nicht empfehlenswert
Lessons in FakingNach dem tragischen Tod ihrer Eltern hat Athalia Pressley auch noch das Gefühl ihren Bruder Henry verloren zu haben. Immer mehr zieht sich ihr Zwillingsbruder zurück und ist nur da wenn es Ärger gibt. ...
Nach dem tragischen Tod ihrer Eltern hat Athalia Pressley auch noch das Gefühl ihren Bruder Henry verloren zu haben. Immer mehr zieht sich ihr Zwillingsbruder zurück und ist nur da wenn es Ärger gibt. Als ihre Noten in Statistik schlechter werden bekommt sie einen Tutor an die Seite gestellt. Dylan McCarthy Williams ist Henrys größter Feind im Fussball und als er das erfährt schenkt er seiner Schwester endlich die Aufmerksamkeit die sich sich gewünscht hat. Ein Plan muss her und so entschließt sich Athalia McCarthy als ihren Fake Boyfriend vorzustellen.
Das Buch stand auf meiner Wunschliste und als ich es im Buchladen sah, hat es mich angezogen.
Ich dachte die ganze Zeit, dass die Charaktere auf der High School sind, denn sie verhalten sich wie Teenager, maximal 17/18 hätte ich die geschätzt. Als gegen Ende Dylans Alter (23) erwähnt wurde, war das der beste Plotttwist im Buch. Ich konnte es nicht glauben.
Ich fand die Geschichte, obwohl ich Fake Dating nicht so schlecht finde, etwas langweilig und es ist auch nicht viel hängen geblieben. Die ganze Zeit über hat Athalia Dylan mit dem Nachnamen angesprochen, was irgendwann sogar der besten Freundin auf die Nerven ging. Irgendwann hat es mich auch gestört, vor allem weil auf den letzten Seiten plötzlich „Dylan“ stand und ich mich gefragt habe wer das ist.
Der Schreibstil und die Geschichte war sehr leicht und jugendlich geschrieben, was ich dieses Mal nicht unbedingt positiv fand. Es wurde oft mitten in Sätzen „…“ benutzt, was mich bei manchen Sätzen sogar rausgebracht hat, weil es nicht gepasst hat, es war wirklich oft.(z.B.: Ich wurde...rot.) Zudem hat die Protagonistin beziehungsweise zwei „Ticks“: Athalia schnalzt ständig, ich weiss nicht wie oft die das macht aber ich fand es nervig. Viel schlimmer fand ich, dass sie (oder die Freundin) ständig stöhnt. Nicht mal als genervt oder passenden Szenen, sondern in normalen Gesprächen.
Auch die Geschichte an sich ist bei mir nur stückchenhaft hängengeblieben. Mir fehlte etwas das mir das ganze Lebendig gemacht hat, ein Twist. Die Geschichte um die Freundin von Athalia fand ich klischeehaft, es war einfach da um das Thema einzubringen, so kam es mir vor.
Die Reihe werde ich so nicht verfolgen und ich kann das Buch auch nicht empfehlen.