Ein Haus und eine Familie
Ein Haus in IrlandRia liebt ihren Mann Danny über alles. Gemeinsam haben sie sich ein Heim in der Tara Road geschaffen. Ria ist glücklich und kümmert sich als Hausfrau um das Haus und die Kinder. Doch Danny ist kein treuer ...
Ria liebt ihren Mann Danny über alles. Gemeinsam haben sie sich ein Heim in der Tara Road geschaffen. Ria ist glücklich und kümmert sich als Hausfrau um das Haus und die Kinder. Doch Danny ist kein treuer Ehemann und so muss es irgendwann zum Knall kommen. Als sich die Chance eines Haustausches für den Sommer ergibt, greift Ria zu.
Ich mochte Ria nicht, da sie sehr unselbstständig erscheint. Außerdem erscheint mir ihre bedingungslose Liebe zu Danny auch unrealistisch. Wird die Frau nie wütend? Insgesamt merkt man, dass das Buch schon etwas älter ist und sich das Frauenbild zum Glück etwas gewandelt hat.
Die Erzählung ist sehr langatmig. Man fühlt sich manches mal in einem Hamsterrad, wo immer wieder das gleiche passiert. Die Geschichte hätte man auf der Hälfte der Seiten auch erzählen können.
Der Haustausch kommt erst sehr spät im Buch zustande und ist meiner Meinung nach auch nicht das Hauptaugenmerk in der Handlung. Der englische Orginaltitel Tara Road passt besser zum Buch. Und der Klappentext verrät zu viel, weil eben der Haustausch einfach erst sehr spät stattfindet. Hauptsächlich geht es um ein lebendiges Haus, das von seinen Bewohnern und Nachbarn und Freunden erfüllt wird.
Fazit: Mir war das Buch etwas veraltet und es hatte Längen, deshalb vergebe ich 2,5 Sterne.