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Cleopatra0103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2024

Thriller mit unerwarteten Wendungen

Wenn sie wüsste
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In diesem kleinen Thriller steckt allerhand. Viel Spannung, unerwartete Twists und eine sympathische Hauptfigur. Millie übernimmt eine Stelle als Haushälterin bei einer reichen Familie. Doch schnell entpuppt ...

In diesem kleinen Thriller steckt allerhand. Viel Spannung, unerwartete Twists und eine sympathische Hauptfigur. Millie übernimmt eine Stelle als Haushälterin bei einer reichen Familie. Doch schnell entpuppt sich die Chefin als intriganter Drachen, die ihr das Leben zur Hölle macht. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber einige Veränderungen in den Personen sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar, insbesondere die seltsame Tochter. Ich leide beim Lesen mit Millie. Der Schreibstil ist packend, wenn auch nicht übermäßig anspruchsvoll. Ein Thriller, der sich leicht weglesen lässt.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Thriller mit Atmosphäre

Die blaue Stunde
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Die blaue Stunde ist meine Lieblingszeit zwischen Tag und Nacht, Nacht und Tag. Schon deshalb war ich auf dieses Buch sehr neugierig. Das Cover mit dem geöffneten Fenster und Blick auf die Wellen unterstreicht ...

Die blaue Stunde ist meine Lieblingszeit zwischen Tag und Nacht, Nacht und Tag. Schon deshalb war ich auf dieses Buch sehr neugierig. Das Cover mit dem geöffneten Fenster und Blick auf die Wellen unterstreicht den ersten Eindruck sehr gekonnt. Die Handlung baut sich langsam auf. In einer Skulptur einer berühmten Künstlerin wird ein Menschenknochen gefunden. Die Recherche setzt nicht nur die Kuratoren und Wissenschaftler der Stiftung unter Druck sondern auch die einsame Freundin der Künstlerin. Aus verschiedenen Perspektiven und auch anhand von Briefen und Tagebucheinträgen wird das Leben und Wirken von Vanessa Chapman rekonstruiert. Dabei taucht der Leser immer tiefer in ein Dickicht aus Kunst, Inspiration und Kreativität, Lügen, Liebe und Lust ein. Was verbirgt Grace, die einzige Bewohnerin der Insel Eris? Die Figuren sind interessant, leider sind mir die wenigsten sympathisch. Das ist schade, da ich daher etwas distanziert bleibe. Die seltsame Dreiecksbeziehung zwischen dem Kunstexperten Becker, seiner Frau Helena und dem reichen Stiftungsvorstand packt mich nicht. Die Entwicklung um den gefundenen Knochen ist recht vorhersehbar. Dennoch überzeugt mich der Schreibstil, diese tolle Atmosphäre der abgelegen Insel, des Wetters und des Lichts, die wunderbar eingefangen ist und so für mich fast zum Hauptdarsteller der Buches wird.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Gewohnt packend und voller Wendungen

Die Einladung
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Nach etwas längerer Zeit habe ich mal wieder einen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen. Die Handlung ist spannend und wendungsreich, der Schreibstil rasant wie immer und die Figuren etwas sperrig und ...

Nach etwas längerer Zeit habe ich mal wieder einen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen. Die Handlung ist spannend und wendungsreich, der Schreibstil rasant wie immer und die Figuren etwas sperrig und skurril, wie meist. Die Geschichte spielt wie gewohnt in Berlin, aber auch in den Bergen Österreichs. Dieser Teil im Ferienhaus erinnert mich ein bisschen an „Das Chalet“ von Ruth Ware und gefällt mir etwas besser als der Teil in Berlin. Das Thema der Gesichtsblindheit, das kurz behandelt wird, finde ich sehr interessant und werde ich sicher einmal vertiefen. Dennoch packt mich das Schicksal der Figuren nicht wirklich. Die ersten Thriller des Autors haben mich mehr überrascht und begeistert. Insbesondere am Ende geht es mir auch etwas drunter und drüber. Dennoch handelt es sich hier um einen wirklich spannenden Thriller für alle, die Bücher gern in einem Rutsch weglesen. Den Farbschnitt des Buches hätte ich nicht gebraucht, aber die Karte, die an Black Stories erinnert, finde ich ein unerwartetes Plus.

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Veröffentlicht am 01.12.2024

Kesser Einblick in das Hollywood der 50er Jahre

Not your Darling
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Zunächst brauchte ich ein wenig, um mich mit den Figuren und dem sehr knappen, saloppen Schreibstil anzufreunden. Doch schnell sind mir die Figuren ans Herz gewachsen. Nicht nur die Hauptfigur Loretta ...

Zunächst brauchte ich ein wenig, um mich mit den Figuren und dem sehr knappen, saloppen Schreibstil anzufreunden. Doch schnell sind mir die Figuren ans Herz gewachsen. Nicht nur die Hauptfigur Loretta sondern auch die anderen Charaktere, insbesondere die starken und beeindruckenden Frauenfiguren sind sehr einnehmend. Loretta erschleicht sich eine Reise nach Hollywood und beginnt dort ein neues Leben. Mit allerlei Witz und Tücke schafft sie es tatsächlich in die Maske der legendären Studios und wird dort schnell zu einer der gefragtesten Maskenbildnerinnen. Doch die Glamourwelt hat auch ihre Schattenseiten. Frauen sind wenig wert und müssen meist nach der Pfeife mehr oder weniger berühmter Männer tanzen. Loretta kann sich behaupten und findet schnell ihren eigenen Weg, sich gegen ungewollte Annäherungsversuche zur Wehr zu setzen. Die Geschichte ist kurzweilig und liest sich schnell. Als Leserin steht man auf Lorettas Seite selbst wenn ihre Methoden bis zum äußersten gehen. Was mir nicht so gut gefällt, sind die Dialoge, insbesondere zwischen Loretta und Eliot. Das ist mir oft zu aufgesetzt und affektiert. Es ist auch schnell zu durchschauen wohin die Reise mit den beiden geht. Deshalb bin ich nicht zu 100% überzeugt. Dennoch ein lockerer leichter Roman über den schönen Schein in Hollywood.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Detektivgeschichte auf den Spuren von Thomas Mann

Gefährliche Betrachtungen
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Das erste, was mir zu diesem Buch einfällt, ist die ungewöhnliche Mischung aus Detektivgeschichte, historischem Roman und auch einer Art Gesellschaftsroman der damaligen Zeit. Der Schreibstil ist sehr ...

Das erste, was mir zu diesem Buch einfällt, ist die ungewöhnliche Mischung aus Detektivgeschichte, historischem Roman und auch einer Art Gesellschaftsroman der damaligen Zeit. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, teilweise recht ausschmückend und macht die besondere Atmosphäre im Sommer des Jahres 1930 auf der Kurischen Nehrung für den Leser greifbar. Die Figuren sind gut gezeichnet, teilweise etwas kurios, aber liebenswert. Der Übersetzer Miuleris trifft auf Thomas Mann, den er bewundert und von einer Übersetzung eines seiner Romane überzeugen will. Aus der ersten Begegnung entwickelt sich eine Kriminalgeschichte, die beide Männer über den Sommer verbindet und eine ganz besondere Beziehung begründet. Die politische Brisanz und Spannung der damaligen Zeit kommt sehr gut zum Ausdruck. Die Geschichte an sich ist nicht besonders spannend, durch die politische Brisanz und auch eine Prise Witz und Ironie an den richtigen Stelle, ist sie aber dennoch packend. Die teilweise etwas sehr detaillierten Beschreibungen der Landschaft und Örtlichkeiten erschweren den Lesefluss teilweise etwas, unterstreichen aber das Bild und passen zum Thema. Eine Kriminalgeschichte, die zwar nicht vor unerwarteter Wendungen strotzt, aber durchaus sympathisch und leichtfüßig erzählt ist.

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