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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2025

unterhaltsam und ziemlich schräg

Tür zu, es zieht! 1 Hausenheim Hood News und Kinderlalaland
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Ich kannte die Band "Deine Freunde" bisher nicht, aber das hat beim Lesen nicht gestört. Der Schreibstil ist sehr locker und witzig und die Charaktere gut ausgearbeitet. Es wird auch gar nicht langweilig, ...

Ich kannte die Band "Deine Freunde" bisher nicht, aber das hat beim Lesen nicht gestört. Der Schreibstil ist sehr locker und witzig und die Charaktere gut ausgearbeitet. Es wird auch gar nicht langweilig, weil ständig irgendwas verrücktes passiert.

Mir persönlich hat der Genremix hier nicht so gut gefallen. Man hat zum einen Romy und ihre Familie, mit den (mehr oder weniger) normalen Alltagssorgen und auf der anderen Seite die drei Jungs aus der Band, die versehentlich eine magische Tür öffnen und in einer Parallelwelt fantastische Abenteuer erleben. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man sich auf eines davon konzentriert hätte. Aber das ist eben Geschmackssache.

Das Buch besticht durch viel schrägen Wortwitz, den Kinder vielleicht nicht immer sofort verstehen. Mein Patenkind hat hier doch die eine oder andere Erklärung gebraucht und fand die Witze dann meistens trotzdem doof. Auch ist alles ziemlich übertrieben dargestellt.

Trotzdem ist es ein unterhaltsames Buch. Vermutlich vor allem für Fans der Band.

Veröffentlicht am 06.02.2025

unterhaltsam, aber recht übertrieben

FREI – Bester Sommer (FREI 1)
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An sich fand ich die Geschichte um Joshua schon recht unterhaltsam, aber leider auch extrem übertrieben.

Ich kann mir schonmal nicht vorstellen, dass eine Schule, wie sie im Buch beschrieben wird, in ...

An sich fand ich die Geschichte um Joshua schon recht unterhaltsam, aber leider auch extrem übertrieben.

Ich kann mir schonmal nicht vorstellen, dass eine Schule, wie sie im Buch beschrieben wird, in Deutschland wirklich existieren könnte. Dafür ist unser Schulsystem viel zu strikt geregelt. Leider, muss man sagen, denn die Schule klingt ziemlich cool.

Was ich von Joshua halten soll, weiß ich auch nicht so recht. Er ist an sich schon ein recht sympathischer Protagonist, aber irgendwie konnte ich einfach nicht wirklich mit ihm warm werden. Vielleicht bin ich dafür einfach die falsche Zielgruppe.

Die Geschichte wird auf jeden Fall aus seiner Sicht erzählt und der Sprachstil ist sehr jugendlich. Das hat schon gut gepasst. Auch die Handlungen der fünf Jugendlichen waren für mich durchaus plausibel und es war schön, ihre Entwicklung in der Geschichte zu sehen.

Leider fand ich aber vieles von dem, was die Kids im Wald erleben, einfach übertrieben. Trotzdem kann ich das Buch für die entsprechende Altersgruppe durchaus empfehlen.

Veröffentlicht am 27.01.2025

schöne Idee, von der Umsetzung nicht so meins

9 kleine Menschen
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Die Idee, mehr Diversität in die Kinderzimmer zu bringen finde ich wirklich toll. Darum war ich auch sehr neugierig auf dieses Buch. Aber so wirklich vom Hocker gehauen hat es mich dann leider doch nicht.

Die ...

Die Idee, mehr Diversität in die Kinderzimmer zu bringen finde ich wirklich toll. Darum war ich auch sehr neugierig auf dieses Buch. Aber so wirklich vom Hocker gehauen hat es mich dann leider doch nicht.

Die Illustrationen haben mir nicht so wirklich gut gefallen. Sie wirken ein bisschen, als hätte ein Kind sie gemacht. Auch die Reime fand ich teilweise ein bisschen albern, aber okay, es ist für kleine Kinder, da kann man darüber hinwegsehen.

Ob die Message bei den Kindern wirklich ankommt weiß ich auch nicht. In den Reimen und Bildern werden Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede der Kinder aufgezeigt. Sie werden alle am gleichen Tag geboren, wohnen in der Stadt etc., kommen aber aus unterschiedlichen Familien und haben verschiedene Hautfarben.

Zum Vorlesen eignet sich das Buch eher bedingt, da es sehr wenig Text enthält. Wirklich nur etwas für die ganz Kleinen.

Alles in allem war ich doch ein bisschen enttäuscht, muss ich gestehen. Ich hatte irgendwie mehr erwartet. Dennoch ist es ein ganz süßes Bilderbuch.

Veröffentlicht am 27.01.2025

Interessant und durchaus aufschlussreich, aber leider sehr trocken

Die Politik von morgen
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Alles in allem fand ich das Buch wirklich interessant. Aber den Schreibstil fand ich leider viel zu trocken. Auch werden viele Fachbegriffe verwendet, was für manche Leute womöglich das Verständnis erschwert.

Das ...

Alles in allem fand ich das Buch wirklich interessant. Aber den Schreibstil fand ich leider viel zu trocken. Auch werden viele Fachbegriffe verwendet, was für manche Leute womöglich das Verständnis erschwert.

Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird die aktuelle, politische Situation bewertet. Die Autoren gehen auf die Politikverdrossenheit der Menschen ein, aber auch auf die Spaltung, die ihrer Meinung nach nur von den Medien propagiert wird und in Wirklichkeit gar nicht in dem Maße existiert. Schön fand ich den Apell, sich daran zu erinnern, dass auch Politiker nur Menschen sind und dass es schlimm ist, wie sie heute oft angefeindet werden.

Im zweiten - und auch Hauptteil - des Buches werden dann eine Reihe von jungen Nachwuchspolitikern und -politikerinnen vorgestellt, die von der Förderung durch JoinPolitics profitiert haben. Die Biographien sind wirklich interessant und lassen die Leute sehr sympathisch wirken.

Im letzten Abschnitt wagen die Autoren dann einen Blick nach vorn. Dieser ist meiner Meinung nach reine Utopie, aber immerhin wird auch erwähnt, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass alles so kommt.

Ein bisschen gestört hat mich die Tatsache, dass so viel Fokus auf JoinPolitics gelegt wird. Das fühlt sich für mich doch sehr nach Werbung an. Aber das ist vermutlich Ansichtssache.

Veröffentlicht am 10.12.2024

ganz unterhaltsam, aber nicht überragend

Carmilla
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Aufgrund des Klappentextes hatte ich hier sehr viel erwartet und wurde leider ein wenig enttäuscht. Von der sexuellen Spannung und Gothic-Romantik war nicht so wirklich viel zu spüren. Insgesamt fehlte ...

Aufgrund des Klappentextes hatte ich hier sehr viel erwartet und wurde leider ein wenig enttäuscht. Von der sexuellen Spannung und Gothic-Romantik war nicht so wirklich viel zu spüren. Insgesamt fehlte es mir etwas an Spannung. Die Handlung plätschert über lange Strecken eher so dahin.

Was ich sehr mochte war die Erzählweise aus der Perspektive von Laura. Das Buch beginnt quasi mit einer Einleitung durch einen Arzt (wenn ich mich richtig erinnere), der sich mit Lauras Geschichte befasst hat. Im Anschluss folgt dann die Erzählung von Laura selbst, in Form eines Briefes. Die Sprache ist für heutige Maßstäbe natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt die sehr poetische und bildhafte Schreibweise wirklich gut.

Laura selbst erscheint mir sehr naiv, aber das erklärt sich dadurch, dass sie sehr behütet aufwächst. Was mich etwas gestört hat war, dass so lange Zeit niemand einen Zusammenhang zwischen Carmillas Anwesenheit und den ganzen, seltsamen Vorkommnissen in der Gegend herstellt.

Das Ende fand ich dann sehr enttäuschend. Es fügt sich alles ganz zufällig viel zu perfekt zusammen und endet dann sehr abrupt. Aber vielleicht ist das einfach der Zeit geschuldet, aus der das Buch stammt. Das abrupte Ende habe ich auch bei Dracula immer bemängelt.

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