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Veröffentlicht am 21.04.2024

Spannung und Dramatik. Zwei Protagonisten mit jede Menge Selbstzweifeln.

Frühling, Sommer, Herbst und du
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Henriette Krohn schafft es, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und sie authentisch wirken zu lassen.

Die Geschichte kommt direkt aus dem Leben und beschreibt zwei Protagonisten, die mit diversen Liebes-, ...

Henriette Krohn schafft es, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und sie authentisch wirken zu lassen.

Die Geschichte kommt direkt aus dem Leben und beschreibt zwei Protagonisten, die mit diversen Liebes-, Arbeits-, sowie Familienproblemen zu kämpfen haben. Die Protagonisten haben mit Selbstzweifeln und Ängsten zu kämpfen, welche sicher jeden von uns schon mal geplagt haben. Manche würden die Protagonisten als sehr dramatisch bezeichnen. Ihr Verhalten und ihre Gedanken sind aber, meiner Meinung nach, das Produkt mehrere Faktoren. Denn wenn die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst und die Gegenwart momentan kein Ponyhof ist, kann das eine Person schon mal aus den Fugen bringen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Nur der Wechsel zwischen den Hauptprotagonisten, welcher auch einen Perspektivenwechsel der Ich-Perspektive zur dritten Person enthält, war etwas irritierend. Das hat sich auch bis zum Ende des Buches nicht gelegt.

Unterm Strich war das Buch eine lebensnahe Geschichte, mit vielen Gefühlen und sehr unterschiedlichen Charakteren, mit reellen Problemen und außergewöhnlichen Hobbys.

Die im Buch vorhandenen Illustration, sind schön und sehr dezent angebracht.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Gute Idee, leider machen die Charaktere viel kaputt

Burning Crown
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Auf dieses Buch hab ich so sehr hingefiebert, da ich Geschichten mit Drachenwandlern liebe.
Ich muss leider sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Generell lässt sich die Geschichte gut lesen und auch die ...

Auf dieses Buch hab ich so sehr hingefiebert, da ich Geschichten mit Drachenwandlern liebe.
Ich muss leider sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Generell lässt sich die Geschichte gut lesen und auch die Handlung ist interessant und zeitweise auch spannend, aber die Protagonisten haben mich gar nicht abgeholt.

Yessa ist eigentlich kein schlechter Charakter, aber ihr Verhalten und auch ihre Gefühlswelt passt so gar nicht zu ihrer Rolle. Die Logik, wieso sie die Stelle als Captain bekommen hat ist absolut nicht schlüssig. Ihr ganzes Wesen ist passt eher zu einer überbehüteten kleinen Schwester (oder Tochter), welche aber ein großes Herz hat und recht unschuldig ist.

Mit Cassim bin ich auch nicht warm geworden. Am Anfang konnte ich seine Beweggründe und auch sein Handeln durchaus nachempfinden. Er passt sehr gut in seine Rolle. Aber später ist er mir zu egoistisch. Er hat gegen Ende auf alle Fälle viele Sympathiepunkte verloren.
Marie Niehoff hat es trotzdem geschafft, dass ich wissen möchte, wie es mit den beiden weitergeht und wer genau Cassim wirklich ist.

Ich vergebe 3,5 von 5 😻

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Veröffentlicht am 01.12.2024

Witzige Geschichte mit ernsten Themen

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht. Ich fand die Geschichte unterhaltsam und meist ziemlich lustig. Obwohl dieses Buch unter die Rubrik RomCom (Romantische Komödie) fällt, enthält ...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht. Ich fand die Geschichte unterhaltsam und meist ziemlich lustig. Obwohl dieses Buch unter die Rubrik RomCom (Romantische Komödie) fällt, enthält sie einige ernstere und traurige Stellen.

Womit ich mich nicht so gut anfreunden konnte, waren die Briefe, welche sich Naomi und Luca geschrieben haben. Da waren einige dabei, die schon hart an der Grenze des akzeptablen sind.



Die meisten Nebencharaktere werden kurz angeschnitten und haben nicht ganz so viel Tiefe. In dieser Geschichte finde ich das sogar ganz gut, da dadurch die Handlung nicht so aufgeblasen wirkt. Ich hätte nur gerne etwas mehr über Naomis Eltern erfahren.



An diesem Punkt muss ich etwas spoilern...



In der Geschichte geht es nicht nur im die "Brieffeindschaft" von Naomi und Luca, in welcher, trotz aller harten Worte, eine seltsame Verbundenheit ensteht, sondern auch um die aufkeimenden Gefühle zwischen Naomi und Jake, Naomis Nachbar. Diese Gefühle, welche Naomi für die beiden charakterlich unterschiedlichen Männer entfindet, stürzen sie in ein riesen Chaos an Emotionen. Daraus resultieren einige turbulente Situationen. Über einige konnte ich herzhaft lachen, über andere nur die Augen verdrehen.



Wie schon erwähnt, Jake und Luca könnten unterschiedlicher nicht sein. Hab ich über Lucas Verhalten, am Anfang, nur den Kopf schütteln können, mochte ich Jake vom ersten Moment an eigentlich recht gerne.

Am Schluss hätte ich aber am liebsten, Naomi, Luca und Jake mal die Meinung gesagt. Da ist ihr Verhalten etwas ins peinlich kindische abgerutscht.



Die Geschichte enthält Zeitsprünge welche, gerade Lucas Verhalten näher bringen. Sie sind gut strukturiert und passen in die Handlung. Die Kapitel sind aus der sich von Naomi, sowie der von Luca geschrieben. Auch das trägt zum besseren Verständnis der Charaktere, sowie der Handlung bei.

Ich vergebe 3,5 von 5 😻

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Leicht enttäuscht

Legends of Askja 1. A Kiss of Ice and Blood
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Ein gute Geschichte, mit viel Potenzial nach oben. Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Ich fand die Handlung überwiegend spannend und die Idee ist mal was ganz anderes. Leider ist die Umsetzung ...

Ein gute Geschichte, mit viel Potenzial nach oben. Der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen. Ich fand die Handlung überwiegend spannend und die Idee ist mal was ganz anderes. Leider ist die Umsetzung nicht so gelungen.
Angefangen beim Worldbuilding, das etwas schwächelte, bis hin zu den Charakteren, welche sich nicht richtig ausgereift anfühlen.
Ich hätte mir mehr Hintergrundinfos und mehr Tiefe, für die Handlung, gewünscht. Es fehlen hier auch einige Zusammenhänge, welche die Geschichte klarer und logischer gemacht hätten.
Manchmal konnte ich Frins (weibliche Hauptprotagonistin) Handlungen und Gedankengänge nicht nachvollziehen. Bei Leif (männlicher Hauptprotagonistin) war das zeitweise sogar noch extremer.

Man kann die Geschichte definitiv gut lesen, wenn man nicht zu viele Erwartungen hat.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Guter Schreibstil, aber schwächelnde Story

Bradwood Studios
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Leider hat mich die Story nicht so sehr überzeugt. Es hat schon einige Zeit gedauert, bis ich in die Handlung gefunden habe und mich an die Charaktere gewöhnt hatte.
Der Schreibstil ist eigentlich flüssig, ...

Leider hat mich die Story nicht so sehr überzeugt. Es hat schon einige Zeit gedauert, bis ich in die Handlung gefunden habe und mich an die Charaktere gewöhnt hatte.
Der Schreibstil ist eigentlich flüssig, aber durch vereinzelnde zeitliche Logikfehler, musste ich die jeweiligen Absätze bzw. Kapitel zweimal lesen. Auch die ausschweifenden Beschreibungen der Umgebung, sind mir etwas zu viel des Guten. Die Geschichte ist trotzdem unterhaltsam und hat einen leichten Spannungsbogen, mit etwas Drama.

Eloise ist absolut wiedersprüchlich. Sie wird erst als brave, etwas introvertierte Person und dargestellt. Die ersten Kapitel, geben mir aber das Gefühl, als wäre sie eine impulsive, überhebliche Oberzicke. Dies wird erst, im Verlauf der Handlung besser.

Auch Chase kommt manchmal als trotziges Kind rüber. Er kann aber auch sehr einfühlsam und charmant sein.

Die Chemie zwischen den beiden mag ich, mit fortschreiten der Geschichte immer mehr.

Wer mir, von Anfang bis Ende, gehörig gegen den Strich ging, war Eloise beste Freundin Alex. Ich würde diese Freundschaft schon als sehr toxisch beschreiben. Ja Alex unterstützt Eloise immer wieder, aber sie ist auch sehr bestimmend und lässt nur selten Wiedersprüche zu. Es muss meist nach ihrer Nase gehen.
Sophie, Eloise neue Mitbewohnerin, mag ich hingegen ziemlich gerne. Sie ist ein herzlicher Mensch, nimmt dabei aber kein Blatt vor den Mund.

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