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Veröffentlicht am 29.06.2025

The Music of What Happens

The Music of What Happens
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Worum geht es?: Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft ...

Worum geht es?: Max und Jordan haben nicht viel miteinander zu tun. Während Max Sport und Videospiele liebt und gern mit seinen Jungs abhängt, ist Jordan eher introvertiert, schreibt Gedichte und trifft sich mit seinen beiden besten Freundinnen in der Mall. Erst, als sie gemeinsam im alten Food-Truck von Jordans Vater arbeiten, lernen sie sich besser kennen. Und ganz langsam merken die beiden, dass zwischen ihnen vielleicht mehr ist als bloß Freundschaft...

Das Cover: Ich finde das Buchcover wirklich toll. Es passt perfekt zur Zielgruppe, und man kann sich gleich vorstellen, worum es sich handeln könnte.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Max und Jordan erzählt. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr locker und spricht die Jugendgeneration an. Als dann die Arbeit im Foodtruck losging, hatte ich jedoch meine Probleme. Der Autor hat im Laufe der Geschichte so viele Nebencharaktere eingeführt, dass ich schnell den Überblick verloren habe. Und dann ist da noch der Fakt, dass es sich hierbei um eine Slow-Burn-Romance handelt. Ich habe kein Problem damit, wenn nicht gleich die Funken sprühen – aber selbst nach der Hälfte des Buchs war von einer aufkeimenden Romanze nichts zu spüren. Der Autor hat ein schweres Thema aufgegriffen und es für jüngere Leserinnen gut aufbereitet. Dennoch bin ich der Meinung, dass dieses Thema im Epilog oder zumindest im Nachwort hätte stärker sensibilisiert werden sollen. Mit einigen Aussagen und Ansichten war ich einfach nicht einverstanden (zum Glück sehen das auch andere Leserinnen so). Das Ende war total süß und hat perfekt zu diesem Genre gepasst.

Die Hauptfiguren: Jordan kümmert sich liebevoll um seine Mutter, die seit dem Tod seines Vaters nicht mehr dieselbe ist. Die beiden haben große Geldsorgen, sodass Jordan beschließt, gemeinsam mit Max den Foodtruck zu führen. Er kämpft mit starken Selbstzweifeln, die sich durch das ganze Buch ziehen. Damit hatte ich meine Schwierigkeiten, denn ich mag es, eine Charakterentwicklung zu beobachten. Klar, wir reden hier von Teenagern, aber diese konstant negativen Gedanken haben mich beim Lesen einfach frustriert. Besonders schön fand ich, dass Jordan in der Poesie seinen Anker gefunden hat – im Buch sind wirklich tolle Gedichte enthalten. Ein Kritikpunkt, den ich loswerden muss, betrifft Jordans Freundinnen: Die gehen ja mal gar nicht. Hier wird ein Klischee nach dem nächsten ausgepackt. „Wer von euch ist eigentlich der Mann in der Beziehung?“, sie durchstöbern ungefragt seinen Kleiderschrank und reden ständig über Analverkehr bei Schwulen – obwohl sie offensichtlich keine Ahnung haben. Tut mir leid, aber das war mir zu viel des Guten. Hier wurde wirklich übertrieben. Ich hätte mir gewünscht, dass Jordan mehr aus sich herausgeht und den Mädchen klare Grenzen setzt.

Max ist das genaue Gegenteil von Jordan: eher extrovertiert, er hängt mit seinen Kumpels ab, spielt Videospiele und macht Sport. Max hat ein traumatisches Erlebnis hinter sich, das ihn bis heute belastet. Zwar hat er sich bereits seinem Vater anvertraut, doch dieser nimmt ihn nicht ernst. Seitdem ist ihr Verhältnis sehr schwierig. Max hat große Angst, sich anderen zu öffnen, aus Furcht, wieder belächelt zu werden. Gerade er hat mir in dieser Geschichte besonders gut gefallen. Mit der Zeit konnte er sich öffnen, und ich würde sogar behaupten, dass ihm die Beziehung zu Jordan mehr Selbstsicherheit verliehen hat.

Endfazit: Von "The Music of What Happens" habe ich im Vorfeld so viel Gutes gehört, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Meine Meinung dazu fällt ehrlich gesagt durchwachsen aus. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber manchmal kommt die Geschichte einfach nicht in Gang. Es dauerte mir zu lange. Das potenziell triggernde Thema wurde gut aufgegriffen und sinnvoll in die Handlung integriert. Max und Jordan konnten mich als Protagonisten überzeugen. Was die Nebencharaktere betrifft – hier gab es Höhen und Tiefen. Insgesamt ist es eine süße Geschichte für zwischendurch, für mich allerdings kein Highlight.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Im Traum bin ich bei dir

Im Traum bin ich bei dir
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Worum geht es?: Mit seiner Tante und seiner Schwester bewirtschaftet der 25-jährige Colby eine Farm in North Carolina. Bei einem Urlaub lernt er die Sängerin Morgan kennen. Beide fühlen sich sofort zueinander ...

Worum geht es?: Mit seiner Tante und seiner Schwester bewirtschaftet der 25-jährige Colby eine Farm in North Carolina. Bei einem Urlaub lernt er die Sängerin Morgan kennen. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sie verbringen eine wunderschöne Zeit zusammen – und wissen doch, dass sie bald in kaum miteinander zu vereinbarende Lebenswelten zurückkehren müssen. Zeitgleich flüchtet eine junge Frau namens Beverly vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Schließlich findet sie Unterschlupf in einem heruntergekommenen Haus in der Provinz. Doch sie ist immer noch in höchster Gefahr…

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Bei diesem idyllischen Hintergrund bekommt man glatt Fernweh. Es passt perfekt zu den anderen Büchern des Autors.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzähler-Perspektive abwechselnd von Colby und Beverly erzählt. Der Schreibstil war anfangs grandios. Nicholas Sparks hat schnell wieder eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Besonders die Kapitel von Beverly hatten es in sich. Ich habe bei der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann mit ihr mitgefiebert. Es war aber nach ca. 100 Seiten relativ eindeutig, wie beide Geschichten zusammenhängen. Auch wenn ich bis ins kleinste Detail nicht alle Puzzleteile zusammensetzen konnte, hat der Autor leider viel zu schnell die Katze aus dem Sack gelassen. Danach wurde die Geschichte zunehmend langweiliger. Auch die große Auflösung zum Schluss hat wenig Überraschungen gezeigt.

Die Hauptfiguren: Colby ist ein junger Mann, der gerade im Urlaub in Florida ist. Dort lernt er Morgan kennen, die den Traum hat, Sängerin zu werden. Colby und Morgan verstehen sich von Anfang an super, und schnell ist dort eine große Anziehung zu spüren. Colby schraubt aber einen Gang zurück, da er immer an seine Familie (seine Tante und seine Schwester) denkt, und dann ist da noch die Farm, die weiter verwaltet werden muss. Colby würde auch am liebsten nur Musik machen, aber die Familienfarm muss weiter betrieben werden. Colby steht nun vor einem großen Problem. Er möchte eine Beziehung mit Morgan in ihrer neuen Wahlheimat Nashville beginnen, aber sein Leben auf der Farm nicht aufgeben.

Beverly ist eine junge Mutter, die in einer unglücklichen Ehe steckt. Ihr Mann ist regelmäßig aggressiv und schlägt sie. Als dieser auch anfängt, ihren Sohn zu schlagen, zieht Beverly die Reißleine und flieht mit Tommy. Beverly ist eine tolle Mutter, die sich liebevoll um ihren Sohn kümmert. Doch sie lebt mit der Angst, jederzeit von ihrem Exmann entdeckt zu werden.

Endfazit: Der Klappentext von "Im Traum bin ich bei dir" klang super. Leider konnte sich die Begeisterung aber nicht so ganz auf das Buch übertragen. Die Liebesgeschichte von Colby und Morgan war zuckersüß, auch wenn mir da das gewisse Etwas gefehlt hat. Gerade Morgan ist da häufig in den Hintergrund gerutscht. Die Geschichte von Beverly hat mich anfangs richtig mitgerissen, aber mit der Zeit habe ich die Lust am Lesen verloren. Es wird halt zunehmend langweilig, wenn man liest, dass Beverly mit Tommy Kaulquappen fangen geht und so. Der Schreibstil war in Ordnung, auch wenn ich mir eine schönere Verwebung beider Geschichten gewünscht hätte. Es war einfach zu offensichtlich. Das Buch ist eine schöne Geschichte, die man lesen kann, aber man hat auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Worum geht es?: Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel ...

Worum geht es?: Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen...

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Da hat der Verlag etwas Schönes gezaubert. Es ist gleich von Anfang an klar, dass es sich um einen Thriller handelt.

Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Jenny erzählt. Ab und zu werden auch Kapitel von anderen Protagonisten aus der Gruppe erzählt. Diese werden aber in der Erzähler-Perspektive erzählt. Ich muss sagen, dass ich so meine Probleme mit dem Schreibstil hatte. Der Prolog hat irgendwie gar nicht zu dem Rest des Buchs gepasst. Auch diese ständigen Wechsel der Erzähler haben mich zunehmend verwirrt. Dies ist wirklich kein Buch, das man so nebenbei lesen kann. Ich musste mich wirklich konzentrieren, damit ich der Handlung noch folgen konnte. Das finde ich sehr schade. Die Auflösung des Täters war leider sehr vorhersehbar und schon nach der Hälfte des Buchs klar.

Die Hauptfiguren: Jenny ist eine junge Geschäftsführerin eines Tourismusunternehmens, die für eine kurze Zeit mit einigen Kollegen an einem Digital-Detox-Programm teilnimmt. Hierfür macht sie einen Kurztrip in ein Bergsteigerhotel ohne Empfang. Schon nach wenigen Tagen allerdings findet die Gruppe einen Kollegen misshandelt wieder. Seine Augen sind verätzt, seine Ohren bluten, sein Rückenmark ist verletzt und die Zunge wurde ihm abgeschnitten. Die Gruppe stellt sich der Realität. Unter ihnen ist ein Psychopath, und wer ist als nächstes das Opfer? Ich fand besonders toll, dass Jenny in der Gruppe in meinen Augen die besonnenste war. Da allerdings die Perspektiven so häufig gewechselt haben, konnte ich Jenny nicht wirklich kennenlernen.

Endfazit: Die Grundidee von "Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle." finde ich super. Man merkt schnell, wie abhängig man von diversen elektronischen Geräten ist, aber andererseits, wie wichtig sie in der heutigen Zeit geworden sind. Das Setting hat mir super gefallen. Mir persönlich waren es allerdings zu viele Charaktere, sodass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Das Ende war leider sehr vorhersehbar und hat mich überhaupt nicht überrascht. Das Buch ist okay, aber ich weiß, Arno Strobel kann es besser.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Be with Me

Be with Me
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Worum geht es?: Arran Adair ist nach langer Zeit in seine Heimat Ardnoch zurückgekehrt. In den schottischen Highlands will er sich ein neues Leben aufbauen und die Schatten seiner Vergangenheit hinter ...

Worum geht es?: Arran Adair ist nach langer Zeit in seine Heimat Ardnoch zurückgekehrt. In den schottischen Highlands will er sich ein neues Leben aufbauen und die Schatten seiner Vergangenheit hinter sich lassen. Doch Arran hat nicht mit Eredine Willows gerechnet. Die Pilates-Lehrerin von Ardnoch Estate ist ein Rätsel, das er unbedingt lösen will. Als sie ihm eine Nacht ohne Verpflichtungen anbietet, ist Arran überrascht und lässt sich darauf ein. Schnell ist er sich sicher, dass es zwischen ihnen ernst ist. Aber auch Eredine hat ein Geheimnis. Ihr fällt es schwer, sich ihm ganz anzuvertrauen und ihre Dämonen zu bekämpfen, um die aufkeimenden Gefühle zuzulassen.



Das Cover: Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Ich mag den Kontrast zwischen Dunkelbraun und Gold. Es sieht sehr edel aus und ist ein wahrer Blickfang.



Der Schreibstil: Auch dieses Buch wird wieder aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Arran und Eredine erzählt. Der Schreibstil ist in Ordnung. Man ist schnell im Geschehen drin und auch die Landschaft Schottlands wird wieder in diesem Buch super dargestellt. Mir persönlich ist die Geschichte jedoch zu häufig von der Haupthandlung abgedriftet. Dann ist plötzlich eine Hochzeitsplanung wieder deutlich interessanter als die Geschichte von Arran und Eredine. Ich finde es ja toll, wenn man auch alle anderen Protagonisten der anderen Bände weiter begleitet, aber das war mir in diesem Buch einfach zu viel. Die Liebesgeschichte zwischen Eredine und Arran war mir in manchen Punkten einfach nicht greifbar. Erst schwankt sie noch zwischen zwei Brüdern und schon ein paar Kapitel später ist es auf einmal die große Liebe mit Arran. Das hatte kein Hand und Fuß. Das Ende war ehrlich gesagt genau das Gleiche, was man von den anderen Bänden schon kannte. Es soll spannend sein, aber in ähnlicher Ausführung habe ich das schon in den anderen drei Bänden gelesen.



Die Hauptfiguren: Eredine ist eine junge Frau, die vor einigen Jahren Unterschlupf im Familienanwesen der Familie Adair gefunden hat. Sie musste damals aus tragischen Gründen untertauchen. Seitdem lässt sie keinen so richtig an sich ran. Jeder weiß, dass ihr richtiger Name nicht Eredine ist, aber keiner kommt an ihr Geheimnis ran. Eredine sehnt sich nach vielen Jahren endlich wieder nach Liebe und Zärtlichkeit. Den aufkeimenden Gefühlen zu Arran kann sie nur schwer widerstehen. Beide fangen eine Affäre an, aber Arran möchte mehr. Wie weit geht Eredine, um ihre Identität zu schützen, aber Arran nicht zu verlieren? Eredine fand ich schon von Anfang an den spannendsten Charakter in der gesamten Reihe. Leider ist sie in der Geschichte immer in den Hintergrund gerutscht und hat lieber anderen Charakteren die Bühne gegeben. Ich hätte mir noch mehr Einblicke in ihre Vergangenheit gewünscht. Dennoch ist mir Eredine ans Herz gewachsen und ich habe ihren Mut bewundert.

Arran ist ein Sohn der Adair-Familie. Während seine älteren Brüder Karriere gemacht haben, ist er durch die Welt gereist und hat einen Gelegenheitsjob nach dem nächsten gemacht. Arran hatte eine rebellische Phase, die tragisch geendet hat. Er gibt sich die Schuld am Tod eines Freundes und konnte bis heute diesen Tod nicht verarbeiten. Nun ist er zurück in Schottland und möchte sein Leben ordnen. Er möchte endlich Eredines Herz gewinnen und beruflich ankommen. Arran hat mir wirklich gut gefallen. Er ist der erste Adair, der nicht eine extreme toxische Art hat, seine Liebe zu zeigen. Klar, auch Arran hat so seine Macken, aber von allen Adairs war er mir bislang der Sympathischste. Ich mag es, wie er um die Liebe zu Eredine kämpft, ohne sie zu sehr in die Ecke zu drängen.



Endfazit: Das Buch ist eine gute Fortsetzung der Reihe. Eredine und Arran konnten mich als Protagonisten überzeugen, auch wenn sie zu wenig im Mittelpunkt der Geschichte standen. Es war schön, auch die Nebencharaktere wiederzusehen, auch wenn ich mir nur ein paar Ausschnitte gewünscht hätte und nicht die große Präsenz. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen in Ordnung, auch wenn es keine großen Überraschungen gab. Ich finde es allerdings sehr schade, dass die Autorin auch wieder in diesem Buch die gleichen Muster verwendet hat. In jedem Buch gibt es einen Stalker, vor dem die Protagonisten sich schützen müssen. Bei den ersten zwei Bänden war das ja noch spannend, aber wenn man das auch im 4. Band macht, ist das einfach nur einfallslos. Ich brauche das wirklich nicht und es nimmt dem Leser die Spannung. Insgesamt ist das Buch in Ordnung. Man kann es lesen, aber man hat auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat



Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

This Winter

This Winter (deutsche Ausgabe)
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Worum geht es?: Die Weihnachtszeit war für Tori und ihren Bruder Charlie schon immer hart. Doch dieses Jahr wird es noch schwieriger als sonst. Obwohl Tori einfach nur ihre Ruhe haben möchte, muss sie ...

Worum geht es?: Die Weihnachtszeit war für Tori und ihren Bruder Charlie schon immer hart. Doch dieses Jahr wird es noch schwieriger als sonst. Obwohl Tori einfach nur ihre Ruhe haben möchte, muss sie mit ihrem siebenjährigen Bruder spielen. Währenddessen kommt Charlie gerade aus der Klinik zurück und freut sich nur noch auf seinen Freund Nick. Und Nick? Der will dem Chaos der Weihnachtsfeier entkommen.



Das Cover: Das Buchcover ist ganz niedlich und passt super zu den anderen Büchern der Reihe. Mir ist es aber ein wenig zu minimalistisch gestaltet.



Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von verschiedenen Protagonisten erzählt. Ich finde es super, dass die Autorin Bilder in die Geschichte mit einfließen lässt. Der Schreibstil ist gut, aber auch nichts Bahnbrechendes. Die Geschichte plätschert vor sich hin, aber mich hat auch nichts überrascht. Der Schreibstil ist in Ordnung, aber ich habe noch etwas Großes erwartet.



Die Hauptfiguren: Man begleitet die bekannten Figuren aus der Heartstopper-Reihe. Mir waren die Kapitel von Tori ein wenig zu anstrengend. Ihre dauerhaft negative Einstellung ist einfach gewöhnungsbedürftig. Besonders die Kapitel mit Nick und Charlie haben es dann wieder rausgerissen.



Endfazit: Als großer Fan der Serie wollte ich mal wieder ein bisschen in die Welt von Heartstopper tauchen. Ich habe ein leichtes weihnachtliches Feeling erwartet, doch das habe ich leider nicht bekommen. Toris Art ist mir nach wie vor zu anstrengend und ich weiß nicht, wer in der Weihnachtszeit über jemanden lesen möchte, der einfach Weihnachten hasst. Nick und Charlie haben es wieder rausgerissen. Die Geschichte ist in Ordnung, aber in meinen Augen hätte man das auch in Kurzform in eines der bestehenden Bücher der Hauptreihe integrieren können. Ich finde es einfach unverschämt, für eine Geschichte, die im Prinzip gerade mal 112 Seiten hat, 13€ zu verlangen. Andere Bücher, die über 300 Seiten haben, kosten gerade mal 2€ mehr. Da stimmt für mich einfach was nicht. Es ist eine nette Geschichte, aber ich hätte auch nichts verpasst, wenn ich dieses Buch nicht gelesen hätte. Ich denke, ich werde die Serie weiter verfolgen, aber die Bücher sind einfach nicht meins.



Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sterne.

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