Gefährliches Theater
Falsche MaskenJulia Didier ist eine berühmte Theaterschauspielerin. Während einer Fernsehsendung allerdings gesteht sie quasi aus heiterem Himmel den Mord an ihrem Mann, der gleichzeitig auch ihr Manager ist. Nur wenige ...
Julia Didier ist eine berühmte Theaterschauspielerin. Während einer Fernsehsendung allerdings gesteht sie quasi aus heiterem Himmel den Mord an ihrem Mann, der gleichzeitig auch ihr Manager ist. Nur wenige Minuten später passiert ein Unfall und Julia fällt ins Koma. Die Polizei nimmt Ermittlungen auf und legt sich relativ schnell fest, dass Julia die Täterin ist. Währenddessen beauftragt Julias Vater den Detektiv Edgar Brehm herauszufinden, was wirklich passiert ist. Denn er hält seine Tochter für unschuldig.
Das Buch führt ins Theater- und Filmmilieu und lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend, weil es immer mehr mögliche Täter gibt und auch immer mehr mögliche Ursachen genannt werden. Das ist richtig gut gelungen. Auf der anderen Seite gibt es sehr viel private Geschehnisse um Edgar und seine Mitarbeiterin Toni. Das war mir manchmal zu viel, auch weil ich die Vorgängerbücher nicht kenne. Das hatte zwar keine Auswirkungen auf das Verständnis dieses Buches, aber es fehlten halt dann Details. Eingestreut sind auch viele Chatprotokolle. Man weiß nie bis fast zum Schluss, um wen es hier geht. Trotzdem haben sie mich etwas gestört, weil sich vieles dort mehrfach wiederholt hat. Von diesen beiden Sachen abgesehen, ist es ein sehr gelungenes Buch mit sehr hohe Spannung. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung