aber eher semi-gut. Das war nämlich kurz nach der Trennung. Entsprechend ist er nicht ganz so begeistert davon Emmie dabei zu haben. Emmie aber nimmt den Job an und macht alles und nichts an Aufgaben. Ich fand das Thema rund um den Film-Dreh schon interessant, aber teilweise auch recht zäh. Die Kulisse Sardiniens war aber dafür umso malerischer. Es war wirklich traumhaft. Kein Wunder, dass Sam und Emmie sich da näherkommen. Außerdem muss man auch sagen, dass Sam ein aufmerksamer Typ ist. Die zwei haben sich immer mehr kennengelernt und waren füreinander da. Schön, dass Emmie immer mehr aus sich rausgekommen ist und Dinge angesprochen hat. Dabei gab es einige echt süße Szenen. Aber leider auch einige total künstliche und übertriebene.

Ich muss sagen, ich habe mir die hier genutzten Tropes nicht angeschaut. Daher war ich sehr überrascht über die Wendung, die kam. Das hat nämlich extrem die Stimmung verändert. Plötzlich war es alles irgendwie bedrückend, aber immer noch richtig schön. Denn beide haben was daraus gemacht. Ab der Wendung fand ich das Buch nochmal deutlich besser. Es wurde tiefgründiger und so viel emotionaler. Wirklich gut gemacht. Auch die Nebencharaktere haben mehr Raum bekommen, insbesondere Connor und Blair. Blair fand ich von Anfang an interessant und freue mich daher umso mehr auf ihre Geschichte.

Fazit:

Das Buch war für mich überraschend, weil ich mir die Tropes nicht angeschaut habe und ich entsprechend etwas ganz anderes erwartet habe. Fand ich aber im Nachhinein genau richtig so. Denn ich war extrem gefesselt und emotional involviert. Dazu hatte ich keine Ahnung, wie das Buch ausgehen könnte. Sam und Emmie sind zwei tolle sympathische Charaktere, die auch eine schöne Entwicklung durchmachen. Das alles in der malerischen Kulisse Sardiniens. Das Thema Film-Produktion war auch ganz interessant, aber rückte auch schnell in den Hintergrund. Auch wenn ich finde, dass das Buch an manchen wenigen Stellen schwächelt, hat es mich sehr positiv überrascht.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Gelungener Zwischenband

Shattered Palace
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Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Was natürlich einerseits gut ist, weil es nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weitergeht, aber auch schwierig, weil Band 1 bei mir schon etwas länger her ist und ...

Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Was natürlich einerseits gut ist, weil es nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weitergeht, aber auch schwierig, weil Band 1 bei mir schon etwas länger her ist und ich etwas Probleme mit den Namen und der aktuellen Situation hatte. Sei’s drum. Viele dachten, Charlie hätte den Anschlag nicht überlebt, aber das hat sie. Und so richtet sich jetzt viel Aufmerksamkeit auf sie, was für sie gar nicht so gut ist. Immerhin war ihr Job unauffällig an Gideons Seite sein. Dennoch will sie herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt. Dabei finde ich ihre Gedanken sehr zielführend und logisch.

Von Roméo erfahren wir in diesem Band auch deutlich mehr. Ich fand ihn von Anfang an faszinierend. Seine düstere Aura, seine Art zu reden. Und dennoch wirkt er, als hätte er einen weichen Kern. Die Dynamik zwischen Roméo und Charlie hat sich komplett verändert, gefällt mir persönlich aber sehr. Sie kann sich gegen ihn behaupten. Da ist es kein Wunder, dass sie ihn auch um Hilfe bittet. Seine Sicht war total interessant. Außerdem spürte man hier die Funken, nicht so wie bei Gideon und Charlie im ersten Band. Dagegen finde ich Gideon in diesem Band absolut unmöglich. Er wirkt wie ein verzogener reicher Junge. Außerdem frage ich mich, woher seine Gefühlsduselei kommt. Ob da wohl mehr dahintersteckt? Ich fand es gut, dass Charlie dort Grenzen gesetzt hat, auch wenn die Art und Weise manchmal etwas unpassend war. So oder so mag ich es immer noch sehr, dass Charlie im wahrsten Sinne des Wortes so eine starke Frau ist und sich behaupten kann.

Die Storyline nimmt langsam Fahrt auf. Aber man merkt, dass es noch nicht der Höhepunkt ist. Gideon scheint nun sein wahres Gesicht zu zeigen. Dazu kommt nun immer mehr ans Lichts, was die Newtons und die Favreaus so treiben. Da sollte Charlie vorsichtig sein. Denn mit solchen Leuten ist nicht zu spaßen. Das Ende ist ähnlich wie beim ersten Band sehr spannend gehalten und macht neugierig auf den nächsten. Am liebsten hätte ich sofort weitergelesen.


Fazit:

Man merkt schon, dass dieser Band ein Zwischenband ist. Aber dennoch fand ich ihn insgesamt sehr unterhaltsam und spannend. Denn die Dynamiken der Charaktere haben sich total verändert. Besonders Roméo als Charakter fand ich faszinierend. Außerdem erhalten wir auch mehr Informationen und die Spannung steigt kontinuierlich an. Von daher war ich echt gut unterhalten und freue mich auf den dritten Band.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Emotional und tiefgründig

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Schon der erste Band dieser Dilogie war wahnsinnig emotional und mir war klar, dass es im zweiten Band nicht einfacher werden wird. Nachdem Lilly herausgefunden hat, dass auch Aron einen angeborenen Herzfehler ...

Schon der erste Band dieser Dilogie war wahnsinnig emotional und mir war klar, dass es im zweiten Band nicht einfacher werden wird. Nachdem Lilly herausgefunden hat, dass auch Aron einen angeborenen Herzfehler hat, ist sie zu ihrer Großmutter auf Sylt geflohen ist. Dort versucht sie einen klaren Kopf zu bekommen. Dabei kommen auch viele Erinnerungen an ihren Bruder wieder hoch. Diese kurzen Rückblicke fand ich immer besonders schön. Luca war einfach so ein toller Mensch. Doch auf Sylt verbleibt sie auch nicht lange, denn SaveTheIceland meldet sich und so kehrt Lilly doch schneller zurück als gedacht und trifft auch wieder auf Aron.

Aron hat aktuell tatsächlich gerade immer mehr Probleme mit seinem Herz. Seine Rückblenden fand ich sehr passend, beispielsweise zu dem Zeitpunkt, wo er seine Diagnose erhalten hat und ihm das den Boden unter den Füßen gerissen hat. Nun ist er auf der Liste für ein Spenderherz. Das ist ein ähnlicher Moment für ihn und lässt ihn erst mal geschockt zurück. Ich fand seine Gedanken total greifbar und authentisch. Besonders, dass er direkt zu Lilly wollte, um mit ihr zu reden. Recht schnell kommen sie sich auch wieder nahe. Aber sie merken auch, dass sie nicht so weiter machen können wie davor. Dieses Damoklesschwert hängt unablässig über ihnen und beide machen sich entsprechend viele Gedanken. Lilly weiß nicht, ob sie sowas nochmal durchstehen kann, und Aron will Lilly nicht verletzen. Dabei versuchen sie dennoch Nähe zueinander zu suchen und schöne Momente miteinander zu verbringen. Das ist natürlich immer besonders emotional und schön gewesen. Die zwei haben so tiefgründige Gespräche geführt. Doch natürlich gibt es Auf und Abs. Das fand ich authentisch. Aron merkte man an, dass die Krankheit ihm immer mehr zu schaffen machte und es ihn sehr genervt hat, dass er weiter abbaute. Zeigen wollte er es nicht, was ihn umso mehr erschöpfte. Lilly hat versucht ihm was Gutes zu tun und auch das ging mal nach hinten los. Sehr realistisch also. Und immer die große Frage, bekommt Aron ein Spenderherz? Die Zeit läuft ihnen davon und das merkt man.

Elva, die beste Freundin von Aron, hat auch in diesem Band viel Raum eingenommen. Aber ich muss sagen, ich habe sie mittlerweile auch so sehr in mein Herz geschlossen. Sie ist für Aron da und versteht sich auch mit Lilly richtig gut, die neue Dynamik der beiden gefällt mir sehr. Auch die Beschreibung von Island war bildhaft und einfach schön.


Fazit:

Ein emotionaler, aber auch sehr passendes Finale der Dilogie. Aron und Lilly haben es nicht leicht, aber sie versuchen das Beste aus ihrer Zeit zu machen. Das bedeutet aber nicht nur glückliche, sondern auch traurige Momente und auch viel Sorge. Es ist ein emotionales Auf und Ab mit einigen tiefgründigen Gesprächen.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 18.10.2024

Ein Wettlauf gegen die Zeit

Magic Inferno
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Emma Bellamy hat wieder neue Fälle auf dem Tisch und wird dafür in das Londoner Bezirk Hackney berufen. Dort soll sie aushelfen, weil es sich scheinbar um ein Verbrechen mit übernatürlichem Ursprung handelt. ...

Emma Bellamy hat wieder neue Fälle auf dem Tisch und wird dafür in das Londoner Bezirk Hackney berufen. Dort soll sie aushelfen, weil es sich scheinbar um ein Verbrechen mit übernatürlichem Ursprung handelt. Ich mag es, dass Emma ihre Arbeit immer so gewissenhaft ausführt. Egal, was für grausame Funde sie macht. Nachdem sie sich den Tatort angesehen und darüber nachgedacht hat, schließt sie einen übernatürlichen Ursprung aus. Doch kurz darauf gibt es einen weiteren Mord. Die Fälle haben Gemeinsamkeiten, aber unterscheiden sich doch sehr stark vom Vorgehen. Das macht natürlich sehr neugierig.

Emma nimmt also weitere Ermittlungen auf. Doch sie ist nicht Ermittlungsleiterin, das ist DC Murray, der ihr das Leben recht schwer macht und sie in den Telefondienst schickt. Diese Stelle war ehrlich gesagt ein bisschen zäh. Aber auch damit ging die Story voran. Denn wie in jedem Band gibt es immer verschiedenste neue Hinweise, denen Emma nachgehen kann. Nicht nur das, hier geht es nicht um einen Fall. Denn wer auch immer hinter den Morden steckt, bleibt nicht untätig und es folgen weitere Morde, die mehr Fragen aufwerfen. Sie müssen das aufhalten, die Zeit drängt. Dabei tauchen neue Kreaturen auf, die die ganze Ermittlung unterstützen. Doch nicht jeder Hinweis hilft weiter und so landet das Team oft genug in einer Sackgasse, was entsprechend authentisch wirkt. Ich war richtig gefesselt und habe wieder viel mitgerätselt. Immerhin eine Sache habe ich vorausgeahnt. Dafür alle anderen Wendungen überhaupt nicht.

Emma Bellamy ist ein super sympathischer Charakter, der die Arbeit sehr gewissenhaft und professionell ausführt. Ich kann mir keine bessere Protagonistin für die Reihe vorstellen. Auch die ganzen übernatürlichen Wesen finde ich sehr interessant. Denn natürlich spielen auch wieder die Vampire und die Werwolf-Clane eine große Rolle. Nicht nur hilft ihr Freund Lukas ihr bei den Ermittlungen, auch nimmt sie Hilfe von den Werwölfen in Anspruch. Jeder hat halt so seine Fähigkeiten, die man gut einsetzen kann. Fand ich richtig schön. Besonders nach dem letzten Band.

Fazit:

Ein weiterer spannender Band rund um Emma Bellamy und ihren Job. Mal wieder gibt es neue Fälle und verschiedenste Hinweise, die nicht alle weiterbringen. Die Ermittlungen sind spannend gestaltet und bringen einige Wendungen mit sich. Die Charaktere sind auch sehr authentisch und sympathisch gestaltet. Von mir eine klare Leseempfehlung.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Mehr davon!

The Graham Effect
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Gigi Graham ist Tochter der Hockeylegende Garrett Graham und spielt selbst auch leidenschaftlich gerne Hockey. Ihr großes Ziel ist olympisches Gold. Bei einem Camp trifft sie in jungen Jahren auf Luke ...

Gigi Graham ist Tochter der Hockeylegende Garrett Graham und spielt selbst auch leidenschaftlich gerne Hockey. Ihr großes Ziel ist olympisches Gold. Bei einem Camp trifft sie in jungen Jahren auf Luke Ryder, der ebenfalls Hockeyspieler ist. Nur weiß er nicht, dass sie auch spielt und hält sie für eine Eiskunstläuferin. Schon die ersten Interaktionen der beiden waren dynamisch mit schlagfertigen Dialogen. Einfach nur witzig. Ich war angefixt.

Jahre später treffen sie sich an der Briar University wieder. Denn die Eastwood University ist pleite und wurde von der Briar aufgekauft. Das bedeutet, die Hockeymannschaften werden zusammengelegt. Nicht einfach bei sich rivalisierenden Teams. Es werden zwei Captains ernannt, jeweils aus den Teams. Es werden Case Colson und Luke Ryder. Luke wird aber vom Coach als nicht geeignet angesehen. Er hatte einmal eine Schlägerei mit einem Typen, womit seine Weste nicht rein ist. Case wird als eine Art Goldjunge von allen angesehen. Die Rivalitäten und Anfangsschwierigkeiten fand ich extrem authentisch. Fand es aber auch stark als dann die ersten Frieden gesucht haben, weil sie alle Spiele verloren haben. Dass auch das nicht sofort funktioniert, war ebenfalls realistisch. Die Jungs waren eine klassische Hockeytruppe mit Machogehabe, Sprüchen und Witzen. Mir hat es sehr gefallen.

Den Mix zwischen Alltag, Hockey und Liebe fand ich sehr ausgewogen. Gut, in der Mitte wurde der Spice etwas viel, aber es hat sich immerhin wieder eingependelt. Die Story hat mir ebenfalls gut gefallen und wirkte authentisch. Luke gerät durch eine Situation, die er nicht komplett selbst verschuldet hat, in ein schlechtes Licht bei seinem Idol Graham. Das ist schlecht, denn Graham sucht gerade mit einer anderen Hockeylegende nach jungen Spielern, die ihn im Camp unterstützen. Ein Traum für jeden Hockeyspieler. Doch mit dieser Aktion hat Ryder es sich bei Graham versaut. Daher braucht er Gigis Hilfe, die ein gutes Wort bei ihrem Vater einlegen kann. Gigi braucht ihn aber auch, denn sie hat eine Schwachstelle im Hockey, die auch bei den verantwortlichen Trainern bekannt ist. Die will sie mit seiner Hilfe beseitigen. Die Hockey-Trainingseinheiten waren recht interessant gestaltet. Ebenso wie die Spiele selbst. Die waren teils sogar wirklich spannend. Ich mochte das.

Case ist der Ex von Gigi und er will sie zurück, nachdem er sie betrogen hat. Gigi bleibt aber stark, was ich gut finde. Besonders weil sie auch Luke immer wieder über den Weg läuft. Und diese Dynamik ist immer noch da. Sie erinnern sich aneinander und necken sich ständig. Es ist einfach so witzig. Ich liebe diese zwei Charaktere zusammen. Sie schenken sich nichts. Dazu sind sich beide einig, dass Hockey für sie sehr wichtig ist und an erster Stelle kommt. Gigi ist eine positive Person, die andere nicht verletzen will. Das fand ich nett, aber teilweise auch übertrieben. Denn sie wollte auch Case nicht verletzen und das mit Luke geheim halten, was ich unnötig fand. Aber gut, ist halt ihre Art. Luke ist ganz anders. Er ist ein stiller Typ, der geheimnisvoll und düster wirkt. Im Inneren hat er aber einen extrem weichen Kern. Ich fand es extrem süß, wie er sich um Gigi bemüht hat. Außerdem merkt man, dass er zuhört. Ihre Dialoge waren schlagfertig, aber auch ehrlich. Sie können auch Fehler zugeben, was ich toll fand. Als sie sich dann näherkommen, wird es heiß. Dieser Spice zieht sich für mich teilweise etwas. Zum Ende hin gibt es hier und da noch einige Wendungen. Die meisten haben mir sehr gefallen. Es hat die Story noch authentischer gemacht. Andere fand ich etwas überstürzt und klischeehaft. Dennoch machen die Charaktere eine tolle Entwicklung durch.

Die Nebencharaktere fand ich ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn es teilweise wirklich viele wurden. Beckett und Shane fand ich mit am interessantesten. Ich hoffe, sie bekommen auch in den nächsten Bänden noch viel Raum. Wyatt, Diana und Mya waren bisher eher blass. Aber von denen erfahren wir sicher in den kommenden Bänden mehr. Ich freue mich schon sehr. Denn der Funke ist auch schon für ein weiteres Pärchen da.

Fazit:

Mehr davon! Ich muss sagen, ich bin ohne Ansprüche an dieses Buch gegangen, aber schon nach den ersten Kapiteln hatte das Buch mich. Ich liebe die schlagfertigen Charaktere Gigi und Luke. Ihre Dialoge sind genial. Dazu die Story mit dem Hockey-Thema, wobei beide spielen, fand ich ebenfalls extrem spannend. Die Spiele, das Training und das Thema rund um die zusammengelegten Teams war interessant gestaltet, sodass keine Langeweile aufkam. Und was ganz wichtig ist: Sowohl die Story als auch die Charaktere wirkten so authentisch und realistisch. Das habe ich geliebt. Die Liebesgeschichte konnte mich auch abholen. Es gab viele Gefühle und einige Funken. Wie erwähnt, in der Mitte etwas viel Spice, aber es hielt sich noch im Rahmen.

4.5/5 Sterne

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