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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2024

besser als der Vorgängerband

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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"Still ist die Nacht" ist der zweite Band der Autorin Sandra Alsund um die Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihren Kollegen Pär.

Ein Yoga-Retreat klingt in Maja’s Ohren wunderbar und wenn ...

"Still ist die Nacht" ist der zweite Band der Autorin Sandra Alsund um die Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihren Kollegen Pär.

Ein Yoga-Retreat klingt in Maja’s Ohren wunderbar und wenn es wie bei ihr auch noch von ihrer Freundin Emely geleitet wird, ist Erholung garantiert.
Aus ihrer Vorfreude wird jedoch bei ihrer Ankunft auf der kleinen Schäreninsel Svartlöga getrübt. Ihr Ex-Freund Jonas nimmt auch daran teil und scheint die Trennung nicht akzeptiert zu haben.

Nach der schönen und gelungenen Mittsommernachtsfeier, in der es nur eine Unstimmigkeit gab, macht Maja am nächsten Morgen eine grausame Entdeckung, einer der Bewohner der Schäreninsel wurde ermordet. Mit ihrem Kollegen Pär beschließt Maja verdeckt zu ermitteln, da ihr Beruf den anderen Teilnehmern des Retreats nicht bekannt ist. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und schon bald gibt es eine zweite Leiche. Ein Unwetter macht das Verlassen der Insel unmöglich und die Angst bei den Menschen wächst-jeder könnte der Mörder sein.

Mir hat der zweite Band besser gefallen als der Auftaktband und ich bin froh, der Autorin noch eine zweite Chance gegeben zu haben.
Der Schreibstil ist flüssig und es gibt genügend Spannungsbogen bis zum Ende. Die Atmosphäre der kleinen schwedischen Insel wird perfekt transportiert.

Ein gelungener Krimi mit Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.10.2024

gewohnt spannende

Kalte Erlösung
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Mit "Kalte Erlösung" ist der mittlerweile 9. Band um die unkonventionelle Ermittlerin Mara Billinsky und ihren Kollegen Jan Rosen erschienen.

In diesem Fall haben sie es mit einem psychopathischen Mörder ...

Mit "Kalte Erlösung" ist der mittlerweile 9. Band um die unkonventionelle Ermittlerin Mara Billinsky und ihren Kollegen Jan Rosen erschienen.

In diesem Fall haben sie es mit einem psychopathischen Mörder zu tun, der sein Opfer auf perfide Weise mit Stacheldraht quält. Nicht fehlen darf auch in diesem Billinsky Thriller die Fehde, die Mara mit ihrem Vater dem Staatsanwalt hat, ist er doch bei den Ermittlungen wieder einmal gegen sie.

Das Buch ist in 4 unterschiedliche Bereiche eingeteilt, sodass ich als Leserin immer etwas anderes erfahren habe und es erstmal so scheint, als ob die einzelnen Stränge nichts miteinander zu tun haben. Doch wie gewohnt schafft Leo Born es wieder exzellent diese Fäden zu einem famosen Finale zu verbinden.

Mara Billinsky ermittelt wie auch in den Vorgängerbänden auf eigene Faust und Gefahr und scheut das Risiko in keinster Weise. Mich hat dieser Band trotz der Grausamkeiten genauso wie die anderen Fälle dieses Teams von Anfang bis Ende gefesselt und Maras Geschichte ist hoffentlich noch lange nicht auserzählt.

Klare Empfehlung für Thriller Fans.

Veröffentlicht am 26.10.2024

grausam und spannend zugleich

Das zweite Kind
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Bei dem Thriller „Das zweite Kind“ von Marco De Franchi handelt es sich um das Debüt des Autors. Der Autor selbst ist Hauptkommissar und hat bei der Spezialeinheit gearbeitet. Dies merkt man ...

Bei dem Thriller „Das zweite Kind“ von Marco De Franchi handelt es sich um das Debüt des Autors. Der Autor selbst ist Hauptkommissar und hat bei der Spezialeinheit gearbeitet. Dies merkt man an den detailreichen Schilderungen der Ermittlungsarbeit.

Valentina Medici wird aus Rom in die Toscana geschickt, um bei den Ermittlungen zu verschwundenen Jungen zu unterstützen. Schnell wird klar, sie haben es hier anscheinend mit einem Kunst-besessenen Serienmörder zu tun, der auf perfide Weise tötet.
An ihrer Seite ist ziemlich schnell ein Ex-Sonderermittler, der aufgrund einer alten Geschichte nicht mehr gut gelitten ist. Auch Valentinas Arbeit wird zuerst boykottiert. Die ganze Geschichte, die sich ihnen während der Ermittlung immer mehr herauskristallisiert, ist so unglaublich, dass sie von ihren Vorgesetzten nicht mehr ernst genommen werden. Auf eigene Faust gehen die Ermittlungen dann weiter...

Das Buch ist mit über 600 Seiten für einen Thriller ziemlich seitenreich, was das Lesevergnügen aber nicht beeinflusst. Ganz im Gegenteil, die einzelnen Kapitel sind sehr spannungsreich und haben am Ende einen Cliffhanger, der mich am Lesen gehalten hat.

Für Zartbesaitete nicht empfehlenswert, da es doch viele grausame Details im Verlauf des Buches gibt.

Veröffentlicht am 30.09.2024

gelungene Fortsetzung

Glutmoor (Janosch Janssen ermittelt 2)
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Als Janosch Janssen und seine Chefin Diana Quester, die auch gleichzeitig seine Schwiegermutter ist, gerufen werden, kommen sie zu einem grausamen Tatort. Eine ganze Familie wurde durch Schüsse ...

Als Janosch Janssen und seine Chefin Diana Quester, die auch gleichzeitig seine Schwiegermutter ist, gerufen werden, kommen sie zu einem grausamen Tatort. Eine ganze Familie wurde durch Schüsse ausgelöscht, bis auf die Tochter des Hauses, die zur Arbeit war und die Toten vorgefunden hat.
Janoschs Frau ist mit ihr befreundet und darum bieten sie ihr eine Unterkunft bei sich an. Diana ist davon nicht angetan, hat sie doch Angst um ihre schwangere Tochter Helena.
An anderer Stelle zur gleichen Zeit wird eine Gedenkstätte für verstorbene Grenzgänger verunstaltet.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig für Janosch, da viele Fäden aus Vergangenheit und Gegenwart ineinanderlaufen und miteinander verknüpft sind.

Mir hat der zweite Band fast besser als der erste gefallen, da die Protagonisten für mich feiner ausgearbeitet waren. Die Entwicklung von Janosch gerade in Verbindung mit seiner Schwiegermutter nehmen Fahrt auf.
Die Auflösung und der Weg dorthin waren mit Überraschungen gespickt und der Cliffhanger zum Ende lässt auf einen dritten Band hoffen.

Veröffentlicht am 17.09.2024

spannender Plot

Scandor
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Mit " Scandor" hat die Autorin Ursula Poznanski wieder einmal einen spannenden Jugendthriller geschrieben.

Eine anscheinend leichte Challenge, an deren Ende viel Geld lockt, nämlich 5 Millionen Dollar, ...

Mit " Scandor" hat die Autorin Ursula Poznanski wieder einmal einen spannenden Jugendthriller geschrieben.

Eine anscheinend leichte Challenge, an deren Ende viel Geld lockt, nämlich 5 Millionen Dollar, lässt auch Phillip und Tessa mit anderen 98 Teilnehmern um den Preis kämpfen. Die Challenge hört sich doch so einfach zu bewältigen an, sie dürfen nur nicht lügen. Doch Scandor der Lügendetektor ist nicht zu überlisten. Jeder Teilnehmer muss beim Versagen einen vorher festgelegten Einsatz zahlen, auf diese gehe ich nicht näher ein, um nicht zu spoilern. Nur soviel, sie sind grausam oder teuer.
Schnell merken Tessa und Phillip, dass es gar nicht so einfach ist, wie sie gedacht haben. Manchmal ist die Wahrheit zu sagen zu schwer, besonders wenn es um nahe stehende Personen geht, die man nicht verletzen möchte. Hinzu kommt die Kaltblütigkeit der Konkurrenz, die gnadenlos ihre Gegner aus dem Feld räumen will.

Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Tessa und Phillip, die in den Kapiteln wechseln und deren Veränderung und Ängste die Autorin sehr gut transportiert hat. Durch den spannenden und abwechslungsreichen Schreibstil war es leicht gut ins Buch hineinzukommen. Der Spannungsbogen war wie bei der Autorin gewohnt durchweg gegeben.

Als Nebeneffekt fällt einem beim Lesen auf, wie häufig man selber am Tag zu kleinen Lügen, aus welchen Gründen auch immer greift.

Besonders die rasanten Wendungen im Verlauf und die nicht erwarteten Überraschungen machen "Scandor" zu einem wahren Pageturner.