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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2024

Fair Trade

Madame Beaumarie und der Winter in der Provence
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Die Liebesgeschichte zwischen Florence Beaumarie und Charles Florentin nimmt ihren Verlauf. Die beiden verabreden sich für die Weihnachtszeit in Luberon, doch statt sich auf die Feiertage einstimmen zu ...

Die Liebesgeschichte zwischen Florence Beaumarie und Charles Florentin nimmt ihren Verlauf. Die beiden verabreden sich für die Weihnachtszeit in Luberon, doch statt sich auf die Feiertage einstimmen zu können, wird Florence erneut in aufregende Mordgeschichten hineingezogen.
Der Plot an sich ist wieder mal sehr gut konstruiert, aber dennoch gefällt mir diese Episode weniger als die erste Folge. Das Hörbuch wird zwar wirklich hervorragend von Brigitte Carlsen vorgetragen, aber diesmal bin ich daran gescheitert, die vielen gleichklingenden Namen auseinander zu halten. Mir fällt nun auch verstärkt auf, wie umständlich vieles formuliert wird und so manche Redewendung ist völlig aus der Zeit gefallen (z.B. … sie tat, wie ihr geheißen …).
Aus diesen Gründen reicht es jetzt bei mir nicht mehr für den vierten Lesestern.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Schwache Leistung

Mrs Potts’ Mordclub und der tote Bürgermeister
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Dies ist der dritte Fall, den die drei Freundinnen aus Marlow zusammen aufklären können. Der beliebte Bürgermeister bricht während einer Ratssitzung tot zusammen. Eindeutig ein neuer Mordfall, bei dem ...

Dies ist der dritte Fall, den die drei Freundinnen aus Marlow zusammen aufklären können. Der beliebte Bürgermeister bricht während einer Ratssitzung tot zusammen. Eindeutig ein neuer Mordfall, bei dem Suzie glücklicherweise sogar als Augenzeugin dabei ist. Diesmal zieht die örtliche Polizei das Damentrio direkt mit hinzu und gibt ihnen sogar amtliche Ausweise. Irgendwie scheint das den Frauen doch sehr zu Kopf zu steigen. Beim kleinsten Hinweis rennen sie zu dem jeweiligen Verdächtigen, konfrontieren ihn mit den angeblichen Beweisen und beschuldigen ihn, der Täter zu sein. Da sind die Kinder von TKKG intelligenter und subtiler. Das wiederholt sich einige Male, wodurch sich die Handlung langatmig in die Länge zieht. Gerade Judith fühlt sich allen überlegen und spielt sich sehr in den Vordergrund, aber erst bei dem Schlussplädoyer liegt sie richtig und wirkt so scharfsinnig wie in den beiden Vorgängerbänden.
Insgesamt ist der aktuelle Fall mit Abstand schwächer und weniger lustig geworden. Fraglich, ob ich mich auf einen vierten Band freuen soll.
Christine Prayon ist nach wie vor eine wunderbare Vorleserin. Sie gibt in den Dialogen den Personen unterschiedliche Stimmen, aber diesmal ging mir Judiths Version leider sehr auf die Nerven.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

unglaubwürdig

Happy End
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Ein Baby wird direkt aus seinem Zuhause entführt und wird zum Glück nach 9 Monaten wiedergefunden. Die Mutter Isa glaubt einfach nicht daran, dass dies tatsächlich ihr kleiner Junge ist. Als der Vater ...

Ein Baby wird direkt aus seinem Zuhause entführt und wird zum Glück nach 9 Monaten wiedergefunden. Die Mutter Isa glaubt einfach nicht daran, dass dies tatsächlich ihr kleiner Junge ist. Als der Vater dafür sorgt, dass Isa in der Psychiatrie landet, weiß der erfahrene Leser spätestens jetzt in welche Richtung der Hase läuft. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht spoilern, denn es folgt eine zwar interessante, aber fürchterlich abstruse Entwicklung der Geschichte. Mich hat das Breitwalzen von Isa Gefühlslage und das nicht Voranschreiten der Handlung nach Teil I so genervt, dass ich nur noch den Schluss quer gelesen habe, um an die Auflösung zu kommen. Vielleicht kann ich noch so viel verraten, dass es ein wirklich wildes Finale gibt, aber das macht die vorherigen Längen nicht wett.

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Veröffentlicht am 02.11.2024

Flache Story

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Neben einem wunderschönen Cover lockt der Klappentext mit einer Familienlüge, die aufgedeckt werden soll und verspricht Romantik im zauberhaften Venedig. Na klar, das will man lesen.
Merle geht für ein ...

Neben einem wunderschönen Cover lockt der Klappentext mit einer Familienlüge, die aufgedeckt werden soll und verspricht Romantik im zauberhaften Venedig. Na klar, das will man lesen.
Merle geht für ein Auslandssemester nach Venedig und landet dort unfreiwillig in einer merkwürdigen WG. Ihre Mitbewohner verhalten sich sehr abweisend und sind auch leider bei Merles Kommilitonen nicht sonderlich beliebt. Es umgibt sie ein düsteres Geheimnis.
Ein ganz anderes Geheimnis treibt Merle um, denn sie hat im Nachlass ihres Großvaters Briefe an eine Venezianerin gefunden. Diese Dame möchte sie nun unbedingt finden, doch bedauerlicherweise wird gerade dieser Handlungsstrang nach der Hälfte des Buches nicht mehr weiterverfolgt. Das Interesse konzentriert sich jetzt völlig auf die aufkeimende Romanze zwischen Merle und ihrem Mitbewohner Matteo. Auch detaillierte Schilderungen des Liebeslebens fehlen nicht.
Allerdings ist die junge Liebe, wie zu erwarten, nicht frei von Problemen, die sich wahrscheinlich im Folgeband auflösen werden. Den werde ich dann schon nicht mehr lesen, denn mich hat Dark Venice eindeutig unterfordert. Die Charaktere sind nur klischeehaft, Geheimnisse werden aufgebauscht und übertrieben. 
Hätte Merle sich mal bei ihren Kommilitonen über ihre Mitbewohner erkundigt, dann hätte sie nicht so lange im Ungewissen in dieser merkwürdigen Atmosphäre aushalten müssen. Alle wären viel offener miteinander umgegangen.
Und wo bleiben die schönen Orte in Venedig? Die Handlung hätte genauso in jeder x-beliebigen italienischen Universitätsstadt spielen können, bis auf die wenigen Male, wo Merle in einem Boot sitzt.
Selbst für einen Young Adult-Roman ist mir die Handlung zu flach. Ich mag dieses Buch nicht weiterempfehlen, aber vielleicht sehen jüngere Leser das mit ganz anderen Augen.

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Liebeswahn

Mortal Follies
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Als Leser landet man in einer Welt, die sehr der englischen Regency-Epoche ähnelt. Die Story wird von einem kleinen, schlauen Geist erzählt, der sich auf Miss Mitchelmore eingeschworen hat. Er beobachtet ...

Als Leser landet man in einer Welt, die sehr der englischen Regency-Epoche ähnelt. Die Story wird von einem kleinen, schlauen Geist erzählt, der sich auf Miss Mitchelmore eingeschworen hat. Er beobachtet sie bei all ihren Unternehmungen, denn weil sie unter einem Fluch leidet, gerät sie in die unmöglichsten Situationen.
Leider finde ich keinen Bezug zu den Hauptpersonen und der Humor des Autors wirkt auf mich, bis auf wenige Ausnahmen, verkrampft. Solange es noch allein um den vermaledeiten Fluch geht, ist die Handlung noch relativ unterhaltsam, aber dann tritt immer mehr die verschwurbelte Liebesbeziehung zwischen Miss Mitchelmore und der dominant lesbischen Lady Georgiana in den Vordergrund. Nein, kein Buch für mich, aber die Geschmäcker sind ja verschieden.

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