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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2025

Zwiegespalten

The Serpent and the Wolf
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Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück.
Ich wollte es unbedingt mögen und es klang auch super. Die Leseprobe hatte mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich leider nicht ...

Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück.
Ich wollte es unbedingt mögen und es klang auch super. Die Leseprobe hatte mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich leider nicht so wirklich abholen.
Der Schreibstil war sehr einfach und ließ sich leicht lesen. Dennoch bin ich irgendwie nicht so richtig in die Geschichte reingekommen und hatte an einigen Stelle richtig Mühe, dabeizubleiben.
Die Charaktere waren ebenfalls nicht so ganz überzeugend. Vor allem Vaasa fand ich ziemlich anstrengend und unsympathisch. Ihre Entwicklung hat mich nicht wirklich mitreißen können. Außerdem fand ich viele der Namen sehr kompliziert und habe die Thematik mit den Vormännern immer wieder durcheinandergebracht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Handlung an sich. Es hat mich vor allem positiv überrascht, dass es keine reine Liebesgeschichte war, sondern sehr viel Fantasy und Intrigen und Machtkämpfe. Das war eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die sonst so aktuell auf dem Markt sind.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so richtig abholen.

Veröffentlicht am 15.02.2025

Sommerlich

FREI – Bester Sommer (FREI 1)
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An dieses Buch hatte ich ziemlich hohe Erwartungen und wurde leider enttäuscht.
Die Geschichte handelt von Joshua, der schon 12 mal umgezogen ist und dann in Rottloch landet. Dort trifft er auf ...

An dieses Buch hatte ich ziemlich hohe Erwartungen und wurde leider enttäuscht.
Die Geschichte handelt von Joshua, der schon 12 mal umgezogen ist und dann in Rottloch landet. Dort trifft er auf Nina, Nico, Nasrin und Koray. Gemeinsam sollen sie ein Schulprojekt machen und 5 Tage im Wald verbringen.
Das klang richtig gut und auch der Einstieg ins Buch hat mich schnell gepackt. Man erfährt zunächst einiges über Joshua und dann geht das Abenteuer auch schon los. Dabei wird so toll beschrieben, dass ich direkt Lust hatte, selbst durch den Wald zu laufen und dort auch zu campen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Charaktere mochte ich gerne. Jede Person verbirgt irgendetwas und nach und nach wird auch ein Teil der Geheimnisse gelüftet. So blieb die Spannung gut erhalten, weil ich wissen wollte, was hinter dem Verhalten der einzelnen Personen steckt.
Doch leider hat mir einiges nicht so gut gefallen. Die Schule und das Konzept sind extrem unrealistisch, zumindest in Deutschland. Da hätte man die Geschichte dann vielleicht besser in einem anderen Land spielen lassen sollen, wo so ein pädagogischer Ansatz möglich wäre.
Das Ende der Geschichte hat mir ebenfalls nicht so gut gefallen, da plötzlich alles sehr schnell aufgelöst wurde, nachdem davor alles recht gemütlich erzählt wurde. 20 Seiten mehr am Ende hätten nicht geschadet.
Meine größte Kritik betrifft den Schreibstil. Der soll sehr jugendlich wirken, was auch gelingt. Allerdings wird sehr viel mit Halbsätzen und grammatikalischen Fehlern gearbeitet. Das sehe ich sehr kritisch, da Lesen eigentlich dazu dienen soll, korrekte sprachliche Strukturen zu lernen. In dem Buch wird aber so geschrieben, wie Jugendliche heute reden und die Lesenden lernen so nicht, wie es richtig heißen müsste. Bei einem Buch für Erwachsene hätte mich das vermutlich weniger gestört, aber bei Jugendlichen als Zielgruppe ist das für mich sehr störend.
Insgesamt war das Buch mittelmäßig, mit einer tollen Idee und einer für mich recht schwachen Umsetzung.

Veröffentlicht am 26.10.2024

Mittelmäßig

The Christmas Fix
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Leider konnte mich dieses Buch nicht so ganz überzeugen.
Zunächst einmal hat mich aber das Cover komplett überzeugen können. Es ist wunderbar weihnachtlich und glitzert sogar. Den Inhalt fand ...

Leider konnte mich dieses Buch nicht so ganz überzeugen.
Zunächst einmal hat mich aber das Cover komplett überzeugen können. Es ist wunderbar weihnachtlich und glitzert sogar. Den Inhalt fand ich dann eher durchwachsen. Der Schreibstil ist toll und lässt sich locker lesen. Das passt sehr gut zur Geschichte. Der Einstieg in die Handlung ist mir aber leider trotzdem schwer gefallen. Ich hatte erst mal das Gefühl, als ob etwas fehlen würde. Dann hat mich auch das mit der Rettungsaktion zwischendurch etwas irritiert. Ab Cats Ankunft in Merry wurde es dann besser und dieses Hin und Her zwischen Feindseligkeit und liebe hat mir Spaß gemacht. Leider stand dann aber irgendwann nur noch das Sexuelle im Vordergrund. Das hatte ich bei diesem Buch absolut nicht erwartet und es hat mich gestört, dass es im Lauf der Geschichte immer mehr explizite Szenen gab.
Die Charaktere mochte ich auch nicht alle. Mit Cat bin ich nicht so richtig warm geworden, sie war mir nicht so richtig sympathisch. Noah dagegen mochte ich direkt, genau wie Sara.
Die Namen der Charaktere fand ich teilweise auch etwas mühsam, weil sie so ausgefallen waren und ich auch immer wieder Personen verwechselt habe.
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, aber mehr als Durchschnitt war es für mich dann leider doch nicht.

Veröffentlicht am 22.09.2024

Tolle Idee

Pina Ponyhexe – Eine magische Freundschaft
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Die Idee hinter dieser Geschichte ist sehr gut, die Umsetzung hat mir leider eher weniger gefallen.
Positiv fand ich die Handlung ab der Hälfte, da dann endlich das Pony auch eine wichtige Rolle ...

Die Idee hinter dieser Geschichte ist sehr gut, die Umsetzung hat mir leider eher weniger gefallen.
Positiv fand ich die Handlung ab der Hälfte, da dann endlich das Pony auch eine wichtige Rolle gespielt hat. Auch mochte ich die kleine Hexe Pina von Anfang an, da sie so herrlich schusselig und sympathisch ist. Auch ihre beiden besten Freunde mochte ich sehr gerne, nur finde ich hier die Namen deutlich zu kompliziert für Kinder. Toll fand ich auch die Botschaft der Geschichte und hoffe darauf, dass die Ideen in den nächsten Bänden besser umgesetzt werden. Ganz wichtig ist auch, dass es in dieser Geschichte männliche Hexen gibt, sogar der Hexenmeister ist ein Mann. In vielen Geschichten ist das ja nicht so und so haben auch Jungen bessere Möglichkeiten zur Identifikation mit den Charakteren. Der Schreibstil ist gut lesbar und hat mir ebenfalls gefallen.
Nicht gefallen hat mir, dass die Geschichte am Anfang erst mal sehr langatmig war und nichts mit dem Thema Pony zu tun hatte. Auch der starke Hagel am Anfang hat mir nicht so wirklich gefallen, da davon berichtet wurde, wie kaputt danach alles war. Bei Kindern, die eher ängstlich sind, ist so eine Schilderung problematisch und kann massive Ängste auslösen. Meiner Schulklasse werde ich deshalb dieses Buch nicht vorlesen.
Albern fand ich, wie manche der Tiere gesprochen haben. Kinder neigen dazu, solche falsche Sprache zu imitieren und in diesem Buch ist so eine Art der Sprache gehäuft aufgetreten. Im Hörbuch sogar noch deutlich schlimmer als im Buch.
Insgesamt eine nette Idee, die Umsetzung konnte mich aber nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 25.08.2024

Ganz nett

Die wilden Robbins (Band 1)
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Dieses Kinderbuch hörte sich nach einer tollen Geschichte rund um Freundschaft an, aber leider wurde ich enttäuscht.
Die Handlung an sich war ganz nett, konnte mich aber nicht wirklich begeistern. ...

Dieses Kinderbuch hörte sich nach einer tollen Geschichte rund um Freundschaft an, aber leider wurde ich enttäuscht.
Die Handlung an sich war ganz nett, konnte mich aber nicht wirklich begeistern. Vor allem war alles sehr vorhersehbar, was mich gestört hat. Die Idee war dennoch ganz süß. Stellenweise hat mir auch nicht gefallen, sie mit manchen Themen umgegangen wurde, da hat mir persönlich das Feingefühl ein bisschen gefehlt.
Die Personen haben mir auch nicht alle gefallen. Die Kinder der beiden Banden sind sehr klischeehaft angelegt beziehungsweise so, dass man unbedingt alle Klischees vermeiden wollte und dann das genaue Gegenteil erreicht hat. Dennoch waren die Kinder sympathisch und man konnte sich in sie hineinversetzen. Der Bürgermeister und auch die Lehrerin dagegen waren mir absolut unsympathisch. Vor allem das Verhalten der Lehrerin in einer Situation, als die Kinder immer zu zweit eine Aufgabe bewältigen sollten, war aus pädagogischer Sicht völlig daneben und hat mich als Grundschullehrerin extrem gestört.
Der Schreibstil ist locker zu lesen gewesen und gut für Kinder verständlich.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen und ich hatte Freude daran, mir diese in aller Ruhe beim lesen anzuschauen.
Insgesamt ein ganz nettes Kinderbuch, das aber nichts besonderes ist und ein paar Szenen enthält, die nicht wirklich in ein Kinderbuch gehören.

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