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Veröffentlicht am 01.05.2021

Buddhistische Biografie

Gefangen und frei
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Dieses Buch ist eine Biografie des sich im Todestrakt befindenden Jarvis und handelt von seinem Weg in den Buddhismus. Durch eine Bekannte wird er zunächst der Mediation nahe gebracht und findet dann eine ...

Dieses Buch ist eine Biografie des sich im Todestrakt befindenden Jarvis und handelt von seinem Weg in den Buddhismus. Durch eine Bekannte wird er zunächst der Mediation nahe gebracht und findet dann eine immer nähere Verbindung zu den buddhistischen Weisheiten und Praktiken. Der Autor beschreibt diesen Weg eindringlich und ausführlich und der Leser kann einige Weisheiten mitnehmen und gegebenenfalls auch auf sein Leben übertragen. Dennoch zog sich meiner Meinung nach das Gelesene sehr und ich musste mich teilweise echt motivieren, weiter zu lesen. Es ist aber auch ein ganz anderes Genre, als ich sonst lese. Es war interessant, einen Einblick in die buddhistischen Lehren zu bekommen sowie in den Alltag und das Leben eines Gefangenen, der fast sein ganzen Leben im Todestrakt verbracht hat. Die Ambivalenz zwischen „Gefangenschaft“ und „frei sein durch Glaube“ war für mich von vornherein spannend und wird im Buch auch gut umgesetzt.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Leider sehr zäh

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Dies war mein erstes Buch der Autorin und meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt. Ich wusste zwar, dass „Moments so blue like our love“ als erster Teil erschienenen ist, jedoch lassen sich ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin und meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt. Ich wusste zwar, dass „Moments so blue like our love“ als erster Teil erschienenen ist, jedoch lassen sich beide Bücher unabhängig voneinander lesen. Somit startete ich mit diesem Roman und war bereit für eine ganze Welle von Emotionen, Liebe, aber auch Trauer.
Im Mittelpunkt steht die Künstlerin Blair, die im letzen Jahr ihren Bruder Sam verloren hat (der wohl im 1. Teil eine der Hauptfiguren ist). Seit Ewigkeiten ist sie schon in seinen besten Freund (Connor) verliebt, der jedoch seit Teenagerjahren mit ihrer ehemals besten Freundin zusammen ist. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Blair und Connor erzählt, was ich eigentlich sehr mag. Leider bin ich mit Blair aber überhaupt nicht warm geworden, ich konnte einfach nicht mit ihr und ihrem Verhalten sympathisieren, auch wenn sie natürlich eine schwere Zeit durchmacht. Auch Connor wirkt auf mich eher schwach. Daher habe ich zwischenzeitlich immer wieder überlegt, das Buch abzubrechen, was ich jedoch generell nicht gerne mache. Inhaltlich ging es eher schleppend voran und irgendwie ist einfach nicht wirklich etwas passiert. Da habe ich mir leider mehr erhofft!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Mir leider zu oberflächlich!

Close Protection – Mein Herz in seiner Hand
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Das Buch ließ sich sich schnell und flüssig lesen, der Schreibstil war leicht und verständnisvoll. Gut gefallen hat mir, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Daphne und Milosh geschrieben sind ...

Das Buch ließ sich sich schnell und flüssig lesen, der Schreibstil war leicht und verständnisvoll. Gut gefallen hat mir, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Daphne und Milosh geschrieben sind und auch die Schriftart sich bei bei den Kapiteln der beiden unterscheidet. Das kannte ich bisher noch nicht.

Für mich war die ganze Story aber leider etwas oberflächlich gehalten, ich konnte keine engen Sympathien zu Prota und Love Interest aufbauen und die Zielgruppe scheint eher junge Mädchen im Teenageralter zu betreffen.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Hat mich leider nicht verzaubert

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Mein erstes Buch von Matt Haig! Den Hype um seine „Mitternachtsbibliothek“ habe ich natürlich mitbekommen, aber selber noch kein Buch von Spiegel Bestseller Autor gelesen. Das wollte ich nun ändern und ...

Mein erstes Buch von Matt Haig! Den Hype um seine „Mitternachtsbibliothek“ habe ich natürlich mitbekommen, aber selber noch kein Buch von Spiegel Bestseller Autor gelesen. Das wollte ich nun ändern und versuchte mich an seinem neuesten Exemplar „Die Unmöglichkeit des Lebens“.

Das Cover traf auf den ersten Blick leider nicht meinen Geschmack, die Zusammenhänge zur Geschichte finde ich jedoch zutreffend und im Nachhinein von der Gestaltung auch gelungen.

Inhaltlich war es für mich aber genau anders herum: zunächst konnte ich mich gut und schnell in die Geschichte einfinden und war gespannt, was die 72 jährige Grace auf Ibiza wohl erwarten mag. Sie war mir direkt sympathisch und ich konnte ihren Gedankengängen gut folgen. Leider nahm das Buch dann einen Lauf, dem ich nicht mehr ganz folgen konnte. Die Thematik wurde sehr übernatürlich, was mich so direkt nicht stört, da ich auch gerne Fantasy Romane lese. Hier wirkte es jedoch etwas fehlplatziert bzw. „Too much“ - Graces Fähigkeiten konnte ich irgendwann nicht mehr ganz folgen. Zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt, das Buch abzubrechen, das mache ich jedoch generell nicht und habe dieses hier also auch zu Ende gelesen. Das Ende war in Ordnung, hat die Geschichte auch für mich rund gemacht.

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Veröffentlicht am 16.05.2023

Leider ein wenig enttäuschend

Und morgen ein neuer Tag
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Meredith ist Ende 30 und hat seit einem einschneidendem Erlebnis vor ein paar Jahren das Haus nicht mehr verlassen. Ich muss sagen, dass mich schon sehr neugierig gemacht hat, was die Protagonistin dazu ...

Meredith ist Ende 30 und hat seit einem einschneidendem Erlebnis vor ein paar Jahren das Haus nicht mehr verlassen. Ich muss sagen, dass mich schon sehr neugierig gemacht hat, was die Protagonistin dazu veranlasst hat, ihr Haus überhaupt gar nicht mehr zu verlassen und wie ihr Leben somit aussieht. Wie bewältigt sie Einkäufe, Job und sogar die Versorgung der eines Haustieres, ohne jemals einen Fuß von ihrem Grundstück weg zu setzen? In ihrer Vergangenheit gab es einige schwierige Erlebnisse und eine Triggerwarnung ist hier wichtig.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir generell und sowohl Meredith als auch ihre Freunde und Angehörigen wirken authentisch.
Leider muss ich jedoch sagen, dass ich mich teilweise beim Lesen etwas gelangweilt habe, weil einfach nicht wirklich etwas passiert ist, das der Geschichte das gewisse Etwas verliehen hat. Auch vom Ende bin ich enttäuscht; da hätte ich mir noch einige Aufklärungen und Ausblicke gewünscht.

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