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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2025

Gute Idee, leider etwas oberflächlich. Eher für junge Kinder

Quarks. Das Journal, das dich schlauer macht
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Das Journal ist sehr schön gestaltet: Viele Illustrationen, die mitmach-Seiten regen zum Ausfüllen an und das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. Die Sprache ist sehr einfach und durchzogen von vielen ...

Das Journal ist sehr schön gestaltet: Viele Illustrationen, die mitmach-Seiten regen zum Ausfüllen an und das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. Die Sprache ist sehr einfach und durchzogen von vielen Emojis. Das kann beim Lesefluss störend wirken, untermalt jedoch die Gestaltung des Buches, ich finde, es passt zum Gesamtbild.

Der Leser bekommen einen Überblick über verschiedene Themen, die augenscheinlich nicht geordnet sind. Da hätte ich mir mehr thematische Zusammenhänge gewünscht. Die Seiten sind mit verschiedenen Farben hinterlegt, aber ich konnte auch da zumindest keine Zusammenhänge erkennen. Jedem Thema werden 1-2 Seiten Informationen gewidmet, worauf dann Seiten zum ausfüllen folgen. Man kann etwas über sich selbst lernen, indem man Beispielsweise Eigenschaften oder Gewohnheiten eintragen muss, oder das Wissen wird noch einmal verankert.

Insgesamt finde ich die Infos leider sehr oberflächlich und manche auch nicht wirklich sinnvoll. Wahrscheinlich bin ich mit Mitte 20 auch nicht die Zielgruppe, daher nur einen Stern Abzug. Wenn es ein bisschen besser geordnet wäre, wäre es sicher ein tolles Geschenk für Grundschüler, die einfach ein bisschen was lernen wollen. Denn "Das Journal, das dich schlauer macht" ist es leider nicht - wenn man ein angemessenes Allgemeinwissen hat.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

humorvolle Gesellschaftskritik

Geht so
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Marisa ist Head of Creative Strategy in einer Madrider Agentur und: sie hasst ihren Job. Eigentlich nicht nur ihren Job sondern auch ihre Kollegen, die einen mehr, die anderen weniger, aber nur ein bisschen. ...

Marisa ist Head of Creative Strategy in einer Madrider Agentur und: sie hasst ihren Job. Eigentlich nicht nur ihren Job sondern auch ihre Kollegen, die einen mehr, die anderen weniger, aber nur ein bisschen. Ihr Leben scheint sich in einer Endlosschleife aus aufstehen, duschen, so tun, als würde man arbeiten, essen und schlafen. Psychisch geht es ihr dabei alles andere als gut, lediglich angstlösende Medikamente helfen ihr, den Alltag zu bewältigen. Als ein Teambuilding Wochenende ansteht, gerät alles außer Kontrolle.



Dieses Buch ist eine Wundertüte. Man weiß nicht so wirklich, was einen erwartet und ich habe das Gefühl, bis zum Ende nicht genau gewusst zu haben, wohin die Reise gehen wird.

Marisa ist mir auf verrückte Weise sympathisch, sie ist authentisch und irgendwie nahbar aber gleichzeitig wüsste ich, dass ich im echten Leben nichts mit ihr zutun haben wollte.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist flüssig und sehr humorvoll, manchmal musste ich wirklich lachen. Zwischendurch hat er sich jedoch ein wenig verloren, da wurde sich lange mit Details aufgehalten. Viele Beschreibungen von Umgebung und Situationen haben mir im Mittelteil das Lesen leider ein wenig erschwert. Als die Geschichte gegen Ende aber wieder Fahrt aufgenommen hat, hat es wieder Spaß gemacht. Die Probleme von Marisa stehen im Vordergrund, es wird ein ernstes Thema humorvoll und erzählerisch gut aufgegriffen. Das Ende kam überraschend und einerseits hätte ich mir mehr Informationen zum Ende gewünscht, andererseits passt es auch einfach gut in diesen wilden Roman.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Rezepte & Emotionen

The Freedom Clause
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Daphne und Dominik führen eigentlich eine glückliche Ehe - oder?

Im Bett läuft es leider nur mittelmäßig und eines Tages schlägt Dominik Daphne eine Freiheitsklausel in der Beziehung vor. Diese besagt, ...

Daphne und Dominik führen eigentlich eine glückliche Ehe - oder?

Im Bett läuft es leider nur mittelmäßig und eines Tages schlägt Dominik Daphne eine Freiheitsklausel in der Beziehung vor. Diese besagt, dass jeder von ihnen einmal im Jahr mit einer anderen Person schlafen darf, für 5 Jahre. Und so nimmt das Chaos seinen Lauf.



Der Schreibstil gefällt mir gut, die Figuren sind wortgewandt und wirken sympathisch. Mich hat die Perspektive manchmal verwirrt, "Ich" Erzähler hätte ich wahrscheinlich besser gefunden. Man schwebt als Leser über den beiden und erlebt ihre Geschichte von außen, daher hab ich mich den beiden nie wirklich "nah" gefühlt.

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, das ganze Buch spielt in 5 Jahren, daher sind die Zeitsprünge manchmal groß, was der Geschichte aber gut tut. So kommt es zu keinen langweiligen Passagen. Insgesamt passiert auch recht viel, einige Dinge sind teilweise weit hergeholt bzw. ein wenig übertrieben aber meiner Meinung nach passt sogar das zum wilden Stil des Buches.



Insgesamt hat es mir gut gefallen, teilweise wirkte es ein wenig unrealistisch, weil viele seltsame Dinge passiert sind. Jedoch ist die Message klar und auch die Entwicklung von Daphne hat mir sehr gut gefallen!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Berührend und ehrlich

9 Grad
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Wir begleiten Josie in einer Phase ihres Lebens, die durch Veränderung, Zweifel und Erkenntnisse geprägt ist. Durch ihre Freundin Rena, die eine schwere Krankheit hat und diese lange vor ihren Freunden ...

Wir begleiten Josie in einer Phase ihres Lebens, die durch Veränderung, Zweifel und Erkenntnisse geprägt ist. Durch ihre Freundin Rena, die eine schwere Krankheit hat und diese lange vor ihren Freunden verheimlicht, kommt Josie mit Eisbaden in Berührung. Sie entwickelt eine Art "Sucht" nach den Gefühlen, die ihr beim Eisbaden begegnen.

Elli Kolb hat einen tollen Schreibstil. Man fühlt sich irgendwie wohl dabei, weil er so ehrlich und authentisch ist. Er ist flüssig und sehr nahbar, dass man manchmal das Gefühl hat, eine gute Freundin erzählt eine Geschichte. Sie nutzt viele indirekte Zitate, an die ich mich zunächst gewöhnen musste, aber das macht ihn auch besonders.

Von der Story habe ich nach dem Klappentext etwas anderes erwartet und ich muss sagen, dass ich Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte zu finden. Im Mittelteil wurde ich aber nicht enttäuscht und konnte gut mit den Figuren mitfühlen und auch ihre Gefühlswelten verstehen. Der Roman behandelt wichtige Themen wie Depression und Essstörung, aber auf eine sehr echte und unverblümte Weise.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, durch die Startschwierigkeiten ziehe ich einen Stern ab, würde es aber empfehlen. Gerade für junge Menschen in dem Alter ist es ein Roman über Selbstfindung und den richtigen Platz im Leben, ohne den Erwartungen anderer Menschen gerecht zu werden.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Wichtige Themen und das echte Leben

Und dazwischen irgendwo wir
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Macey ist in einer liebevollen Familie mit nigerianischen Wurzeln aufgewachsen. Dank ihres ausgeprägten Ehrgeizes und ihrem Gespür für Zahlen hat sie es durch ein Stipendium an die Hillburn Secondary School ...

Macey ist in einer liebevollen Familie mit nigerianischen Wurzeln aufgewachsen. Dank ihres ausgeprägten Ehrgeizes und ihrem Gespür für Zahlen hat sie es durch ein Stipendium an die Hillburn Secondary School geschafft. eine angesehene Privatschule, an der sich die reichen Kids nur so tummeln.

Vince hatte nie die Möglichkeit sich mit seinen indischen Wurzeln auseinanderzusetzen und die Kultur seiner Vorfahren zu erleben, da seine Mutter früh mit ihm nach Schottland ausgewandert ist.

Beide Teenager, nebeneinander im sozialschwachen Viertel aufgewachsen, waren in ihrer Kindheit beste Freunde, bevor ihre Freundschaft zerstört wurde und Vince wegziehen musste. Als Vince's Mum verschwindet und er E-Mails mit einer mysteriösen Geschichte erhält, bittet er Macey um Hilfe. Eine Suche nach dem geheimen Autor, der eigenen Identität und den verschiedenen Ebenen des Erwachsenwerdens beginnt.

Das Buch ist sehr schön aufgebaut, mir gefallen die Zeichnungen, die die Autorin selbst angefertigt hat. Von der Geschichte, die die Protagonisten zugeschickt bekommen, werden Bruchstücke zu Beginn jedes Kapitels aufgeführt und durch den Wechsel der Perspektiven bekommt der Leser einen guten Einblick in beide Gefühlswelten. Der Schreibstil ist locker und der Zielgruppe angepasst.

Für mich war es ein wenig verwirrend, teilweise ist die Geschichte des mysteriösen Autors zu lesen und teilweise wird sie nur von den Figuren nacherzählt. Mir persönlich fiel es an der ein oder anderen Stelle schwer nachzuvollziehen, was der Inhalt dieser ""Geschichte in der Geschichte" darstellen sollte. Den größten Teil des Buches nimmt die Suche nach dem Autor ein, ganz nebenbei entstehen Freundschaften und Vince stellt sich immer mehr die Frage, wo er eigentlich herkommt, das ist ein schönes Zusammenspiel von Spannung und Emotionen.

Die Charaktere sind mir allesamt sympathisch, die Freundesgruppe passt gut zusammen und es macht Spaß, sie dabei zu begleiten, wie sie den Leiden von Teenagern meistern.

Insgesamt ein gutes Buch, was meiner Meinung nach im Mittelteil ein wenig langatmig wird und zu viele Themen auf einmal behandeln möchte, sodass sie am Ende nicht wirklich geklärt werden können.

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