Wichtige Botschaft gut verpackt!
Wir begleiten hier Kaira, die es allen recht machen will und so fällt es ihr schwer auch einfach einmal nein zu sagen. Sie überfordert sich selbst weil sie Studium, Nebenjob sowie Ehrenamt und ihre fordernde ...
Wir begleiten hier Kaira, die es allen recht machen will und so fällt es ihr schwer auch einfach einmal nein zu sagen. Sie überfordert sich selbst weil sie Studium, Nebenjob sowie Ehrenamt und ihre fordernde Familie unter einen Hut zu bekommen. Sie steht ständig unter Stress und brennt allmählich aus, da sie niemanden enttäuschen will. Cooper macht genau das Gegenteil, er will keine Verpflichtungen und versucht sich auch nicht stressen zu lassen. Als er sich mit Kairas Bruder treffen will, bittet dieser Kaira Cooper bei sich wohnen zu lassen und auch wenn sie es nicht möchte, sagt sie natürlich ja, um ihren Bruder nicht zu enttäuschen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gut durch das Buch gekommen. Die Charaktere fand ich sehr interessant und ich konnte mich teilweise sehr gut mit Kaira identifizieren. Auch Cooper hat seine Gründe, warum er keine Verpflichtungen mehr will und man merkt, dass die beiden sich auf ein gewisse Art und Weise gut tun. Die gemeinsame Challenge hätte ruhig etwas eher im Buch auftauchen können und dafür etwas tiefergehend sein können. Allerdings lernen die beiden durch diese Challenge ihr bisheriges Verhalten zu hinterfragen und was man vielleicht ändern sollte. Auch das Ende hat mir gut gefallen, dass es nicht das typische Happy End (Hochzeit und schwanger) war.
Mich hat die Geschichte gut unterhalten und mir wieder in Erinnerung gerufen, mehr auf mich zu achten und auch ruhig einmal nein zu sagen, wenn ich etwas nicht möchte. Jeder darf ruhig auch einmal an sich selbst denken.