Cover-Bild Weißer Tod
Band 4 der Reihe "Die Cormoran-Strike-Reihe"
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 864
  • Ersterscheinung: 21.09.2020
  • ISBN: 9783734108761
Robert Galbraith

Weißer Tod

Ein Fall für Cormoran Strike - Robert Galbraith ist das Pseudonym von Weltbestsellerautorin J.K. Rowling!
Wulf Bergner (Übersetzer), Christoph Göhler (Übersetzer), Kristof Kurz (Übersetzer)

Finsterer als die düstersten Ecken Londons ... Der vierte Fall aus der Feder von Robert Galbraith, dem Pseudonym von J.K. Rowling!

Ein verstörter junger Mann bittet den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Strike ist beunruhigt: Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er wirkt aufrichtig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht. Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons, in die oberen Kreise des Parlaments und zu einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt. Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter …

Sie sind Fan des außergewöhnlichen Ermittlerduos Ellacott und Strike? Dann lesen Sie auch die anderen Romane der SPIEGEL-Bestsellerreihe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2026

Ein neuer Fall für Cormoran Strike

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Dieser Roman von Robert Galbraith aka J.K. Rowling ist zugegebnermaßen mein erster Roman aus dieser Reihe, obwohl es eigentlich der vierte der Autorin ist. Und Leser meines Blogs wissen, dass meine Kollegin ...

Dieser Roman von Robert Galbraith aka J.K. Rowling ist zugegebnermaßen mein erster Roman aus dieser Reihe, obwohl es eigentlich der vierte der Autorin ist. Und Leser meines Blogs wissen, dass meine Kollegin Marion von Buchwelten alle Strike-Romane vorgestellt hat.

Ein verwirrter junger Mann, Billy Knight, sucht die Unterstützung des Privatdetektivs Cormoran Strike, um ein Verbrechen aufzuklären, das er – so ist er überzeugt – als Kind beobachtet hat. Strike fühlt sich unwohl: Billy hat offensichtlich mit psychischen Herausforderungen, wie die Ticks zu erkennen geben, zu kämpfen und kann sich nur an bruchstückhafte Erinnerungen halten, doch seine Aufrichtigkeit ist spürbar. Bevor Strike jedoch die Gelegenheit hat, tiefere Fragen zu stellen, läuft der Mann panisch davon. In seinem Kopf schwirrt der Begriff „Weisser Tod“, der mit der dunklen Vergangenheit verwoben ist.

Um das Geheimnis von Billys Geschichte zu lüften, begeben sich Cormoran Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin und nun seine Geschäftspartnerin – auf eine komplexe Spurensuche. Diese führt sie durch die schattigen Gassen Londons, in die hohen politischen Kreise des Parlaments und schließlich zu einem prachtvollen, wenn auch unheimlichen Herrenhaus auf dem Land. Überraschenderweise bringt ihnen dieser Fall nicht nur einen neuen Auftrag für ihr Detektivbüro, sondern auch eine finanzielle Einnahmequelle, denn von Billy selbst können sie wenig finanzielle Unterstützung erwarten.

Gleichzeitig läuft Strikes Leben alles andere als nach Plan: Als Ermittler ist er berühmt geworden und kann sich nicht mehr unbemerkt im Hintergrund verstecken. Dazu kommt, dass das Verhältnis zu seiner ehemaligen Assistentin komplizierter ist als ein IKEA-Möbelstück ohne Anleitung – Robin ist zwar geschäftlich unverzichtbar, aber privat ist die Sache ein echtes Tohuwabohu!

Der Stil des Romans ist so facettenreich wie das Liebesleben von Strike und Ellacott – das heißt, man weiß oft nicht, ob man gerade einen Krimi liest oder in der nächsten Episode einer chaotischen Reality-Show gelandet ist. Während die beiden Protagonisten versuchen, ihre beruflichen Verpflichtungen mit ihren turbulenten Privatleben in Einklang zu bringen, fragt man sich, ob die echte Spannung nicht eher im Dating-Dschungel als im Verbrechen selbst zu finden ist. Hier gibt es mehr Herzschmerz als Leichenschau, und die einzige Leiche, die man findet, ist wahrscheinlich das Gefühl, das man hat, wenn man keinen Platz mehr auf dem Sofa hat für all die Beziehungsdramen. Ein voluminöser Roman, der einem das Lachen und das Mitgefühl gleichzeitig entlockt!

Spannung und Plot sind essenzielle Elemente eines fesselnden Krimis. Obwohl es bis zur ersten Leiche einige Zeit dauert, verspüren die Leser ständig den Drang, mehr über die Ermittler, deren Arbeit und das Leben der Charaktere zu erfahren. Das Miträtseln, wer hinter den Verbrechen steckt und wie alles zusammenhängt, wird zur aufregenden Herausforderung, da die faszinierenden Zusammenhänge und Wendungen des Falls oft unerwartet und komplex sind. Letztendlich bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als den Roman bis zur letzten Seite zu genießen, um die Lösung des Rätsels zu entdecken.

Besonders schön fand ich die Klammer um die Erinnerung von Billy. Sie eröffnet den Roman und beendet ihn. Und dazwischen lieget der tatsächliche Kriminalfall. Schön gemacht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das umfangreiche Leseerlebnis seine Leser fesselt, auch wenn es bis zur ersten Leiche einige Zeit dauert. Der Drang, mehr über die komplexen Verstrickungen der beiden Geschäftspartenr und die Geheimnisse der Detektei zu erfahren, bleibt ungebrochen. Doch gerade die Komplexität des Kriminalfalls und das umfassende Universum rund um die Detektei macht es notwendig, den Roman bis zur letzten Seite zu lesen, um die vollständige Wahrheit zu enthüllen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

Veröffentlicht am 09.10.2024

Es ist schwierig berühmt zu sein

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Nachdem Strike den Shacklewell Ripper zur Strecke gebracht hat bangt er mehr denn je um seine Detektei. Es ist nicht immer gut so berühmt zu sein. Aber er und Robin haben noch neue Aufträge bekommen. Ein ...

Nachdem Strike den Shacklewell Ripper zur Strecke gebracht hat bangt er mehr denn je um seine Detektei. Es ist nicht immer gut so berühmt zu sein. Aber er und Robin haben noch neue Aufträge bekommen. Ein junger Mann mit scheinbar psychischen Problemen will Strike engagieren, doch er nimmt Reißaus. Das ist für Strike einmal mehr ein Grund diese Story aufzuklären. Außerdem soll er für ein Mitglied des Parlaments einen Auftrag ausführen, der ihn in die High Society führt, wo er sich nicht wohl fühlt. Dann wären da auch noch die privaten Schwierigkeiten in der Robin nach ihrer Hochzeit steckt. Also viel zu tun für Strike und Robin.
Es ist mittlerweile das vierte Buch von Robert Galbraith, alias J.K. Rowling, die sich mit dem "Weißen Tod" mal wieder der verschiedensten Schichten in England annimmt. Strike ist wieder in vielen Bereichen unterwegs und auch Robin hilft ihm, wo sie nur kann, aber immerwieder erfährt sie Einschränkungen, die ihr nicht passen. Robins Geschichte ist zweigeteilt, da ist auf der einen Seite ihre Hochzeit und die zeit danach mit ihrem Ehemann, der nicht gut findet, dass sie als Detektivin arbeitet. Hier wird auch ein wenig die Selbstbestimmung der Frau hinterfragt und auch die zerrissenheit zwischen Job und Mann bei Robin hinterfragt. Außerdem scchwingt immer noch die beziehung zwischen den beiden mit, ob es jetzt nur beruflich, freundschaftlich oder vielleicht doch mehr ist. Strike hingegen steckt in einer Form der Beziehung, die für ihn tragbar ist, aber vielleicht nicht von jeder Frau gut gefunden wird. Also stürzt er sich in seine Aufträge, die er mit Robin teilt, die sie aber auch in verschiedene Welten führt. Sprachlich ist dieses Buch ausgezeichnet und auch die Länge ist angemessen, denn es gibt viel zu erzählen und die Autorin ist groß in sehr detaillierten beschreibungen. Spannend ist das Buch allema, da es mehrere Handlungsstränge gibt und deshalb die Spannung immer latent da ist.
Ich mag die Krimis um Strike und Robin und es ist für mich auch immer wieder interessant in die englischen Gesellschaft einzutauchen. Es ist trotz der Anzahl der Seiten nie langweilig und deshalb kann ich auch dieses Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.06.2022

Strike und Elacott sind wieder unterwegs

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Robin hat Matthew geheiratet und ist sich doch nicht ganz sicher ob sie das richtige getan hat. Strike erholt sich von seinen Wunden und versucht die Publicity für seine Detektei zu nutzen die der letzte ...

Robin hat Matthew geheiratet und ist sich doch nicht ganz sicher ob sie das richtige getan hat. Strike erholt sich von seinen Wunden und versucht die Publicity für seine Detektei zu nutzen die der letzte Fall ihnen gebracht hat. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen nach der Ergreifung des Shackelton Ripper und die Detekei boomt. Als ein Minister Strike einen Auftrag erteilt um in einer Erpressung zu ermitteln, ahnen Robin und Strike noch nicht in welche Intrigen sind hineingeraten.
Der weiße Tod ist der vierte Band in dem Cormoran Strike und Robin Elacott gemeinsam ermitteln.
Die Ermittlungen sind sehr fesselnd, da es schlag auf schlag im weiter in Intrigen und Verstrickungen bis in die obersten Kreise der britischen Gesellschaft geht. Es werden atemberaubende Erkenntnisse aufgedeckt und auch die privaten Interaktionen in der Beziehung zwischen Robin und Strike kommen nicht zu kurz.
Der weiße Tod gefällt mir persönlich besser als die beiden letzten Bücher von Robert Galbraith, weil in diesem Roman die Spannung die ganze Zeit auf einem hohen Niveau gehalten wird. Das Verhältnis zwischen privaten Zwischenfällen und Ermittlungstätigkeit hat genau die richtige Wage und es fällt schwer das Buch auch der Hand zu legen.
Für mich ein weiterer gelungener Krimi von Robert Galbraith!

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Dunkle Geheimnisse der englischen Oberschicht

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Cormoran Strike ermittelt in seinem vierten Fall in einer Familie der enlischen Oberschicht. Engagiert wird er von dem Kultusminister höchstpersönlich, um einen Erpressungsfall aufzuklären. Doch so einfach ...

Cormoran Strike ermittelt in seinem vierten Fall in einer Familie der enlischen Oberschicht. Engagiert wird er von dem Kultusminister höchstpersönlich, um einen Erpressungsfall aufzuklären. Doch so einfach scheint der Fall nicht zu sein, da auch der Minister nicht wirklich mit offenen Karten spielt. Und so müssen Strike und seine Assistentin Robin undercover ins Unterhaus und in die Familie Chiswell eingeschleust werden. Dabei machen sie so einige Entdeckungen, können jedoch die verschiedenen Stricke und Motive nicht wirklich zusammenbringen. Erst als ein Mord passiert und der Fall fast zum erliegen kommt, als Strike seinem persönlichen Interesse folgt und einem weiteren möglichen Fall nachgeht, der nach und nach mit der Familie Chiswell in Verbindung gebracht werden kann, scheint er die wahren Hintergründe aufdecken zu können.

Obwohl der Mordfall erst nach ca einem drittel des Buches auftritt und neben dem Kriminalfall auch häufig über die unglückliche Ehe von Robin und das wenig erfreuliche Privatleben von Cormoran Strike berichtet wird, ist das Buch trotzdem kurzweilig und spannend geschrieben. Den wahren Täter hatte ich nicht wirklich auf dem Schirm und so konnte die Autorin mich wieder einmal überraschen. Ich freue mich, wenn Strike noch in einigen Fällen ermitteln wird! Allerdings finde ich, dass der Leser die vorherigen Bände gelesen haben sollte, um die Einzelheiten abseits des Kriminalfalles zu verstehen.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Ab in die britische Oberschicht

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Ein neues Abenteuer von Cormoran Strike und seiner Partnerin Robin Ellacot in Robert Galbraith (aka JK. Rowling) in "Weißer Tod" führt die beiden in die Untiefen der britischen Oberschicht.
Angefangen ...

Ein neues Abenteuer von Cormoran Strike und seiner Partnerin Robin Ellacot in Robert Galbraith (aka JK. Rowling) in "Weißer Tod" führt die beiden in die Untiefen der britischen Oberschicht.
Angefangen durch einen wirren Hilferufes, über mögliche Erpressung eines Ministers des britischen Oberhauses bis hin zu privaten Beziehungsproblemen für jeweils Strike und Robin ist in dem Roman alles drin.
Auch wenn ich in der Mitte des Buches etwas ausgestiegen bin, wer jetzt welche Person ist, und wie sie zueinander stehen (was eventuell auch daran lag, dass ich eine "etwas" längere Pause mit dem Buch gemacht habe), war es dennoch interessant. Man konnte Ecken von London besuchen, die einem normalerweise doch verborgen bleiben.
Die Strapazen, die Strike immer wieder aufninmmt, sind bemerkenswert und auch manchmal besorgniseregend. Und auch Robin wächst über sich hinaus und auch ihre Beziehung zu Matt entwickelt sich weiter, bzw. ist sie jetzt endlich beendet.

Als ich erstmal wieder drin war, sind die Seiten nur so verflogen und das Ende war mal wieder tragisch, aber auch aufschlussreich.

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