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Veröffentlicht am 28.11.2024

Der Arz ruft dich

We hunt the Flame
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Komm. Hörst du mich? Ich flüstere deinen Namen - so wie ich den ihren flüsterte. Menschen lebten, weil sie tötete. Menschen starben, weil er lebte. Zafira, die Jägerin. Maskiert als Mann wagte sie sich ...

Komm. Hörst du mich? Ich flüstere deinen Namen - so wie ich den ihren flüsterte. Menschen lebten, weil sie tötete. Menschen starben, weil er lebte. Zafira, die Jägerin. Maskiert als Mann wagte sie sich tief in mein Herz. Und Nasir, der Prinz des Todes, geschickt um sie zu töten. Ein verlorenes Artefakt, eine Mission, zwei Schicksale.

Ich bin kein Märchen. Lass dich nicht täuschen von dem kindlichen Cover, das wie ein Märchen aussieht. Darunter liegt ein orientalisches Epos - dicht und voller Geheimnisse, wie der Wald, der ich bin - lebendig, atmend, verschlingend. Arawiya ist mein Herz. Und du wirst es schlagen hören.

Hafsah Faizal hat mich mit poetischen, wunderschönen Worten erweckt. Meine Geschichte mag langsam sein, aber sie lebt. Von Zafira, deren Mut heller brennt als die Wüste. Von Nasir, dessen Dunkelheit Schatten wirft, die dich umarmen werden. Von Altair, dessen Witz wie ein Dolch schneidet. Und von Benyamin, dessen Weisheit mein Flüstern übertönt.

Ich ziehe dich hinab, tiefer und tiefer. Lass dich fühlen, lachen, leiden. Verliere dich in arabischem Flair, malerischen Worten und einem Ende, das du nicht erwartet hast. Doch sei gewarnt: Wer mich betritt, kommt verändert wieder.

Willst du es wagen?
Folge meinem Ruf. Ich warte. Auf dich.

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Ein versteckter Brief hinter einem Gemälde

Lady Midnight
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Emma,

dieses Bild war nicht leicht zu malen – die Farben, dein Haar, die Schatten, alles, was ich nicht sagen kann, steckt hier drin. Die Geschichte hinter dem Gemälde ist vielschichtiger.

Deine Jagd ...

Emma,

dieses Bild war nicht leicht zu malen – die Farben, dein Haar, die Schatten, alles, was ich nicht sagen kann, steckt hier drin. Die Geschichte hinter dem Gemälde ist vielschichtiger.

Deine Jagd nach den Mördern deiner Eltern ist dunkel, gefährlich und voller Geheimnisse. Als die Leichen mit den Schriftzeichen auftauchten, wusste ich, dass du nicht aufgeben würdest. Du hast nie aufgegeben. Aber ich frage mich, ob diese Suche dich mehr kosten wird, als sie dir je geben kann.

Hexenmeisterin Cassandra Clare hat uns mit Lady Midnight eine Prophezeiung gegeben, eine Welt, die größer und dunkler ist. Es ist alles da: Familienbande, so stark wie Runen, verbotene Liebe, die wie ein Fluch über uns liegt und Charaktere, die zum Leben erwachen, weil sie so echt sind. Aber ich sehe auch die Längen – die Zeiten, in denen alles stillsteht, weil sie so detailreich ist. Manche nennen es langatmig - ich nenne es, Genuss zum Eintauchen.

Doch, du und ich, wir sind keine Helden in einer Geschichte, Emma. Wir sind zwei Menschen, die versuchen, eine Welt zu retten, während sie uns zerstört. Tragisch schön. Und auch wenn wir uns in humorvollen Dialogen verlieren, wissen wir beide, dass das Gesetz uns niemals sein lässt, was wir sein wollen. Vielleicht deshalb bewundere ich Mark und Cristina – sie tragen ihre Lasten anders. Vielleicht, weil sie mich daran erinnern, dass es noch andere Arten von Kämpfen gibt.

Emma, vergiss nie, dass diese Welt dich fordert, aber auch trägt. Du wirst immer meine Heldin sein. Das Universum der Schattenjäger ist gewachsen. Und trotz aller Längen, trotz aller Tragik – es bleibt Magie, die uns verbindet.

Immer dein
Julian

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Prophezeiung des Ertrinkens

A Song to Drown Rivers
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In alten Schriftrollen vergraben, steht sie geschrieben, in der Tiefe jener Worte, die Ann Liang auf Pergament fließen lässt: Eine Frau wird kommen, schön wie der Mond, gefährlich wie eine scharfe Klinge. ...

In alten Schriftrollen vergraben, steht sie geschrieben, in der Tiefe jener Worte, die Ann Liang auf Pergament fließen lässt: Eine Frau wird kommen, schön wie der Mond, gefährlich wie eine scharfe Klinge. Xishi – eine Schönheit, deren Antlitz Reiche stürzen lässt, während ihr Herz schon im Dunkel vergraben scheint. So beginnt das Drama um Liebe, Rache und unerbittliches Schicksal. Doch jeder Schritt könnte sie hinabziehen, tiefer und tiefer, bis die Strömung sie verschlingt.

Doch hüte dich, oh du Leser: Liebe ist ein Fluss, unberechenbar, verschlungen, der alle verschlingt, die ihm folgen. In Fanli findet Xishi einen Gefährten, der ihren Schmerz sieht, der sie zur Klinge schmiedet, die in den Schatten ihr wahres Ich verbirgt. Kann Liebe überleben, wenn jede Lüge zur Waffe wird? Und so habe kein Mitleid für den feindlichen König!

Ah, wie es schmerzt, diese Prophezeiung zu lesen und nach wenig langen Atemzügen das drohende Ende zu fühlen! Die Wellen der Geschichte haben Xishi ergriffen. Und so besingt "A Song to Drown Rivers" die tragische Melodie einer Liebe, die nie sein darf – ein Strudel aus Verlangen, Verrat und Verlust. Eine Tragik, von dem sich niemand abwenden kann, ohne selbst Teil des Schicksals zu werden.

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Wo Flüche flüstern und Spannung tobt

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Eine Welt voller göttlicher Intrigen und tödlichen Prüfungen, die einen unwiderstehlichen Sog entwickelt - das ist The Games Gods Play – Schattenverführt. Zwölf mächtige Gottheiten, ein erbitterter Kampf ...

Eine Welt voller göttlicher Intrigen und tödlichen Prüfungen, die einen unwiderstehlichen Sog entwickelt - das ist The Games Gods Play – Schattenverführt. Zwölf mächtige Gottheiten, ein erbitterter Kampf um die Macht – und unsere Heldin Lyra mitten im tödlichen Getümmel. Von Hades höchstpersönlich auserwählt, stürzt sie sich in die Crucible-Spiele, die alles auf die Probe stellen – ihren Mut, ihren Verstand und, ja, vielleicht auch ihr Herz.

Unser Stern Lyra ist herrlich sarkastisch und hinter ihrer mutigen Fassade steckt ein Herz, das manchmal fast zu treudoof ist. Die Dynamik zwischen ihr und Hades ist dabei ein Highlight: ein ständiges Hin und Her zwischen Hitze und Schatten, Necken und Ernst. Dabei bleibt Hades selbst geheimnisvoll wie die Unterwelt.

Lyras Fluch hingegen? Ist wie ein launischer Gott selbst, taucht nur dann auf, wenn's der Story passt – ein bisschen inkonsequent und unklar, wie ich finde. Auch wenn die Spiele spannend gestaltet sind, fühlt sich die Handlung manchmal überladen an, als ob zu viele göttliche Finger im Spiel wären. Doch selbst im Chaos bleibt es unterhaltsam. Das Lesen wurde zu einem Abenteuer.

Was wirklich Spaß gemacht hat, ist der Schreibstil – leicht, modern, flüssig, mit einem Hauch von Humor. Die Autorin hat es drauf, diese grausame, göttliche Welt so lebendig und greifbar zu machen, dass man fast schon selbst das Chaos spürt. Und ja, der Cliffhanger hat mich am Ende ordentlich erwischt! The Games Gods Play ist ein wahrlich abenteuerliches Leseerlebnis – der zweite Teil kann gar nicht schnell genug kommen.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Flammen, die nie verlöschen

Flame 5: Sonnentod und Sternensturz
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Mit "Flame 5: Sonnentod und Sternensturz" hat Henriette Dzeik nochmal alle Sterne vom Himmel geholt. Flame und ihre Freunde haben sich durch Feuer und Sturm gekämpft, sind gewachsen, haben sich verbrannt ...

Mit "Flame 5: Sonnentod und Sternensturz" hat Henriette Dzeik nochmal alle Sterne vom Himmel geholt. Flame und ihre Freunde haben sich durch Feuer und Sturm gekämpft, sind gewachsen, haben sich verbrannt und sind stärker aus der Asche auferstanden. Die Welt um sie herum mag in Dunkelheit getaucht sein, aber ihre Entschlossenheit brennt heller denn je.

In diesem letzten Akt des Dramas kochen die Emotionen über – Zivas dunkler Bann zieht alles in den Abgrund, und doch strahlen Flame und ihre Gefährten wie funkelnde Sterne, die sich ihren Platz am Himmel zurückerobern. Die uralten Artefakte, mächtig und bedrohlich, verschlingen die Seelen und jeder Schlag, jeder Verlust, jeder Sieg ist wie ein glühender Funke, der die Geschichte vorantreibt.

Dzeiks Zeilen sind wie Flammenzungen, die sich um das Herz legen. Mal lodern sie heiß, mal flackern sie sanft, doch immer brennen sie in einem. Man spürt die Kälte, aber auch die Wärme, die aus den verschiedenen Perspektiven und der unerschütterlichen Liebe der Charaktere entspringt – man leidet, liebt und lacht mit ihnen, als wären sie alte Freunde. Der Sternensturz mag das Ende sein, doch Flame wird nicht erlöschen, nicht in meinem Herzen.

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