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Veröffentlicht am 27.01.2025

Gregs Filmtagebuch

Gregs Filmtagebuch - Endlich berühmt!
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Gregs Filmtagebuch- Endlich berühmt! Wie Greg zum Filmstar wurde von Jeff Kinney. Hier wird einem gezeigt wie aus einem Comicroman ein Kinofilm wird.
20th Century Fox hat es ermöglicht aus Greg einen echten ...

Gregs Filmtagebuch- Endlich berühmt! Wie Greg zum Filmstar wurde von Jeff Kinney. Hier wird einem gezeigt wie aus einem Comicroman ein Kinofilm wird.
20th Century Fox hat es ermöglicht aus Greg einen echten und realen jungen zu machen. Für den Autor und Erschaffer der Comicfigur ein Meilenstein und vor allem eine sehr interessante Erfahrung. In dem Buch nimmt der Autor uns bei seiner Reise mit. Es gibt Fotografien, Story Boards, Drehbuchseiten, Anekdoten vom Dreh, und vieles mehr.

Es ist ein interessantes, kurzweiliges und unterhaltsames Buch. Vom Schreibstil und der Art ist es wie die Tagebücher aufgebaut und in einer einfachen und kindgerechten Sprache geschrieben.

So bekommen nicht nur die Kinder einen Einblick davon wie viel Arbeit und Aufwand in einem Film stecken. Da es sich eher um ein Sachbuch handelt kann man es auch gut aus den Händen legen und später wieder einsteigen.

Meinem Sohn hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und er fand es auch sehr interessant.

Es lässt sich schnell und flott lesen. Wenn man sich dafür interessiert wie Filme entstehen, ist dieses Buch empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

One Perfect Couple

One Perfect Couple
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One Perfect Couple von Ruth Ware ist ein kurzweiliger Spannungsroman. Der Plot ist recht simpel. Es gibt eine einsame Insel, fünf Paare, eine Sturm, Tote und scheinbar keine Rettung.

Ich kann mit den ...

One Perfect Couple von Ruth Ware ist ein kurzweiliger Spannungsroman. Der Plot ist recht simpel. Es gibt eine einsame Insel, fünf Paare, eine Sturm, Tote und scheinbar keine Rettung.

Ich kann mit den ganzen Shows die es immer zu gibt nichts anfangen. Für mich sind Realty, Dating, Castings Shows usw einfach nur Trash und für mich reine Zeitverschwendung. Trotzdem hat mich das Cover, der Titel, die Autorin und der Klappentext neugierig gemacht.

Lyla wird von ihrem Freund Nico überredet an einer neuen Realty Show teilzunehmen. Die Show findet auf einer tropischen Insel statt. Dort sollen fünf Paare gegeneinander antreten, doch schon in der ersten Nacht gibt es einen verheerenden Sturm. Die Paare sind von der Zivilisation abgeschnitten, haben keine Möglichkeit Hilfe zu rufen, die Nahrung und das Wasser sind begrenzt. Schon bald gerät alles aus den Fugen und es geht für Lyla und die anderen Teilnehmer ums Überleben.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und mag ihren Schreibstil. Er ist flüssig und leicht. Man kann die Bücher immer recht gut und schnell lesen. Allerdings war mir das vorliegenden Buch etwas zu langatmig und auch sehr vorhersehbar. Mir fehlte teilweise die Spannung und auch der Twist den die Autorin sonst immer gekonnt einbaut.

Der erste Teil des Buches zog sich enorm in die Länge durch die Vorstellung und Beschreibungen von Lyla und der Show. Erst im zweiten Teil kommt der Sturm und man hofft auf etwas mehr Spannung. Teilweise gibt es diese auch, aber sie Flucht auch schnell wieder ab.

Ruth Ware hat einige Themen aufgegriffen und gut in die Geschichte eingebaut. So zeigt sie zum einen wie Realty Shows gemacht werden, es gibt toxische Beziehungen, Macht, Hass, Krankheit, Zusammenhalt und Frauenpower. Dies ist alles gut in dem Buch eingebettet.

Das Ende war mir etwas zu plötzlich und schnell. Die Aufklärung war mir etwas zu weit hergeholt und konstruiert. Sie passte aber ins Gesamtbild und ich hatte mir so was in der Art auch gedacht gehabt.

Für mich ist es kein Thriller, eher ein netter Spannungsroman. Anfangs recht langatmig, später schon Spannender und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Die tote Gärtnerin

Agatha Raisin und die tote Gärtnerin
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Agatha Raisin und die tote Gärtnerin von M.C. Beaton ist der dritte Teil der Agatha Raisin Reihe. Dabei handelt es sich um eine gemütliche Krimireihe die man gut zwischendurch hören oder lesen kann.

Agatha ...

Agatha Raisin und die tote Gärtnerin von M.C. Beaton ist der dritte Teil der Agatha Raisin Reihe. Dabei handelt es sich um eine gemütliche Krimireihe die man gut zwischendurch hören oder lesen kann.

Agatha kommt von einer längeren Reise wieder nach Hause. Doch während ihrer Abwesenheit zog eine attraktive junge Frau nach Carsleys. Mary ist überall beliebt und eine begnadete Gärtnerin. In dem Ort werden plötzlich einige Gärten verwüstet. Dann wird Mary tot und dazu Kopfüber in einem Blumenkübel in ihrem Garten aufgefunden wird, beginnt Agatha nachzuforschen. Schnell stellt sie fest dass Mary gar nicht so beliebt im Dorf war.

Das Hörbuch hat sich wieder gut hören lassen. Julia Fischer hat das Buch wieder gut eingelesen. Sie schafft es den Leser zu fesseln und die Geschichte lebendig wirken zu lassen. Der Schreibstil des Autors ist zudem auch recht leicht, unterhaltsam und bietet Spannung.

Allerdings fand ich es diesmal etwas langatmig bis endlich mal was passiert. Die ersten Spannenden Momente kommen, als die ersten Gärten verwüstet werden. Der Mord an Mary wurde erst ab ca der Hälfte des Buches begangen. Bis dahin zieht sich die Geschichte etwas. Der Autor baut gekonnt Lokalloriot und britischen Humor in das Buch mit ein. So ist es unterhaltsam und bietet Abwechslung.
Der Fall wird am Ende sehr schnell und eher durch Zufall gelöst. Bis dahin scheinen eigentlich alle eher im Blindflug durch den Fall zu gehen. Dies wirkt etwas konstruiert auf mich. Es hat den Anschein als hätte der Autor bis dahin selbst nicht genau gewusst wem er die Tat anhängen wollte.

Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und obwohl sie auf ihre Art alle etwas komisches haben, sind sie doch sympathisch und authentisch. Vor allem Agatha Raisin wird etwas überspitzt dargestellt, aber es passt einfach perfekt zu der Reihe. Ohne ihre etwas nervige Art wäre diese Reihe nicht so unterhaltsam.

Für zwischendurch ist das Hörbuch wieder sehr schön und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Letzte Lügen

Letzte Lügen
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Letzte Lügen von Karin Slaughter ist der 12 Teil ihrer Georgia Reihe und dem Ermittler Will Trent. Ich kenne die anderen Bücher der Reihe nicht und man muss sie für dieses Buch auch nicht gelesen haben. ...

Letzte Lügen von Karin Slaughter ist der 12 Teil ihrer Georgia Reihe und dem Ermittler Will Trent. Ich kenne die anderen Bücher der Reihe nicht und man muss sie für dieses Buch auch nicht gelesen haben. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und alles wichtige wird noch mal aufgegriffen. Als wichtiger Hinweis sei gesagt, dass das Buch nichts für zartbesaitete Menschen ist. Es geht unter anderem um Missbrauch an Kindern und Erwachsenen und um toxische Beziehungen.

Sara und Will sind frisch verheiratet und wollen ihre Flitterwoche auf einer einsamen Lodge genießen. Doch schon bei ihrer Anreise spüren sie eine gewisse Spannung und Will trifft auf einen alten Bekannten. Als die Tochter der Besitzer ermordet wird, können Wilm und Sara nicht anders als den Fall zu übernehmen. Dabei stoßen sie auf viele Geheimnisse und einige gefährliche Details.

Das Hörbuch hat sich recht gut hören lassen. Nina Petrie hat eine angenehme Stimme und schafft es sowohl Spannung, Gefühl und Tempo in die Geschichte zu bringen.

Das Buch als solches lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite fand ich die Idee toll. Eine begrenzte Anzahl von möglichen Tätern, einige Motive und ein abgeschlossener Raum da durch ein Unwetter niemand zur Lodge kann. Dazu ist es spannend erzählt. Die Autorin kommt immer wieder mit neuen Details, die ein anderes Licht auf die Sache wirft. Bis zum Schluss wankt man immer wieder wer für den Mord verantwortlich ist.

Allerdings ist mir das Buch einfach zu voll gestopft mit verschiedenen Themen. Wir erleben eine gestörte Familie, toxische Beziehungen, Kindesmissbrauch, Drogen und Alkoholkonsum, Körperverletzung usw. Dazu wird der Hauptprotagonist mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Das alles wird dem Leser bzw Hörer in eine recht vulgäre Sprachen vermittelt. Diese war mir einfach zu lax und ordinär.

Ein spannender Thriller aber für mich einfach zu viele Themen und eine zu ordinäre Sprache.

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Veröffentlicht am 09.11.2024

Gegenspieler

Gegenspieler
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Gegenspieler von Arno Strobel und Ingo Bott ist ein gemeinsamer Thriller rund um Ihre beiden Erfolgsermittler Bischoff und Pirlo. Da ich einige Bücher von Arno Strobel kenne und seine Art sehr mag, freute ...

Gegenspieler von Arno Strobel und Ingo Bott ist ein gemeinsamer Thriller rund um Ihre beiden Erfolgsermittler Bischoff und Pirlo. Da ich einige Bücher von Arno Strobel kenne und seine Art sehr mag, freute ich mich auf das Buch. Gerade da ich von Ingo Bott noch nichts gelesen habe, war ich auf die Zusammenarbeit gespannt. Doch leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Der Anwalt Karl Müller soll Selbstmord begangen haben. Sein Kanzleipartner und Freund Ernst Mahler geht von Mord aus und bittet Max Bischoff sich des Falles anzunehmen. Dazu stellt er ihm seine Tochter Sophie zur Seite. Zum Missfallen ihres Partners Anton Pirlo. Als Ernst Mahler unter Mordverdacht steht müssen die drei zusammenarbeiten um den Fall zu lösen. Was steckt hinter den Morden? Ist es das Steuersparmodell TaxEx das gerade schlechte Medien macht? Oder ist es Rache? Wollte Ernst Mahler sich seiner Partner entledigen?

Der Schreibstil beider Autoren ist sehr angenehm. Sie haben beide eine leichte Sprache und man merkt kaum einen Unterschied. Wenn man nicht wüsste wer welchen Teil geschrieben hat, könnte man auch meinen das es nur ein Autor war. Jeder Autor schreibt den Teil seiner eigenen Protagonisten.

Das Buch fängt recht interessant und spannend an, verliert aber schnell an Spannung. Es gibt wenig Ermittlungsarbeit, es wirkt alles sehr zäh und langatmig. Man hat das Gefühl sich im Kreis zu drehen bzw auf der Stelle zu stehen. Vielleicht liegt es auch am Thema des Buches das ich mich schwer damit tat. Es wirkt alles etwas langweilig und trocken. Ich habe keinen rechten Lesefluss gefunden und musste mich oft zum weiterlesen zwingen. Vor allem nervten mich auch so ständige Wiederholungen von nebensächlichen Dingen. So liest man ständig von der Alkoholerkrankung von Mahlers Frau oder das Pirlo ständig an seinen Haaren dreht.

Das Buch hat ein paar Längen, wirkt etwas konstruiert und noch unausgereift. Hier ist noch Luft nach oben, vor allem wenn man die anderen Bücher von Arno Strobel kennt.

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