Zerstört
ZerstörtZerstört von Karin Slaughter ist der sechste und letzte Band ihrer Grant County Tolliver & Linton Reihe. Ich habe bisher kein Buch der Reihe gelesen und muss auch gestehen das ich nicht weiß ob ich die ...
Zerstört von Karin Slaughter ist der sechste und letzte Band ihrer Grant County Tolliver & Linton Reihe. Ich habe bisher kein Buch der Reihe gelesen und muss auch gestehen das ich nicht weiß ob ich die anderen Bänder wirklich lesen möchte. Das Buch ist in sich abgeschlossen und es lässt sich auch gut alleine lesen. Ich hatte aber meine Schwierigkeiten mit der Story und den Protagonisten.
In einem ausgebrannten Auto wird eine Leiche gefunden, daneben sitzt Detective Lena Adams. Sie wird verhaftet schweigt aber zu dem Tathergang. Als ihr Chef Jeffrey mit seiner Frau Sara in Reese auftaucht um Lena zu helfen nutzt diese die Gelegenheit und flieht. Der Fall ist sehr bizarr und undurchsichtig. Jeffrey versucht aber alles um Lena zu helfen und de Fall zu klären stößt dabei aber auf Wiederstand.
Nach dem Klappentext hatte ich mich eigentlich auf das Buch gefreut. Man hat ja meistens eine gewisse Vorstellung wie so eine Geschichte abläuft oder macht sich Gedanken in welche Richtung die Geschichte geht. Ich war total überrascht davon in welche Richtung diese Story ging. Damit hatte ich nicht gerechnet. Vielleicht liegt es daran, dass es mir so schwer fiel das Buch zu lesen.
Das erste Drittel des Buches wirkte sehr depressiv und hatte im Nachhinein auch wenig mit der eigentlichen Thematik des Buches zu tun. Auch zieht sich das ganze Buch etwas. Teilweise passiert eigentlich nichts. Ich konnte manche Handlung nicht nachvollziehen und fand es einfach zu viel des Guten. Auch bei der Thematik des Buches war es mir einfach zu viel. Es geht um Drogen, Korruption und eine gewisse Gruppierung die alles andere als unbedenklich ist und ihr Unwesen treibt.
Das Buch ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Man erlebt zum einen die Vergangenheit mit Lena zusammen und die Gegenwart mit Jeffrey und Sara. Durch diesen Aspekt wird das Buch spannend, ist anfangs aber auch etwas verwirrend. Der Schreibstil ist zwar angenehm allerdings auch mit einem recht gewöhnlichen Anklang. Zwischendrin und zum Schluss wird die Autorin auch etwas ordinär.
Mir fiel es schwer einen Bezug zu den Protagonisten und der Story aufzubauen. Die Protagonisten waren mir zu stereotypisch. Eine depressive Ärztin, ein Macho als Chief und eine labile als Detective und Tatverdächtigte. Ich kam mit allen drei nicht wirklich zurecht.
Ein Buch das mich nicht überzeugen konnte und ein Ende das alles andere als schön ist.