Platzhalter für Profilbild

m_st

Lesejury Profi
offline

m_st ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit m_st über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2025

Spannender Anfang mit schwachem Ende

The Final Wife
1

Es ist mitten in der Nacht als die Polizistin Rebecca Dance zu einem Tatort gerufen wird. Luke Whitney wird ermordet in seinem Ferienhaus aufgefunden. Seine Ehefrau Anna gesteht die Tat sofort. Doch Rebecca ...

Es ist mitten in der Nacht als die Polizistin Rebecca Dance zu einem Tatort gerufen wird. Luke Whitney wird ermordet in seinem Ferienhaus aufgefunden. Seine Ehefrau Anna gesteht die Tat sofort. Doch Rebecca hat Zweifel an Annas Geschichte und auch am Tatort gibt es ein paar Ungereimtheiten. Die Suche nach der Wahrheit bringt immer mehr Geheimnisse ans Licht.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und man fliegt nur so durch die Seiten.
Man wird zu Beginn gleich direkt in das Geschehen geworfen und ich war sofort in die Geschichte investiert und wollte wissen wie es ausgeht.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt bekommen. Man erfährt von den einzelnen Personen Stück für Stück immer mehr über die Vergangenheit und die Beweggründe der Personen. Das Puzzle wird so immer weiter zusammengebaut. Man erhält immer mehr Informationen und kann als Leser super miträtseln.

Der Anfang des Buches hat mir super gefallen und es war super spannend. Doch das hat im Laufe des Buches nachgelassen. Mir hat es überhaupt nicht gefallen, dass Rebeccas Liebesleben so häufig erwähnt wurde, vor allem da es überhaupt nicht relevant für die Geschichte war. Es hat mich sehr gestört, da für mich dadurch auch der Charakter von Rebecca immer unsympathischer wurde.

Das Ende und die Auflösung konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es war für mich viel zu unrealistisch und nicht schlüssig.

Das Buch hat wirklich großartig gestartet, aber leider hat es für mich immer weiter nachgelassen und das Ende konnte mich dann gar nicht mehr überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 13.04.2025

Zu wenig Spannung

Die Yacht
4

Hannah ist wie jedes Jahr zur Silvesterparty ihrer Freundin aus Kindheitstagen eingeladen. Dieses Jahr findet sie auf einer Luxusyacht im Hafen von Ventimiglia statt. Die Gästeliste ist ganz intim gehalten: ...

Hannah ist wie jedes Jahr zur Silvesterparty ihrer Freundin aus Kindheitstagen eingeladen. Dieses Jahr findet sie auf einer Luxusyacht im Hafen von Ventimiglia statt. Die Gästeliste ist ganz intim gehalten: Es sind nur Hannah, Harry, Libby, ihr Ehemann Olly, Maggie, ihr Verlobter Leon an Bord.
Die Party läuft etwas aus dem Ruder: Hannah muss erfahren wie wenig sie von ihren wohlhabenden Freundinnen Libby und Maggie und ihren Männern geschätzt wird. Nur Harry scheint ein echter Freund zu sein. Am nächsten Morgen möchte sie so schnell wie möglich von der Yacht und nach Hause, doch sie muss feststellen, dass sie sich nicht mehr im Hafen befinden, sondern auf offener See treiben.
Noch dazu kann keiner die Yacht steuern, der Tank ist leer, kein Vorräte sind an Bord, keine Rettungsboote und ein Notruf ist nicht möglich...

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen und auch die Idee der Handlung fand ich super. Jedoch konnte mich das Buch trotzdem nicht ganz überzeugen.
Am Anfang ist es sehr langatmig und es dauert etwas bis es wirklich spannend wird. Als sie dann am Morgen entdecken, dass sie abgetrieben sind und keine Möglichkeit haben wieder zurück an Land zu kommen, habe ich mir gedacht, dass es jetzt endlich richtig spannend wird. Aber leider Fehlanzeige. Die Gespräche und die Handlung wiederholen sich ständig. Es kommt immer wieder zu den gleichen Streitereien. Es wird immer wieder betont, wie wenig sie Hannah leiden können und, dass sie hier nur geduldet wird. Das hat mich dann schon etwas genervt. Da hätte man sie so viel sparen können und dafür mehr spannende Elemente einbauen können. Die Handlung hatte zu wenig Tiefe und es drehte sich immer wieder um das Selbe.
Am Anfang habe ich mir noch gedacht, dass die Charaktere ganz gut beschrieben wurden und man sich die Szene auf der Yacht bei der Party ganz gut vorstellen kann. Aber irgendwie gab es keine wirkliche Charakterentwicklung und für mich waren Libby, Olly, Maggie und Leon bis zum Ende nicht unterscheidbar. Sie hatten keine Tiefe.

Das Ende hat mich auch nicht ganz überzeugt. Die Motive waren eher dämlich und die Auflösung (bzw. die Schlussfolgerungen die zur Auflösung geführt haben), war für mich etwas bei den Haaren herbeigezogen.

Ich hab mir mehr Spannung erwartet und so konnte mich der Thriller nicht ganz überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 01.06.2026

Langweilige Handlung und nervige Protagonistin

She’s a Star!
1

Das Cover hat mich sofort angezogen und super neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Klappentext klang zusätzlich sehr interessante und nach einer spannenden Geschichte.

In dem Buch "She's a Star" ...

Das Cover hat mich sofort angezogen und super neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Klappentext klang zusätzlich sehr interessante und nach einer spannenden Geschichte.

In dem Buch "She's a Star" von Meredith Hambrock verfolgen wir Jessamyn, die einen großen Traum hat. Sie träumt davon auf den großen Musicalbühnen am Broadway ein Star zu werden. Sie würde alles tun, um dieses Ziel zu erreichen.

Am Anfang hat mir das Buch ja noch relativ gut gefallen. Ich fand es erfrischend, dass die Protagonistin des Buches so realitätsfremd ist und dadurch und durch ihr Verhalten absolut unsympathisch rüberkommt. Zu Beginn fand ich ihre totale Überzeugung von sich selbst noch gut und war gespannt, wohin die Reise geht.
Aber nach und nach hat diese Begeisterung nachgelassen und ich war nur noch genervt von Jessamyn.
Auch die Handlung konnte mich nicht mehr überzeugen. Sie hat sich ständig im Kreis gedreht und wurde einfach immer und immer wieder wiederholt. Dadurch war es stellenweise einfach nur langweilig zu lesen.
Ich hätte mir auf jeden Fall mehr Tiefgang und Abwechslung in der Handlung, sowie eine Weiterentwicklung der Charakter gewünscht.

Am Ende wurde es nochmal etwas spannender und unterhaltsamer, obwohl ich es für mich etwas übertrieben und seltsam war.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, aber leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 03.12.2024

Leider viel nicht umgesetztes Potential

May Morrigans mysteriöse Morde
3

May Morrigan, ist eine schon etwas ältere Dame, die mit ihrem besten Freund in einem großen Herrenhaus in einem kleinen englischen Dorf lebt. May lebt aber ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist sie ...

May Morrigan, ist eine schon etwas ältere Dame, die mit ihrem besten Freund in einem großen Herrenhaus in einem kleinen englischen Dorf lebt. May lebt aber ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist sie die liebenswürdige, engagierte alte Dame und auf der anderen Seite ist sie eine Mörderin, die unliebsame Personen aus dem Weg räumt.
Danny Fox ist ein aufstrebender Journalist, der den neusten Vermisstenfall eines jungen Mädchens verfolgt. Er vermutet einen Zusammenhang zu anderen ähnlichen Vermisstenfällen von vor einigen Jahren.
Es kommt dazu, dass May, Danny und ihre Freunde schlussendlich gemeinsam ermitteln. Finden sie heraus wer der Täter ist? Können sie das Mädchen noch retten?

Ich wurde von dem Buch leider etwas enttäuscht. Ich habe mir einiges erwartet, da die Leseprobe lustige Charaktere und einen "cozy" Kriminalfall in einem kleinen Dorf angedeutet hat.
Die Handlung hat einiges an Potential, mit der man einen wirklich spannenden Krimi schreiben hätte können, jedoch ist es hier, meiner Meinung nach, leider nicht gelungen.

Man beginnt das Buch mit den zwei Handlungssträngen: May, die Menschen aus dem Dorf, die sie nicht leiden kann, beseitigt und Danny, der den Vermisstenfalls des Mädchens verfolgt. Diese beiden Stränge verbinden sich im Laufe des Buches, aber irgendwie ist es nicht ganz nachvollziehbar und für mich einfach zu willkürlich, weshalb die beiden zusammenkommen.
Es werden viele interessante Themen angeschnitten, aber dann sofort wieder fallengelassen. Zum Beispiel Mays Vergangenheit - man erfährt nur sehr wenig über sie, man erhält nur ein paar kleine Einblicke und Hinweise auf die dann aber nicht weiter eingegangen wird. Ich konnte auch nie wirklich eine Verbindung zu ihr aufstellen, einfach weil wir so wenige Einblicke bekommen und sie nicht wirklich kennen lernen.

Vor allem das letzte Drittel hat mich sehr enttäuscht. Hier findet die Auflösung statt. Ich will ja nichts verraten, aber ich finde sie sehr gehetzt und nicht ganz nachvollziehbar.

Das Buch hat so viele einzelne Handlungsstränge und Andeutungen, die man einzeln und mehr in die Tiefe verfolgen hätte können. So waren es für mich einfach zu viele Themen die nur angeschnitten und wieder fallen gelassen wurden. Es ging nirgends in die Tiefe und die Spannung hat darunter gelitten.
Alles in allem also eine Handlung mit großem Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 13.03.2026

Cover hat mir mehr gefallen als der Inhalt

Limerence
0

Mich hat das Cover sofort angesprochen und ich wollte mehr über die Geschichte erfahren. Den Anfang fand ich auch noch super spannend und hat neugierig auf mehr gemacht.
Poppy darf/kann durch ein Stipendium ...

Mich hat das Cover sofort angesprochen und ich wollte mehr über die Geschichte erfahren. Den Anfang fand ich auch noch super spannend und hat neugierig auf mehr gemacht.
Poppy darf/kann durch ein Stipendium an eine sehr elitäre Schule gehen. Von ihrem Mitschülern/innen wird sie jedoch ignoriert und keiner nimmt sie wirklich wahr. Doch eines Abends findet sie die Leiche eines weiteren Stipendiaten Mickey. Sie sieht ihren Mitschüler Adrian fliehen und möchte mehr über die merkwürdigen Umstände um den Tod von Mickey herausfinden.

Wie gesagt, den Einstieg fand ich wirklich spannend und ich hab mir gedacht, dass Poppy eine starke Protagonistin ist, die sich gegen die Elite stellt und sich nicht davon abbringen lassen wird den Mord aufzuklären.
Leider kam es dann ganz anders. Sie findet relativ schnell raus dass Adrian tatsächlich der Mörder ist, jedoch geht sie damit nicht an die Öffentlichkeit, sondern lässt sich durch Erpressungen und Drohungen von Adrian davon abbringen und geht in weiterer Folge eine Beziehung mit ihm ein. Diese Beziehung ist sehr toxisch. Aus der von mir erwarteten starken Protagonistin ist eine Protagonistin geworden, die sich unterdrücken lässt.
Am Anfang hatte ich auch noch das Gefühl, dass sie aus Angst alles über sich ergehen lässt und sich nicht gegen Adrian und seine Taten wehrt, aber dieser Eindruck ging im Laufe des Buches immer mehr verloren.

Ich konnte mich in Poppy am Anfang noch gut hineinversetzen: Sie ist die Außenseiterin an der Schule, aber hat ein klares Ziel vor Augen, weshalb sie das Leben an der Schule in Kauf nimmt. Aber nach und nach wurde sie mir immer unsympathischer.
Von Adrian habe ich mir auch mehr erwartet. Ich hab mir gedacht, dass er sich durch die Beziehung zu Poppy ändert, Reue empfindet und ein besserer Mensch wird, aber es war genau umgekehrt - Poppy hat sich stark verändert und sich ihm angepasst.

Das Buch war leider nicht meins - ich hab mir vom Handlungsverlauf und den Protagonisten etwas anderes erwartet.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl