Mord im Gartenteich
What a Way To GoEinen mörderischen Abgang liefert Bella Mackie in ihrem Kriminalroman „What a way to Go“.
Anthony Wistern, Selfmade-Millionär, Patriarch und Womanizer, feiert seinen 60. Geburtstag mit allem erdenklichen ...
Einen mörderischen Abgang liefert Bella Mackie in ihrem Kriminalroman „What a way to Go“.
Anthony Wistern, Selfmade-Millionär, Patriarch und Womanizer, feiert seinen 60. Geburtstag mit allem erdenklichen Luxus. Doch plötzlich wird er tot im Garten aufgefunden – aufgespießt auf einer im Gartenteich befestigten Stange für die Lichtinstallation. Und seine Familie? Die interessiert sich mehr für das Erbe als für den Tod des Vaters.
Eine junge True-Crime-Bloggerin beginnt, Nachforschungen anzustellen und kommt der Familie immer näher. Doch wird sie das Rätsel um seinen Tod lösen können?
Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen: Eine skurrile Kriminalgeschichte aus England, gewürzt mit schwarzem Humor – das klingt genau nach meinem Geschmack. Der Einstieg in die Geschichte war vielversprechend: flott erzählt und mit einer ordentlichen Portion Spannung. Die Charaktere sind zwar gut beschrieben, bleiben jedoch weitgehend unsympathisch. Der Handlungsverlauf war solide, jedoch ohne große Überraschungen – der erhoffte schwarze Humor blieb leider aus.
Die Perspektive von Anthony, der seine Familie von „oben“ beobachtet, fand ich durchaus gelungen und brachte interessante Elemente in die Erzählung. Leider zog sich der Roman insgesamt etwas, und mit 450 Seiten war der Inhalt meiner Meinung nach einfach zu dehnbar. Besonders gegen Ende gab es einige Wendungen und Aktionen, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, was den Schluss überladen und etwas konstruiert wirken ließ. Auch der „True-Crime“-Aspekt geriet aufgrund der vielen familiären Konflikte leider etwas in den Hintergrund.
Insgesamt handelt es sich bei „What a Way to Go“ um einen leichten und unterhaltsamen Krimi, der allerdings meine Erwartungen nicht voll erfüllen konnte.