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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2022

Niedliche Geschichte, aber ein bisschen langweilig

Nico & Silas / Nico & Silas - falling for you
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Den Anfang des Buches fand ich wirklich schön. Das erste Zusammentreffen von Nico und Silas war gut beschrieben und auch ihr weiteres Kennenlernen und Annähern fand ich sehr interessant. Doch leider hat ...

Den Anfang des Buches fand ich wirklich schön. Das erste Zusammentreffen von Nico und Silas war gut beschrieben und auch ihr weiteres Kennenlernen und Annähern fand ich sehr interessant. Doch leider hat mir im weiteren Verlauf einfach die Spannung gefehlt. Die Story plätschert eher so dahin und die wenigen Konflikte wirkten auf mich irgendwie zu gestellt und eher so wie Nebensache. Vor allem war mir die Lösung oft zu einfach.

Eine süße Geschichte, aber leider einfach nicht mein Geschmack.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2025

tolle Idee, leider schlecht umgesetzt

Die Engel von Alperton
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Also die Idee hinter diesem Buch fand ich wirklich klasse. Der Anfang hat mir auch noch sehr gut gefallen. Ich fand den Schreibstil total interessant, da man hier keine normale Erzählung hat, sondern sich ...

Also die Idee hinter diesem Buch fand ich wirklich klasse. Der Anfang hat mir auch noch sehr gut gefallen. Ich fand den Schreibstil total interessant, da man hier keine normale Erzählung hat, sondern sich das gesamte Buch aus Interview-Transkriptionen, sowie Mail- und Chat-Verläufen zusammensetzt. Ein bisschen wie eine moderne Form von Dracula.

Leider nutzt sich dieser Stil hier jedoch ziemlich schnell ab. Es gibt viele Wiederholungen und man bekommt auch keinen wirklichen Bezug zu den Charakteren. Hauptfigur Amanda fand ich eigentlich ziemlich unsympathisch. Sie ist absolut skrupellos und tut wirklich alles, um an Informationen zu kommen. Auch die wenigen Informationen, die man zwischendrin zu ihr und ihrer Vergangenheit bekommt, machen sie nicht unbedingt liebenswerter. Die restlichen Charaktere bleiben eher blass und nicht wirklich greifbar.

Ich finde auch, dass sich das Buch unnötig in die Länge zieht. Da gibt es einiges, was man meines Erachtens gut hätte weglassen können. Einige Passagen habe ich irgendwann nur noch überflogen oder direkt ganz überblättert, weil ich sie so nervig fand. Das stört natürlich auch den Spannungsbogen.

Ich fand es zwar interessant, mitzurätseln was denn nun hinter dem Ganzen steckt und auch die Tatsache, dass sich die Zeugenaussagen oft gänzlich widersprechen war gut gemacht, aber leider wird die Handlung im Verlauf des Buches immer wirrer. Die Geschichte weicht immer mehr vom ursprünglichen Thema ab. Es tauchen immer neue Figuren auf und es wird alles immer absurder.

Das Ende war eine totale Überraschung. Aber nicht unbedingt im positiven Sinn. Vieles ergab für mich tatsächlich gar keinen Sinn mehr und ich fand die Auflösung auch ziemlich enttäuschend.

Veröffentlicht am 13.01.2025

tolle Idee, aber leider völlig übertrieben

Arthur and Teddy are Coming out - Es ist nie zu spät, du selbst zu sein!
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Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich fand die Idee einfach total spannend. Leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen.

Arthur ist ein total sympathischer ...

Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich fand die Idee einfach total spannend. Leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen.

Arthur ist ein total sympathischer Charakter und ich fand die Kapitel aus seiner Sicht wirklich gut. Vieles davon war auch sehr glaubwürdig. Gerade weil es in seiner Jugend eben noch eine ganz andere Zeit war und für einen schwulen Mann ungleich viel schwerer.

Teddy dagegen fand ich zwar auch recht sympathisch, aber ich konnte mich nicht in ihn hineinversetzen und seine Handlungen oft nicht wirklich nachvollziehen. Die restlichen Charaktäre waren größtenteils gut dargestellt, aber auch hier gab es für mich ein paar Sachen, die nicht wirklich gepasst haben.

Alles in allem fand ich, dass der Autor hier einfach zu viel wollte. Ich hatte das Gefühl, er wollte unbedingt jede mögliche Art von Drama und überraschender Wendung reinpacken. Was sehr schade ist, da die Geschichte dadurch für mich einfach total unglaubwürdig geworden ist. Gerade das Ende hat irgendwie gar nicht gepasst. Einiges daran war für mich völlig unlogisch. Ich möchte hier aber nicht weiter ins Detail gehen, um nicht zu spoilern.

Das Buch war nett zu lesen, hat sich aber stellenweise ziemlich gezogen. Ich kann es nicht wirklich empfehlen. Schade.

Veröffentlicht am 11.12.2024

interessantes Thema, schlecht umgesetzt

Good Energy
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Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut, denn das Thema finde ich total interessant und die Leseprobe hatte mich echt begeistert. Leider hat diese Begeisterung aber nicht angehalten. Auch wenn ...

Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut, denn das Thema finde ich total interessant und die Leseprobe hatte mich echt begeistert. Leider hat diese Begeisterung aber nicht angehalten. Auch wenn die Autorin einige sehr interessante und hilfreiche Erkenntnisse teilt.

Alles in allem war mir dieses Buch zu lang, um es mal ganz einfach auszudrücken. Es ist ja wirklich schön, dass die Autorin alles so ausführlich erläutert. Aber mir war es einfach zu viel. Vor allem auch zu viel Fach-Chinesisch und zu viel, was sich ständig wiederholt.
Gut fand ich dagegen, dass es am Ende jeden Abschnitts nochmal eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte gibt. Ehrlich gesagt würde ich empfehlen, die Kapitel nur zu überfliegen und einfach die Zusammenfassung zu lesen. Meistens reicht das völlig aus.

Dr. Means geht auch immer wieder auf ihre Zeit als Ärztin oder Assistenzärztin ein. Was ich anfangs noch wirklich gut fand, wurde mir mit der Zeit dann auch zu viel. Wie schon erwähnt, vieles wiederholt sich einfach.

Auch ihre Ratschläge (oder vielleicht sollte man es schon eher Anweisungen nennen) für ein gesundes Leben fand ich teilweise etwas seltsam. Sie drängt einen geradezu dazu, einen Fitnesstracker zu kaufen. Ich glaube, an einer Stelle wird sogar ein bestimmtes Gerät oder zumindest eine App erwähnt, was für mich schon stark nach Schleichwerbung riecht.
Total seltsam finde ich den Rat, sich beim Arzt ein Glukosemessgerät (wie es Diabetiker verwenden) verschreiben zu lassen. Vielleicht geht das in den USA so einfach, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein deutscher Arzt mal eben einem Nicht-Diabetiker ein solches Gerät verschreibt.

Natürlich bezieht sich die Autorin auch mit allem auf die USA. Klar, sie ist Amerikanerin. Bei Statistiken gibt es immer auch die deutsche Variante dazu, was ich gut fand. Aber wenn es z.B. um Pestizide und Toxine geht, fehlt mir das. Hier hätte ich mir zumindest eine Randnotiz gewünscht, denn es gibt sicher auch hier große Unterschiede.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch sicher ein paar gute Tipps beinhaltet. Aber wie mit allem sollte man auch hier einfach das rauspicken, was für einen selbst Sinn macht.

Veröffentlicht am 07.06.2024

stellenweise ganz unterhaltsam, aber doch recht überzogen

Fucking Famous
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Ich weiß nicht, was ich mir von diesem Buch erhofft habe. Eigentlich gar nicht so viel. Aber ich wurde trotzdem ein bisschen enttäuscht. Es konnte mich einfach nicht wirklich fesseln.

Lotte ist eine merkwürdige ...

Ich weiß nicht, was ich mir von diesem Buch erhofft habe. Eigentlich gar nicht so viel. Aber ich wurde trotzdem ein bisschen enttäuscht. Es konnte mich einfach nicht wirklich fesseln.

Lotte ist eine merkwürdige Protagonistin. Sie lässt eigentlich alles mit sich machen und tut wirklich alles, um berühmt zu werden. Ihr ist nichts peinlich und sie ist sich für nichts zu schade. Obwohl das mit der Berühmtheit noch nicht mal ihre eigene Idee war. Allein das macht für mich keinen Sinn.

Ob das Buch nun einen echten, ungeschönten Blick auf die Welt der Influencer wirft, oder doch alles sehr überzogen darstellt, kann ich nicht beurteilen. Ich würde mal schätzen, es ist eine Mischung aus beiden. Über Lotte konnte ich meistens nur den Kopf schütteln und nicht anders, als sie ein bisschen zu bemitleiden. Ganz ehrlich, wie kann man für ein bisschen Ruhm so tief sinken?

Teilweise werden im Buch reale Personen erwähnt, größtenteils sind es aber angeblich fiktive Charaktere, bei denen man doch überdeutlich erkennt, wer die Vorlage dafür war. Die beißende Satire habe ich größtenteils echt vermisst. Es gab zwar ein paar ganz unterhaltsame Stellen, vor allem im Mittelteil, aber im Großen und Ganzen hat es sich ziemlich gezogen. Ich fand es einfach nicht wirklich unterhaltsam, dass Lotte sich bei jeder Gelegenheit vollauffen lässt und von einer Party zur nächsten jettet. Irgendwo war es immer wieder das Gleiche.

Zum Ende hin wird die Geschichte dann immer absurder und unglaubwürdiger. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier unbedingt noch einen großen Knall reinbringen wollte. Hat für mich einfach nicht funktioniert.

Ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen und hatte echt Mühe, mit durchzukämpfen.

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