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Veröffentlicht am 20.03.2025

Sehr solides Finale der Reihe

Faithbreaker
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3.75 (gelesen auf englisch via NetGalley)

Ich hatte durchweg einen eher steinigen Weg mit dieser Reihe. Und dieser letzte Teil hat leider das bestätigt, was ich schon bei den anderen zwei bemerkt habe: ...

3.75 (gelesen auf englisch via NetGalley)

Ich hatte durchweg einen eher steinigen Weg mit dieser Reihe. Und dieser letzte Teil hat leider das bestätigt, was ich schon bei den anderen zwei bemerkt habe: Ich konnte weder zu einem Charakter noch zu einem bestimmten Handlungsstrang völlige Sympathie aufbauen. Es gab bei eigentlich jedem so kleine Momente, bei denen ich dachte "ok das könnte hier was werden mit uns", aber die waren dann leider nach spätestens einem Kapitel wieder vorbei.

Einige Schwachstellen bei diesem dritten Teil waren für mich:
- Pacing: es war mal langsam, mal schneller. Mal chaotisch, mal nicht. Wie viel Zeit im Buch selber vergangen ist ? Keine Ahnung. Durch die Reisen wahrscheinlich mehrere Monate, aber wer weiß das schon.
- Elo & Arren: Habe ich null gefühlt. Also echt gar nichts.
- Hestra als Charakter habe ich nicht ganz verstanden/nachvollziehen können
- Super viele neue Charaktere, die ich nicht einordnen konnte
- Die Kampfszenen waren wild und ich hab mich meinem Schicksal ergeben und einfach "gevibt"
- Alles bzgl. strategischer Planung. Wo ist welcher Ort; wer ist mit wem verbündet: keine Ahnung.

Die Autorin hat mit ihrem Schreibstil super die ganze Atmosphäre und Charaktere aufgefangen und ich bin selber etwas genervt, dass ich mit der Reihe nur halb klargekommen bin. Vielleicht liegt es auch einfach an mir.

Empfehlen kann ich sie trotzdem.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Super Thematik

Mimik
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Ich habe vor ca. 10Jahren mit "Passagier 23" meinen ersten Fitzek gelesen.
Und wie auch schon damals bleibe ich mit einem "wtf habe ich da eigentlich gelesen 🤡" Eindruck zurück.

Fand das Thema Mimik/Mimikresonanz ...

Ich habe vor ca. 10Jahren mit "Passagier 23" meinen ersten Fitzek gelesen.
Und wie auch schon damals bleibe ich mit einem "wtf habe ich da eigentlich gelesen 🤡" Eindruck zurück.

Fand das Thema Mimik/Mimikresonanz super interessant.
Bis zur Hälfte fand ich's richtig gut, aber dann hat mich die Beziehung von Hannah und Blankenthal irgendwie angefangen zu stören.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Interessant mit guten Plottwists

Murder in the Family
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3.75
Seien wir ehrlich: Mich hat das Buch nicht wegen des Genre, sondern wegen der Formatierung angesprochen.

"Murder in the Family" hat als Rahmenhandlung eine TV-Show und besteht somit eigentlich nur ...

3.75
Seien wir ehrlich: Mich hat das Buch nicht wegen des Genre, sondern wegen der Formatierung angesprochen.

"Murder in the Family" hat als Rahmenhandlung eine TV-Show und besteht somit eigentlich nur aus Dialogen mit Einschüben von Karten, Profilen, E-Mails, Textnachrichten, Beweismaterial, Interviews mit Verdächtigen, etc

Es liest sich mehr wie ein großes Interview, was ich eigentlich wirklich toll fand.

Die Plottwists fand ich super.

Ich war allerdings zwischendurch etwas verwirrt durch die Verdächtigen und wie diese mit dem Fall zusammenhängen. Wäre also super gewesen, wenn man zwischendurch eine kleine Erinnerung hätte, wer wer ist.

Empfehlen kann ich es trotzdem und vielleicht ist es für die, die wie ich eher keine Krimis/Thriller lesen, mal eine tolle Abwechslung.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Bewegend

Seven Years From Now
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Nachdem ich das erste Buch der Autorin, “The Dead Romantics”, vor ca. 2.5Jahren (2022) gelesen und gut genug gemocht habe, habe ich schon seit 2023 ein Auge auf dieses Buch geworfen und es war echt immer ...

Nachdem ich das erste Buch der Autorin, “The Dead Romantics”, vor ca. 2.5Jahren (2022) gelesen und gut genug gemocht habe, habe ich schon seit 2023 ein Auge auf dieses Buch geworfen und es war echt immer ein Hin und Her, ob ich es denn nun lesen will oder nicht.
Ich muss auch gestehen, dass ich bei etwas über 10% das Verlangen zum Abbrechen gespürt habe. Gottseidank habe ich weiter gelesen, denn “Seven Years From Now” hat mich langsam in seinen Bann gezogen und es hat sich herausgestellt, dass sich hier eine wirklich süße Geschichte verbirgt.

Wer vielleicht Ashley Postons “The Dead Romantics” gelesen hat, der wird schnell feststellen, dass “The Dead Romantics” & “Seven Years From Now” dieselben/ähnliche Themen verfolgen: Trauer, Trauerbewältigung, ein Hauch Nostalgie und natürlich Liebe.
Es stehen aber genauso Themen wie (persönliche & berufliche) Veränderung und Weiterentwicklung im Fokus.

Die Charaktere haben mir sehr gefallen, vor allem Fiona und Drew, die besten Freunde von Clementine, genauso wie Miguel und Isa, Iwans Freunde.
Clementine war nicht gerade mein liebster Charakter, denn sie wirkte unsicherer, als sie es sich selbst eingestehen würde, was sich mit der Zeit, in der sie immer mehr eine klare Vorstellung von ihrer Zukunft hat, allerdings gelegt hat.

Es gab für mich im Buch mehr wiederholende Gedanken und Aspekte, als mir lieb ist.
Die ständige Erinnerung, was Clementines Tante über die Regeln der Wohnung gesagt hat. Clementines Vision, wie sie jemanden oder etwas malen würde, verbunden mit Erinnerungen an das Malen während ihrer Jugend. Alles, was mit ihrer Tante und ihren Gewohnheiten zu tun hat, zum Beispiel der ständige Drang nach Veränderung und Erlebnissen.
Ich verstehe vollkommen, welche Intention hinter solchen Wiederholungen steckt, allerdings war es für mich hier schon hart an der Grenze.

Man hat auch deutlich gemerkt, dass während vieler Gespräche zwischen Clementine und Iwan extra Details nicht angesprochen wurden, damit sie im Laufe des Buches gelüftet oder zusammengereimt werden können.
Für mich war es zu offensichtlich und dadurch erschienen mir die Gespräche einige Male nicht sehr natürlich.
Wenn Iwan also mehrmals von einem gewissen berühmten Restaurant in SoHo redet, wäre es da nicht normal, nach dem Namen des Restaurants zu fragen? Er hat ja schon fast danach gebettelt.
Es gab auch ein gewisses Maß an Vorhersehbarkeit, was teilweise an solchen Gesprächen lag, was ich aber nicht als etwas Negatives sehen würde.

Letzter Punkt und eine persönliche Empfehlung: “Seven Years From Now” hat mich stark von den Vibes her an “Das Haus am See”, mit Sandra Bullock & Keanu Reeves, erinnert. Das ist ein Film aus dem Jahr 2006 und wer die Idee von diesem Buch mochte, der wird den Film auch mögen.
Ich kann allerdings nicht nur den Film, sondern auch dieses Buch empfehlen.

Vielen Dank an dtv für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Süße Geschichte mit vorhersehbarer Handlung

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Wenn ich lese, dass jemand ein Buch als “vorhersehbar” beschreibt, dann meint die Person wahrscheinlich sowas wie diese Geschichte.
Innerhalb der ersten 100, vielleicht aber auch 50 Seiten, ist ziemlich ...

Wenn ich lese, dass jemand ein Buch als “vorhersehbar” beschreibt, dann meint die Person wahrscheinlich sowas wie diese Geschichte.
Innerhalb der ersten 100, vielleicht aber auch 50 Seiten, ist ziemlich schnell klar, worauf es hinauslaufen wird, was für mögliche Probleme auftreten werden und wie es gelöst wird.
Ich finde das hier aber auch gar nicht schlimm, denn bekanntlich ist der Weg das Ziel.

Erzählt wird mehr oder weniger aus beiden Perspektiven, wobei Naomi in der Gegenwart ist und Luca alles erzählt, was in der Vergangenheit passiert ist, bis zum Punkt, an dem wir aus Lucas Sicht die Gegenwart erreicht haben und somit die Lücken in der Geschichte füllt, die Naomi gar nicht wissen kann.

Ich fand beide Hauptcharakter sympathisch und habe gerne sowohl aus der einen, als auch aus der anderen Perspektive gelesen.
Mir hat besonders gefallen, dass beide Personen mitten im Leben stehen und wir uns somit komplett auf die Haupthandlung konzentrieren konnten.

Anne, Naomis (beste) Freundin & Kollegin, fand ich zwischendurch etwas nervig. Sie war mir fast schon zu aufdringlich in einigen Situationen und ich hatte auch manchmal das Gefühl, dass Naomi das so empfand. Das könnte aber auch einfach am Ton der Übersetzung liegen.
Generell denke ich, dass der Humor an einigen Stellen im Englischen besser durchgekommen wäre.

Meine einzige Kritik an dem Buch wäre die Vermarktung mit dem Stichwort “spicy”, denn das habe ich so nicht empfunden, vor allem in Relation von spice (eine, höchstens zwei Szenen) zu nicht-spice im Buch.

Ansonsten fand ich das Buch sehr süß, sehr unterhaltsam mit einem tollen Cover und einer vorhersehbaren Handlung.
Weiterempfehlen würde ich es trotzdem!

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