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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2025

Nette Idee aber nicht überzeugend

Luzie in den Wolken
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Ein hübsches, passendes Cover, eine sehr nette Idee und eine ansprechende Leseprobe. Dann aber (für mich) lesetechnisch ein ziemlicher Krampf.
Keiner der Charaktere konnte mich überzeugen. Gabriel/Ben ...

Ein hübsches, passendes Cover, eine sehr nette Idee und eine ansprechende Leseprobe. Dann aber (für mich) lesetechnisch ein ziemlicher Krampf.
Keiner der Charaktere konnte mich überzeugen. Gabriel/Ben als der Schriftsteller mit Schreibblockade der erst nervtötend ewig jammert und dann ein Lügenkonstrukt ungeahnter Größe aufbaut. Miriam, Luzies verwitwete Mutter deren Lädchen schlecht läuft und die unfassbar weltfremd erscheint. Dann die kleine Luzie die sich einen neuen Papa wünscht aber als Siebenjährige die Story natürlich auch nicht retten kann. Weitere Personen erscheinen recht klischeehaft. Niemand zweifelt an Bens Tätigkeit und das nachforschen ist der Rede nicht wert.
Schade, denn die Idee ist gut und der Schreibstil sehr angenehm. Kurze Kapitel aus wechselnder Perspektive haben mir gefallen.
Das Gejammer der Erwachsenen nahm sehr viel Raum ein bis die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt. Im Gegensatz dazu wird das Ende auf rund 50 Seiten abgewickelt.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

so viel verschenktes Potenzial

A Tempest of Tea
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Ein schönes Cover, eine interessante Leseprobe und reizvolle Idee (Teehaus/Bluthaus, Vampire, Fantasy, starke Protagonistin) dazu noch hochgelobt - endlich konnte ich das Buch ausleihen und begann mit ...

Ein schönes Cover, eine interessante Leseprobe und reizvolle Idee (Teehaus/Bluthaus, Vampire, Fantasy, starke Protagonistin) dazu noch hochgelobt - endlich konnte ich das Buch ausleihen und begann mit großen Erwartungen zu lesen.
Tja, die Erwartungen wurden überhaupt nicht erfüllt.
Die Autorin scheint ein Wissen des Lesers über die Welt in der die Handlung spielt vorauszusetzen, andere Dinge werden dagegen ständig wiederholt (nein, diese Wiederholungen machen die beginnenden Romanzen zwischen den Personen auch nicht glaubwürdiger).
Die Story um das Teehaus blieb oberflächlich, anstelle der Vampire könnte es auch eine andere Sorte Gegenspieler sein und die Charaktere blieben flach. Der Fantasy Aspekt beschränkt sich darauf dass ein Setting im Stil von London (teils 1930iger teils 1880iger Jahre) aufgebaut wurde. Ceylon wurde zu Ceylan, Assassinen zu Haschaschinen, Excalibur zur wandelbaren Pistole Calibore die ebenfalls aus einem Stein gezogen wurde usw. Alle haben ein extremes Talent aber Arthie ist weder ein Superhirn noch die taffe Leaderin der Crew. Kein Charakter konnte mich überzeugen und die Spannung bei ständigen Wiederholungen zB der Vergangenheit der Personen war auch nicht sonderlich hoch. Einzig der Cliffhanger am Ende war gelungen - ich glaube allerdings nicht dass ich den zweiten Teil lesen werde.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Schlechter Schreibstil trübt das Leseerlebnis

Der Anhalter
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Lee Child und sein bewährter Charakter Jack Reacher sind offensichtlich ein erfolgreiches Team denn es gibt bereits (Stand Ende 2024) 26 Bände. Der Anhalter ist Band 17, mein erster und wahrscheinlich ...

Lee Child und sein bewährter Charakter Jack Reacher sind offensichtlich ein erfolgreiches Team denn es gibt bereits (Stand Ende 2024) 26 Bände. Der Anhalter ist Band 17, mein erster und wahrscheinlich einziger der Reihe.
Jack Reacher, ein anonym und unstet lebender ehemaliger Militärpolizist ist ein interessanter Charakter mit positiven Eigenschaften aber auch Ecken und Kanten. Die Story sowie die weiteren Charaktere haben mir gefallen aber der Schreibstil war einfach nur furchtbar und das werde ich mir nicht nochmal antun. Jack sagte... Karen sagte... Jack sagte... ...sagte Karen ...sagte Jack. Puh, das bekommt man als Leser schon hin wer was "sagt" - mein früherer Deutschlehrer würde zurecht viel rot anstreichen.
Der Schreibstil trübt das Leseerlebnis leider massiv.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Schwach und wenig weihnachtlich

Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg
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Der Abschluss der Trilogie um Polly, Huckle und den Papageientaucher Neil konnte mich gar nicht überzeugen. Der Charme des ersten Bandes wird bei weitem nicht erreicht und weihnachtliche Stimmung kommt ...

Der Abschluss der Trilogie um Polly, Huckle und den Papageientaucher Neil konnte mich gar nicht überzeugen. Der Charme des ersten Bandes wird bei weitem nicht erreicht und weihnachtliche Stimmung kommt ebenfalls nicht auf.
Polly ist gestresst, sie hat viel zu tun und das Geld für die Renovierung des Leuchtturms sowie die Unterstützung der Papageientaucher-Kolonie fehlt überall. Jetzt soll sie auch noch ihre Waren unentgeltlich auf dem Weihnachtsmarkt anbieten (warum eigentlich?). Bei Huckle läuft es auch nicht rund und Neil kommt diesmal nur wenig vor, leider. Reuben benimmt sich wie der letzte ... und durch Kerensas Geheimnis kommt Polly in Teufels Küche, jeder wird misstrauisch.
Sehr viele Informationen über die Vorgeschichte strecken den Text, langweilen aber alle Leser der ersten Bände. Ich müsste nachschauen aber war Pollys Lebenslauf bzgl ihrem Vater nicht ein ganz anderer?? Ein Abschluss aber das war es auch schon.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Schwacher, unrealistischer Start einer neuen Protagonistin

Gehe mit den Toten
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Der Start einer neuen Reihe und diesmal konnte mich Alexander Hartung leider nicht überzeugen.
Ja, der Schreibstil ist in guter gewohnter Qualität aber die junge Polizistin Lara blieb mir einfach unsympathisch. ...

Der Start einer neuen Reihe und diesmal konnte mich Alexander Hartung leider nicht überzeugen.
Ja, der Schreibstil ist in guter gewohnter Qualität aber die junge Polizistin Lara blieb mir einfach unsympathisch. In einem Mordfall an einem Frankfurter Industriellen stößt sie auf Ungereimtheiten und ermittelt mit Hilfe eines Ex-Kollegen auf eigene Faust. Natürlich ignoriert sie Anweisungen ihrer Vorgesetzten, gerät in Gefahr usw - sorry, sie nervt und ist anstrengend. Erschwerend kommt hinzu dass meiner Meinung nach recht viel unrealistisch ist. Klar, das ist in vielen Krimis aber hier fällt es störend auf. Schade.

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