Das Erbe
Bretonisch mit MeerblickAls ihre Tante Annie plötzlich verstarb, war ihre Nichte Tereza Berger sehr überrascht. Dieses Haus stand in der Bretagne, am Ende der Welt. Sie wollte auch nur kurz dorthin und das Haus so schnell wie ...
Als ihre Tante Annie plötzlich verstarb, war ihre Nichte Tereza Berger sehr überrascht. Dieses Haus stand in der Bretagne, am Ende der Welt. Sie wollte auch nur kurz dorthin und das Haus so schnell wie möglich wieder verkaufen. Doch als sie das Haus sah, kamen ihr doch Bedenken, ob ein Verkauf das Richtige sei. Es musste einiges an dem Haus getan werden, da es in einem schlechten Zustand war. An einem nahe gelegenen Strand hatte es zwei Todesfälle gegeben, sodass das der Verkauf sehr schwer werden würde. Während ihres Aufenthaltes gab es noch eine Toten und so rückt Tereza in den Fokus der Polizei. Es gab aber auch Unterstützung von den Frauen von Camaret und Gefahren durch die mysteriösen Kapuzenmänner. Alles andere als Gastfreundlich und die Frage war, wie würde sie sich entscheiden.
„Bretonisch mit Meerblick“ von Gabriel Kasperski ist ein Krimi, der an der Küste der Bretagne spielt und seine Bewohner und deren Neigungen und Abneigungen in den Fokus nimmt. Schon das Cover zeigt, das die Küsten der Bretagne manchen Sturm auszuhalten haben und doch gibt es Leuchttürme, die den Weg zeigen. Genauso ist das in diesem Krimi, der zwischen den Menschen einige Gräben aufweist, aber die sind meist nicht persönlicher Art und Weise, sondern haben meistens auch geschäftliche Hintergründe. Der Hauptcharakter, die Schweizerin Tereza, deckt einiges auf, was unter der Oberfläche brodelt, und sie muss sich auch ihren Weg erobern. Diesen Weg hat die Autorin sehr interessant angelegt uns so ist manchmal Hassobjekt und manchmal Aufdeckerin der Geschichten, die die Menschen dort schreiben. Die Spannung nimmt deutlich bis zum Ende zu.
Ein Krimi, der viele regionale Besonderheiten der Bretagne erzählt, liegt hier vor. Die Story ist leicht und einfach erzählt und ist spannend und amüsant zugleich.