Ich habe mir leider mehr erhofft!
Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die LiebeAls ich das Cover von "Phantasma" gesehen habe, war ich sofort hin und weg – düster, geheimnisvoll, einfach wunderschön gestaltet.
Der Klappentext klang ebenso vielversprechend.
Und als ich das Buch begonnen ...
Als ich das Cover von "Phantasma" gesehen habe, war ich sofort hin und weg – düster, geheimnisvoll, einfach wunderschön gestaltet.
Der Klappentext klang ebenso vielversprechend.
Und als ich das Buch begonnen habe, erinnerte es mich an Caraval – nur dunkler, gefährlicher, dazu eine ordentliche Portion Leidenschaft, Spice und einigen überraschenden Wendungen.
Der Einstieg war okay, aber so richtig gepackt hat mich die Geschichte leider nicht und daran hat sich im Verlauf auch nicht allzu viel geändert.
Die Grundidee ist definitiv spannend, und es gab viele Elemente, die mich unterhalten haben.
Doch gerade in der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zog.
Die Spiele selbst hatten zwar Potenzial, wirkten für mich aber nicht ganz so mitreißend, wie ich es mir erhofft hatte.
Was mir persönlich gefehlt hat, war eine tiefere emotionale Verbindung zu den Figuren.
Die Erzählperspektive hat es mir – wie so oft – schwer gemacht, die Charaktere richtig greifen zu können.
Ophelia und Blackwell sind interessante, vielschichtige Persönlichkeiten, aber irgendwie bin ich nicht mit ihnen warm geworden.
Auch ihre Liebesgeschichte konnte mich emotional nicht ganz abholen, da hätte ich mir mehr Chemie, mehr innere Konflikte und eine stärkere Entwicklung gewünscht.
Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich durchaus meinen Spaß mit dem Buch.
Die Atmosphäre war gelungen, die Grundidee faszinierend, und es gab einige wirklich starke Szenen.
Wer Geschichten mit düster-magischem Setting und verruchten Spielen liebt, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Insgesamt ein solides, unterhaltsames Buch mit kleinen Schwächen in der Tiefe und im Erzähltempo.