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Veröffentlicht am 27.03.2024

Wichtiger Jugendroman, der die Opioidkrise und Abhängigkeit voller Emotionen and die Jugend richtet

You'd be Home Now
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Wow. . . Das war . . . heftig. . . Doch bevor ich zu meinen Gefühlen und der Geschichte komme, hier noch ein paar Hintergrundinfos warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Seit fast einer Dekade ...

Wow. . . Das war . . . heftig. . . Doch bevor ich zu meinen Gefühlen und der Geschichte komme, hier noch ein paar Hintergrundinfos warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.

Seit fast einer Dekade habe ich ein unerklärliches aber genauso unstillbares Interesse am Thema Drogen, Drogenkonsum und alle möglichen Aspekte davon. Denn gesellschaftlich ist immer noch ein starkes Stigma drauf und ich überlege mir gerne, wie man diese Erfahrung und diese Sucht für Betroffene einfacher machen könnte. Aber als Einzelperson kann ich leider nicht viel bewirken.

Als Biologin interessiert mich aber auch der biologische und chemische Aspekt von Drogen. Was bewirken sie eigentlich in unserem Körper? Wie wirken sie auf langzeit? Und das wahrscheinlich am wenigsten untersuchte Thema habe ich mir vor einigen Jahren als Thema meiner vorwissenschaftlichen Arbeit ausgesucht: Wie wirkt sich Drogenkonsum während der Schwangerschaft aufs Kind aus? Es war eine sehr intensive Zeit, diese Arbeit zu schreiben, aber wie man sieht, begleitet mich dieses Thema schon sehr lange.

Weil in der Unterhaltungsliteratur Drogenkonsum ein kleines Tabuthema ist, aus Angst, dass die Jugendlichen dadurch animiert werden sie auszuprobieren, bin ich sehr dankbar, dass ich dieses Buch vorablesen durfte und die Verarbeitung des Themas in diesem Buch analysieren darf. Denn eines schon vorweg: Dieses Buch ist so viel mehr als nur Drogensucht.

Cover



Das Cover ist schlicht gehalten und passt mit den Covern der anderen Bücher der Autorin sehr gut zusammen, da der Stil ähnlich ist. Die Pillen, die die Os ersetzen sind ein thematisch passender Touch und die Schrift des Titels sieht sehr danach aus, als ob man mit einem Wachsmalstift geschrieben hätte. Beim Lesen des Buches kann man vielleicht eine kleine Referenz erkennen. Trotz der Schlichtheit ist das Cover sehr ansprechend und lässt schon eine tiefere Message im Buch vermuten.

Inhalt



Eine Party, eine Nacht, ein Unfall und ein Todesopfer. So hat alles seinen Lauf genommen. Emorys Bruder Joey wird danach in eine Klinik geschickt, um aus seiner Drogensucht herauszukommen. Doch Emmy selbst ist nicht ohne Schaden davon gekommen, denn nicht nur ihr Knie schmerzt. Die Folgen des Unfalls sind so viel größer als die körperlichen Schmerzen, die Joey und Emmy empfinden, denn auch ihr soziales Leben in der Highschool wird stark von dem Ereignis beeinflusst. Erzählt aus der Sicht von Emory bekommt man einen Einblick in das Leben einer Teenagerin, die viel mehr Verantwortung trägt, als sie in ihrem Alter sollte.

Meine Leseerfahrung



Schon von Beginn an, weckt das Buch intensive Emotionen. Denn man wird als Leser direkt in die Unfallsituation geworfen und alles was danach kommt; der Krankenhausaufenthalt, die Schmerzen und all die Gefühle von Emory angesichts des Entzugs ihres Bruders Joey.

Die Beziehung der beiden ist wirklich etwas Besonderes. Sogar die älteste Schwester Maddie erkennt das. Emmy und Joey stehen sich sehr nahe und unterstützen sich gegenseitig. Doch mit der Zeit erkennt man, dass der Einsatz von Emmy viel höher ist, weil sie in gewisser Weise seit Jahren dazu konditioniert wurde auf ihren Bruder aufzupassen. Sie wusste von Joeys Abhängigkeit und hat versucht ihn und seine schulischen Leistungen über Wasser zu halten, damit das ja niemandem auffällt.

Und hier kommt der Teil, der jeden Leser wütend machen sollte. Mein persönlicher Bezug dazu ist, dass ich in Emmys Alter genau die gleiche Sache erlebt habe und ein sehr starkes Verantwortungsgefühl für die Situation zu Hause oder meinen Bruder, seine Erziehung und seine schulischen Leistungen hatte. Jetzt, nach einigen Jahren in Therapie, wird mir immer mehr bewusst, dass es nicht meine Aufgabe und nicht meine Verantwortung war, mich darum zu kümmern. Und Emmys ist es auch nicht.

Es ist die Aufgabe der Eltern. Was ist mit ihnen? Und dabei macht es keinen Unterschied, welche anspruchsvolle Arbeit sie ausüben. Wenn man sich für Kinder entscheidet, dann trägt man die Verantwortung sich um sie zu kümmern. Denn das Verhalten von den Eltern bringt einen zur Weißglut. Der Vater flieht in die Arbeit um sich nicht mit dem Drogenproblem des Sohnes auseinanderzusetzen und die Mutter ist einfach nur eiskalt. Sie übt auf Joey als auch auf Emory Druck aus, stellt Regeln auf und dirigiert sie autoritär herum als wären sie Sklaven. Es macht wirklich wütend, dass die Eltern den beiden passiv ständig vermitteln, dass sie nicht genug sind, wie sie sind.

Da wundert man sich nicht, dass Emmy sich unsichtbar fühlt. Ihr werden die Flügel abgeschnitten in einer Lebensphase, in der das Wichtigste ist, sich selbst zu finden und herauszufinden wer man sein will. Doch Emmy wird die Verantwortung für Joeys Wohlergehen aufgebürdet indem sie als seine Aufpasserin eingesetzt wird. Sicherlich kann jeder von uns dieses Gefühl unsichtbar zu sein nachempfinden.

Durch dieses wird auch das Verlangen endlich gesehen zu werden viel zu nachvollziehbar. Die Sache mit Gage ist schön in der Fantasie aber sich verstecken zu müssen, ist echt kein tolles Gefühl. Persönlich habe ich mich auch mal in der Situation von Emmy (mit den Fotos, nur dass es bei mir nie soweit wie im Buch gekommen ist) wiedergefunden und dieses irrationale Handeln ist sehr plausibel in diesem wirren Gefühlschaos. Sie tut einem echt leid als alles in Flammen aufgeht. Doch nicht nur Gage ist ein Versuch diese Leere zu füllen, denn in solchen verzweifelten Momenten fängt man selbst auch an in riskantem Verhalten teilzunehmen. Emmys Verhalten (ohne zu spoilern was sie genau macht) ist nur ein weiterer Versuch Etwas zu fühlen aber gleichzeitig auch ein Ruf nach Aufmerksamkeit und Hilfe.

Auf der anderen Seite kann man Joeys Handeln auch nachvollziehen. Durch meine Erfahrung mit meinen mentalen Krankheiten, hat es mich aufgeregt, dass Joey eine ganze Liste voller Regeln vorgelegt bekommt und neben der Schule noch arbeiten muss. Das hat nichts mit Struktur oder Disziplin zu tun, denn Joey ist schon in einem fragilen Zustand und sollte mit Liebe und Unterstützung überhäuft werden und nicht mit Regeln. Da Versagen wieder die Eltern in dem sie ohne Erfahrung behaupten, sie wüssten alles und nicht zuhören. Dazu fliehen sie sich in Arbeit, damit sie sich dem Problemkind nicht stellen müssen.

Nachdem meine Wut jetzt ein Ventil bekommen hat, konzentrieren wir uns auf die positiveren Aspekte. Ein schönes Erlebnis in diesem Buch, ist wie Emmy neue Freunde findet und auch eine alte Freundschaft wieder eine zweite Chance bekommt. Vor allem in diesem Alter kann es schwer seine neue Freundschaften zu knüpfen als auch alte zu pflegen. Gemeinsam mit dem Ausprobieren einer neuen Aktivität, zeigt es, dass Emmy langsam aus diesem verstrickten System zu Hause ausbricht und anfängt ihr eigenes Leben zu leben. Im Endeffekt ist es der erste Schritt in eine bessere Zukunft.

Da ich jetzt viel vom Inhalt kommentiert habe, hier ein bisschen faktischeres zum Buch. Der Schreibstil ist wirklich angenehm und vermittelt Emmys Gefühle sehr gut an den Leser. Es liest sich leicht und schnell, wozu auch die Länge der Kapitel beiträgt. Im Durchschnitt ist die Kapitellänge sehr angenehm. Besonders ist, dass die Kapitellänge auch mit der Handlung variiert. Denn als Emmy Kummer fühlt und sie in ein depressives Loch fällt, werden auch die Kapitel kürzer.

Im Großen und Ganzen ist das Buch ein gutes und wichtiges Stück der Jugendliteratur und bringt das wichtige Thema der Drogensucht aber auch der Opioidkrise an eine junge Leserschaft, die potentiell schon früh betroffen sein könnte. Es zeigt auch viele der gesellschaftlichen Probleme an, mit der eine Drogensucht behaftet ist und bietet den Anreiz über unser Handeln zu reflektieren und über Verbesserungen für die Zukunft nachzudenken.

Die Charaktere



Da in der Leseerfahrung schon viel von Emory und Joey erzählt wurde, möchte ich in diesem Abschnitt einen Charakter erwähnen, der mir besonders gefallen hat. Und das ist Liza. Emory und Liza waren beste Freundinnen bis Emmys Mutter eingegriffen hat und die Freundschaft in die Brüche ging. Seitdem haben sie nicht mehr miteinander geredet. Doch Joey hat den beiden den ersten Schubs gegeben, wieder in Kontakt zu treten und mit der Zeit kommen sich die beiden wieder näher.

Was mir an Liza besonders gefallen hat, ist ihre selbstbewusste Art und ihr Kampfgeist. Sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft gegen die verschiedensten Sachen, mit denen sie nicht einverstanden ist. Ihr Rückgrat ist aus Blei und es scheint als könnte nichts an sie rankommen. Liza hat im Buch einen frischen Wind gebracht und den Ansporn etwas zu ändern, denn sie ist definitiv der Macher-Typ. Sie ist der Gegenzug von Emorys Niedergeschlagenheit und Schwere und es braucht mehr Menschen, die anpacken und anderen helfen etwas zu ändern.

Fazit



Ein sehr wichtiges Buch über die Opioidkrise, die an die Jugendlichen gezielt ist. Und dennoch erzählt das Buch so viel mehr, weckt viele Emotionen und schiebt das Hauptaugenmerk auf die Angehörigen der Betroffenen und wie sich die Abhängigkeit auf sie auswirkt. Die Autorin konnte mich mit dem Buch definitiv überzeugen und werde in Zukunft weitere ihrer Bücher lesen, die die Tabuthemen der Gesellschaft präsenter machen.

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Nordlichter der Liebe: Eine Hebamme findet ihren Weg in Schweden

Genau jetzt mit dir
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Rezensionsexemplar

Das ist ein ganz besonderes Buch, das ich euch vorstellen möchte. Ich freue mich sehr, dass ich es rezensieren darf, denn nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext haben sofort ...

Rezensionsexemplar

Das ist ein ganz besonderes Buch, das ich euch vorstellen möchte. Ich freue mich sehr, dass ich es rezensieren darf, denn nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext haben sofort mein Interesse geweckt.

Cover

Mit Nordlichtern und dunklen Farben entführt uns das Cover direkt in den Norden nach Schweden. Im Laufe der Geschichte kann man auch erkennen, welcher See dargestellt werden soll. Die Farben und Vibes versprühen schon etwas Mysteriöses, das das in den Raum gestellte Geheimnis aus dem Klappentext gut unterstreicht.

Inhalt

Nach einer traumatischen Nacht möchte Alma nicht mehr als Hebamme arbeiten, also entscheidet sie sich in ihre alte Heimat, einem kleinen Ort namens Nora, in Schweden, zu ziehen. Sie verbleibt bei ihrer Tante, die eine Hebammenpraxis führt und von Almas Talent und Leidenschaft in diesem Beruf unerschütterlich überzeugt ist. Also wird Alma ein Teil des Teams und bekommt ihre erste Familie zur Betreuung zugewiesen: eine junge Frau, schwanger, mit ihrem Fünfjährigen von ihrem Partner zurückgelassen und die nur von ihrem Bruder, Liam, unterstützt wird. Zu blöd nur, als Alma und Liam immer mehr Gefühle für einander entwickeln, denn er darf nie ihr Geheimnis herausfinden. . .

Meine Leseerfahrung

Als Erstes muss ich einfach das Setting erwähnen, denn es ist einfach cosy und schön beschrieben. Man kann sich jede Umgebung lebhaft vorstellen, die Idylle scheint zu gut um wahr zu sein. Vom Norasjön bis zum Elchpark - die Variation an Handlungsplätzen hält die Geschichte interessant.

Ein sehr wichtiges Detail, das dem Setting noch mehr Authentizität verleiht - und das Vienna-Blinding Lights nicht geschafft hat umzusetzen - sind die sparchlichen, kulturellen und traditionellen Aspekte. Immer wieder werden schwedische Sätze oder Namen eingestreut, die Feste und deren traditioneller Ablauf oder die Speisen werden beschrieben, im Großen und Ganzen bekommen wir Schweden auf allen Ebenen vorgestellt und das Eintauchen in die Geschichte wird intensiviert.

Die Thematik der Arbeit als Hebamme und welche Freude aber auch welche Herausforderungen sie mit sich bringt, kommt mir mit diesem Buch das erste Mal im New Adult Genre unter. Wie vielseitig und verantwortungsbewusst dieser Job ist, wird den meisten wohl aus dem Alltag nicht bekannt sein, weshalb dieses Buch besonders interessant ist, dass man mehr Details aus dem Alltag einer Hebamme erfährt. Doch dieses Buch dient nicht nur der Aufklärung sondern setzt sich auch mit der aktuellen Problematik des Personalmangels auseinander, wobei auch Kritik am System geäußert wird.

Ein komplett anderer Aspekt, der dem Leser sofort als Green Flag ins Auge stechen wird, ist die Beziehung zwischen Alma und Liam. Es ist eine Slowburn Romance, die nicht langweilig wird, denn die beiden könnten in ihren Hobbies nicht unterschiedlicher sein. Während Liam gerne Sport macht, ist Alma romantischer. Dennoch lässt sich Alma zum Klettern oder Angeln überreden, während Liam ihre Wünsche respektiert und ein romatisches Date organisiert. Es wird eine gesunde Beziehung dargestellt, wo die "Partner" (unter Anführungszeichen, weil Alma und Liam an diesem Punkt noch nicht zusammen waren) auf die Wünsche, Hobbies und die Freuden des anderen eingehen.

Die Charaktere

Alma ist eine sehr ruhige Person, die leider viel zu viel in ihren jungen Jahren erleben musste. Ihre Familie war nicht perfekt und auch die Arbeit hat Narben hinterlassen. Im Verlauf der Geschichte, lernt sie sich selbst zu vergeben und die Vergangenheit endlich ruhen zu lassen, damit die Zukunft wieder positiv ist. Liam hat auch sein Päckchen zu tragen, ein Erlebnis, das sein Weltbild geprägt hat. Da er eine sehr direkte Meinung hat und sich nicht scheut diese auch offen wiederzugeben, wirkt er auf Alma angsteinflößend, was ihr eigenes Geheimnis betrifft. Doch auch Liam lässt sich in Momenten, die seine Familie betreffen von Gefühlen leiten und geht manchmal zu weit. Sehr positiv ist seine Selbstreflexion und Einsicht, dass er doch einen Fehler gemacht hat und nicht so harsch hätte sein sollen. Er ist ansonsten ein sehr sympathischer Typ.

Fazit

Ein interessantes Buch von zwei gegensätzlichen Menschen, die doch ihre Liebe zueinander finden und unterschiedliche Schwierigkeiten meistern. Ebenso ist der gesellschaftskritische Teil der Geschichte in den aktuellen Zeiten sehr aufschlussreich und wichtig.

Veröffentlicht am 30.10.2024

Unterschätztes Juwel: Ein Filmsetting mit Herz, Tiefe und Realität

Where our dreams begin
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Rezensionsexemplar

Filmsettings. . . Nachdem "Infinity Falling - Mess Me Up" mich nicht so ganz überzeugen konnte, wollte ich mich eigentlich von der Filmbranche als Setting fernhalten.

Als mich die ...

Rezensionsexemplar

Filmsettings. . . Nachdem "Infinity Falling - Mess Me Up" mich nicht so ganz überzeugen konnte, wollte ich mich eigentlich von der Filmbranche als Setting fernhalten.

Als mich die Autorin dieses Buches angeschrieben hat und mein Interesse mit ihrem Pitch angeregt hat, musste ich einfach ein Reziexemplar anfragen. Oh man, was für ein Buch hätte ich fast verpasst.

Cover

Das Cover wird in Pink und Lila Tönen gehalten und gibt schon mit den Palmen und der Skyline einen Hinweis auf das Setting des Buches. Es sieht dreamy aus und lässt eigentlich gar nicht erahnen, wie tief und ernst das Buch eigentlich ist.

Meine Leseerfahrung

Unerwartet war ich extrem invested in das Buch. Es war so anders als das, was ich erwartet habe - im positiven Sinn! Wie sich die Beziehung von Emma und Luke entwickelt hat und die ganzen Hürden, die sie meistern mussten, waren realitätsgetreu und hat einen nur noch mehr in die Geschichte gezogen.

Als das Thema Sexismus erwähnt wurde, war ich ein bisschen skeptisch, wie gut das umgesetzt wird; let me tell you, mir fehlen die Worte. Wenn man die Stellen liest, ergreift einen einfach ein Ekel und Würgereiz. Disgusting!

Emotional ergreift einen das Buch total und die neuen Erfahrungen mit Emma zu erleben und die positiven als auch negativen Aspekte und Umgänge mit ihr durchzumachen, bringt einen richtig in die Geschichte ein.

Die Charaktere

Im Verlauf des Buches, wachsen einem die Charaktere - vor allem die einem positiv auffallen - wirklich ans Herz und diese kleine eingespielte Gruppe fühlt sich schon fast wie eine kleine Familie an.

Den größten Character Arc hat Luke, denn sein Wesen verändert sich drastisch mit den Gefühlen, die er Emma gegenüber empfindet. Aber seine Gründe für seine kühle und ablehnende Art ist auch irgendwie verständlich, denn das Business macht einen kaputt.

Fazit

Ein wirklich sehr gelungenes Buch, das viiiiiiel mehr Aufmerksamkeit verdient. Das Buch ist perfekt für alle die "Infinity Falling - Mess me up" mochten und nicht mochten.

Veröffentlicht am 07.01.2025

Eine herzerwärmende RomCom mit Charme

Liebe kann doch jedem mal passieren
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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wird jedem gefallen. Mir jedenfalls hat es so gut gefallen, dass ich es gleich zweimal lesen musste - naja, vielleicht musste ich es ein zweites Mal lesen, weil ich mich ...

Rezensionsexemplar

Dieses Buch wird jedem gefallen. Mir jedenfalls hat es so gut gefallen, dass ich es gleich zweimal lesen musste - naja, vielleicht musste ich es ein zweites Mal lesen, weil ich mich nach einem halben Jahr nicht mehr an alles erinnern konnte. 😅 Jetzt kann ich euch aber alles über das Buch erzählen, was mir gefallen hat.

Cover
Mit dem Sketch Stil der Hauptperson und des Wohnhauses im Hintergrund fängt einen das Cover mit seiner Schlichtheit. Die gelben und rosa Punkte auf dem blauen Hintergrund geben dem ganzen ein verspieltes Aussehen.

Inhalt
Julie kann sich nie entscheiden, doch eines weiß sie sicher: Sie muss aus ihrem Leben raus. Ohne groß nachzudenken, begibt sie sich nach Brighton, wo sie ein Zimmer gemietet hat. Bei der Ankunft stellt sich heraus, dass sie sich das Zimmer mit einem Fremden teilen muss. Und das geht gar nicht! Als sie im Restaurant "Little Italy" - welches sich unter den Wohnungen befindet - nicht nur Zuflucht, sondern auch gleich eine neue Freundin findet, gibt sie allem noch eine Chance. Und merkt bald, dass doch noch ganz viele Überraschungen auf sie warten.

Meine Leseerfahrung
Ohne großes Ausholen starten wir direkt damit, als Julie herausfindet, dass sie nicht alleine im Zimmer wohnen wird. Man wird sofort in die Geschichte hineingezogen durch die humorvollen Charaktere und das cozy Setting, vor allem, sobald wir das erste Mal im "Little Italy" sind.

Durch seinen angenehmen Schreibstil und die angenehme Länge der Kapitel ist diese RomCom ein ideales Buch, wenn man etwas Schnelleres zwischendurch lesen möchte.

Obwohl das Buch leicht, mit vielen Passagen, bei denen man laut auflacht, ist, kommen dennoch einige unangenehme Gefühle bei beiden Protagonisten auf.

Besonders hervorheben muss ich Julies Gefühle ihren Eltern gegenüber. Sie hat sich verpflichtet gefühlt, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu steigen. Als sie mit ihnen über ihre wahren Gefühle redet, kommt der schönste Teil, der vielen von uns gegeben werden sollte: Julies Eltern reagieren mit Liebe, Verständnis und Akzeptanz. Sie bringen sie in gewisser Weise sogar dazu, ihren eigenen Weg zu gehen. Denn so sollten Eltern reagieren.

Es gibt zwar einen Thrid Act Breakup, doch ich finde die Art wie der "He falls first" Trope umgesetzt wurde, gleicht den unbeliebten Teil aus. Besonders wie der Leser durch Alex Sicht langsam mit ihm erkennt, dass Gefühle für Julie aufkommen, bereitet einem zusätzlich ein Flattern im Bauch.

Auch die schleichende Entwicklung der Beziehung zwischen Julie und Alex lässt einen ganz aufgeregt werden. Wie sie miteinander warm werden und sich langsam öffnen, die leichten Berührungen und das spielerische Zanken hust als er den Arm auf ihren Schultern lässt 🤤 hust . . . All diese Kleinigkeiten vervollständigen den RomCom Aspekt des Buches und lassen es herausstechen.

Die Charaktere
Bevor ich zu unseren Protagonisten komme, muss ich mal alle Nebencharaktere wie Hannah, Mrs Gastrell, Orlando und Dante, sowie Alex Großmutter erwähnen. Sie alle sind ein wichtiger Teil, warum wir uns überhaupt erst in Brighton wohlfühlen und ohne die, diese Geschichte nicht annähernd das wäre, was sie ist. Sie wachsen einem so sehr ans Herz, dass man diese kleine Familie am Ende des Buches nicht verlassen möchte (ein Glück, dass es noch einen Band gibt).

Julie hat Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen und ich glaube, der Großteil von uns kann das absolut nachempfinden. Sie weiß, wer sie ist, doch leider nicht wohin sie möchte, weshalb sie anfängt ein bisschen im "Little Italy" als Kellnerin auszuhelfen, auch wenn es ihr absolut nicht liegt. Doch man merkt, dass es ihr anfängt Spaß zu machen. Sie hatte ein ziemlich behütetes Leben und man merkt richtig, wie ihr ein Stein vom Herzen fliegt, als ihre Eltern ihr versichern, dass sie keinen Druck auf sie ausüben.

Alex scheint anfangs distanziert zu sein, doch girls, glaubt mir, wenn ich sage, dass ihr euch Hals über Kopf in Alex verlieben werdet. Mit jedem Detail, dass wir über ihn herausfinden und seinem Verhalten gegenüber Julie, wird er nur noch begehrenswerter. Er ist einfach so süß und der atoxischste Mann ever.

Fazit
Eine schnelle RomCom, die sicher jeden zum Lachen bringt und jeder mögen wird. Hoffentlich sehen wir Julie und Alex im nächsten Band wieder!

Veröffentlicht am 22.05.2024

Gute Unterhaltung

Die kiffende Elster
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Nach dem letzten Buch brauchte ich einen kleinen Palette Cleanser. Dieses Buch war perfekt für Zwischendurch.


𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠:

Da das Buch nicht besonders lang ist, habe ich es innerhalb 2 Tagen ...

Nach dem letzten Buch brauchte ich einen kleinen Palette Cleanser. Dieses Buch war perfekt für Zwischendurch.


𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠:

Da das Buch nicht besonders lang ist, habe ich es innerhalb 2 Tagen lesen können. Der Schreibstil war locker und hat die humorvolle Stimmung des Buches gut unterstützt. Am liebsten hatte ich den Anthropomorphismus der Flora und Fauna im Park. Nicht eine Sache hat mich da zum Schmunzeln gebracht. Die einzelnen Personen im Buch waren auch sehr eigen, aber unterhaltsam. Es gibt eine zugrunde liegende Liebesgeschichte, die der Auslöser für das Vorkommnis aller lustigen Situationen ist. Denn ohne Alexandra, wäre Emil nicht umgezogen.


𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞:

Der Autor ist die Hauptperson dieses Buches und alles wird aus seiner Sicht erzählt. Er ist ein sehr hilfsbereiter Mann und wurde nach dem Entdecken des Parks auch sehr neugierig. Er begeistert sich für viele Sachen und endet irgendwie immer in einer witzigen Situation. Witzig für den Leser zumindest.


𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

Da mein Freund mir gesagt hat, dass es aus der Rezi nicht richtig rauszuholen ist: Ich habe das Buh echt genossen und mochte es wirklich, wirklich gerne. Ein tolles Buch für Zwischendurch mit lustigen Situationen, die einen öfters zum Schmunzeln bringen.