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Veröffentlicht am 11.12.2024

Nicht mehr leise sein wollen! Werdet laut!

Empathie und Widerstand
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Kristina Lunz Kristina Lunz, Autorin des Bestsellers „Die Zukunft der Außenpolitik ist Feministin und Aktivistin und hat hier ein zweites Buch auf den Weg gebracht, und schreibt beeindruckend darüber ...

Kristina Lunz Kristina Lunz, Autorin des Bestsellers „Die Zukunft der Außenpolitik ist Feministin und Aktivistin und hat hier ein zweites Buch auf den Weg gebracht, und schreibt beeindruckend darüber wie wir durch Empathie und Widerstand einen auf Menschlichkeit basierenden Wandel vorantreiben können, und wie wir klare Haltung trotz Gegenwind zeigen können. Nein heißt Nein, es ist höchste Zeit, ein richtiger und wichtiger Satz. Immer noch sind die meisten Ämter von Männern besetzt Männern galten all die Hochachtung und der Respekt, während Frauen zu Hause unbezahlte Care-Arbeit leisteten, indem sie sich um die Kinder kümmerten und den Haushalt schmissen, aber die Zukunft ist feministisch und wie sie selber schreibt Wie können wir uns an die Arbeit machen, um die Welt zu verändern? Gut das es Menschen gibt die nicht mehr leise sein wollen, werdet laut! Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Was, wenn nicht diese Geschichte, sollte uns eine Lehre für unsere Zeit sein

Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte
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Ein historisches Sachbuch, welches aktueller nicht sein könnte. Gerade nach dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel und den auch in Deutschland lauter werdenden Stimmen gegen Juden ist es notwendig, sich ...

Ein historisches Sachbuch, welches aktueller nicht sein könnte. Gerade nach dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel und den auch in Deutschland lauter werdenden Stimmen gegen Juden ist es notwendig, sich auf unsere Geschichte zu besinnen. Ohne Kenntnis der Vergangenheit gibt es keinen Weg in die Zukunft. Ein jüdischer Polsterer und sein Sohn werden nach dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland aus Wien verschleppt und auf den Weg in deutsche Konzentrationslager gebracht. Erschreckend ist bereits das Handeln ihrer österreichischen Nachbarn, die beim Schlagen, Herabwürdigen und Verschleppen der Wiener Juden danebenstehen und sogar mitmachen. Im KZ Buchenwald er- und überleben beide die Brutalität und Menschenverachtung der SS-Aufseher und ihrer willigen Helfer, der Kapos. Sie sehen die Gleichgültigkeit der Weimarer Bürger. Aber sie erleben auch die Solidarität der Mitgefangenen. Als Vater Gustav auf die Transportliste nach Auschwitz kommt, will Sohn Fritz ihn nicht allein lassen und lässt sich auch auf die Transportliste schreiben, obwohl beide ahnen müssen, was sie in Auschwitz erwartet. Parallel wird die Geschichte der Mutter Tini und Schwester Hertha erzählt, die beide in einem Massengrab bei Minsk ermordet werden. Schwester Edith schafft es nach England, heiratet und überlebt. Bruder Kurt überlebt in den USA, in die er es als eines der letzten jüdischen Kinder schafft. Ein eindringliches, faktenreiches und berührendes Buch, welches ich zur Schullektüre machen würde. Besonders bewegt hat mich das Verhalten der Wiener Nachbarn, der Bürger in Weimar und die antijüdischen Haltungen in den USA, Großbritannien und anderen nicht vom Krieg betroffenen Länder. Mitmenschlichkeit gab es wenig, selbst in Regierungen nicht und so wurden wieder Juden zu Verlierern gemacht und starben millionenfach. Was, wenn nicht diese Geschichte, sollte uns eine Lehre für unsere Zeit sein?“ Vielen Dank

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Spannendes Porträt eines Wiedertäufers

Kristus
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„Kristus. Das unerhörte Leben des Jan Beukels“ von Robert Schneider.
„Dort, wo Idee und Konzept an der Wirklichkeit versagen...“
Schon das Vorwort des historischen Romans „Kristus“ ist lesenswert.
Robert ...

„Kristus. Das unerhörte Leben des Jan Beukels“ von Robert Schneider.
„Dort, wo Idee und Konzept an der Wirklichkeit versagen...“
Schon das Vorwort des historischen Romans „Kristus“ ist lesenswert.
Robert Schneider bringt den Lesern nicht nur das kurze Leben der historischen Persönlichkeit Jan Beukels (auch bekannt als Jan van Leyden) näher. Auch die Denkweisen und religiösen Verwerfungen Anfang des 16. Jahrhunderts werden
deutlich und spannend dargelegt. Der Protagonist wächst als eines der Kinder einer münsterländischen Dienstmagd in der Nähe von Leiden, Südholland, auf. Nach einer Handwerkslehre und Stationen in einigen europäischen Großstädten kommt er als junger Mann in Münster mit der religiösen Bewegung der Täufer
in engen Kontakt. Die Täuferbewegung war im gesamten Nordwesten des Reiches eine präsente christliche Variante. Später wird Jan van Leyden aus Südholland als „Apostel“ nach Münster entsandt. Dort gelingt es den Wiedertäufern unter einer kollektiven Führung von mehreren Männern, die Mehrheit des Rates der Stadt zu erlangen. Nach Umsetzung zumindest eines Teils der religiösen und weltlichen Vorstellungen der Wiedertäufer wandelt
sich die neue Gemeinschaft in eine Alleinherrschaft und Despotie des Jan van
Leyden. Doch nach dem Bündnis des Bischofs mit dem vormaligen weltlichen Herrscher wird das radikalisierte Münster eingeschlossen und militärisch erobert. Der Autor verfolgt die Entwicklung des zuletzt als Wiedertäufer
hingerichteten Jan van Leyden präzise und bettet diese Persönlichkeit sprachlich und stilistisch ansprechend in sein zeitliches und regionales Umfeld ein. Robert Schneider füllt das 600 Seiten starke Werk nicht nur mit fast plastischen Beschreibungen von der Enge, den Gerüchen und Entbehrungen wie auch
Schmerzen innerhalb der Stadtmauern. Auch werden die allgegenwärtigen religiösen Diskussionen und auch teils düstere Schilderungen sowie schließlich die Ausweglosigkeit des Protagonisten sowie seiner Mitmenschen detailliert aufgeführt. Im Anschluss an die Lektüre sind dem Leser sowohl die Wiedertäufer, die gerade in und um Münster eine kurze, aber prägende Zeit bestimmend waren, als auch die drei Käfige am Lambertikirchturm vertraut. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Vom Leben und Leiden einer Familie in der DDR

Ab jetzt ist Ruhe
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„Ab jetzt ist Ruhe – Roman meiner fabelhaften Familie“ von Marion Brasch. Die Autorin erzählt in diesem Buch die Geschichte ihrer Familie. Ihre jüdischen Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach ...

„Ab jetzt ist Ruhe – Roman meiner fabelhaften Familie“ von Marion Brasch. Die Autorin erzählt in diesem Buch die Geschichte ihrer Familie. Ihre jüdischen Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach Ende des 2. Weltkrieges kehren sie in die Sowjetzone/DDR zurück. Der Vater sieht eine Gesellschaft, in der er seine politischen Ideale verwirklichen könnte. Er stößt jedoch bald an die engen ideologischen und kleinbürgerlichen Grenzen der DDR-Funktionäre. Als Jude und Remigrant aus dem „bürgerlichen Westen“ ist er der eigenen Führung suspekt. Seine Lebenserfahrung macht ihn zu einem eisernen Parteifunktionär, der die „Nicht-Demokratie“ der DDR verteidig mit Floskeln und harter, kompromissloser Haltung. Den ältesten Sohn Thoma zwingt er in eine NVA-Kadettenschule und denunziert ihn bei der Parteiführung wegen seiner ablehnenden Haltung zum Umgang mit der CSSR 1968. Das zwingt Thomas ins Exil in die BRD. Die anderen Brüder suchen sich Nischen am Theater und im Radio. Sie zerbrechen letztlich an Alkohol, Drogen und Verzweiflung. Die Mutter wurde quasi vom Vater aus der bürgerlichen Umgebung Londons in die DDR gezwungen. Auch sie sucht und findet eine Nische, ist aber so unglücklich wie die Söhne. Marion Brasch beschreibt, wie die Familie darunter leidet, sie sich selbst verleugnet, um dem Vater zu gefallen und darüber unglücklich wird. Der Roman beschreibt das Leben von Funktionären und Intellektuellen in der DDR. Wie sie Privilegien (zum Beispiel Ferienlager auf Hiddensee) tauschen gegen Wohlverhalten und Überzeugungen. Für die Mutter mit österreichischen Wurzeln gilt „schwarzer Humor als Überlebensstrategie – bis auch das nichts mehr half“. Es ist keine Urlaubslektüre, aber ein in klarer Sprache verständlich geschriebener Familienroman. Erschienen im Verlag S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2012. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Der kleine freche Pumuckl oder doch eher liebe?

Pumuckl, Tiergeschichten
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Liebe Kinder die Ihr dieses Buch lesen werdet, die Leseprobe war sehr lustig, Pumuckl hat schon einmal gefragt ob man sich ein Nilpferd mit der Post schicken lassen kann, hier sucht er ein Haustier. Dieser ...

Liebe Kinder die Ihr dieses Buch lesen werdet, die Leseprobe war sehr lustig, Pumuckl hat schon einmal gefragt ob man sich ein Nilpferd mit der Post schicken lassen kann, hier sucht er ein Haustier. Dieser Satz aus dem Buch als der Hund der Nachbarskinder plötzlich in der Werkstatt war ist typisch Pumuckl in dem er sagt: »Durch die Tür!«, antwortete der Pumuckl. »Ja, aber doch nicht freiwillig«, sagte Meister Eder. »Doch, er war ganz frei und sehr willig«, beteuerte sein Kobold. Allen Kindern, die dieses Buch lesen werden wünsche ich viel Spaß dabei, das Buch ist herrlich illustriert und mit einem lustig gut geschrieben Lesetext. Ich fand Pumuckl immer toll

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