Ich habe vor ca. 10Jahren mit "Passagier 23" meinen ersten Fitzek gelesen.
Und wie auch schon damals bleibe ich mit einem "wtf habe ich da eigentlich gelesen 🤡" Eindruck zurück.
Fand das Thema Mimik/Mimikresonanz ...
Ich habe vor ca. 10Jahren mit "Passagier 23" meinen ersten Fitzek gelesen.
Und wie auch schon damals bleibe ich mit einem "wtf habe ich da eigentlich gelesen 🤡" Eindruck zurück.
Fand das Thema Mimik/Mimikresonanz super interessant.
Bis zur Hälfte fand ich's richtig gut, aber dann hat mich die Beziehung von Hannah und Blankenthal irgendwie angefangen zu stören.
3.75
Seien wir ehrlich: Mich hat das Buch nicht wegen des Genre, sondern wegen der Formatierung angesprochen.
"Murder in the Family" hat als Rahmenhandlung eine TV-Show und besteht somit eigentlich nur ...
3.75
Seien wir ehrlich: Mich hat das Buch nicht wegen des Genre, sondern wegen der Formatierung angesprochen.
"Murder in the Family" hat als Rahmenhandlung eine TV-Show und besteht somit eigentlich nur aus Dialogen mit Einschüben von Karten, Profilen, E-Mails, Textnachrichten, Beweismaterial, Interviews mit Verdächtigen, etc
Es liest sich mehr wie ein großes Interview, was ich eigentlich wirklich toll fand.
Die Plottwists fand ich super.
Ich war allerdings zwischendurch etwas verwirrt durch die Verdächtigen und wie diese mit dem Fall zusammenhängen. Wäre also super gewesen, wenn man zwischendurch eine kleine Erinnerung hätte, wer wer ist.
Empfehlen kann ich es trotzdem und vielleicht ist es für die, die wie ich eher keine Krimis/Thriller lesen, mal eine tolle Abwechslung.
Nachdem ich das erste Buch der Autorin, “The Dead Romantics”, vor ca. 2.5Jahren (2022) gelesen und gut genug gemocht habe, habe ich schon seit 2023 ein Auge auf dieses Buch geworfen und es war echt immer ...
Nachdem ich das erste Buch der Autorin, “The Dead Romantics”, vor ca. 2.5Jahren (2022) gelesen und gut genug gemocht habe, habe ich schon seit 2023 ein Auge auf dieses Buch geworfen und es war echt immer ein Hin und Her, ob ich es denn nun lesen will oder nicht.
Ich muss auch gestehen, dass ich bei etwas über 10% das Verlangen zum Abbrechen gespürt habe. Gottseidank habe ich weiter gelesen, denn “Seven Years From Now” hat mich langsam in seinen Bann gezogen und es hat sich herausgestellt, dass sich hier eine wirklich süße Geschichte verbirgt.
Wer vielleicht Ashley Postons “The Dead Romantics” gelesen hat, der wird schnell feststellen, dass “The Dead Romantics” & “Seven Years From Now” dieselben/ähnliche Themen verfolgen: Trauer, Trauerbewältigung, ein Hauch Nostalgie und natürlich Liebe.
Es stehen aber genauso Themen wie (persönliche & berufliche) Veränderung und Weiterentwicklung im Fokus.
Die Charaktere haben mir sehr gefallen, vor allem Fiona und Drew, die besten Freunde von Clementine, genauso wie Miguel und Isa, Iwans Freunde.
Clementine war nicht gerade mein liebster Charakter, denn sie wirkte unsicherer, als sie es sich selbst eingestehen würde, was sich mit der Zeit, in der sie immer mehr eine klare Vorstellung von ihrer Zukunft hat, allerdings gelegt hat.
Es gab für mich im Buch mehr wiederholende Gedanken und Aspekte, als mir lieb ist.
Die ständige Erinnerung, was Clementines Tante über die Regeln der Wohnung gesagt hat. Clementines Vision, wie sie jemanden oder etwas malen würde, verbunden mit Erinnerungen an das Malen während ihrer Jugend. Alles, was mit ihrer Tante und ihren Gewohnheiten zu tun hat, zum Beispiel der ständige Drang nach Veränderung und Erlebnissen.
Ich verstehe vollkommen, welche Intention hinter solchen Wiederholungen steckt, allerdings war es für mich hier schon hart an der Grenze.
Man hat auch deutlich gemerkt, dass während vieler Gespräche zwischen Clementine und Iwan extra Details nicht angesprochen wurden, damit sie im Laufe des Buches gelüftet oder zusammengereimt werden können.
Für mich war es zu offensichtlich und dadurch erschienen mir die Gespräche einige Male nicht sehr natürlich.
Wenn Iwan also mehrmals von einem gewissen berühmten Restaurant in SoHo redet, wäre es da nicht normal, nach dem Namen des Restaurants zu fragen? Er hat ja schon fast danach gebettelt.
Es gab auch ein gewisses Maß an Vorhersehbarkeit, was teilweise an solchen Gesprächen lag, was ich aber nicht als etwas Negatives sehen würde.
Letzter Punkt und eine persönliche Empfehlung: “Seven Years From Now” hat mich stark von den Vibes her an “Das Haus am See”, mit Sandra Bullock & Keanu Reeves, erinnert. Das ist ein Film aus dem Jahr 2006 und wer die Idee von diesem Buch mochte, der wird den Film auch mögen.
Ich kann allerdings nicht nur den Film, sondern auch dieses Buch empfehlen.
Vielen Dank an dtv für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Wenn ich lese, dass jemand ein Buch als “vorhersehbar” beschreibt, dann meint die Person wahrscheinlich sowas wie diese Geschichte.
Innerhalb der ersten 100, vielleicht aber auch 50 Seiten, ist ziemlich ...
Wenn ich lese, dass jemand ein Buch als “vorhersehbar” beschreibt, dann meint die Person wahrscheinlich sowas wie diese Geschichte.
Innerhalb der ersten 100, vielleicht aber auch 50 Seiten, ist ziemlich schnell klar, worauf es hinauslaufen wird, was für mögliche Probleme auftreten werden und wie es gelöst wird.
Ich finde das hier aber auch gar nicht schlimm, denn bekanntlich ist der Weg das Ziel.
Erzählt wird mehr oder weniger aus beiden Perspektiven, wobei Naomi in der Gegenwart ist und Luca alles erzählt, was in der Vergangenheit passiert ist, bis zum Punkt, an dem wir aus Lucas Sicht die Gegenwart erreicht haben und somit die Lücken in der Geschichte füllt, die Naomi gar nicht wissen kann.
Ich fand beide Hauptcharakter sympathisch und habe gerne sowohl aus der einen, als auch aus der anderen Perspektive gelesen.
Mir hat besonders gefallen, dass beide Personen mitten im Leben stehen und wir uns somit komplett auf die Haupthandlung konzentrieren konnten.
Anne, Naomis (beste) Freundin & Kollegin, fand ich zwischendurch etwas nervig. Sie war mir fast schon zu aufdringlich in einigen Situationen und ich hatte auch manchmal das Gefühl, dass Naomi das so empfand. Das könnte aber auch einfach am Ton der Übersetzung liegen.
Generell denke ich, dass der Humor an einigen Stellen im Englischen besser durchgekommen wäre.
Meine einzige Kritik an dem Buch wäre die Vermarktung mit dem Stichwort “spicy”, denn das habe ich so nicht empfunden, vor allem in Relation von spice (eine, höchstens zwei Szenen) zu nicht-spice im Buch.
Ansonsten fand ich das Buch sehr süß, sehr unterhaltsam mit einem tollen Cover und einer vorhersehbaren Handlung.
Weiterempfehlen würde ich es trotzdem!
3.75
Nachdem ich “Skogen Dynasty” in Ordnung fand und “Golden Heritage” eher für einen Reinfall hielt, freut es mich umso mehr, dass “Larsson Legacy” mich vergleichsweise mehr ansprechen und überzeugen ...
3.75
Nachdem ich “Skogen Dynasty” in Ordnung fand und “Golden Heritage” eher für einen Reinfall hielt, freut es mich umso mehr, dass “Larsson Legacy” mich vergleichsweise mehr ansprechen und überzeugen konnte.
Theo und Lou waren in jeglichen Bereichen total auf einer Wellenlänge, was entsprechend gut für den Leser rübergekommen ist.
Sehr viel hat man von Theo in den vorherigen Bänden nicht erfahren, außer dass er ziemlich verschlossen und grimmig unterwegs war. Wer Theo in den vorherigen Bänden nicht gemocht hat, der wird vielleicht mit diesem Buch seine Meinung ändern. Mir ist unter anderem seine Beziehung zu Sander und Elli positiv aufgefallen. Die häufigen “omg Lou ist der Wahnsinn, aber ich darf mich nicht ablenken lassen, denn sie ist der Feind” Gedanken hätten für meinen Geschmack weniger sein können, aber ok.
Unterm Strich hat Theo hier mit viel Einsicht und Reflektion geglänzt, während Lou mit ihrer selbstbewussten und unentschuldbaren Art herausgestochen ist.
Etwas, was mir bereits in “Skogen Dynasty” und Sander aufgefallen ist, ist, dass Theo einige Rückschlüsse zu selbstverständlich schließt und ihm direkt klar ist, warum Lou reagiert, wie sie reagiert und wo jetzt genau die Probleme sind.
So sehr ich die Beziehung zwischen Theo und Elli gemocht habe, hat “Larsson Legacy” für mich leider das bewiesen, was ich nach “Golden Heritage” befürchtet habe: Elli ist ein besserer Neben- als Hauptcharakter.
Lucas fand ich die ersten paar Szenen, in denen er aufgetaucht ist, immer noch genauso, vielleicht aber auch noch unsympathischer als vorher.
Dass die Autorin nächstes Jahr eine Formel 1-Reihe herausbringt, hat man hier stark herausgelesen, denn es wurde viel Vorarbeit dafür geleistet, was aber wunderbar in die Handlung gepasst hat und aus dem ganzen eine Runde Sache gemacht hat.
Ich muss gestehen, das Ende war mir etwas zu schnell, zu glatt und zu einfach, obwohl ich gleichermaßen froh bin, keinen 3rd-act-breakup gelesen zu haben. Das hätte für mich das Buch einfach nach unten gezogen.
Das letzte Kapitel gleicht einem allgemeinen Epilog, den ich wirklich schön fand zu lesen. Ich glaube, sonst hätte mir ein entsprechender Reihenabschluss gefehlt.
Abschließend zur Reihe: Mir hat das Setting in Norwegen und dem Keksimperium toll gefallen. Ich glaube allerdings nicht, dass die Autorin weder aus dem Setting, noch aus den Charakteren alles rausgeholt und das komplette Potential ausgeschöpft hat, das vielleicht möglich wäre. Dafür gab es zu viele wiederholende Gedankengänge und zu viel hin und her zwischen einigen Charakteren.
Die Charaktere waren an einigen Stellen zu glatt und man hat deutlich herausgelesen, dass eine Person in beiden Köpfen steckt.
Ich bin gespannt auf die Formel 1-Reihe.
Vielen Dank an Loewe Intense für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.