Cover-Bild Ehemänner
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 11.07.2024
  • ISBN: 9783423444989
Holly Gramazio

Ehemänner

Roman | »Eine höchst unterhaltsame Neuinterpretation moderner Liebesromane.« Mail on Sunday
Babette Schröder (Übersetzer)

Er könnte der Richtige für sie sein. Der Nächste aber vielleicht auch?
Lauren sucht den richtigen Mann. Doch woher soll sie jemals wissen, ob sie ihn gefunden hat, und nicht noch ein besserer wartet?
So unterhaltsam wie Gabrielle Zevins ›Morgen, morgen und wieder morgen‹, so zeitgeistig wie Dolly Alderton und Taylor Jenkins Reid
Wenn Lauren eines genau weiß, dann: dass sie nicht verheiratet ist. Doch eines Nachts steht ein völlig fremder Mann in ihrem Flur und behauptet, ihr Ehemann zu sein. Als er auf dem Dachboden verschwindet und wenig später ein ganz anderer Mann herunterkommt, beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln. Laurens Dachboden scheint einen endlosen Vorrat an potenziellen Ehemännern hervorzubringen. Und das ist gar nicht so schlecht – oder?
»Dieser Roman beleuchtet auf kluge und großartige Weise, wie wir heute Entscheidungen treffen – kaleidoskopisch, schlau und sehr, sehr unterhaltsam.« Claire Lombardo
»Ich mag alle Ehemänner in diesem cleveren und originellen Roman, sogar die schrecklichen. Ein zeitloses Juwel darüber, wie wir heutzutage Leben.« Gabrielle Zevin
»Eines der lustigsten Debüts der letzten Jahre! Holly Gramazio hat nicht nur eine geniale Idee, sondern auch den entsprechenden Humor und Scharfsinn. Eine brillante Satire auf die Bindungsprobleme der Tinder-Generation!« Johanna Thomas-Corr, Sunday Times

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2024

Unendlich viele Ehemänner, unendlich viele Möglichkeiten...

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Danke an Vorablesen und den dtv Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Wenn man Männer wechseln könnte wie eine Glühbirne… wäre das nicht ...

Danke an Vorablesen und den dtv Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Wenn man Männer wechseln könnte wie eine Glühbirne… wäre das nicht das perfekte Leben? Und ab wann würde man aufhören, den Mann tauschen zu wollen? Kann nicht immer noch ein besserer vorbeikommen?

Vor dieser Situation steht die Protagonistin Lauren: eines Abends kommt sie heim, und findet einen ihr fremden Mann – ihren Ehemann – in der Wohnung auf. Und dann realisiert sie: wenn sie den Mann auf den Dachboden schickt, kommt ein neuer Mann herunter. Anfangs noch eine lustige Spielerei, bei der sie nach Aussehen auswechselt, sich ständig krankmeldet und shoppen geht (jeder Ehemann kommt mit einem Reset ihres Lebens daher, sprich Krankheitstage und Kontostand passen sich nach jedem Wechsel immer wieder an), und verbringt so einige Tage faulenzend oder im Pool, wenn sie mal wieder einen reichen Mann erwischt hat.

Manche Männer bleiben für ein paar Tage, bei vielen erfahren wir noch nicht einmal einen Namen, und auch die Protagonistin hört irgendwann auf, eine Liste mitzuführen. Aber dann, in der Hälfte des Buches, und ca. bei Ehemann 160 ändert sich ihre Einstellung; ihr dortiger Ehemann verändert ihre Sichtweise auf die Spielerei des Dachbodens.

Ich muss sagen, zwischendurch war es echt etwas zäh, weil auch nach der Hälfte des Buches, dem eigentlichen turning point, fleißig neue Ehemänner aufgetaucht sind, die in 1-2 Sätzen abgehandelt wurden. Ich glaube, ich hätte es besser gefunden, wenn man weniger Ehemänner intensiver kennengelernt hätte, wie z.B. Michael und Amos (die mir als einzige neben dem seltsamen Felix namentlich in Erinnerung geblieben sind). Dann hätte man so richtig mitfiebern können, wenn Lauren ihr eigentliches perfect match wieder ausgetauscht hätte.

So war das Buch für mich durchgehend sehr stark, hat mich dann aber mit der finalen Auflösung und dem Ende leicht enttäuscht. Trotzdem hatte ich eine sehr gute Zeit mit der Geschichte und dem Gedankenexperiment, und gebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Witzig, aber die Tiefe fehlt

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Lauren war eigentlich nur mit ihrer Freundin feiern, dich als sie nach Hause kommt, wartet dort ihr Ehemann. Nur, dass sie eigentlich Single ist. Woher kommt also dieser fremde Mann, der aber alles Anschein ...

Lauren war eigentlich nur mit ihrer Freundin feiern, dich als sie nach Hause kommt, wartet dort ihr Ehemann. Nur, dass sie eigentlich Single ist. Woher kommt also dieser fremde Mann, der aber alles Anschein nach seit Jahren ihr Gatte ist? Denn ihr Neffe kennt ihn, ihre Nachbarn ebenfalls. Nur sie nicht. Als er dann auf den Dachboden geht, kommt ein ganz anderer Mann herunter, ebenfalls ihr Ehemann. Diesem mysteriösen Dachboden geht sie auf den Grund und schickt einen nach dem anderen hinauf und wird jedes Mal auf neue überrascht, wer als Nächstes herunter kommt. Das war schon der erste Punkt, der mir Lauren etwas unsympathisch machte, denn manche Männer hat sie nur eine Sekunde angeschaut. So oberflächlich und schnelllebig. Was aber der Spiegel unserer Gesellschaft darstellen soll. Passt nicht? Weg damit. Das hatte mich sehr an eine frühere Datingshow mit dem Namen "next" erinnert und zeigte auch die schnell wegwisch oder ghosten online dating Zeit.
Erst als sie eine Begleitung zur Hochzeit der Freundin wirklich gezielt sucht, nimmt sie sich die Zeit einen Mann kennenzulernen, doch der verschwindet dummerweise, als er auf dem Dachboden etwas sucht. Der hatte es ihr aber extrem angetan und ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wodurch sie im späteren Verlauf noch Dinge tut, die sehr fragwürdig waren. Auch wie sie den jeweils aktuellen Ehemann auf den Dachboden schickt, ist in manchen Szenen extrem. Verzweiflung lässt sie zu kriminellen Handlungen verleiten.

Leider kam keine wirklich Tiefe in die Geschichte, mit fehlten die echten Emotionen von Lauren etwas. So blieb es für mich etwas flach, auch wenn ich die Parabel ganz interessant finde. Nicht nur die Männer ändern sich, sich die Versionen von ihr selbst, was für mich symbolisiert, dass jeder Mensch immer auch von anderen beeinflusst wird, sich mit jeder Begegnung verändert. Und auch ihr Umfeld wird beeinflusst, manche Dinge so erschreckend, dass ich enorm gut verstehen konnte, dass sie sofort diesen Mann auf den Dachboden schickte.

Der Schreibstil ist locker und daher lassen sich auch die vielen Seiten recht schnell lesen. Trotz der Botschaft, fehlte mir etwas. Bei aller Schnellebigkeit, waren ein paar Passagen nicht weiterbringend innerhalb der Story. Andere Ehemannerlebnisse hingegen, die angeblich witzig waren, werden nur angeteasert. Mein Lichtblick war ihr Leidensgenosse Bohai, der sie am Ende auch zur Entscheidung bewegt.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Empfehlung

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Originelle Prämisse: Die Vorstellung, dass Lauren einen endlosen Vorrat an potenziellen Ehemännern auf ihrem Dachboden hat, ist eine einzigartige und kreative Idee, die Neugier weckt.
Zeitgeistige Themen: ...

Originelle Prämisse: Die Vorstellung, dass Lauren einen endlosen Vorrat an potenziellen Ehemännern auf ihrem Dachboden hat, ist eine einzigartige und kreative Idee, die Neugier weckt.
Zeitgeistige Themen: Die Geschichte scheint aktuelle Themen wie Entscheidungsfindung in der Liebe und die Herausforderungen des modernen Datings aufzugreifen.
Humorvolle Erzählung: Der Roman wird als sehr unterhaltsam beschrieben, und ich schätze Bücher, die mit Witz und Scharfsinn geschrieben sind.
Gesellschaftliche Kommentare: Die Satire auf die Bindungsprobleme der Tinder-Generation könnte einen interessanten Einblick in die heutige Dating-Kultur bieten.
Lob von renommierten Autoren: Die positiven Bewertungen von bekannten Schriftstellern wie Claire Lombardo und Gabrielle Zevin deuten darauf hin, dass das Buch sowohl klug als auch unterhaltsam ist.
Insgesamt klingt das Buch nach einer erfrischenden und unterhaltsamen Lektüre, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Es wäre eine Freude, diese Geschichte zu lesen und die Abenteuer von Lauren zu erleben.

Veröffentlicht am 14.06.2024

Witzig

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Die Protagonistin Lauren aus dem Roman "Ehemänner" von Holly Gramazio ist schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem passenden Ehemann.Doch bisher hat es noch nicht geklappt, auch mit der Suche ...

Die Protagonistin Lauren aus dem Roman "Ehemänner" von Holly Gramazio ist schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem passenden Ehemann.Doch bisher hat es noch nicht geklappt, auch mit der Suche nach einem Mann über eine Datingapp hatte sie ihre Probleme. Doch als sie eines Abends nach Hause kommt, taucht plötzlich ein Mann in ihrer Wohnung auf, der von ihrem Dachboden kommt und behauptet ihr Ehemann zu sein. Lauren zweifelt zuerst an ihrem Verstand, besonders als der Mann wieder auf dem Dachboden verschwindet und ein anderer, angeblicher Ehemann von ihr, erscheint. Auf einmal hat Lauren die Qual der Wahl. Welcher Dachboden- Mann würde am besten zu ihr passen? Der Roman ist sehr außergewöhnlich sowie witzig und leicht geschrieben. Bloß irgendwann wurden mir es etwas zu viele Ehemänner, die plötzlich auftauchten und ich hätte mir gewünscht, dass sich Lauren endlich für den Richtigen entscheidet.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Welcher Ehemann darf es sein?

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Zum Inhalt:
Als Lauren eines Abends in ihre Wohnung kommt, steht da plötzlich ein Mann vor ihr. Dieser behauptet ihr Ehemann zu sein, dabei weiß Lauren ganz genau, dass sie den Mann noch nie gesehen hat ...

Zum Inhalt:
Als Lauren eines Abends in ihre Wohnung kommt, steht da plötzlich ein Mann vor ihr. Dieser behauptet ihr Ehemann zu sein, dabei weiß Lauren ganz genau, dass sie den Mann noch nie gesehen hat und vor allem nicht verheiratet ist. Als ihr angeblicher Ehemann dann auf dem Dachboden geht, glaubt Lauren ihren Augen nicht zu trauen. Denn vor ihr steht ein neuer Mann und behauptet ebenfalls ihr Ehemann zu sein. Was ist da nur los? Und wäre es nicht gut, einen großen Vorrat an Ehemännern zu haben, die man bei Bedarf einfach austauschen kann?

Meine Meinung:
Die Geschichte lässt mich ehrlich gesagt ziemlich unschlüssig zurück. Die Idee eines unendlichen Vorrats an Ehemännern fand ich interessant und war richtig gespannt, mit welchen Männern es Lauren zutun bekommt, was sich dadurch für sie verändert und was sie mit ihnen erlebt. Gerade am Anfang gab es einige lustige Momente, eben weil sich Lauren mit der ganzen Situation erst mal zurechtfinden musste und man ihr anmerkt, wie überfordert sie damit ist. Zumal ihr natürlich niemand glaubt, dass ihr Dachboden immer wieder neue Ehemänner hervorbringt. So entstanden ein paar Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben und ich habe mich auf viele weitere gefreut, leider kam dann nicht mehr viel. Was wohl auch daran lag, dass man die interessanten und spannenden Abschnitte an einer Hand abzählen könnte. Es kam mir oftmals eher wie eine Aufzählung von Ereignissen und Eigenschaften der Männer vor. Mir fehlte einfach das Zusammenspiel zwischen Lauren und den Männern. Schon allein, um die Unterschiede zwischen ihnen aufzuzeigen und ob und wenn wie sehr sie Lauren verändern. Ebenso was sie aus der ganzen Situation lernt.

Lauren wirkte recht blass auf mich, sodass immer eine gewisse Distanz herrschte, wodurch ich mit ihr nicht mitfühlen konnte. Sie schien mir bis zum Schluss nicht zu wissen, was sie will und wollte immer wieder genau das, was sie nicht haben konnte. Mir fehlte einfach eine gewisse Entwicklung bei ihr.

Gut gefallen hat mir die Botschaft, die zwischen den Zeilen mitschwingt. Natürlich wird es total überspitzt dargestellt, aber ich finde, man fragt sich schon, wie man andere Menschen beurteilt und ob man sie bewusst oder unbewusst schnell in eine Schublade steckt. Ebenso zeigt es die Schnelllebigkeit der Zeit und den Perfektionismus, den wir unweigerlich an den Tag legen müssen, um zu bestehen.

Fazit:
Eine Geschichte, die mich ziemlich unschlüssig zurücklässt. Die Grundidee fand ich interessant und ich war gespannt, was Lauren alles mit und ohne ihren Ehemännern erlebt und was das alles mit ihr selbst macht. Leider konnte man die interessanten und spannenden Abschnitte an einer Hand abzählen. Gefallen hat mir die Botschaft, die die ganze Handlung über mitschwingt und die zum Nachdenken über unseren Umgang mit anderen Menschen in dieser schnelllebigen Zeit anregt.