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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2025

Kurzweilig und spannend - von Dietmar Wunder genial vorgelesen!

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Habe ich schon gesagt, dass ich ein Fan von Max Bischoff bin? Der geniale Fallanalytiker hat der Polizei den Rücken zugekehrt und auch seine Dozentenstellung aufgegeben, um mit seinem Freund Marvin Wagner ...

Habe ich schon gesagt, dass ich ein Fan von Max Bischoff bin? Der geniale Fallanalytiker hat der Polizei den Rücken zugekehrt und auch seine Dozentenstellung aufgegeben, um mit seinem Freund Marvin Wagner eine Detektei zu eröffnen. Noch vor der Eröffnung der Detektei WaBi investigations bekommen die beiden ihren ersten Fall. Ein Häftling engagiert die beiden, da er seine Mitschuld an der Entführung des Sohnes eines Richters befürchtet.
Doch aus der Entführung wird sehr schnell sehr viel mehr und dann stecken die beiden mittendrin in den Ermittlungen. Brisant wird es, als sie im Darknet eine Seite finden, die Richter anprangert, die zu milde Urteile sprechen. Und dann geschieht das nächste Verbrechen, die Zeit drängt!
Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam und gleichzeitig sehr fesselnd. Arno Strobel beschreibt die Orte und Geschehnisse recht detailliert, so dass ich mir die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen konnte. Einmal das Hörbuch angefangen, konnte ich es nur schwer weglegen – ich habe quasi fast durchgehört. Das mag aber auch mit am Sprecher gelegen haben, denn Dietmar Wunder hat wie immer einen phänomenalen Job gemacht hat. Dietmar Wunder erweckt mit seiner tiefen, angenehmen und charismatischen Stimme die Story zum Leben. Er hat jede Emotion eingefangen und eine bereits sehr gute Story noch besser gemacht. Es war wie immer ein Vergnügen, ihm zuzuhören.
Doch zurück zur Story. Ich finde Max und Marvin sehr sympathisch und ich mag es, wie Max versucht, sich in den Täter hineinzuversetzen. Der Aufbau ist spannend und es gibt viele Spuren, die den Leser auf eine falsche Fährte locken. Die Nebenprotagnisten sind ebenfalls interessante Charaktere, die manchmal schwer einzuschätzen waren. Der Autor schafft es super, hier und da Zweifel zu streuen.
Der Fall ist spannend, die Zeit drängt, denn das nächste Opfer ist bereits verschwunden. Und dann wird es persönlich.
Der Spannungsbogen wurde permanent hochgehalten und ich hatte einige Verdächtige auf meinem Radar, aber der wahre Täter war nicht darunter. Dietmar Wunder und Arno Strobel haben mir absolut spannende Hörstunden beschert.
Ich kann dieses Hörbuch sehr empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 20.02.2025

Eine kurzweilige, amüsante und spannende Story

Dämonenmagie und ein Martini
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Ich kann diese Buchreihe sehr empfehlen! Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig, mit Sarkasmus und Humor durchzogen und definitiv von der Sorte, einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht ...

Ich kann diese Buchreihe sehr empfehlen! Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig, mit Sarkasmus und Humor durchzogen und definitiv von der Sorte, einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr weglegen. Das ging mir bisher bei allen Bänden so und dieser bildete keine Ausnahme.
Die Welt von Tori und ihren drei heißen Magiern ist fantastisch und ich liebe es, wie sich die Beziehung der vier weiterentwickelt.
Die Story ist aus Toris Sicht geschrieben und diesmal gibt es viel Action, als plötzlich ein Dämon auftaucht. Das ist dann ein Szenario, in dem alle Gilden zusammenhelfen, denn ein Dämon ist nur schwer zu bekämpfen und die magische Welt steht plötzlich Kopf.
Diesmal treffen Tori und ihre Gilde auf weitere Geschöpfe der magischen Welt und nicht alle sind sympathisch und haben Gutes im Sinn.
Was ich positiv empfand, war dass das Geheimnis um Ezra etwas gelüftet wurde. Ezra hat einiges an magischem Repertoire zu bieten und eine heftige Vergangenheit.
Die Story war wieder witzig, mit viel Action und Kämpfen, einigen Verletzungen, viel Spannung, einigen Emotionen und einem heftigen Showdown, der meine Nerven zum Zerreißen gespannt hat.
Ich mag Tori und ihre drei Magier Aaron, Kai und Ezra sehr gerne und es hat absolut Spaß gemacht, zu sehen, wozu die drei Magier fähig sind und wie sie zueinanderstehen. Was mir in diesem Buch gefehlt hat, das war ein Treffen mit Toris Bruder Justin. Ich hätte nach dem letzten Band gerne gewusst, wie es mit der Geschwisterbeziehung weitergeht. Auch dieser Band war sehr kurzweilig und ich habe von Beginn an mitgefiebert.
Fazit:
Eine kurzweilige, amüsante und spannende Story in einem großartigen Fantasy-Setting, die ich absolut weiterempfehlen kann!

Veröffentlicht am 01.02.2025

Ein absolutes Wohlfühlbuch

This could be home
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Gesamt: 5 Sterne
Sprecherin: 5 Sterne
Story: 5 Sterne

"This could be home“ ist tatsächlich mein erstes Buch von Lilly Lucas und ich finde es fast ein bisschen schade, dass ich die Autorin nicht schon ...

Gesamt: 5 Sterne
Sprecherin: 5 Sterne
Story: 5 Sterne

"This could be home“ ist tatsächlich mein erstes Buch von Lilly Lucas und ich finde es fast ein bisschen schade, dass ich die Autorin nicht schon früher für mich entdeckt habe. Dieser Band ist der zweite der Hawaii-Reihe und man kann ihn ganz gut ohne Vorkenntnis des ersten Bands lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar locker-flockig und ist mit etwas Humor untermalt. Die Story ist aus der Sicht von Laurie geschrieben.
Diese besucht ihren Bruder Vince auf Hawaii und gerät direkt in eine brenzlige Situation, aus der sie vorm Ertrinken gerettet werden muss. Und je länger Laurie auf Hawaii ist, desto weniger Lust hat sie auf die Fortsetzung ihre Studiums. Sie beschließt, Rettungsschwimmerin zu werden, was ich sehr interessant fand, vor allem, die Kompetenzen, die man braucht um auch die Ausbildung machen zu dürfen. Laurie ist ein echter Sonnenschein.
Sie trifft bald auf Tristan, den Bruder von Chip. Chip ist mit Lauries Bruder befreundet und daher kennt Laurie ihn. Tristan ist ein Rettungsschwimmer, der mit den Geschehnissen aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Er ist so gar nicht begeistert, dass Laurie ein Praktikum bei den Rettungsschwimmern machen möchte und dann wird sie auch noch ihm zugeteilt. Er ist ein typischer Mr. Grumpy, der erstmal auftauen muss.
Mir hat das Setting Hawaii unheimlich gut gefallen, denn ich habe schon beim Lesen direkt Urlaubsfeeling bekommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und waren mir von Beginn an sympathisch. Laurie und Tristan haben keinen besonders guten Start, doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr Mauern werden eingerissen. Mauern, die sowohl Laurie als auch Tristan um sich gezogen haben.
Die Story um die beiden entwickelt sich langsam, aber für mich hat das super gepasst, denn die Chemie und die Anziehungskraft ist beim Lesen spürbar.
Ich habe die Story geliebt. Es geht um Vergangenheitsbewältigung, Verletzungen und Missverständnisse und darum, es zuzulassen, sich zu verlieben. Einmal mit der Story angefangen, habe ich diese fast in einem Rutsch angehört.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Wohlfühlbuch, das ich als Hörbuch sehr genossen habe. Ich werde mir direkt den ersten Band der Hawaii-Reihe holen, um mehr über Lauries Bruder Vince und Louise zu erfahren.
Das Hörbuch hat Leonie Landa gelesen, die ich zum ersten Mal gehört habe. Sie hat einen guten Job gemacht, das Tempo und die Betonungen haben gut gepasst. Sie hat die Protagonistin Leonie glaubhaft dargestellt und auch ihre Emotion sehr gut rübergebracht. Sie hat abwechslungsreich vorgelesen und es war ein Vergnügen, ihr zuzuhören.

Veröffentlicht am 01.02.2025

Eine spannende Story, die fesselnd erzählt wurde

Die Bergwacht: Schneetreiben
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Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich dieser direkt angesprochen. Ich wohne zwar nicht in Bichlbrunn, aber in einer vergleichbaren Ortschaft direkt an den Alpen und habe mich schon allein deswegen ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich dieser direkt angesprochen. Ich wohne zwar nicht in Bichlbrunn, aber in einer vergleichbaren Ortschaft direkt an den Alpen und habe mich schon allein deswegen in das Setting verliebt.
Doch zurück zur Autorin. Dies ist mein erstes Buch von Sophie Zach und ich bin von ihrem Schreibstil begeistert. Sie beschreibt die Landschaft detailverliebt, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Gleichzeitig zeichnet sie die Protagonisten Lena und Ben sehr realistisch und tiefgründig und spart auch nicht mit Emotionen. Ab und zu sprechen die Protagonisten bayrisch, was ich sehr passend und gut finde.
Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Ganz sicher wird dies nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben. „Die Bergwacht – Schneetreiben“ hat mich von Beginn angefesselt und nun bin ich sehr neugierig auf die anderen Bände der Serie geworden. Man kann dieses Buch übrigens auch sehr gut als Standalone lesen.
Lena teilt sich mit Jack die Leitung der Bergwacht und es gibt viele interessante Einsätze, die für ein kurzweiliges Leseabenteuer sorgen. Ich musste schon ein paar Mal schmunzeln, denn so manchen der Einsätze hat es hier bei uns auch schon gegeben. Ich fand das sehr realitätsnah und die Autorin hat die Einsätze lebendig und realistisch geschildert.
Bei einem dieser Einsätze trifft Lena auf Bens Ex-Freundin, die ihr ein Geheimnis anvertraut, von dem Ben nichts erfahren soll, die aber die Beziehung der beiden gehörig auf die Probe stellt. Ich mochte Lena und Ben von Beginn an und fand es interessant, die Entwicklung der Beziehung der beiden zu verfolgen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, das waren die Nebencharaktere, von denen ich einige gerne näher kennenlernen würde. Und überhaupt ist Bichlbrunn ein Ort, an dem ich gerne wieder vorbeischauen möchte.

Fazit:
Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung! Die Story ist kurzweilig, spannend und unterhaltsam, mit vielen Emotionen, aber auch einiges an Action und sie wurde fesselnd erzählt.

Veröffentlicht am 06.01.2025

Ein absoluter Pageturner!

Playing Games
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Riley Hart hat mich mit Playing Games überrascht. Zwei Jungs aus unterschiedlichen Verhältnissen, die auf das College gehen und sich gegenseitig aufziehen, klingt erst mal so, wie schon hundert Mal gelesen. ...

Riley Hart hat mich mit Playing Games überrascht. Zwei Jungs aus unterschiedlichen Verhältnissen, die auf das College gehen und sich gegenseitig aufziehen, klingt erst mal so, wie schon hundert Mal gelesen. Tatsächlich liest sich die Story locker-flockig und ich mochte den charmanten Humor, der sich durch das Buch zieht.
Braxton Walker ist der typische Bad Boy: Typ Einzelgänger mit krimineller Vergangenheit, der neben dem College noch einen Job hat, um sich sein Leben zu finanzieren. Auf der anderen Seite ist Tyson Langley aus reichem Elternhaus, der König auf dem Lacross-Feld, umgeben von Freuden. Einzige Gemeinsamkeit sind die Kurse, die beide belegen.
Und Ty ist es nicht gewohnt, keine Aufmerksamkeit zu bekommen. Umso mehr fasziniert ihn Brax, der ihn anfangs einfach ignoriert und damit Ty ungeahnt herausfordert.
Die Story entwickelt sich so viel tiefgründiger als anfangs vermutet und das hat mich sehr fasziniert. Ich mochte die spritzigen Dialoge zwischen den beiden sehr. Und je länger sich Brax und Ty gegenseitig aufziehen, desto mehr Spannung entsteht zwischen den beiden, was auch ihrem Umfeld auffällt, was sie jedoch zu ignorieren versuchen. Und irgendwann wird daraus mehr und das auf mehreren Ebenen.
Die Autorin hat die Charaktere tiefgründig geschaffen. Auch wenn die Dialoge anfangs oberflächlich sind, wenden sich die Unterhaltungen von Brax und Ty bald emotionaleren und ernsteren Themen zu. Sie stellen fest, dass sie doch mehr gemeinsam haben als zunächst gedacht.
Fazit:
Die Story ist fesselnd erzählt, beinhaltet Emotionen, Spannung, komplizierte Familienangelegenheiten, spritzige Dialoge und Leidenschaft – ein Pageturner, den ich absolut empfehlen kann!