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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2024

Nette Adventslektüre

White Christmas – Das Lied der weißen Weihnacht
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Ein nettes Buch über Irving Berlin, das gut in die Weihnachtszeit passt. Es geht am Rande um das berühmte Lied „White Christmas“, viel mehr um die Liebesgeschichte zwischen Irving und Ellin.
Das war angenehm ...

Ein nettes Buch über Irving Berlin, das gut in die Weihnachtszeit passt. Es geht am Rande um das berühmte Lied „White Christmas“, viel mehr um die Liebesgeschichte zwischen Irving und Ellin.
Das war angenehm zu lesen und die meiste Zeit konnte ich gut nachvollziehen in welcher Zeit das Buch spielt. Die Lovestory wird hauptsächlich aus der Sicht Ellins erzählt, das lässt Irving Berlin zeitweise recht blass und distanziert erscheinen.
Allerdings gab es für meinen Geschmack zu viele Phrasen- und Gedankenwiederholungen.
Wer historische Romane über berühmte Persönlichkeiten mag, wird das Buch sicher mögen.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Ein anstrengendes Buch über Einsamkeit und Isolation

Ein tugendhafter Mann
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Das ist keine einfache Aufgabe für mich, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. War es ein schlechtes Buch? Nein, auf gar keinen Fall. War der Schreibstil schlecht? Das schon mal gar nicht, der Schreibstil ...

Das ist keine einfache Aufgabe für mich, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. War es ein schlechtes Buch? Nein, auf gar keinen Fall. War der Schreibstil schlecht? Das schon mal gar nicht, der Schreibstil war für mich sogar das beste an dem Buch, allerdings auch eines der Probleme, die ich beim Lesen hatte. So gut der Schreibstil auch war, er wirkte auf mich derart antiquiert, dass ich Mühe hatte, mir immer vor Augen zu halten, dass die Handlung NICHT 1900-1920 spielt.
Die Handlung.... wir begleiten Lewis als jungen Studenten bis etwa zu seinem 40. Lebensjahr. Einen Entwicklungsroman kann ich es allerdings nicht nennen, denn er wird nur einfach älter, von Entwicklung keine Spur. Lamoyant spult er seinen langweiligen Alltag ab, es gibt keine erkennbaren Höhen, eher Tiefen. Er versucht so sehr tugendhaft zu sein, dass ich vor Langeweile fast gestorben bin beim Lesen. Dieser Mann und sein Leben, sein Umfeld, das alles ist so trostlos und einsam und ermüdend... für mich war es eine Qual.
Aber da war eben dieser sehr aussergewöhnliche Schreibstil, der mich bis zum Schluß aushalten ließ. Hat es sich dann wenigstens gelohnt? Für mich leider nicht, ich habe mich beim Lesen nicht wohlgefühlt, mein Interesse für den Protagonisten nahm immer mehr ab und das Ende hat bei mir nur ein Schulterzucken ausgelöst.
Das Nachwort wirft etwas Licht auf die Autorin, die das Buch in den 80er Jahren als ältere Frau schrieb, und man versteht ein wenig mehr, warum die Handlung so ist, wie sie ist.
Ein Buch über Einsamkeit und Isolation, das mich leider nicht überzeugen konnte, toll übersetzt von Wibke Kuhn.

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Über die Freiheit

Sing, wilder Vogel, sing
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Dies ist die Geschichte einer irischen Frau, die als Kind verstossen wird weil ein Fluch auf ihr lastet, später den großen Hunger überlebt und schließlich in Amerika landet... immer auf der Suche nach ...

Dies ist die Geschichte einer irischen Frau, die als Kind verstossen wird weil ein Fluch auf ihr lastet, später den großen Hunger überlebt und schließlich in Amerika landet... immer auf der Suche nach etwas, das sie nicht greifen kann.

Der Schreibstil ist klar und geradlinig, vielleicht an manchen Stellen zu emotionslos und das war leider mein Problem mit diesem Buch, denn ich konnte Honora - die Hauptprotagonistin - nicht fühlen. Obwohl ich sie durch viele Tiefen (Höhen gibt es so gut wie keine) begleitet habe, so blieb sie mir unnahbar und fremd.
Ich verstehe, was die Autorin mit dieser Geschichte erzählen will, aber - wie so viele LeserInnen vor mir - fand ich aber die Anzahl der Schicksalsschläge zu viel (so ein bissl "Wanderhure" für Anspruchsvolle).
Der erste Teil in Irland hat mir definitiv mehr zugesagt, als die Wild-West-Story des zweiten Teil, aber ja... ohne diesen gäbe es allerdings das schlüssige, wenn auch arg kitschige, Ende nicht.
Ja, man kann es als feministische Literatur sehen, es ist auch sicher nicht schlecht, aber leider hat es meinen Geschmack nicht zu hundert Prozent befriedigen können.
Pociao und Roberto de Hollanda waren die ÜbersetzerInnen.

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Sehr konstruiert

Dieser eine Augenblick
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Vor einiger Zeit las ich „Nur einen Herzschlag entfernt“ (fürchterlicher Titel) der Autorin und war total begeistert. Also ging ich mit großer Erwartungshaltung an dieses Buch. Punkto Schreibstil wurde ...

Vor einiger Zeit las ich „Nur einen Herzschlag entfernt“ (fürchterlicher Titel) der Autorin und war total begeistert. Also ging ich mit großer Erwartungshaltung an dieses Buch. Punkto Schreibstil wurde meine Erwartung erfüllt, auch der Plot war eigentlich interessant, aber letztendlich war das gesamte Buch einfach ein bissl zu arg konstruiert und gegen Ende dann sogar ziemlich zäh, da im Prinzip alles vorhersehbar wurde.
Typische Strand/Gartenlektüre bei der man perfekt abschalten kann.
Kann man lesen, muss man aber nicht. Frauke Meier hat übersetzt.

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Veröffentlicht am 19.09.2024

Gute Story mit Schwächen

Finster
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Der Anfang des Buches hatte mich sofort eingefangen, der Schreibstil ist leicht und das Setting herrlich düster. Ein Dorf voller zwielichtiger Einwohner, die alle irgendwie nicht so ganz sauber wirken, ...

Der Anfang des Buches hatte mich sofort eingefangen, der Schreibstil ist leicht und das Setting herrlich düster. Ein Dorf voller zwielichtiger Einwohner, die alle irgendwie nicht so ganz sauber wirken, eine psychiatrische Einrichtung als I-Tüpfelchen obendrauf.
Setting und Plot haben mir wirklich gut gefallen, die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Der Schreibstil ist leicht... aber vielleicht auch ein bisschen arg simpel, die Dialoge wirken unnatürlich und die Protagonisten auf dem zweiten Blick zu platt. Und was mich wirklich genervt hat, war das gezwungene 80er Gefühl. Ich mag an sich Geschichten, die in der Vergangenheit spielen, aber ich möchte es spüren und nicht in jedem Absatz eine Produktplatzierung, die mich anbrüllt, dass ich bitte nicht vergessen soll, dass wir uns im Jahr 1986 befinden. So etwas wirkt auf mich leider sehr bemüht - mehr aber auch nicht.
Die Handlung fand ich gut, auch die Auflösung. Es hat Spass gemacht herumzurätseln, wer der Greifer sein könnte.
Ich denke, der Thriller wird viele begeisterte Leser finden. Ich selbst werde wohl kein weiteres Buch des Autors lesen.

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