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Veröffentlicht am 04.05.2025

Wie bestehle ich meinen Vater in 5 Stunden?

Heiress Takes All
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Die ersten 15 Jahre ihres Lebens gehörte Olivia Owens zur High Snobiety, bis ihre Mutter die Scheidung einreichte. Seitdem müssen die 17-jährige Olivia und ihre Mutter mit dem Geld knappsen, während ihr ...

Die ersten 15 Jahre ihres Lebens gehörte Olivia Owens zur High Snobiety, bis ihre Mutter die Scheidung einreichte. Seitdem müssen die 17-jährige Olivia und ihre Mutter mit dem Geld knappsen, während ihr millionenschwerer Vater nun bereits seine dritte Hochzeit plant. Ein Megaevent, an welchem Olivia die Konten ihres Vaters um ein paar Millionen Dollar erleichtern will. Gemeinsam mit vier anderen, die sie zu ihrer Diebescrew zählt. Zunächst läuft alles wie geschmiert, doch verschiedene Gäste sorgen für unerwartete Probleme und Überraschungen.
Ich fand es beim Lesen faszinierend, welche Ideen Olivia hatte, um die Sicherheitsvorkehrungen bei der Feier zu umgehen und an die Kontodaten zu gelagen, welche ihr Vater im Safe hinterlegt hat. Mit diesen Ideen im Kopf hat sie ihre Crew zusammengestellt und auf ihre Art arbeitet diese auch sehr gut zusammen. Nach einer spannenden Szene während der Hochzeit gleich zu Beginn im Buch wird man 5 Stunden zurückgeworfen und darf mitfiebern, wie es zu dieser Szene kommen wird. Hier hatte ich manchmal das Gefühl, dass diverse Rückblicke die Spannung unangenehm ausbremsen, zudem werden viele Personen vorgestellt, was sich ebenfalls etwas zieht. Doch dann ging es endlich los - und die erste Nervensäge durchkreuzt ihren so herrlich durchdachten Plan. Und von da an muss Olivia mehrfach improvisieren, und dennoch tauchen immer wieder neue Probleme und Überraschungen auf. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Olivias Ex-Freund Jackson auf der Gästeliste steht und nicht glücklich über ihr Fake-Date ist, mit welchem sie auf der Hochzeit ihres Vaters auftaucht. Das wäre dann der romantische Part, wenn auch erst später. Zunächst ist sie Jackson gegenüber ziemlich auf Krawall gebürstet, was sich im Laufe des Romans klärt.
Mehr will ich gar nicht verraten, man darf nicht vergessen, dass Olivia und ihre Leute teils eben noch recht jung sind, da kochen die Emotionen auch schonmal etwas hoch und vieles läuft alles andere als professionell ab. Im Großen und Ganzen hab ich mich gut unterhalten gefühlt, nur die Längen zu Beginn haben mir weniger gefallen und das ein oder andere Klischee wurde etwas strapaziert. Im Printexemplar sind in den Klappen zwei Bilder mit der Protagonisten, vorn eine gewisse Szene mit Jackson und hinten die Diebescrew. Und die Hochzeitstorte auf dem Cover spielt auch eine gewisse Rolle. Ich werde auf jeden Fall auch Band zwei lesen, welcher im Buch angekündigt ist.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Amüsante, freche Lovestory

Golden-Heights-Reihe, Band 1 - Unlock My Heart
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Bei Saskia Louis liebe ich immer den frechen Schlagabtausch zwischen den Charakteren, bevor sie selbst merken, dass es längst zwischen ihnen knistert. Hier wurde ich nicht enttäuscht. Lexie war mir auch ...

Bei Saskia Louis liebe ich immer den frechen Schlagabtausch zwischen den Charakteren, bevor sie selbst merken, dass es längst zwischen ihnen knistert. Hier wurde ich nicht enttäuscht. Lexie war mir auch sofort sympathisch, wie sie die Arroganz der reichen Studenten, alles bequem mit Geld regeln zu können, für sich nutzt, um sich selbst ein Studium finanzieren zu können. Als ausgerechnet der Oberschnösel der Schnösel-Uni sie zwingen will, ihr verboten gutes Talent für den verboten gutaussehenden Logan einzusetzen, ja, da hätte meine Begeisterung sich an ihrer Stelle ebenfalls stark in Grenzen gehalten. Aber natürlich hat Logan ebenso seine Geheimnisse, von denen Lexie noch nichts weiß, wie auch Logan nichts über Lexies Geheimnisse weiß. Langer Rede kurzer Sinn: Ich hab mich aufs Köstlichste amüsiert, gekichert, gelacht, mitgefiebert und, hey, ich liebe dieses Buch! Auch wenn die Handlung jetzt keinen irsinnig komplexen Tiefgang bietet und manches vielleicht etwas glatt abläuft. Dafür wird es nicht langweilig und es gibt keine unnötigen Längen. Knisternd, lustig, spannend und unverkitscht. Lest es, dann wisst ihr, was ich meine.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Moderate Spannung im Finale

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Das Ende der Trilogie holt die Story wieder aus dem Knick, die Spannung litt im zweiten Band doch sehr. Neben einigen Abenteuern im Saum, einer gefährlichen Orakel-Rettungsmission und einem geplanten Schulball, ...

Das Ende der Trilogie holt die Story wieder aus dem Knick, die Spannung litt im zweiten Band doch sehr. Neben einigen Abenteuern im Saum, einer gefährlichen Orakel-Rettungsmission und einem geplanten Schulball, der natürlich völlig anders verläuft als gedacht, wird endlich das Geheimnis um das lang erwartete Sternentor-Ritual gelüftet, an welchem Quinn teilnehmen soll.
Durch die mittlerweile wirklich sehr vielen Charaktere benötigte ich eine Weile, um wieder in die Handlung zu kommen und die Leute zuordnen zu können. Auch wenn Erklärdämon Baximilian Grimm sich gleich zu Beginn alle Mühe gibt, das bisher Geschehene unterhaltsam zusammenzufassen. Eine sehr gute und auch notwendige Idee.
Einige Szenen wie die rund um das Orakel hab ich echt geliebt. Auch das Ritual und was da alles offenbart wird sind hervorragend. Trotzdem bin ich der Meinung, es hätte der Story gut getan, alles auf zwei Bände einzukürzen, um das Spannungsloch im zweiten zu vermeiden. Denn auch diesmal gibt es wieder einiges, was zwar unterhaltsam ist, ich jedoch nicht vermisst hätte, wäre es nicht im Buch vorgekommen. Zumal zuviele Nebenhandlungen die eigentliche Spannung einfach überstrapazieren.
Der dritte Band nimmt mit einigen sehr guten Ideen und spannenden Abenteuern wieder langsam an Fahrt auf und löst endlich diverse Geheimnisse rund um den Saum und das Sternentor-Ritual.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Ein Krimi (wie ein) Dinner

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Der Aperitif
Es geht um fünf Erwachsene, welche früher zu einer Clique gehörten. Dabei sind diese Leute charakterlich derart unterschiedlich, dass es erstaunlich ist, wie sie früher eine Clique bilden ...

Der Aperitif
Es geht um fünf Erwachsene, welche früher zu einer Clique gehörten. Dabei sind diese Leute charakterlich derart unterschiedlich, dass es erstaunlich ist, wie sie früher eine Clique bilden konnten. Einige von Ihnen haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen, zwei sind ein Paar, zwei waren früher ein Paar.
Die Vorspeise
Es gab ein sechstes Mitglied der Clique, Maria. Diese Freundin verschwand vor fünf Jahren spurlos während eines Festivals. Kurz darauf zerbrach die Clique.
Das Hauptgericht
Das Spiel beginnt, die Verbleibenden der Clique treffen sich seit langer Zeit zu einem gemeinsamen Krimi-Dinner. Hierfür haben sie ein abgelegenes Luxus-Restaurant ganz für sich allein, in welchem einer der Männer als Chefkoch angestellt ist. Schon bevor das Spiel überhaupt losgeht liegt eine unangenehme Spannung in der Luft. Als sich während des Spiels immer mehr Parallelen zum damaligen Festival zeigen, bei welchem Maria verschwand, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Abend endgültig eskaliert. Weiß die Person, die das Spiel erstellt hat, was mit Maria geschah? Befindet sich etwa ihr Mörder unter den Mitspielern?
Die Zutaten des Hauptgerichts
Die Handlung ist nun aufgeteilt in mehrere Zeitabschnitte, sowohl in der Gegenwart, während der Szenen des Krimispiels als auch in der Vergangenheit während des Festivals. Es wird sich abwechselnd der drei Zeitstränge bedient, diese ergänzen sich nach und nach. Hinzu kommen Perspektivenwechsel. Dadurch werden einige Szenen wiederholt aus unterschiedlicher Sichtweise erzählt, wobei es zu Unstimmigkeiten kommen kann. Was verdeutlicht, dass vielleicht nicht alles der Wahrheit entspricht. Das zieht es allerdings auch manchmal etwas in die Länge. Und die Charaktere selbst sind irgendwann so polarisierend, mit denen möchte man nicht befreundet sein.
Das Dessert
Die Zeit nach dem missglückten Krimidinner räumt ein wenig mit dem Geheimnis um Marias Verschwinden auf. Doch gerade, als man sich bequem zurücklehnen und das Ende genießen will, gibt es doch noch eine kleine Überraschung.
Das Trinkgeld
Eine gelungene Idee, die mir gefiel. Die Charaktere sind alle so speziell, da würd ich mit keinem von denen privat befreundet sein wollen. Stellenweise waren mir die schon etwas zu extrem. Zwischendrin gab es einige Hänger in der Spannung, vor allem dann, wenn einige Szenen zu ausgiebig oder wiederholt vorkamen. Ebenso können die vielen Wechsel in Zeit, Perspektive und Name/Spielername unter Umständen etwas verwirrend sein.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Sehr Jane Austen Fangirlie-lastig

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Oh, was habe ich der Fortsetzung nach dem Abenteuer auf der Titanic entgegen gefiebert. Immerhin endete Band 1 doch mit einem argen Cliffhanger. Dieser wird zu Beginn des zweiten Bandes zum Glück schnell ...

Oh, was habe ich der Fortsetzung nach dem Abenteuer auf der Titanic entgegen gefiebert. Immerhin endete Band 1 doch mit einem argen Cliffhanger. Dieser wird zu Beginn des zweiten Bandes zum Glück schnell geklärt, das Hauptproblem bleibt jedoch bestehen: Wie kann man Damien Belmonts Vater stoppen, bevor dieser alle Zeitreise-Zahnräder zusammen hat und er seinen Plan vollendet? Denn was hinter dessen Plänen steckt, da haben Lilly und Damien schnell einen fürchterlichen Verdacht.
Nach einem unerfreulichen Zusammentreffen mit Damiens Vater müssen Lilly und Damien zunächst in die Vergangenheit in den Haushalt der Autorin Jane Austen reisen. Und dieser Punkt ist Stärke und Schwäche des Romans zugleich. Zufällig ist Lilly Jane Austen Fan und kennt sich dadurch nicht nur mit vielen Details aus, sondern lässt auch keine Gelegenheit aus, für sich selbst mehr über Janes Familie herauszufinden und Jane und Mister Darcy aus der Ferne anzuschmachten. Das mag für Fans von Jane Austen wunderschön zu lesen sein, fiktive Szenen aus deren Familienleben mitzuerleben. Mir selbst war es leider auf Dauer zuviel, vieles davon war einfach nicht relevant für die Story sondern reines Fangirlie-Verhalten. Entsprechend empfand ich die Erlebnisse in der Zeit auf Dauer einfach als etwas lahm. Spannender wurde es im Anschluss bei einer weiteren Zeitreise, die dringend notwendig wurde und mit welcher die Autorin nochmal das Ruder herumreißen konnte, so dass ich letztlich mit der Auflösung doch noch zufrieden die letzte Seite umblättern konnte.
Ein schöner Abschluss der Dilogie mit zunächst starkem Fokus auf Jane Austens Familie, was für deren Fans deutlich interessanter zu lesen sein mag als für Nicht-Fans.

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